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Strukturerhebung 2013

Donnerstag, 26. Februar 2015


Die landesweit stärksten Konfessionsgruppen bei der ständigen Wohnbevölkerung ab 15 Jahren sind Ende 2013 die römisch-katholische Landeskirche mit 38,0% (-0.2%)und die evangelisch-reformierte Landeskirche mit 26,1% (-0.8%). Die islamischen Glaubensgemeinschaften sind mit einem Anteil von 5,1% (+0.6%) und die jüdischen mit 0,2% vertreten. Der Anteil der Konfessionslosen beträgt 22,2% (+0.8%).
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/05/blank/key/religionen.html

Strukturerhebung 2012: Konfessionslose legen weiter zu

Freitag, 24. Januar 2014

38,2 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung ab 15 Jahren in der Schweiz waren im Jahr 2012 römisch-katholisch. 26,9 Prozent waren evangelisch-reformiert. Der Anteil der Konfessionslosen betrug im selben Jahr 21,4 Prozent. Dies hat die Auswertung der Strukturerhebung 2012 ergeben, die das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag, 24. Januar, veröffentlicht hat.
2010 zählte die römisch-katholische Landeskirche noch 38,8% und die evangelisch-reformierte Landeskirche 29%. Die islamischen Glaubensgemeinschaften kamen  auf einen Anteil von 4,5% und die jüdischen auf 0,2%. Der Anteil der Konfessionslosen betrug Ende 2010 20,1% (8,9 Prozentpunkten mehr als bei der Volkszählung 2000).

Innert der letzen zwei Jahre haben die Konfessionslosen also wiederum 1.3 Prozentpunkte  zugelegt und machten Ende 2012 1.425 Mio. aus (2010: 1.289 Mio.).

Statistischer Atlas der Schweiz – Wohnbevölkerung ohne Konfessionszugehörigkeit, 2012 [Kantone]


Statistischer Atlas der Schweiz – Wohnbevölkerung ohne Konfessionszugehörigkeit, 2010 [Kantone]

Von der Schwierigkeit, die Schäfchen zu zählen

Freitag, 31. August 2012

Bei der Erhebung der Religionszugehörigkeit wurden Fehler gemacht. Bei der Zuordnung zu den christlichen Konfessionen, Kirchen und Freikirchen sind sowohl beim Bundesamt für Statistik, wie wahrscheinlich auch bei den Befragten, Fehler passiert. Der Anteil der Freikirchen dürfte entgegen der ersten Publikation der Strukturerhebung 2010 wohl stabil auf 4.4%, während die Reformierten wohl auf 29% gesunken sind.

Ganzer Artikel: http://www.reformiert.info/artikel_11801.html

Strukturerhebung CH: Jede/r Fünfte ist konfessionsfrei

Dienstag, 19. Juni 2012

(BFS) – Das Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlicht mit den Resultaten der Strukturerhebung 2010 erstmals seit der Volkszählung 2000 aktuelle Daten zur Religions- und zur Sprachenlandschaft der Schweiz. Die jährliche Strukturerhebung ist ein Kernelement der neuen, modularen Volkszählung, die den heute stark beschleunigten gesellschaftlichen Wandel besser abzubilden vermag. Ende 2010 ist die römisch-katholische Landeskirche mit einem Anteil von 38,8 Prozent die grösste Konfessionsgruppe. Stark zugenommen haben seit 2000 die Konfessionslosen, deren Anteil neu bei 20,1 Prozent liegt.

Verdoppelung der Konfessionslosigkeit
Landesweit stärkste Konfessionsgruppen sind Ende 2010 die römisch-katholische Landeskirche mit 38,8% und die evangelisch-reformierte Landeskirche mit 30,9%. Die islamischen Glaubensgemeinschaften sind mit einem Anteil von 4,5% und die jüdischen mit 0,2% vertreten. Der Anteil der Konfessionslosen beträgt Ende 2010 20,1%, das entspricht einer Zunahme von 8,9 Prozentpunkten seit der Volkszählung 2000.

Seit dem Jahr 2000 haben die Anteile der römisch-katholischen und der evangelisch-reformierten Landeskirchen leicht abgenommen (um 3,7 Prozentpunkte bei der römisch-katholischen und um 3,2 Prozentpunkte bei der evangelisch-reformierten Landeskirche).
Der Anteil der islamischen Glaubensgemeinschaften ist gestiegen (um 0,9 Prozentpunkte). Der Anteil der jüdischen Glaubensgemeinschaften ist stabil geblieben.

Im regionalen Vergleich ist die römisch-katholische Glaubensgemeinschaft in der Zentralschweiz (Kantone Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden), im Tessin, im Wallis und in den Kantonen Freiburg, Appenzell Innerrhoden und Jura weiterhin die dominante Glaubensgemeinschaft geblieben: Mehr als 60% der Bevölkerung gehören dieser Konfessionsgruppe an. Im Kanton Genf sind die römisch-katholische Landeskirche und die Konfessionslosen mit einem Anteil von 36,8% resp. 35,1% etwa gleich stark vertreten. In den Kantonen Basel-Stadt und Neuenburg sind die Konfessionslosen im Vergleich zu den anderen Gruppen am stärksten (42,2% bzw. 37,0%). Die evangelisch-reformierte Landeskirche weist nur noch im historisch reformierten Kanton Bern einen Anteil von mehr als 60% auf. Aber auch in den Kantonen Schaffhausen und Appenzell Ausserrhoden bilden die Evangelisch-Reformierten die mit Abstand grösste Konfessionsgruppe.

Entwicklung seit 1970

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grafik FVS, Quelle BfS

Die Grundgesamtheit der Strukturerhebung enthält alle Personen der ständigen Wohnbevölkerung ab vollendetem 15. Altersjahr, die in Privathaushalten leben. Aus der Grundgesamtheit ausgeschlossen wurden neben den Personen, die in Kollektivhaushalten leben, auch Diplomaten, internationale Funktionäre und deren Angehörige. Basis sind ab 2010 mindestens 200’000 Befragte pro Jahr.

Kantone


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

%-Berechnungen auf Basis der Daten der Strukturerhebung

Quelle: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/01/nip_detail.html?gnpID=2011-557

Soziodemografische Resultate

Je höher der Bildungsstand, je mehr Personen gehören keiner Religionsgemeinschaft an. Die Konfessionslosen (Anteil Gesamtbevölkerung: 20,1%) sind deshalb bei Personen mit höheren Berufs- und Hochschulausbildungen (28,5%) deutlich übervertreten, bei jenen mit Sekundarstufe I als höchstem Bildungsabschluss (13,7%) hinge- gen stark untervertreten. Dies widerspiegelt sich auch bei ihrer beruflichen Stellung. Personen mit höherer beruflicher Stellung3 (28,5%) sind klar häufiger konfessionslos als ungelernte Angestellte und Arbeiter (15,6%). Es mag daher erstaunen, dass gleichzeitig auch mehr als jeder vierte Erwerbslose keiner Konfession angehört. Welchen Einfluss finanzielle Engpässe auf dieses Phänomen haben, ist unklar. Konfessionslose sind weiter bei Personen mit Migrationshintergrund (25,4%) deutlich übervertreten. Bei den EU/EFTA-Bürgern beträgt ihr Anteil gar 30%. Die Kirchenaustritte sind daher zumindest nicht alleine für die grosse Zunahme der Konfessions- losen in den letzten zehn Jahren verantwortlich. Auch die konfessionelle Zusammensetzung der Zuwanderung hatte einen gewissen, wenn auch begrenzten Einfluss.

Quelle

http://www.spi-stgallen.ch/documents/religionslandschaft%202010%20ergebnisse%20der%20neuen%20volkszählung.pdf