Archive for the ‘Press release’ Category

Ensaf Haidar, Raif Badawi and Waleed Abulkhair awarded Freethinker Prize 2015

Thursday, October 15th, 2015

Ensaf Haidar, Raif Badawi and Waleed Abulkhair awarded Freethinker Prize 2015 Zürich, 9th October 2015. Saudi citizens Ensaf Haidar, Raif Badawi and Waleed Abulkhair received the first Swiss Freethinker Prize as appreciation of their courageous commitment to promote humanist and secular values, The award by the Freethinkers Association of Switzerland carries a prize money of 10.000 Swiss franks. Ensaf Haidar was handed the prize at a reading organised by the Freethinkers, Amnesty International Switzerland and the Zurich-based Forum for Democracy and Human Rights. In her Book «Freiheit für Raif Badawi, die Liebe meines Lebens» (Freedom for Raif Badawi, the love of my life, co-written with the journalist Andrea Claudia Hoffmann and published in German) Ensaf Haidar describes her family’s story and her fight to free her husband, who was sentenced to 1000 lashes and ten years imprisonment. In 2008 Raif Badawi had started to blog about social liberal topics. In particular, he advocated women’s rights and the separation of the State and religion. Soon several of Badawi’s articles were reprinted by Saudi newspapers and he was regularly asked to write columns. Because of an increase in threats Badawi however decided to temporarily shut down his site and the family moved to Malaysia. But they had the heart to move back to their home country and Raif Badawi re-lauched his forum and Ensaf Haidar became an active contributor herself. In 2012, Raif was arrested and Ensaf, taking several detours, fled to Canada with their three children, where she was granted political asylum. Since then, she has admirably been campaigning for the release of her husband, and is helping to maintain the public pressure on the Saudi regime. The prize money is intended to provide a small contribution to the financial hardships of the recipients, respectively, in the case of Waleed Abulkhair, his wife. Badawi and Abulkhair are not only imprisoned, the State has also blocked their savings. The Swiss Freethinkers award will be awarded every two years and is financed via a bequest.

Dismissal of Swiss teacher was unlawful!

Thursday, November 15th, 2012

The cantonal court of Valais abolished all privious decisions about the dismissal of Swiss teacher Valentin Abgottspon who was fired in 2010 because he refused to accept a crucifix in his classroom.

Pressrelease of the cantonal court DE/FR

School – religion

The cantonal court did only decide concerning the aspects of industrial law.
Nevertheless it made a link to the decision of the European Court of Human Rights in the case Lautsi versus Italy 2011, where the court found no evidence for the influence of the simple presence of crucifix in a classroom.
Swiss law experts expected no influence on the situation in Switzerland, where the Federal Court had decided in 1990, that a crucifix in a classroom of a state school is not acceptable with regard to the religious neutrality demanded of the state.

Further more in the case Abgottspon the problem was not only a simple cross in the classroom but also the fact, that the cantonal school law requires theachers to “prepare children for their life as humans and christians” and expects teachers to attend religous services together with der class and participate in preparation for religious ceremonies.

Crucifix: Provocation in Cadro

Thursday, February 4th, 2010

Swiss Freethinkers are protesting against the decision of the comunity counsel of Cadro to hang a crucifix in the hall of the local primary school – 10 years after the Federal Court has stated that crucifixes in public schools are not compatible with the secular state.

Pressemitteilung Freidenker-Vereinigung der Schweiz

Mit Befremden hat die Tessiner Freidenker-Sektion aus der Lokalpresse erfahren, dass an der Wand der Primarschule in Cadro plötzlich wieder ein Kreuz hängt. Weder der Lehrkörper noch die Eltern wurden vorgängig über diesen Entscheid informiert. Gemäss dem Giornale del Popolo habe sich der Gemeinderat widerstandslos der Aufforderung der örtlichen Kirchgemeinde gefügt.

Diese Massnahme ist eine eklatante Provokation, die darauf abzielt, einmal mehr die weltanschauliche Neutralität öffentlicher Institutionen wie der Schule aufzuweichen und die Trennung von Kirche und Staat, auf der ein moderner Rechtsstaat gründet, in Frage zu stellen. Es zeugt von einem Mangel an Respekt gegenüber andersgläubigen Kindern, die die besagte Schule besuchen und verletzt die Rechte der konfessionslosen Schweizer Bürger. Die Provokation ist umso offensichtlicher, als das Kreuz ausgerechnet in der Schule von Cadro aufgehängt wird, jener Gemeinde, gegen die sich ein diesbezüglicher Bundesgerichtsentscheid aus dem Jahre 1990 richtet. Damals hatte das oberste Gericht der Schweiz befunden, dass das religiöse Symbol aus den Klassenzimmern der Dorfschule zu entfernen sei. Mit seinem Vorgehen nutzt der Gemeinderat nun prompt die Kontroverse aus, die der gleichlautende Kruzifix-Entscheid des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte gegenüber Italien ausgelöst hat.

Cadro ist ein weiteres Kapitel im Feldzug, den die religiösen Kräfte seit einiger Zeit auf kantonaler und nationaler Ebene führen, um ihren Einfluss auf die Zivilgesellschaft zu verstärken. Man denke nur an den Vorstoss, die Kosten des Schwangerschaftsabbruches aus der allgemeinen Krankenversicherung zu streichen, oder die Bestrebungen, fundamentalste Selbstbestimmungsrechte einzuschränken, indem die Freitodbegleitung kriminalisiert werden soll.

Aus diesen Überlegungen ersuchen die Freidenker die zuständigen Stellen, raschmöglichst einzugreifen und dafür zu sorgen, dass in der Schule von Cadro die gesetzeskonforme Ordnung wiederhergestellt wird.

Freidenker-Vereinigung der Schweiz, Sektion Tessin
Roberto Spielhofer, Präsident

Keine religiösen Symbole in öffentlichen Schulen

Thursday, November 5th, 2009

Pressemitteilung

Die Freidenker-Vereinigung der Schweiz protestiert gegen die Darstellung der Schweizer Problemlage nach dem Kruzifix-Entscheid des EGMR durch Professoren der katholischen Universitäten Fribourg und Luzern im heutigen Tages-Anzeiger.

Der Staat (auch vertreten als Lehrperson) hat kein Recht, in seinen Schulräumlichkeiten ein religiöses Symbol anzubringen. Das hat das Bundesgericht im Fall Cadro klar entschieden: Das Anbringen eines Kruzifixes in den Schulzimmern einer Primarschule entspricht der in der  BV gewährleisteten Religionsneutralität nicht. (BGE 116 Ia 252)

Private haben in den staatlichen Schulräumlichkeiten schon gar keine religiösen Symbole anzubringen.

Humanistischer Danktag

Friday, September 18th, 2009

Pressemitteilung zum „Eidgenössischen“ Dank-, Buss- und Bettag

Die Freidenker-Vereinigung der Schweiz dankt anlässlich des kantonal verordneten Danktages all jenen Menschen, welche sich weltweit für Aufklärung und Humanismus einsetzen und gedenkt jener Tausenden von Menschen, die sich in der Vergangenheit für die Menschenrechte und den Fortschritt des Wissens engagiert haben – gegen den Widerstand der Kirchen und Religionen.

Kt. ZH: Keine Lager während des Ramadan?

Wednesday, September 2nd, 2009

Pressemitteilung der Zürcher Freidenker

Bussen für Eltern, die ihre Kinder ferienhalber die Schule schwänzen lassen aber eine Generalamnestie für Eltern, die für Absenzen religiöse Gründe geltend machen – so also soll nach der Vorstellung involvierter Behörden in Zürich künftig Schulpolitik betrieben werden. Die Zürcher Freidenker protestieren gegen diese Ungleichbehandlung.

Vor vier Tagen wurde ein Elternpaar aus Erlenbach definitiv mit 600 Franken gebüsst, weil es mit seiner fünfjährigen Tochter eine Reise zu ihrem ehemaligen guatemaltekischen Kindermädchen unternommen hatte und das Mädchen dadurch im Kindergarten an sieben Tagen unmittelbar vor und nach den Weihnachtsferien gefehlt hatte.

Die Botschaft schien klar: Schulische Präsenz geht privaten Interessen vor, unabhängig davon, wie wichtig diese aus Elternsicht sind. Doch nun kommt die Kehrtwende aus der Bildungsdirektion – die Privilegierung des Privaten ist allerdings ausschliesslich Gläubigen Eltern und Schülern vorbehalten, wie die « Richtlinien zum Umgang mit muslimischen Kindern» zeigen:

Für «hohe religiöse Feiertage» können Eltern ihre Kinder aus der Schule nehmen – und zwar ohne die beiden so genannten «Jokertage» zu beanspruchen, der allen Eltern jährlich zusteht. Muslimische Eltern können durch die Inanspruchnahme dieser Regel ihre schulpflichtigen Kinder für das Fest des Fastenbrechens und für das Opferfest insgesamt sieben Tage aus dem Unterricht nehmen, ohne dass ihnen Repressalien wie den Erlenbacher Weltreisenden drohen.

In einer weiteren Regelung hat die Bildungsdirektion einem spezifisch islamischen Bedürfnis nachgegeben: Die Schulen sind angehalten, keine Lager während des Ramadan durchzuführen. Diese Regel ist nicht praxistauglich, denn gerade die Zeit zwischen Sommer- und Herbstferien wird häufig für Lager verwendet.

Die FreidenkerInnen sträuben sich nicht gegen ein gewisses Entgegenkommen gegenüber den Anliegen von religiösen SchülerInnen und Eltern. Es geht aber nicht an, dass ähnlich gelagerte Anliegen ungleich behandelt werden, sobald Religion als Argument ins Feld geführt wird. Und den ordentlichen Schulbetrieb, zu dem auch die Durchführung von Lagern zählt, dürfen solche Vereinbarungen nicht gefährden.

Freidenker-Vereinigung der Schweiz, Sektion Zürich
Andreas Kyriacou (Präsident, Tel. 076 479 62 96)

Sexuelle Verstümmelungen gehören verboten

Monday, June 15th, 2009

Stellungnahme der FVS
zur
Parlamentarischen Initiative „Verbot von sexuellen Verstümmelungen“

Ja zum Straftatbestand Die Freidenker-Vereinigung der Schweiz begrüsst die Einführung eines neuen, spezifischen Straftatbestandes der Verstümmelung weiblicher Genitalien.

Strafandrohung Im Sinne des Minderheitsantrages der Kommission unterstütztet die FVS die Androhung einer Freiheitsstrafe.

Verfolgungsverjährung Analog zum sexuellen Missbrauch schlagen wir auch bei diesem Straftatbestand die Unverjährbarkeit vor.

Beschneidung von Knaben ist ebenfalls Genitalverstümmelung Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass auch die religiös oder kulturell begründete Beschneidung von Knaben eine Verstümmelung darstellt, welche die Integrität der Betroffenen verletzt.
Ärzte stehen der Beschneidung von Knaben ohne medizinische Indikation vermehrt kritisch gegenüber: http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=61273 .

Jeder nicht ernsthaft medizinisch begründete chirurgische Eingriff an den Genitalien von Minderjährigen ist eine Verletzung des Menschenrechts auf körperliche Unversehrtheit. Eine alleinige Regelung der weiblichen Beschneidung ist ein falsches Signal, auch wenn die Tatbestände der weiblichen und männlichen Beschneidung sich in ihrer Tragweite grundsätzlich unterscheiden.

Freidenker-Vereinigung der Schweiz
 15. Juni 2009

Zentralrat der Ex-Muslime nimmt seine Arbeit auf

Friday, February 13th, 2009

Die FVS unterstützt den Aufbau des Vereins, der sich den selben Grundsätzen verpflichtet fühlt und ebenfalls die Trennung von Staat und Religion anstrebt. Insbesondere wehren wir uns gemeinsam gegen alle Bestrebungen, die “Integration mittels Religion” voranzutreiben.

20 Minuten
 Ex-Muslime verbünden sich

Bund
 Muslime-distanzieren-sich-vom-Islam

www.ex-muslime.ch

www.ex-muslime.de ZdE Deutschland, 2007 gegründet

Keine Duldung von Parallelgesellschaften in der Schweiz!

Monday, December 29th, 2008

Pressemitteilung

Den Vorschlag des Freiburger Sozialanthropologieprofessors Christian Giordano, künftig auch in der Schweiz Scharia-Gerichte offiziell anzuerkennen, weist die Freidenker-Vereinigung der Schweiz in aller Schärfe zurück. Auch wenn es stimmen mag, dass solche Strukturen sich bereits heute im Verborgenen entwickeln, ist dies kein Grund, sie staatlich zu fördern. Mit dem gleichen Argument könnte man sonst auch z.B. Mafiagerichte staatlich anerkennen.

Allianz der Religiösen – finanziert durch allgemeine Steuergelder?

Nachdem der Multikulturalismus als Ideologie versagt hat, liebäugelt nun ein Professor – vielleicht nicht ganz zufälligerweise einer katholischen Hochschule – mit dem Rechtspluralismus. Applaus natürlich vom umstrittene Berner Soziologieprofessor Farhad Afshar, der im so genannten „interreligiösen Dialog“ in der Schweiz omnipräsent ist.

Die Landeskirchen und von ihr dominierte Institutionen schmieden unter dem Deckmantel des „interreligiösen Dialoges“ an der Allianz der monotheistischen Religionen gegen die Nichtreligiösen und gegen unliebsame Staatsmonopole wie die Justiz – auch auf aus allgemeinen Steuermitteln finanzierten Lehrstühlen!

Keine Integration durch Religion!

Die FVS spricht sich für eine klare Trennung von Staat und Kirchen / Religionen aus und für eine ebenso klare Integrationspolitik: Integration erfordert einerseits die Bereitschaft der einzelnen Immigrierenden, sich in die hiesige, säkulare Gesellschaft einzufügen und die hier geltenden Gesetze einzuhalten, und andererseits die Bereitschaft der Gesellschaft, integrierungswilligen Menschen gegenüber offen zu sein.

Die FVS ist der Überzeugung, dass die Errungenschaften der Aufklärung Europas heutige Kultur nachhaltig geprägt und viele der klerikalen christlichen Elemente erfolgreich verdrängt haben.

Eine säkulare, pluralistische und demokratische Gesellschaft kann das Gleiche auch mit dem Islam erreichen.

Die Ausübung ihrer angestammten Religion mag zwar in einer ersten Phase gewissen Immigrierenden helfen, in einem fremden Land heimisch zu werden.

Aber: Nicht alle Immigrierenden sind religiös und der Staat soll Religionen nicht fördern. Deshalb darf Integration durch Religion keine staatliche Strategie sein.

Die FVS setzt hier auf die bewährten Werkzeuge Aufklärung und Bildung und auf die gegenseitige Verpflichtung zu Toleranz und Respekt.

Meinungsfreiheit auch für Religionskritiker

Wednesday, February 6th, 2008

Säkulare Verbände fordern Meinungsfreiheit auch für Religionskritiker

Gemeinsame Erklärung zum Indizierungsantrag gegen ‘Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel’

Bund für Geistesfreiheit Augsburg,
Bund für Geistesfreiheit Bayern,
Bund für Geistesfreiheit Fürth,
Bund für Geistesfreiheit Regensburg,
Bund für Geistesfreiheit Rhein-Neckar,
Bund für Geistesfreiheit München,
Deutscher Freidenker-Verband,
DFV Landesverband Nord,
Forum Kritische Psychologie,
freidenker.at,
Freidenkerbund Österreichs,
Freidenker-Vereinigung der Schweiz,
Freireligiöse Landesgemeinschaft Hessen, Gesellschaft für kritische Philosophie, Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten, JungdemokratInnen / Junge Linke Nordrhein-Westfalen, Die Laizisten – Hochschulinitiative, Ludwig-Feuerbach-Gesellschaft, unitates – Unitarische Stiftung, Deutsche Unitarier Religionsgemeinschaft, Landesgemeinde Hamburg Verband freier Weltanschauungsgemeinschaften Hamburg, Zentralrat der Ex-Muslime

erklären:

“Mit dem Indizierungsantrag gegen das Kinderbuch ‘Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel’ verstößt das Familienministerium erneut gegen die ihm als staatliche Institution gebotene Neutralität.
Der Antrag gegen das Buch ist ein Versuch der weltanschaulichen Zensur.
Das Ministerium versucht, religionskritische Kinderliteratur aus den Buchläden zu verbannen.

Der Staat darf sich nur bei objektiver Gefährdung von Kindern und Jugendlichen einschalten, hier liegt aber keine Gefährdung vor. Das Buch erfüllt kein einziges Kriterium für Indizierungen nach § 18 Jugendschutzgesetz. Der Antisemitismusvorwurf ist offenbar ein Vorwand für die Durchsetzung christlicher Erziehung seitens des Familienministeriums. Areligiöse Beeinflussung ist genauso wenig wie eine vermeintlich oder tatsächlich mangelnde Qualität eine legitime Begründung für eine Indizierung.

Meinungsfreiheit muss für alle gelten, auch für Religionskritiker. Wir fordern von der Bundesprüfstelle die Ablehnung des Antrages und vom Familienministerium eine öffentliche Zurücknahme der darin enthaltenen unberechtigten und rufschädigenden Vorwürfe gegenüber den Verantwortlichen für das Kinderbuch.”

Hintergrund:

Das Familienministerium unter Ministerin Ursula von der Leyen hat bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien beantragt, das Kinderbuch ‘Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel’ von Michael Schmidt-Salomon und Helge Nyncke zu indizieren. Zur Begründung dessen wurde behauptet, das Kinderbuch mache die drei monotheistischen Weltreligionen verächtlich und weise hinsichtlich des Judentums angeblich antisemitische Tendenzen auf. Dagegen wendet sich nun eine gemeinsame Erklärung säkularer Verbände.

Familienministerin von der Leyen schuf 2006 ein ‚Bündnis für Erziehung’, dass staatliche Förderung von Kinderziehung auf Basis ‘christlicher Werte’ stellt. Außerdem übernahm sie die Schirmherrschaft des evangelikalen Kongress ‘Christival 2008′ in Bremen, wo auch eine Art ‘Homosexuellenheilungsseminar’ angeboten werden sollte.

Das Gebot der religiös-weltanschaulichen Neutralität als Verbot der Parteinahme des Staates in religiös-weltanschaulichen Angelegenheiten wurde durch den Kruzifix-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts von
1995 (BverfGE 93, 1) bekräftigt  und ist mittlerweile allgemein anerkannter Grundsatz staatlichen Handelns in religionsrechtlichen Fragen, zugleich aber das am meisten missachtete Gebot des Grundgesetzes.

Grundlage für die Kriterien bei Indizierungsverfahren ist § 18 Absatz1
Jugendschutzgesetz: “Träger- und Telemedien, die geeignet sind, die Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu gefährden, sind von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien in eine Liste jugendgefährdender Medien aufzunehmen. Dazu zählen vor allem unsittliche, verrohend wirkende, zu Gewalttätigkeit, Verbrechen oder Rassenhass anreizende Medien.”

Dokumente

Der Indizierungsantrag des Bundesfamilienministeriums als PDF-Dokument http://www.schmidt-salomon.de/indizierungsantrag.pdf

Kampagnenwebseite des betroffenen Verlages und der Autoren http://www.ferkelbuch.de/