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	<title>Kommentare für Freidenker-Vereinigung der Schweiz</title>
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	<description>FVS - die Stimme der Laizität - seit 1908</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 15:52:31 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Enttaufung – eine Reaktion auf einen dogmatischen Übergriff von Stefan Mauerhofer</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/enttaufung-%e2%80%93-eine-reaktion-auf-einen-dogmatischen-ubergriff/comment-page-1/#comment-6287</link>
		<dc:creator>Stefan Mauerhofer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 15:52:31 +0000</pubDate>
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		<description>Enttaufung a la Bill Maher:

http://youtu.be/Horu-k_F_LA</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Enttaufung a la Bill Maher:</p>
<p><a href="http://youtu.be/Horu-k_F_LA" rel="nofollow">http://youtu.be/Horu-k_F_LA</a></p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Wahlverwandtschaften von CERN und Vatikan? von Grazia</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/wahlverwandtschaften-von-cern-und-vatikan/comment-page-1/#comment-6281</link>
		<dc:creator>Grazia</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 16:52:08 +0000</pubDate>
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		<description>Soweit ich St. Hawking als Laie zu folgen vermag postuliert er nicht, dass alles aus dem Nichts erschaffen wurde sondern dass das Wirken der Gravitation ausreiche, um all die folgenden Prozesse zu erklären, die in unserem Universum mit seinen bekannten Gesetzmässigkeiten in unsere Erde, das biologische Leben darauf und somit den Menschen mündeten? (&#039;&#039;Because there is a law such as gravity, the universe can and will create itself...&quot;). Die Graviation selbst scheint ein Rätsel sondergleichen zu sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Soweit ich St. Hawking als Laie zu folgen vermag postuliert er nicht, dass alles aus dem Nichts erschaffen wurde sondern dass das Wirken der Gravitation ausreiche, um all die folgenden Prozesse zu erklären, die in unserem Universum mit seinen bekannten Gesetzmässigkeiten in unsere Erde, das biologische Leben darauf und somit den Menschen mündeten? (&#8221;Because there is a law such as gravity, the universe can and will create itself&#8230;&#8221;). Die Graviation selbst scheint ein Rätsel sondergleichen zu sein.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu «Antireligiöse sind neidisch» von christophe Brass</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/%c2%abantireligiose-sind-neidisch%c2%bb/comment-page-1/#comment-6279</link>
		<dc:creator>christophe Brass</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 12:19:00 +0000</pubDate>
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		<description>@Andreas
Onfray hat nur einmal das ganze Werk Freud gelesen und aus seiner Notizen sein Buch geschrieben. Er hat nichts von Freud verstanden. Ich habe alle seine Konferenzen gehört, die den Inhalt des Buches &quot;«Anti Freud: Die Psychoanalyse wird entzaubert&quot; spiegeln. Er hat auch er  nichts vom Phenomen &quot;Gott&quot; verstanden. Eine andere, nicht weniger Schärfe Kritik von Freud heisst &quot;La psychanalyse revisitée&quot; Gérard Mendel, Editions La Découverte. Der Author hat das Werk Freud 30 Jahre lang parallel zu seiner Praxis als Psychoanalyste UND Soziopsychoanalyste (hier werden die Mechanismen der Abhängigkeiten, der Unterwerfung, der Unmündigkeit des Menschen konkret INNERHALB der Institutionen (Firmen, Schulen, Krankenhäuser...) studiert.
Er — nicht Onfray — dank seiner immensen Kultur und Erfahrung hat die Möglichkeit, die Spreu vom Weizen zu trennen. Onfray schreibt fliessend, schön, angenehm. Ich habe viele Bücher von Ihm gelesen, aber bei jeder Seite von Mendel erfahre ich 10 Male mehr als bei 10 Bücher von Onfray.
Onfray ist für mich ein sehr guter Pädagoge, Historiker, Rethoriker aber als Denker ist er für mich nichts besonderes und als Philosoph für mich weit hinter einem Comte-Sponville. Er ist aber, das muss man unterstreichen ein guter Schriftsteller, nicht wie MSS, der weder gut schreibt, noch tief und kultiviert philosophiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Andreas<br />
Onfray hat nur einmal das ganze Werk Freud gelesen und aus seiner Notizen sein Buch geschrieben. Er hat nichts von Freud verstanden. Ich habe alle seine Konferenzen gehört, die den Inhalt des Buches &#8220;«Anti Freud: Die Psychoanalyse wird entzaubert&#8221; spiegeln. Er hat auch er  nichts vom Phenomen &#8220;Gott&#8221; verstanden. Eine andere, nicht weniger Schärfe Kritik von Freud heisst &#8220;La psychanalyse revisitée&#8221; Gérard Mendel, Editions La Découverte. Der Author hat das Werk Freud 30 Jahre lang parallel zu seiner Praxis als Psychoanalyste UND Soziopsychoanalyste (hier werden die Mechanismen der Abhängigkeiten, der Unterwerfung, der Unmündigkeit des Menschen konkret INNERHALB der Institutionen (Firmen, Schulen, Krankenhäuser&#8230;) studiert.<br />
Er — nicht Onfray — dank seiner immensen Kultur und Erfahrung hat die Möglichkeit, die Spreu vom Weizen zu trennen. Onfray schreibt fliessend, schön, angenehm. Ich habe viele Bücher von Ihm gelesen, aber bei jeder Seite von Mendel erfahre ich 10 Male mehr als bei 10 Bücher von Onfray.<br />
Onfray ist für mich ein sehr guter Pädagoge, Historiker, Rethoriker aber als Denker ist er für mich nichts besonderes und als Philosoph für mich weit hinter einem Comte-Sponville. Er ist aber, das muss man unterstreichen ein guter Schriftsteller, nicht wie MSS, der weder gut schreibt, noch tief und kultiviert philosophiert.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Enttaufung – eine Reaktion auf einen dogmatischen Übergriff von christophe Brass</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/enttaufung-%e2%80%93-eine-reaktion-auf-einen-dogmatischen-ubergriff/comment-page-1/#comment-6278</link>
		<dc:creator>christophe Brass</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 11:30:25 +0000</pubDate>
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		<description>Enttaufungs-Zertifikat: Ich befürworte diese Initiative.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Enttaufungs-Zertifikat: Ich befürworte diese Initiative.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu «Antireligiöse sind neidisch» von christophe Brass</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/%c2%abantireligiose-sind-neidisch%c2%bb/comment-page-1/#comment-6277</link>
		<dc:creator>christophe Brass</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 10:36:47 +0000</pubDate>
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		<description>Artikel über die Einweisung von schweizer Schülern in die Psychiatrie (Artikel in 20min 2009) nicht gefunden aber Notiz : 20.000 Schüler wurden 2009 in der Schweiz beim Psychiater geschickt [und nicht 40.000].

NICHTS-TUN = die zig-tausend Katechetinen und Katechete, Missionier, Pfarrer, Priester, Gemeindeleiter, Seelsorger, Kirchenbedienstete — um nur die Basis zu erwähnen — arbeiten zwar aber immer nur um den Menschen in die Unmündigkeit, Machtlosigkeit, Abhängigkeit der allerersten Jahren seines Existenz zurückzuversetzten und aufrechzuerhalten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Artikel über die Einweisung von schweizer Schülern in die Psychiatrie (Artikel in 20min 2009) nicht gefunden aber Notiz : 20.000 Schüler wurden 2009 in der Schweiz beim Psychiater geschickt [und nicht 40.000].</p>
<p>NICHTS-TUN = die zig-tausend Katechetinen und Katechete, Missionier, Pfarrer, Priester, Gemeindeleiter, Seelsorger, Kirchenbedienstete — um nur die Basis zu erwähnen — arbeiten zwar aber immer nur um den Menschen in die Unmündigkeit, Machtlosigkeit, Abhängigkeit der allerersten Jahren seines Existenz zurückzuversetzten und aufrechzuerhalten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wallis: &#8220;Freidenkerpreis&#8221; und &#8220;Goldene Scheuklappen&#8221; verliehen von Anita</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/01/wallis-freidenkerpreis-und-goldene-scheuklappen-verliehen/comment-page-1/#comment-6276</link>
		<dc:creator>Anita</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 08:21:06 +0000</pubDate>
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		<description>Den Negativpreis hat der Pfarrer in Abwil für sienen Leserbrief im SG TB definitiv nicht verdient

Zur Podiums- und Publikumsdiskussion
zum Thema Islamisches
Zentrum in Wil: Ich erfahre,
dass meine Landeskirchen-Kollegen
Balsam ins wunde Herz des
Volkes träufelten, als sie den
Imam als lieben Kerl bezeichneten
und «demütig» eigene Fehler
bedachten.
Na typisch, denke ich. Da wird
mit dem Bade gleich auch das
Kind ausgeschüttet. Wir leben –
Gott sei Dank! – dank der Gründerväter
von1848 in einem liberalenRechtsstaat,
in dem die Ansprüche
und Forderungen jeglicher
Religion zugunsten eines
staatlichen Konsens auf Basis der
Werte der Französischen Revolution
und der amerikanischen
Unabhängigkeitserklärung zurückgestellt
wurden und werden.
Und so sehr ich die «demütige»
Haltung vonKollega Giger verstehe
und teile, so sehr bin ich
der Meinung, dass mit dem Islam
und seinen Vertretern inunseremLand
nicht «lieb» und «nett»,
sondernknallhart diskutiert werden
muss. Also etwa so: Keine
Religionszentren und überhaupt
Religionsansprüche ohne vorbehaltloses
Ja zu sämtlichen Grundwerten
unseres Staatswesens.
Heinz Angehrn
Pfarrer
Kirchweg 3, 9030 Abtwil</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den Negativpreis hat der Pfarrer in Abwil für sienen Leserbrief im SG TB definitiv nicht verdient</p>
<p>Zur Podiums- und Publikumsdiskussion<br />
zum Thema Islamisches<br />
Zentrum in Wil: Ich erfahre,<br />
dass meine Landeskirchen-Kollegen<br />
Balsam ins wunde Herz des<br />
Volkes träufelten, als sie den<br />
Imam als lieben Kerl bezeichneten<br />
und «demütig» eigene Fehler<br />
bedachten.<br />
Na typisch, denke ich. Da wird<br />
mit dem Bade gleich auch das<br />
Kind ausgeschüttet. Wir leben –<br />
Gott sei Dank! – dank der Gründerväter<br />
von1848 in einem liberalenRechtsstaat,<br />
in dem die Ansprüche<br />
und Forderungen jeglicher<br />
Religion zugunsten eines<br />
staatlichen Konsens auf Basis der<br />
Werte der Französischen Revolution<br />
und der amerikanischen<br />
Unabhängigkeitserklärung zurückgestellt<br />
wurden und werden.<br />
Und so sehr ich die «demütige»<br />
Haltung vonKollega Giger verstehe<br />
und teile, so sehr bin ich<br />
der Meinung, dass mit dem Islam<br />
und seinen Vertretern inunseremLand<br />
nicht «lieb» und «nett»,<br />
sondernknallhart diskutiert werden<br />
muss. Also etwa so: Keine<br />
Religionszentren und überhaupt<br />
Religionsansprüche ohne vorbehaltloses<br />
Ja zu sämtlichen Grundwerten<br />
unseres Staatswesens.<br />
Heinz Angehrn<br />
Pfarrer<br />
Kirchweg 3, 9030 Abtwil</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Enttaufung – eine Reaktion auf einen dogmatischen Übergriff von Giorgio Girardet</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/enttaufung-%e2%80%93-eine-reaktion-auf-einen-dogmatischen-ubergriff/comment-page-1/#comment-6272</link>
		<dc:creator>Giorgio Girardet</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 20:43:05 +0000</pubDate>
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		<description>Hmm, liebe RC, nur soviel: selbst das Frauenstimmrecht in weiten Teilen Europas seit 1919 oder seit 1945 in Kraft, hat die Krise des Euros nicht verhindern können. Das Frauenstimmrecht ist eine zu junge historische Erscheinung (im Vergleich zum Verhältnis zum Problem Staat-Kirche) als dass man etwas sagen könnte. Es setzt sich aber in der Epoche durch, da Europa den Zenit seiner politischen Weltgeltung (1880 - 1919) überschreitet. In der Schweiz wird es erst eingeführt, als Europa auch wirtschaftlich den Zenit überschritten hat (1969). Ob das Frauenstimmrecht, ja die Demokratie überhaupt ein nachhaltiges Erfolgsmodell ist, ist heute umstrittener denn je. 

Was aber offenstichlicht ist: das Christentum wächst im pazifischen Raum. Vielleicht werden wir es mit einem neuen meritokratischen Calvinismus aus Singapur und Südkorea als neuer Leitideologie zu tun bekommen. Frei-denken als Fortsetzung der geistigen Wohlstandsverwahrlosung der &quot;liberalen Theologie&quot; des 19. Jahrhunderts und beschleunigt seit 1968 sehe ich weniger als Zukunftsmodell. Aber es ist eine hübsch Nische, in der sich die Dynastie Caspar noch ein zwei Generationen mit Anstand halten wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm, liebe RC, nur soviel: selbst das Frauenstimmrecht in weiten Teilen Europas seit 1919 oder seit 1945 in Kraft, hat die Krise des Euros nicht verhindern können. Das Frauenstimmrecht ist eine zu junge historische Erscheinung (im Vergleich zum Verhältnis zum Problem Staat-Kirche) als dass man etwas sagen könnte. Es setzt sich aber in der Epoche durch, da Europa den Zenit seiner politischen Weltgeltung (1880 &#8211; 1919) überschreitet. In der Schweiz wird es erst eingeführt, als Europa auch wirtschaftlich den Zenit überschritten hat (1969). Ob das Frauenstimmrecht, ja die Demokratie überhaupt ein nachhaltiges Erfolgsmodell ist, ist heute umstrittener denn je. </p>
<p>Was aber offenstichlicht ist: das Christentum wächst im pazifischen Raum. Vielleicht werden wir es mit einem neuen meritokratischen Calvinismus aus Singapur und Südkorea als neuer Leitideologie zu tun bekommen. Frei-denken als Fortsetzung der geistigen Wohlstandsverwahrlosung der &#8220;liberalen Theologie&#8221; des 19. Jahrhunderts und beschleunigt seit 1968 sehe ich weniger als Zukunftsmodell. Aber es ist eine hübsch Nische, in der sich die Dynastie Caspar noch ein zwei Generationen mit Anstand halten wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu «Antireligiöse sind neidisch» von christophe Brass</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/%c2%abantireligiose-sind-neidisch%c2%bb/comment-page-1/#comment-6271</link>
		<dc:creator>christophe Brass</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 19:38:55 +0000</pubDate>
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		<description>Schon in der  Schweiz kann jede und jeder Psychologe werden, ohne eine einzige Zeile S. Freuds gelesen zu haben. Ein Psychiater ist zuerst ein Arz mit einer neurologische Spezialisation. Auch er kann aber muss keine einzige Zeile S. Freuds gelesen haben, was übrigens nichts sagt über das, was verstanden wird. Dieser Bonelli hat möglicherweise, wie die allermeisten christlichen Psychiater keine einzige Zeile Freuds gelesen. Schon seine erste Aussage bestätigt meine Unterstellung : 

&quot;Narzisstisch kränkbar ist, wessen idealisiertes Selbstbild sich signifikant von der Realität entfernt hat.&quot; Diese Aussage hat nichts mit Freud zu tun weil ein &quot;idealisiertes Selbstbild&quot; sich IMMER von der Realität entfernt ! Herr Raphael M. Bonelli sagt ein Rad sei rund ! (S. Freud ist nicht blöd und schreibt keinen Pleonasmus). Darüber hinaus spricht Freud nicht, meines Wissens, von &quot;idealisiertes Selbstbild&quot; sondern von Idealich und Ichideal.

Herr Bonelli nutzt nur seinen Titel und Freud aus, um den Arsch der Kirche zu  lecken (wortwörtliche Übersetzung  vom der täglich verwendeten Wendung in Frankreich : lécher le cul de quelqu&#039;un). 

Diese christlichen Psychiater wollen nur einfach sagen : wer reagiert und sich nicht unterwirft ist krank. Wer den Arsch der Kirche leckt ist GESUND. Ihre Sprache ist die des Pfarrers : &quot;Die monotheistischen Religionen degradieren den selbst zu Gott gewordenen modernen Menschen zum Geschöpf und nehmen ihn mit unmanipulierbaren Normen in die Pflicht.&quot;
Das ist typisch Gottesdienstsprache !

&quot;Nehmen ihn .. in die Pflicht&quot; ? Ja, indem ausdrücklich (Mat. 13, 41-43) das Werfen der Ungläubigen  in den Flammen gefordert wird, werden wir &quot;in die Pflicht&quot; genommen.

&quot;... mit unmanipulierbaren Normen&quot;  !!!! Hier kann jeder, der ein einziges Buch von Deschner gelesen hat nur lachen. 

Wir verstehen seht gut was Sie meinen Herr Bonelli : die modernen Sklaven, die modernen ausgebeuteten, die modernen Machtlosen (was der Pfarrer &quot;den selbst zu Gott gewordenen modernen Menschen&quot; nennt) sind nur deshalb für Sie sehr arrogant, und  anmaßend. weil sie sich nicht weiter unter dem Joch einer sie ausbeutenden Institution unterwerfen möchten.

Diese christlichen Psychiater (wie viele chritlischen Psychologe) sind sehr gefährlich, nicht wegen der Blödheiten, die sie dank ihrer Titeln breitmachen können, sondern wegen der Macht, die ihr von vielen Institutionen — darunter die Schule (2009, 40.000 Kinder psychiatrisiert in der Schweiz ) — anvertraut wird.

Kommen wir jetzt zum Titel &quot;Anti-religiöse sind neidisch&quot;

Wenn ein 17 Jähriger im Pflichfach Philosophie in Frankreich eine Dissertation über diesen Satz hätte machen müssen, hätte er sofort versucht das Wort &quot;religiös&quot; zu definieren. Der Tagesanzeiger  hat als Titel des Artikels, keine Erklärung oder Frage ausgewählt, die zu weiteren Überlegungen hätten führen müssen, er hat einen Satz ausgewählt, um den christlichen Wählern zu gefallen. Was &quot;religiös&quot; ist, ist nur selbstverständlich für indoktrinierte Leuten. Wenn &quot;religiös&quot; als &quot;institutionelle Form des kollektiven Unbewussten&quot; (meine spontane Definition) betrachtet würde, dann könnte sich niemand anti-religiös bezeichnen ! Neben den bekannten Formen der Irrationalität, gibt es andere, wie der Sport, der auch als religiös bezeichnen werden kann. Wer ist &quot;anti-sport&quot; ? Ja, ist möglich, aber, wer analysiert ist nie &quot;anti-irgendwas&quot;. Der Krebsforscher, der den ganzen Tag den Krebs bekämpft, könnte sich schwierig als &quot;anti-krebs&quot; bezeichnen. Er würde spontan lieber sagen : &quot;ich arbeite und forsche für die Bekämpfung des Krebs&quot;. Der Jazz ist sehr religiös. Der Rock ist sehr religiös. Der Sport ist extrem religiös (http://willbur.perso.libertysurf.fr/sport.htm)  Die  Kunst ist haupsächlich eine organisierte Form der Irrationalität. Der Konsum ! (die Kasse als Ort der Transsubstantiation des Gegenstandes in etwas symbolisches wenn die Hostie — das Geld — gebeben wird). Der Supermarkt als Tempel, als Kirche...
&quot;anti-irgendwas&quot; ist  eine Reaktion und deshalb spiegelt auch Verdrängungen, unter anderem auch den Neid. Das sind Banalitäten. Aber diese Banalitäten werden von der Zeitung in eine Richtung gelenkt : die des kaum versteckten Lobes der UNTERWERFUNG. Und wer wurde für diese schmutzige Arbeit ausgewählt ? Ein Psychiater. Achtung ! Die  Scientologie Sekte prangert auch die Psychiater, das heisst sie versuchen die Realität der Übermacht der Pschychiatrie und der Gewalt durch die Psychiater für Ihre Ideologie der Unterwerfung und des Gehirnwäsche auszunützen.

Hier hat man in der Hand ein gutes Beispiel weshalb man sich nicht als &quot;anti-etwas&quot; einordnen sollte : die Scientologue sind &quot;anti-psychiater&quot;. Ich bin nicht &quot;anti-Psychiater&quot; sondern ich denunziere die Excesse der Psychiatrie. Er gibt hier mehr als eine Nuance. Das selbe für die Religion : der beste Platz, um sich gegen die Excesse der Irrationalität, ist nicht die der &quot;anti-Irrationalität&quot;. Der Mensch lechzt nur auf Irrationalität ! Nur einige haben ihr Vergnügen bei ständiger Analyse und ständiger Arbeit. Ferien ? Das ist schon eine irrationale Suche einer &quot;ozeanischen Gefühls&quot; ! Also : wer anti-religiös ist sollte auch keine Ferien machen. 


Intelligente Ferien ? Ja ! aber auch keine &quot;anti-Arbeit&quot; Ferien. Ferien, die z. B. ein anderes Ziel hätten, als &quot;alles vergessen&quot;, denn &quot;alles Vergessen&quot; ist höchst religiös ! Anti-religiös sind neidich ! Ja, in diesem Sinn manchmal : sie beneiden das NICHTS-TUN dieser Leute, die für ihre Faulheit noch bezahlt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schon in der  Schweiz kann jede und jeder Psychologe werden, ohne eine einzige Zeile S. Freuds gelesen zu haben. Ein Psychiater ist zuerst ein Arz mit einer neurologische Spezialisation. Auch er kann aber muss keine einzige Zeile S. Freuds gelesen haben, was übrigens nichts sagt über das, was verstanden wird. Dieser Bonelli hat möglicherweise, wie die allermeisten christlichen Psychiater keine einzige Zeile Freuds gelesen. Schon seine erste Aussage bestätigt meine Unterstellung : </p>
<p>&#8220;Narzisstisch kränkbar ist, wessen idealisiertes Selbstbild sich signifikant von der Realität entfernt hat.&#8221; Diese Aussage hat nichts mit Freud zu tun weil ein &#8220;idealisiertes Selbstbild&#8221; sich IMMER von der Realität entfernt ! Herr Raphael M. Bonelli sagt ein Rad sei rund ! (S. Freud ist nicht blöd und schreibt keinen Pleonasmus). Darüber hinaus spricht Freud nicht, meines Wissens, von &#8220;idealisiertes Selbstbild&#8221; sondern von Idealich und Ichideal.</p>
<p>Herr Bonelli nutzt nur seinen Titel und Freud aus, um den Arsch der Kirche zu  lecken (wortwörtliche Übersetzung  vom der täglich verwendeten Wendung in Frankreich : lécher le cul de quelqu&#8217;un). </p>
<p>Diese christlichen Psychiater wollen nur einfach sagen : wer reagiert und sich nicht unterwirft ist krank. Wer den Arsch der Kirche leckt ist GESUND. Ihre Sprache ist die des Pfarrers : &#8220;Die monotheistischen Religionen degradieren den selbst zu Gott gewordenen modernen Menschen zum Geschöpf und nehmen ihn mit unmanipulierbaren Normen in die Pflicht.&#8221;<br />
Das ist typisch Gottesdienstsprache !</p>
<p>&#8220;Nehmen ihn .. in die Pflicht&#8221; ? Ja, indem ausdrücklich (Mat. 13, 41-43) das Werfen der Ungläubigen  in den Flammen gefordert wird, werden wir &#8220;in die Pflicht&#8221; genommen.</p>
<p>&#8220;&#8230; mit unmanipulierbaren Normen&#8221;  !!!! Hier kann jeder, der ein einziges Buch von Deschner gelesen hat nur lachen. </p>
<p>Wir verstehen seht gut was Sie meinen Herr Bonelli : die modernen Sklaven, die modernen ausgebeuteten, die modernen Machtlosen (was der Pfarrer &#8220;den selbst zu Gott gewordenen modernen Menschen&#8221; nennt) sind nur deshalb für Sie sehr arrogant, und  anmaßend. weil sie sich nicht weiter unter dem Joch einer sie ausbeutenden Institution unterwerfen möchten.</p>
<p>Diese christlichen Psychiater (wie viele chritlischen Psychologe) sind sehr gefährlich, nicht wegen der Blödheiten, die sie dank ihrer Titeln breitmachen können, sondern wegen der Macht, die ihr von vielen Institutionen — darunter die Schule (2009, 40.000 Kinder psychiatrisiert in der Schweiz ) — anvertraut wird.</p>
<p>Kommen wir jetzt zum Titel &#8220;Anti-religiöse sind neidisch&#8221;</p>
<p>Wenn ein 17 Jähriger im Pflichfach Philosophie in Frankreich eine Dissertation über diesen Satz hätte machen müssen, hätte er sofort versucht das Wort &#8220;religiös&#8221; zu definieren. Der Tagesanzeiger  hat als Titel des Artikels, keine Erklärung oder Frage ausgewählt, die zu weiteren Überlegungen hätten führen müssen, er hat einen Satz ausgewählt, um den christlichen Wählern zu gefallen. Was &#8220;religiös&#8221; ist, ist nur selbstverständlich für indoktrinierte Leuten. Wenn &#8220;religiös&#8221; als &#8220;institutionelle Form des kollektiven Unbewussten&#8221; (meine spontane Definition) betrachtet würde, dann könnte sich niemand anti-religiös bezeichnen ! Neben den bekannten Formen der Irrationalität, gibt es andere, wie der Sport, der auch als religiös bezeichnen werden kann. Wer ist &#8220;anti-sport&#8221; ? Ja, ist möglich, aber, wer analysiert ist nie &#8220;anti-irgendwas&#8221;. Der Krebsforscher, der den ganzen Tag den Krebs bekämpft, könnte sich schwierig als &#8220;anti-krebs&#8221; bezeichnen. Er würde spontan lieber sagen : &#8220;ich arbeite und forsche für die Bekämpfung des Krebs&#8221;. Der Jazz ist sehr religiös. Der Rock ist sehr religiös. Der Sport ist extrem religiös (<a href="http://willbur.perso.libertysurf.fr/sport.htm" rel="nofollow">http://willbur.perso.libertysurf.fr/sport.htm</a>)  Die  Kunst ist haupsächlich eine organisierte Form der Irrationalität. Der Konsum ! (die Kasse als Ort der Transsubstantiation des Gegenstandes in etwas symbolisches wenn die Hostie — das Geld — gebeben wird). Der Supermarkt als Tempel, als Kirche&#8230;<br />
&#8220;anti-irgendwas&#8221; ist  eine Reaktion und deshalb spiegelt auch Verdrängungen, unter anderem auch den Neid. Das sind Banalitäten. Aber diese Banalitäten werden von der Zeitung in eine Richtung gelenkt : die des kaum versteckten Lobes der UNTERWERFUNG. Und wer wurde für diese schmutzige Arbeit ausgewählt ? Ein Psychiater. Achtung ! Die  Scientologie Sekte prangert auch die Psychiater, das heisst sie versuchen die Realität der Übermacht der Pschychiatrie und der Gewalt durch die Psychiater für Ihre Ideologie der Unterwerfung und des Gehirnwäsche auszunützen.</p>
<p>Hier hat man in der Hand ein gutes Beispiel weshalb man sich nicht als &#8220;anti-etwas&#8221; einordnen sollte : die Scientologue sind &#8220;anti-psychiater&#8221;. Ich bin nicht &#8220;anti-Psychiater&#8221; sondern ich denunziere die Excesse der Psychiatrie. Er gibt hier mehr als eine Nuance. Das selbe für die Religion : der beste Platz, um sich gegen die Excesse der Irrationalität, ist nicht die der &#8220;anti-Irrationalität&#8221;. Der Mensch lechzt nur auf Irrationalität ! Nur einige haben ihr Vergnügen bei ständiger Analyse und ständiger Arbeit. Ferien ? Das ist schon eine irrationale Suche einer &#8220;ozeanischen Gefühls&#8221; ! Also : wer anti-religiös ist sollte auch keine Ferien machen. </p>
<p>Intelligente Ferien ? Ja ! aber auch keine &#8220;anti-Arbeit&#8221; Ferien. Ferien, die z. B. ein anderes Ziel hätten, als &#8220;alles vergessen&#8221;, denn &#8220;alles Vergessen&#8221; ist höchst religiös ! Anti-religiös sind neidich ! Ja, in diesem Sinn manchmal : sie beneiden das NICHTS-TUN dieser Leute, die für ihre Faulheit noch bezahlt werden.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Enttaufung – eine Reaktion auf einen dogmatischen Übergriff von Reta Caspar</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/enttaufung-%e2%80%93-eine-reaktion-auf-einen-dogmatischen-ubergriff/comment-page-1/#comment-6270</link>
		<dc:creator>Reta Caspar</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 17:18:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frei-denken.ch/de/?p=12035#comment-6270</guid>
		<description>Wie es wohl tönen würde, wenn GG das Frauenstimmrecht historisch nachzeichnen würde?
Geschichte ist dazu da, dass man allenfalls was daraus lernt, aber sicher nicht, damit sie fortgeschrieben wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie es wohl tönen würde, wenn GG das Frauenstimmrecht historisch nachzeichnen würde?<br />
Geschichte ist dazu da, dass man allenfalls was daraus lernt, aber sicher nicht, damit sie fortgeschrieben wird.</p>
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		<title>Kommentar zu Enttaufung – eine Reaktion auf einen dogmatischen Übergriff von Giorgio Girardet</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/enttaufung-%e2%80%93-eine-reaktion-auf-einen-dogmatischen-ubergriff/comment-page-1/#comment-6269</link>
		<dc:creator>Giorgio Girardet</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 16:55:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frei-denken.ch/de/?p=12035#comment-6269</guid>
		<description>Genau. Staat und Kirche gingen 325 im Abendland eine Verbindung ein, die 1520 bis 1530 neu definiert wurde (Reformation) und 1555 in der Formel &quot;cujus regio, ejus regligio&quot; neu fixiert wurde. Das führte in die europäischen Religionskriege, die 1648 zu den Begriffen von Toleranz und Säkularem Staat führten (was aber noch keine Trennung von Kirche und Staat war). Die Trennung von Kirche und Staat wurde 1798 in der Schweiz eingeführt mit folgendem Erfolg: die Kirche blieb, der &quot;gottlose Staat&quot; versank in der Anarchie (1799 - 1803). 1803 wurde das alte Verhältnis von Staat und Kirche wiederhergestellt (Mediationsverfassung von Napoleon). 1815 wurde gar wieder &quot;Im Namen Gottes des Allmächtigen&quot; im Grossmünster in Zürich ein neuer &quot;Bundesvertrag&quot; geschlossen. Als dieser 1832 auseinanderzufallen drohte, wurde der Eidg. Bettag erfunden. Und seither haben alle Schweizer Verfassungen die Invocatio getragen (weil es das Volk so wollte).

Ob nun der Pfarrer (wie von 1525 bis 1870) oder der Zivilstandsbeamte die Einwohnerkontrolle führt, ist ein unbedeutender Unterschied. Zum Verhältnis von Staat und Kirche äusserte sich der Souverän 1977 (SP wollte Trennung, da Kirche gegen Abtreibung war), 1980 (auf Bundesebene) und im Kanton zürich wieder 1995 (SVP wollte Trennung, da Kirche zu &quot;links&quot; war). Was daraus zu lernen ist: der Souverän (das Stimmvolk) hat bisher stets eine Trennung von Kirche und Staat abgelehnt, weil es ahnt, dass es stets irgendwelche Extremisten es waren, welche diese segensreiche Einrichtung abschaffen wollten. 

Die jetzige angebliche Trennung von Kirche und Staat fusst auf der Verfassung von 2005 und diese enthält die Vorstellung einer &quot;autonomen Kirche&quot;, die aber aus historischen und sozialen Gründen immer noch mit dem Staat verbunden bleibt, auch wenn man jetzt diese Verbindung mit ökonomischen Management-tools begründet und nicht mehr (was durchaus legitim wäre) mit den &quot;historischen Rechtstiteln&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Genau. Staat und Kirche gingen 325 im Abendland eine Verbindung ein, die 1520 bis 1530 neu definiert wurde (Reformation) und 1555 in der Formel &#8220;cujus regio, ejus regligio&#8221; neu fixiert wurde. Das führte in die europäischen Religionskriege, die 1648 zu den Begriffen von Toleranz und Säkularem Staat führten (was aber noch keine Trennung von Kirche und Staat war). Die Trennung von Kirche und Staat wurde 1798 in der Schweiz eingeführt mit folgendem Erfolg: die Kirche blieb, der &#8220;gottlose Staat&#8221; versank in der Anarchie (1799 &#8211; 1803). 1803 wurde das alte Verhältnis von Staat und Kirche wiederhergestellt (Mediationsverfassung von Napoleon). 1815 wurde gar wieder &#8220;Im Namen Gottes des Allmächtigen&#8221; im Grossmünster in Zürich ein neuer &#8220;Bundesvertrag&#8221; geschlossen. Als dieser 1832 auseinanderzufallen drohte, wurde der Eidg. Bettag erfunden. Und seither haben alle Schweizer Verfassungen die Invocatio getragen (weil es das Volk so wollte).</p>
<p>Ob nun der Pfarrer (wie von 1525 bis 1870) oder der Zivilstandsbeamte die Einwohnerkontrolle führt, ist ein unbedeutender Unterschied. Zum Verhältnis von Staat und Kirche äusserte sich der Souverän 1977 (SP wollte Trennung, da Kirche gegen Abtreibung war), 1980 (auf Bundesebene) und im Kanton zürich wieder 1995 (SVP wollte Trennung, da Kirche zu &#8220;links&#8221; war). Was daraus zu lernen ist: der Souverän (das Stimmvolk) hat bisher stets eine Trennung von Kirche und Staat abgelehnt, weil es ahnt, dass es stets irgendwelche Extremisten es waren, welche diese segensreiche Einrichtung abschaffen wollten. </p>
<p>Die jetzige angebliche Trennung von Kirche und Staat fusst auf der Verfassung von 2005 und diese enthält die Vorstellung einer &#8220;autonomen Kirche&#8221;, die aber aus historischen und sozialen Gründen immer noch mit dem Staat verbunden bleibt, auch wenn man jetzt diese Verbindung mit ökonomischen Management-tools begründet und nicht mehr (was durchaus legitim wäre) mit den &#8220;historischen Rechtstiteln&#8221;.</p>
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