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Solothurn, 29. März 2017: Podiumsdiskussion 500 Jahre «Wozu braucht es die Kirche noch?» mit Freidenkerbeteiligung

Dienstag, 28. März 2017

Am Mittwoch, 29. März 2017 findet um 19:30 Uhr im Alten Spital Solothurn ein Podiumsgespräch zum Thema «Wozu braucht es die Kirche noch?» im Rahmen des Jubiläumsjahres «500 Jahre Reformation» statt.

Organisatorin ist die Weggemeinschaft Landes- und Freikirchen Solothurn.

Für die Freidenker-Vereinigung der Schweiz diskutiert Valentin Abgottspon (Vize-Präsident der FVS) mit.

Auf dem Podium sind zudem:
Philipp Hadorn, Nationalrat SP
Wolfgang Bürgstein, Dr. theol., Generalsekretär der Schweizerischen Nationalkommission Justitia et Pax
Domenika Senti, Leiterin Soziale Dienste der Stadt Solothurn

Moderiert wird das Gespräch von Hans-Ruedi Huber, Kommunikationsverantwortlicher Bistum Basel

Der Eintritt ist frei – Kollekte

Aus dem Ankündigungs-Text:

Anlässlich des 500jährigen Reformationsjubiläums organisiert die ›Weggemeinschaft Landes- und Freikirchen Solothurn‹ eine Podiumsdiskussion zum Thema »500 Jahre Reformation – Wozu braucht es die Kirche noch?«. Verschiedene Standpunkte werden kontrovers, aber fair diskutiert.
Die Themen reichen von der Kirche als Gemeinschaft von Glaubenden, ihr soziales Engagement, ihr gesellschaftlich-politisches Wirken über die Kirche als Bewahrerin von Kulturgütern bis zu den christlich-abendländischen Werten. Nach der Podiumsdiskussion gibt es Zeit für Publikumsfragen mit anschliessendem Apéro.
Wir freuen uns auf kritisch mitdenkende und konstruktive Rückmeldungen aus dem Publikum.

Ein PDF des Flyers findet sich hier: WeGeSo Podiumsgespräch mit Rückseite.

Luther ohne Mythos

Dienstag, 6. November 2012

Dass Luther sich umfangreich in menschenverachtendster Art und Weise etwa über die Frauen, die Ehe, Behinderte, sozial Benachteiligte und – natürlich – über die Juden geäußert hat, wird verschwiegen oder – wenn unvermeidbar – heruntergespielt oder als historisch bedingt relativiert. So beispielsweise von der ehemaligen Niedersächsischen Landesbischöfin Margot Käßmann in ihrer Funktion als Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017 in ihrer Rede am 22.5.2012 in Wittenberg: „Und auch hinsichtlich der Gewalt macht Luther Bemerkungen, die uns heute verstummen lassen.“ Sie redet es klein, wenn sie von „Bemerkungen“ spricht, was Luther in umfangreichen Schriften ausführlich geschrieben und sicher auch gepredigt hat.

Hubertus Mynarek:   Luther ohne Mythos