Artikel-Schlagworte: „Hirnforschung“

Mechanismen des Glaubens

Montag, 12. Juli 2010

Gibt es Gott oder ist er nur ein Hirngespinst? Religionspsychologen analysieren die Mechanismen des Glaubens.

Artikel lesen: http://www.welt.de/die-welt/kultur/article8423718/Wie-Gott-das-Gehirn-der-Glaeubigen-ruhigstellt.html

Gefühl für Gerechtigkeit ist im Gehirn verankert

Donnerstag, 25. Februar 2010

Menschen haben ein Grundbedürfnis nach Gerechtigkeit. So lautet eine gängige Hypothese der Sozialwissenschaftler. Neurobiologen haben diese jetzt bestätigt. Mit Tomografientersuchungen konnten sie bestimmte Hirnareale ausfindig machen, die bei ungerechter Behandlung besonders aktiv sind.

“Schon das sehr kleine Kind entwickelt – wahrscheinlich gegen Ende des zweiten Lebensjahres – ein Urbedürfnis nach Gerechtigkeit”, sagt Léon Wurmser. Es sei ein “Gefühl dafür, dass ein Miteinander der Menschen nur möglich ist, wenn eine Art primitive Gerechtigkeit herrscht”, so der weltweit anerkannte Schweizer Psychoanalytiker. Diese gängige Hypothese in den Sozialwissenschaften besagt, dass Menschen das Bedürfnis haben, ungleiche Verteilungen zu reduzieren, da sie sonst einen Gewinn nicht richtig genießen können.

Weiter lesen: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,679931,00.html

Was macht das Bewusstsein aus?

Mittwoch, 11. November 2009

Die Erkenntnisse der Hirnforschung legen eine neue, radikale Antwort nahe. Mit ihrer Hilfe lässt sich immer genauer messen, welche Hirnregionen für welche Regungen, Gefühle, Reaktionen und Wahrnehmungen zuständig sind. Und wie das Gehirn diese einprasselnden Reize der Innen- und Aussenwelt aufnimmt, filtert und zu Reaktionen bündelt. Thomas Metzinger, der in Mainz theoretische Philosophie lehrt und sich auch mit den Neurowissenschaften beschäftigt, setzt sich seit über dreissig Jahren mit der existenziellen Frage auseinander, wie menschliches Bewusstsein funktioniert. Wie kommt es, dass wir uns als jemand fühlen, eine Identität von uns selbst haben? Wie entsteht der «unhintergehbare Eindruck hinter den Augen», wie er es einmal nannte?

http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Warum-wir-meinen-dass-es-uns-gibt/story/21812416

Thomas Metzinger: Der Ego-Tunnel. Eine neue Philosophie des Selbst. Von der Hirnforschung zur Bewusstseinsethik. Berlin Verlag, 378 Seiten, ca. 45 Franken.

Die Veranlagung zum Glück und den Sinn des Lebens

Freitag, 8. Mai 2009

Er nannte das Gehirn «eine Quelle des Bösen» und den freien Willen «eine Illusion» — weshalb er eine Revision des Strafrechts forderte. Verbrecher seien nicht individuell schuldig, sondern als psychisch Kranke zu betrachten. Die Debatte, die er damit auslöste, ist in vollem Gange. Grund genug, nachzufragen. Bei dem, der den geistes- mit dem naturwissenschaftlichen Blick vereint: Gerhard Roth ist Philosoph und Neurobiologe und leitet das Institut für Hirnforschung der Universität Bremen.

Interview mit Gerhard Roth: http://dasmagazin.ch/index.php/gerhard-roth/