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SFTV, 20:05: Bis nichts mehr bleibt

Montag, 24. Mai 2010

SF 24.5.2010, 20:05 Dokumentarfilm

Der Film erzählt, mit welch raffinierten Methoden es der Organisation Scientology immer wieder gelingt, Menschen von sich abhängig zu machen. Der junge Familienvater Frank schafft es, sich selbst wieder aus den Fängen des Systems zu lösen – aber in diesem Kampf verliert er seine Familie an Scientology.

Anschliessend Diskussion  21:55 Club
Es diskutieren:
- Jürg Stettler, Präsident Scientology Zürich, Sprecher Scientology Deutschland
- Bernard de Uthemann, langjähriges Mitglied von Scientology, Arzt
- Ruth Dridi, Aussteigerin
- Hugo Stamm, Sektenexperte
- Jürg Acklin, Schriftsteller und Psychoanalytiker

Scientology – harmlose Religionsgemeinschaft oder menschenverachtende Organisation, die zu Recht vom Verfassungsschutz beobachtet wird? Der Organisation und anderen Sekten gelingt es nach wie vor, Menschen für sich zu gewinnen, unter dem Vorwand von Lebenshilfe oder Erfolgsversprechen psychisch unter Druck zu setzen und umzuformen. Im Anschluss an Bis nichts mehr bleibt” fragt Hart aber fair” nach den Gründen.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1009418/Eine-Scientology-Aussteigerin-packt-aus

TV-Tipp SF1: Muslime in der Schweiz

Donnerstag, 1. April 2010

1.4.2010, SF1  20:05  Hinter dem Schleier

Den Bau von Minaretten hat das Schweizer Stimmvolk an der Urne verboten – was aber weiss es wirklich über die 450’000 Muslime im Land? Wie radikal sind die Gebete in den Moscheen? Wie liberal ist die Mehrheit der Muslime, die den Islam nicht streng praktiziert? «DOK»-Autorin Karin Bauer ist in die Welt von türkischen und arabischen Migranten eingetaucht – sie berichtet vom Spannungsfeld zwischen Koranschulen und türkischen Nachtklubs.

http://www.tvprogramm.sf.tv/details/427c003a-ead9-467f-90af-7206900267ec?WT.zugang=front_na3

Gleichetags SF1 Tagesschau

SF1 hat das Freitagsgebet in fünf schweizer Moscheen analysiert:

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/04/01/Schweiz/Imam-am-Freitagsgebet-Andersglaeubige-sind-niedriger-als-Tiere?WT.zugang=front_na4

TV-Tipp SF1: Einstein befasst sich mit dem Thema Tod

Donnerstag, 1. April 2010

Do, 01.04.2010,  21:00 – 21:50 Uhr

Der Umgang mit dem Toten
Nicole Ulrich begleitet den Bestatter Ricco Biaggi. Seine Philosophie: Die Hinterbliebenen sollen von der Stunde des Todes bis zur Abdankung mit dabei sein und aktiv mithelfen, wenn der Verstorbene für die Abdankung vorbereitet wird.

Wie stirbt unser Körper?
Wenn Herz und Kreislauf versagen, beginnen die rund hundert Billionen Körperzellen endgültig abzusterben. Was bei den Hirnzellen innert Minuten passiert, dauert beim Darm einen ganzen Tag.

Die ästhetische Aufbahrung
Micaela Plattner ist die erste Thanatologin der Schweiz. Sie verwendet das gleiche Verfahren wie bei einem verstorbenen Papst, um den Körper für ein paar Tage haltbar zu machen – hygienisch einwandfrei und ästhetisch ansprechend.

Bestatten im Wandel
Bis vor 100 Jahren kam nur eine Erdbestattung in Frage – so diktierte es die Kirche. Heute werden 70 Prozent der Verstorbenen kremiert. Alternative Formen der Bestattung boomen, und der Trend zum Gemeinschaftsgrab stellt die Hinterbliebenen vor Probleme.

Die letzten Stunden
Am Kantonsspital St. Gallen wurden über 600 schwer kranke Menschen in den Tod begleitet. Eine Studie hält fest, wie schmerzhaft dieser Sterbensprozess ist und was den Kranken das Sterben erleichtert.

Die Suche nach der Seele
Bleibt etwas übrig, wenn der Körper gestorben ist? Todeserlebnisse von klinisch toten Menschen sollen darüber Aufschluss geben: Ist es das Gehirn, das ein Schweben über dem eigenen Körper vorgaukelt – oder kann man solche Erlebnisse der Seele zuordnen?

http://www.teleboy.ch/programm/detail/?nomytv=1&const_id=201004012100003

TV-Tipp 3sat: Sinn des Lebens

Donnerstag, 25. März 2010

3sat 21:00

Der Brite Terry Eagleton ist einer der einflussreichsten Kultur- und Literaturwissenschaftler unserer Zeit. In seinem Buch “Der Sinn des Lebens” nähert er sich einem philosophischen Grundproblem. – Terry Eagleton und Gert Scobel durchstreifen die sinnstiftenden Terrains von Religion und Vernunft.

TV-Tipp ORF Dok: Die letzten Zöglinge

Sonntag, 21. März 2010

ORF 2 23.05 ,  davor 22:00 Polittalk: Flucht aus der Kirche – wie der Missbrauchsskandal die Gläubigen vertreibt.

Die Schlagzeilen reissen nicht ab: In Deutschland wie jüngst auch wieder in Österreich kommen Fälle von sexuellem Missbrauch in Internaten hoch. Der Dokumentarfilm schildert das Internatsleben aus dem Blickwinkel von (ehemaligen) Insassen und begleitet seine Protagonisten in ausführlichen Interviews zurück in die Welt ihrer Kindheit.

Prägende Jugenderfahrung

Michael Köhlmeier war es, Reinhold Bilgeri auch. Josef Hader kann davon ein Lied singen, ebenso Josef Haslinger. Und André Heller erst recht. Die Genannten verbindet eine gemeinsame Lebenserinnerung: Sie alle waren “Zöglinge” – so der antiquiert klingende Ausdruck – in katholischen Internaten. Eine Jugenderfahrung, die prägt, und der die Dokumentarfilmer Peter Oberndorfer und Christoph Mayr in “Die letzten Zöglinge” ein unnachahmliches Beispiel gesetzt haben.

Panorama der katholischen Bildungsform

Es sind Erfahrungen aus einer längst vergangenen Zeit. Denn Klosterinternate gibt es heute kaum mehr: Der leichtere Bildungszugang, geänderte Erziehungs-methoden und vor allem das dichte Verkehrsnetz des Landes haben viele der traditionsreichen Institutionen obsolet werden lassen.

In Gesprächen mit mehr oder weniger prominenten Ex-Zöglingen, Erziehern und Geistlichen von damals sowie mit Pater Tassilo und Schüler Luciano aus dem heute noch bestehenden Internat von Kremsmünster fangen die Filmemacher ein Panorama jener “katholischen” Bildungsform ein.

Prägung für den späteren Lebensweg

Die Protagonisten rufen den Alltag in ihren Erzählungen in Erinnerung: “Am Morgen aufwachen und sich schuldig fühlen. Und nicht wissen warum.” So ein Resümee Michael Köhlmeiers. Josef Hader fällt “sozialer Dauerstress” ein. “Grossteils sind auf der Welt Herrschaften an der Macht, die wahrscheinlich durch so eine Erziehung gegangen sind”, lautet eine der Schlussfolgerungen von André Heller.

Dabei wird deutlich, dass Internate in erstaunlichem Ausmass Menschen hervorbrachten, die sich später in der Gesellschaft in irgendeiner Weise hervortaten. Gleichzeitig ist eindeutig auch von Leid und Missbrauch die Rede. Die Erzählungen der Protagonisten liegen zwischen Verklärung und Abrechnung, Verdrängung und Nostalgie. Einigkeit herrscht nur darüber, dass ein Aufwachsen im Internat bestimmend für den späteren Lebensweg ist.

http://tv.orf.at/program/orf2/20100321/470128401/287403

TV-Tipp: Zölibat, Verhütung, Schwule – muss die Kirche umdenken?

Freitag, 19. März 2010

SWR Nachtcafé 19. März 2010, 22.00 bis 23.28 Uhr

Zölibat, Verhütung, Schwule – muss die Kirche umdenken?

Mit Beda Stadler

Konfessionslose in der Schweiz

Freitag, 19. März 2010

Film von Paul Riniker

Eine wachsende Zahl von Menschen in der Schweiz ist konfessionslos. Sie negieren die Existenz eines Gottes, sind sogenannte Atheisten, oder sie fragen nicht danach, sind Agnostiker. Der Immunologe Beda Stadler zum Beispiel erklärt die Welt rein wissenschaftlich und hat für Glauben nur Spott übrig. Reta Caspar kämpft als Geschäftsführerin der Schweizer Freidenker-Vereinigung dafür, dass Nichtgläubige genauso akzeptiert werden wie beispielsweise Reformierte und Katholiken. Die Studentin Olga Riniker, die Tochter des Filmautors Paul Riniker, ist konfessionslos aufgewachsen und lässt sich in ihrer Wertehaltung trotzdem vom christlichen Umfeld inspirieren.

konfessionsfrei.ch

Outen Sie sich auch auf dem Internet: www.konfessionsfrei.ch

konfessionslose.ch

Konfessionslose 2011 in den Nationalrat: http://www.konfessionslose.ch

TV-Tipp WDR 16:30: Islam macht Schule

Sonntag, 14. März 2010

Der Druck wächst: Die Anzahl der bekennenden muslimischen Schüler in Deutschland steigt und damit die Brisanz der Debatte um einen “deutschen Islam”.

http://www.teleboy.ch/programm/detail/?nomytv=1&const_id=201003141630030

TV-Tipp ZDF 22:15: Moral predigen, Missbrauch dulden? Wer stoppt die Scheinheiligen?

Donnerstag, 11. März 2010

Die Mauer des Schweigens ist zusammengebrochen: Fast täglich melden sich nun Menschen, die an deutschen Schulen missbraucht wurden – meist an katholischen Einrichtungen. Fast täglich müssen Priester und Ordensleute gestehen, Kinder missbraucht und geschlagen zu haben, die ihnen von ihren Eltern in gutem Glauben anvertraut wurden. Die katholische Kirche muss zugeben, dass viele hohe Würdenträger von solchen Vorgängen gewusst, die Täter aber versetzt und gedeckt und nicht der Polizei gemeldet haben.

Krisen gab es schon viele in der katholischen Kirche in Deutschland. Doch der Skandal um sexuellen Missbrauch in kirchlichen Schulen und Internaten hat eine besondere Dimension. Quantitativ: 20 von 27 Bistümern sind betroffen. Und qualitativ: Zwar hat die Kirche in unserer Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten viel Einfluss verloren, aber es gab weiterhin großes Vertrauen zur oft herausragenden Erziehungsleistung der Kirche. Mit Erschütterung hört man nun die Berichte von Menschen, die Jahrzehnte lang nicht darüber sprechen konnten, was ihnen zugefügt worden ist, die sich erst jetzt öffnen können, da sich auch andere offenbaren. Die Perversion solcher Verbrechen liegt ja nicht zuletzt darin, dass sich viele Opfer am Ende mehr schämen als die Täter – und sich darum selbst zum Schweigen verdammen…

http://maybritillner.zdf.de/ZDFde/inhalt/10/0,1872,8049258,00.html