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	<title>Kommentare für Freidenker-Vereinigung der Schweiz</title>
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	<description>FVS - die Stimme der Laizität - seit 1908</description>
	<lastBuildDate>Sat, 18 May 2013 04:47:51 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu «Betet, freie Schweizer, betet» nicht zeitgemäss von Reta Caspar</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/08/%c2%abbetet-freie-schweizer-betet%c2%bb-nicht-zeitgemass/comment-page-1/#comment-10442</link>
		<dc:creator>Reta Caspar</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 May 2013 04:47:51 +0000</pubDate>
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		<description>Auf Nachfrage erklärt der Pressesprecher der SGG, dass im Sommer 2013 die Jury vorgestellt werden und der eigentliche Wettbewerb im Winter 2013/2014 stattfinden soll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Nachfrage erklärt der Pressesprecher der SGG, dass im Sommer 2013 die Jury vorgestellt werden und der eigentliche Wettbewerb im Winter 2013/2014 stattfinden soll.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kt. NW: JF und JSVP wollen Kirchensteuer für juristischen Personen abschaffen von Beat Inderbitzin</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2013/05/kt-nw-jf-und-jsvp-wollen-kirchensteuer-fur-juristischen-personen-abschaffen/comment-page-1/#comment-10434</link>
		<dc:creator>Beat Inderbitzin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2013 06:09:21 +0000</pubDate>
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		<description>@ Andreas Kyriacou

Was verstehen Sie unter &quot;ihre eigenen, religiös ausgerichteten Jugendorganisationen&quot;? Etwa die Jubla? Das ginge dann in die falsche Richtung...

Die Pfadi wird auf Bundesebene nicht von der Kirche unterstützt und ist gänzlich regligionsneutral. In einzelnen (vor allem katholischen) Kantonen werden aber teilweise einzelne Abteilungen oder Kantonalverbände von der Kirche unterstützt (sei es durch Geld oder durch Nutzungsrecht von Räumlichkeiten etc.).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Andreas Kyriacou</p>
<p>Was verstehen Sie unter &#8220;ihre eigenen, religiös ausgerichteten Jugendorganisationen&#8221;? Etwa die Jubla? Das ginge dann in die falsche Richtung&#8230;</p>
<p>Die Pfadi wird auf Bundesebene nicht von der Kirche unterstützt und ist gänzlich regligionsneutral. In einzelnen (vor allem katholischen) Kantonen werden aber teilweise einzelne Abteilungen oder Kantonalverbände von der Kirche unterstützt (sei es durch Geld oder durch Nutzungsrecht von Räumlichkeiten etc.).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu BGer: Kein Dispens für 14-Jährige vom geschlechtergetrennten Schwimmunterricht im Burkini von Valentin Abgottspon</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2013/05/bger-kein-dispens-fur-14-jahrige-vom-geschlechtergetrennten-schwimmunterricht-im-burkini/comment-page-1/#comment-10432</link>
		<dc:creator>Valentin Abgottspon</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 May 2013 19:52:27 +0000</pubDate>
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		<description>Der IZRS sieht es jedoch anders. Hier ein Bericht des Fernsehsenders M1: http://www.youtube.com/watch?v=Q2u6yDKTL6o</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der IZRS sieht es jedoch anders. Hier ein Bericht des Fernsehsenders M1: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Q2u6yDKTL6o" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=Q2u6yDKTL6o</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Uni Fribourg, 17:15: Islam in der Schweiz: Zwischen Assimilation und Parallelgesellschaft von Reta Caspar</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2013/05/uni-fribourg-1715-islam-in-der-schweiz-zwischen-assimilation-und-parallelgesellschaft/comment-page-1/#comment-10428</link>
		<dc:creator>Reta Caspar</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 May 2013 06:25:35 +0000</pubDate>
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		<description>Michael Schmidt-Salomon zum Thema: &quot;Grundsätzlich verfehlt ist es, kulturelle Identitäten zu stärken&quot;
http://www.heise.de/tp/artikel/39/39061/1.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Schmidt-Salomon zum Thema: &#8220;Grundsätzlich verfehlt ist es, kulturelle Identitäten zu stärken&#8221;<br />
<a href="http://www.heise.de/tp/artikel/39/39061/1.html" rel="nofollow">http://www.heise.de/tp/artikel/39/39061/1.html</a></p>
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		<title>Kommentar zu Uni Fribourg, 17:15: Islam in der Schweiz: Zwischen Assimilation und Parallelgesellschaft von Reta Caspar</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2013/05/uni-fribourg-1715-islam-in-der-schweiz-zwischen-assimilation-und-parallelgesellschaft/comment-page-1/#comment-10427</link>
		<dc:creator>Reta Caspar</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 May 2013 06:22:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frei-denken.ch/de/?p=16980#comment-10427</guid>
		<description>Eingangsstatement und Positionen von Reta Caspar:

Nach Auffassung der FVS muss der Islam nicht in die Schweiz integriert werden. Integration, so wie wir sie verstehen, soll die Teilnahme von Menschen an den Angeboten und an den Erwartungen einer Gesellschaft fördern, die Teilnahme in der  Nachbarschaft, in der Gemeinde, in der Schule, am Arbeitsplatz, in Vereinen und bei Freizeitaktivitäten. 
Dabei soll die Gesellschaft, soll der Staat die Menschen als Individuen wahrnehmen und nicht voreilig aufgrund der regionalen oder kulturellen Herkunft als kulturell definiert. Das gleiche gilt für die Selbstwahrnehmung: Beide Seiten, die MigrantInnen wie die Gesellschaft sind nicht statisch sondern sind in einer stetigen kulturellen Evolution begriffen. Ziel der Integration muss es demnach sein, eine Ko-Evolution zu fördern.
Wir wehren uns dezidiert dagegen, dass Menschen aus sogenannt muslimischen Ländern pauschal über ihre religiöse Tradition definiert und angesprochen werden.
Selbstverständlich bedeutet Teilnahme auch Teilnahme an der verfassungsmässig garantierten Rechten, also auch an der Religionsfreiheit, das ist die  Freiheit, an eine übergeordnete Instanz zu glauben – allein und in Gemeinschaft – und seine religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen zu verbreiten, aber auch das Recht jedes einzelnen, keinen Glauben zu haben oder an kultischen Handlungen nicht teilzunehmen.
Regelmässig gerät die Religionsfreiheit in Konflikt mit anderen Freiheiten. Religiöse Gruppierungen haben dabei die Tendenz, die Religionsfreiheit über andere verfassungsmässig garantierte Freiheiten zu stellen. Eine solche Privilegierung und Hierarchisierung von Freiheitsrechten widerspricht aber der hiesigen Vorstellung von Freiheit, in der die einzelnen Freiheitsrechte nur in ihrem ganz eng umrissenen Kernbereich absolut gelten. Im Falle der  Religionsfreiheit ist dieser Kernbereich nach überwiegender Auffassung auf die innere Glaubens- und Gewissensfreiheit beschränkt, also auf das Recht zu glauben oder nicht zu glauben, welches der Staat absolut zu respektieren hat. Ausserhalb dieses Kernbereiches gelten die allgemeinen Schranken von Freiheitsrechten, das heisst: die Religionsfreiheit kann beschränkt werden, wenn es im öffentlichen Interesse ist.
Religiöse Gemeinschaften versuchen auffallend oft die Rechte anderer, vor allem von Frauen und Kindern zu beschränken. Generell setzt die FVS die Grenzen der Religionsfreiheit nach dem Prinzip des «Do no harm». Demnach darf die Ausübung religiöser Praktiken nicht schaden: nicht anderen Individuen und auch nicht der demokratischen Grundordnung – das ist das öffentliche Interesse. 
Der Islam muss nicht integriert werden, sondern er muss, wie auch das Christentum, das Judentum und ganz allgemein alle religiösen und politischen Ideologien und Organisationen in die Schranken der Verfassung verwiesen werden, welche die Freiheit der Menschen in diesem Land garantieren.

Frage 1: Moderne Gesellschaften stehen vor einem grossen Dilemma: Gewähren sie den Religionsgemeinschaften Rechte zur Ausübung ihres Kultes, so laufen sie Gefahr, schwächere Mitglieder schutzlos den Praktiken ihrer jeweiligen Gemeinschaft auszusetzen. Verweigern sie diesen Gemeinschaften solche Rechte, so verstossen sie gegen die Religionsfreiheit. Wie lässt sich Ihrer Meinung nach dieses Dilemma bewältigen?

Ob das ein Dilemma ist, hängt davon ab, wie man die Religionsfreiheit definiert. Wenn sie – wie es hierzulande unbestritten ist – als individuelle Freiheit definiert wird, dann muss kein Dilemma bestehen.
In Religionsgemeinschaften unterdrücken die Männer allenfalls die Frauen und die Kinder. 
Rechte der Frauen sind in der Schweiz verfassungsmässig geschützt. Mehr als die Frauen auf ihre Rechte aufmerksam machen kann und muss der Staat nicht tun.
Anders bei den Kinderrechten:  in der Schweiz bestimmen die Eltern die Konfession derKinder. Damit die Rechte von jungen Menschen besser geschützt werden können, schlagen wir eine Senkung des Religionsmündigkeitsalters in der Schweiz von derzeit 16 Jahren auf 12 Jahre vor, das ist jenes Alter, in dem religiöse Eltern und Gemeinschaften einen erhöhten Druck auszuüben beginnen, um die geschlechtsreifen jungen Menschen zu kontrollieren. Damit werden die Probleme nicht einfach verschwinden, aber die Kinder lernen schon in der Schule, dass der Staat auf ihrer Seite steht, wenn sie von den Eltern im Namen der Religion unterdrückt werden.
Absolut kontraproduktiv ist es, wenn an staatlichen Schulen konfessioneller Religionsunterricht erteilt wird, weil damit Menschen aus den jeweiligen Traditionen unter Druck kommen, ihre Kinder dort hinzuschicken und weil die Kinder quasi staatlich segregiert werden und darauf gebracht, sich gegenseitig als Konfessionszugehörige wahrzunehmen.
Ein eigentliches Dilemma entsteht dann, wenn der Staat dazu gezwungen wird zu unterscheiden, welche der vielen religiösen Bekenntnisse er anerkennen soll und welche nicht. Da gibt es keine vernünftigen Kriterien. 

Frage 2: Wie viel Integration darf von einer kulturell definierten Gemeinschaft erwartet werden? Ab wann schlägt Integration in Assimilation um, ab wann manifestiert sich Desintegration in &quot;Parallelgesellschaften&quot;?

Der Begriff Parallelgesellschaft ist ein politischer Kampfbegriff geworden. Wenn man die Schweiz anschaut, dann besteht sie aus vielen Parallelgesellschaften: landessprachliche, landeskirchliche etc. Die grösste Parallelgesellschaft der Schweiz ist etwa die katholische Kirche, die auch ein eigenes Recht praktiziert. Damit leben wir, seit es die Schweiz gibt. Integrationsangebote sollten sich primär um die Landessprache drehen, welche ausschlaggebend für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und das Verständnis der eigenen Rechte ist. Die landeskirchlichen Parallelgesellschaften sind ein Produkt von politischen Entscheidungen im 19. Jahrhundert, damals geeignet, den Konfessionsstreit zwischen Reformierten und Katholiken zu befrieden. Heute sind sie in einem Auflösungsprozess begriffen, die Gesellschaft ist nicht mehr entweder reformiert oder katholisch sondern religiös/spirituell emanzipiert - deshalb macht es keinen Sinn, den Islam zu verkirchlichen und in eine Struktur des 19. Jahrhunderts integrieren zu wollen . 
Gemäss einer Nationalfondsstudie der Uni Lausanne, sind heute 64% der Schweizer Bevölkerung religiös distanziert. Nur 17% gehören zu den institutionellen, die sich einer bestimmten Glaubensgemeinschaft eng verbunden fühlen. 
Unsere These ist, dass es die hohe Zahl von religiös Distanzierten ist, welche den religiösen Frieden in der Schweiz sichern. 
Es ist kontraproduktiv, wenn der Staat auf Integration über Religion setzt: damit kann er allerhöchstens 10-15% der Menschen erreichen und diese sind ja bereits in ihren Gemeinschaften aktiv und distanzieren sich damit tendenziell von der säkularen Mehrheitsgesellschaft. Bei den Menschen aus muslimischen Ländern ist der Anteil der religiös institutionalisierten offenbar noch tiefer, da wird von 5% gesprochen.
Assimilation ist ein politischer Kampfbegriff der mit statischen Vorstellungen von kultureller Identität hantiert. Darüber hinaus: in der heterogenen Schweiz könnte man ja nicht mal sagen, welches das Ziel einer Assimilation wäre. Koevolution scheint mir hier das Zauberwort zu sein: Teilnahme in der Gesellschaft, um selbst den Wandel der Gesellschaft mitzugestalten.


Frage 3: Wie gut sind MuslimInnen in der Schweiz integriert? Wer ist für ihre Integrationsdefizite verantwortlich? Nicht-Muslime oder Muslime?

Wir gehen davon aus, dass viele Menschen aus muslimischen Ländern in erster Linie in die Schweiz kommen, weil sie die hiesigen Freiheiten jenen eines muslimisch geprägten Staates des 21. Jahrhunderts vorziehen. Dass aber viele Migranten aus weniger gebildeten Schichten primär aus wirtschaftlichen Gründen hier leben ist ebenfalls eine Tatsache. Sie werden sich grundsätzlich ähnlich integrieren wie jene Gastarbeiter aus den südlichen Ländern Europas: die erste Generation eher schlecht, die zweite Generation sehr gut, weil ambitioniert und der Landessprache mächtig.
Wirklich problematische Integrationsdefizite entstehen dort, wo religiös motivierte Gruppierungen frustrierte Menschen in ihrer Frustration bestärken und sie damit in die Abschottung von der Gesellschaft treiben – insbesondere dann, wenn gleichzeitig die Internationale der eigenen Glaubensgemeinschaft in den Focus genommen wird. Diesen Vorwurf muss sich wohl auch der Islamische Verein von Herrn Illi gefallen lassen. Aber die Manipulation der wirtschaftlichen Verlierer gehört auch zum Repertoire von politischen Parteien.
Ein meines Erachtens nicht unerhebliches Problem ist das Schweizer Namensrecht, das es MigrantInnen fast verunmöglicht, ihren Namen einzuschweizern. Traditionelle Einwanderungsländer wie die USA sind da viel weiser. Wessen Name leichter aussprechbar ist, der wird auch leichter angesprochen, leichter eingestellt, leichter integriert. Da könnte die Schweiz das Angebot zur Integration verbessern.
Integration durch Einbürgerung ist ebenfalls ein Bereich, wo die Gesellschaft ihr Integrationsangebot noch verstärken sollte.

Frage 4: Was können Nicht-Muslime tun, um das Zusammenleben zu verbessern? Was die Muslime?

„Muslime“ müssen sich entscheiden, ob sie als solche bezeichnet werden wollen, ob sie sich primär als säkulare MitbürgerInnen in der demokratischen Schweiz verstehen oder sich primär einer religiös geprägten Gemeinschaft zugehörig fühlen.
In jedem Fall sind sie gehalten, die Verfassung einzuhalten.
Mit säkular gesinnten MuslimInnen werden die 64% religiös Distanzierten keine Probleme haben. 


Frage 5: Sind Sie für oder gegen eine strikte Trennung von Staat und Religion?

Ja, weil sie die einzig sinnvolle Basis für ein friedliches Zusammenleben in einer religiös emanzipierten Gesellschaft ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eingangsstatement und Positionen von Reta Caspar:</p>
<p>Nach Auffassung der FVS muss der Islam nicht in die Schweiz integriert werden. Integration, so wie wir sie verstehen, soll die Teilnahme von Menschen an den Angeboten und an den Erwartungen einer Gesellschaft fördern, die Teilnahme in der  Nachbarschaft, in der Gemeinde, in der Schule, am Arbeitsplatz, in Vereinen und bei Freizeitaktivitäten.<br />
Dabei soll die Gesellschaft, soll der Staat die Menschen als Individuen wahrnehmen und nicht voreilig aufgrund der regionalen oder kulturellen Herkunft als kulturell definiert. Das gleiche gilt für die Selbstwahrnehmung: Beide Seiten, die MigrantInnen wie die Gesellschaft sind nicht statisch sondern sind in einer stetigen kulturellen Evolution begriffen. Ziel der Integration muss es demnach sein, eine Ko-Evolution zu fördern.<br />
Wir wehren uns dezidiert dagegen, dass Menschen aus sogenannt muslimischen Ländern pauschal über ihre religiöse Tradition definiert und angesprochen werden.<br />
Selbstverständlich bedeutet Teilnahme auch Teilnahme an der verfassungsmässig garantierten Rechten, also auch an der Religionsfreiheit, das ist die  Freiheit, an eine übergeordnete Instanz zu glauben – allein und in Gemeinschaft – und seine religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen zu verbreiten, aber auch das Recht jedes einzelnen, keinen Glauben zu haben oder an kultischen Handlungen nicht teilzunehmen.<br />
Regelmässig gerät die Religionsfreiheit in Konflikt mit anderen Freiheiten. Religiöse Gruppierungen haben dabei die Tendenz, die Religionsfreiheit über andere verfassungsmässig garantierte Freiheiten zu stellen. Eine solche Privilegierung und Hierarchisierung von Freiheitsrechten widerspricht aber der hiesigen Vorstellung von Freiheit, in der die einzelnen Freiheitsrechte nur in ihrem ganz eng umrissenen Kernbereich absolut gelten. Im Falle der  Religionsfreiheit ist dieser Kernbereich nach überwiegender Auffassung auf die innere Glaubens- und Gewissensfreiheit beschränkt, also auf das Recht zu glauben oder nicht zu glauben, welches der Staat absolut zu respektieren hat. Ausserhalb dieses Kernbereiches gelten die allgemeinen Schranken von Freiheitsrechten, das heisst: die Religionsfreiheit kann beschränkt werden, wenn es im öffentlichen Interesse ist.<br />
Religiöse Gemeinschaften versuchen auffallend oft die Rechte anderer, vor allem von Frauen und Kindern zu beschränken. Generell setzt die FVS die Grenzen der Religionsfreiheit nach dem Prinzip des «Do no harm». Demnach darf die Ausübung religiöser Praktiken nicht schaden: nicht anderen Individuen und auch nicht der demokratischen Grundordnung – das ist das öffentliche Interesse.<br />
Der Islam muss nicht integriert werden, sondern er muss, wie auch das Christentum, das Judentum und ganz allgemein alle religiösen und politischen Ideologien und Organisationen in die Schranken der Verfassung verwiesen werden, welche die Freiheit der Menschen in diesem Land garantieren.</p>
<p>Frage 1: Moderne Gesellschaften stehen vor einem grossen Dilemma: Gewähren sie den Religionsgemeinschaften Rechte zur Ausübung ihres Kultes, so laufen sie Gefahr, schwächere Mitglieder schutzlos den Praktiken ihrer jeweiligen Gemeinschaft auszusetzen. Verweigern sie diesen Gemeinschaften solche Rechte, so verstossen sie gegen die Religionsfreiheit. Wie lässt sich Ihrer Meinung nach dieses Dilemma bewältigen?</p>
<p>Ob das ein Dilemma ist, hängt davon ab, wie man die Religionsfreiheit definiert. Wenn sie – wie es hierzulande unbestritten ist – als individuelle Freiheit definiert wird, dann muss kein Dilemma bestehen.<br />
In Religionsgemeinschaften unterdrücken die Männer allenfalls die Frauen und die Kinder.<br />
Rechte der Frauen sind in der Schweiz verfassungsmässig geschützt. Mehr als die Frauen auf ihre Rechte aufmerksam machen kann und muss der Staat nicht tun.<br />
Anders bei den Kinderrechten:  in der Schweiz bestimmen die Eltern die Konfession derKinder. Damit die Rechte von jungen Menschen besser geschützt werden können, schlagen wir eine Senkung des Religionsmündigkeitsalters in der Schweiz von derzeit 16 Jahren auf 12 Jahre vor, das ist jenes Alter, in dem religiöse Eltern und Gemeinschaften einen erhöhten Druck auszuüben beginnen, um die geschlechtsreifen jungen Menschen zu kontrollieren. Damit werden die Probleme nicht einfach verschwinden, aber die Kinder lernen schon in der Schule, dass der Staat auf ihrer Seite steht, wenn sie von den Eltern im Namen der Religion unterdrückt werden.<br />
Absolut kontraproduktiv ist es, wenn an staatlichen Schulen konfessioneller Religionsunterricht erteilt wird, weil damit Menschen aus den jeweiligen Traditionen unter Druck kommen, ihre Kinder dort hinzuschicken und weil die Kinder quasi staatlich segregiert werden und darauf gebracht, sich gegenseitig als Konfessionszugehörige wahrzunehmen.<br />
Ein eigentliches Dilemma entsteht dann, wenn der Staat dazu gezwungen wird zu unterscheiden, welche der vielen religiösen Bekenntnisse er anerkennen soll und welche nicht. Da gibt es keine vernünftigen Kriterien. </p>
<p>Frage 2: Wie viel Integration darf von einer kulturell definierten Gemeinschaft erwartet werden? Ab wann schlägt Integration in Assimilation um, ab wann manifestiert sich Desintegration in &#8220;Parallelgesellschaften&#8221;?</p>
<p>Der Begriff Parallelgesellschaft ist ein politischer Kampfbegriff geworden. Wenn man die Schweiz anschaut, dann besteht sie aus vielen Parallelgesellschaften: landessprachliche, landeskirchliche etc. Die grösste Parallelgesellschaft der Schweiz ist etwa die katholische Kirche, die auch ein eigenes Recht praktiziert. Damit leben wir, seit es die Schweiz gibt. Integrationsangebote sollten sich primär um die Landessprache drehen, welche ausschlaggebend für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und das Verständnis der eigenen Rechte ist. Die landeskirchlichen Parallelgesellschaften sind ein Produkt von politischen Entscheidungen im 19. Jahrhundert, damals geeignet, den Konfessionsstreit zwischen Reformierten und Katholiken zu befrieden. Heute sind sie in einem Auflösungsprozess begriffen, die Gesellschaft ist nicht mehr entweder reformiert oder katholisch sondern religiös/spirituell emanzipiert &#8211; deshalb macht es keinen Sinn, den Islam zu verkirchlichen und in eine Struktur des 19. Jahrhunderts integrieren zu wollen .<br />
Gemäss einer Nationalfondsstudie der Uni Lausanne, sind heute 64% der Schweizer Bevölkerung religiös distanziert. Nur 17% gehören zu den institutionellen, die sich einer bestimmten Glaubensgemeinschaft eng verbunden fühlen.<br />
Unsere These ist, dass es die hohe Zahl von religiös Distanzierten ist, welche den religiösen Frieden in der Schweiz sichern.<br />
Es ist kontraproduktiv, wenn der Staat auf Integration über Religion setzt: damit kann er allerhöchstens 10-15% der Menschen erreichen und diese sind ja bereits in ihren Gemeinschaften aktiv und distanzieren sich damit tendenziell von der säkularen Mehrheitsgesellschaft. Bei den Menschen aus muslimischen Ländern ist der Anteil der religiös institutionalisierten offenbar noch tiefer, da wird von 5% gesprochen.<br />
Assimilation ist ein politischer Kampfbegriff der mit statischen Vorstellungen von kultureller Identität hantiert. Darüber hinaus: in der heterogenen Schweiz könnte man ja nicht mal sagen, welches das Ziel einer Assimilation wäre. Koevolution scheint mir hier das Zauberwort zu sein: Teilnahme in der Gesellschaft, um selbst den Wandel der Gesellschaft mitzugestalten.</p>
<p>Frage 3: Wie gut sind MuslimInnen in der Schweiz integriert? Wer ist für ihre Integrationsdefizite verantwortlich? Nicht-Muslime oder Muslime?</p>
<p>Wir gehen davon aus, dass viele Menschen aus muslimischen Ländern in erster Linie in die Schweiz kommen, weil sie die hiesigen Freiheiten jenen eines muslimisch geprägten Staates des 21. Jahrhunderts vorziehen. Dass aber viele Migranten aus weniger gebildeten Schichten primär aus wirtschaftlichen Gründen hier leben ist ebenfalls eine Tatsache. Sie werden sich grundsätzlich ähnlich integrieren wie jene Gastarbeiter aus den südlichen Ländern Europas: die erste Generation eher schlecht, die zweite Generation sehr gut, weil ambitioniert und der Landessprache mächtig.<br />
Wirklich problematische Integrationsdefizite entstehen dort, wo religiös motivierte Gruppierungen frustrierte Menschen in ihrer Frustration bestärken und sie damit in die Abschottung von der Gesellschaft treiben – insbesondere dann, wenn gleichzeitig die Internationale der eigenen Glaubensgemeinschaft in den Focus genommen wird. Diesen Vorwurf muss sich wohl auch der Islamische Verein von Herrn Illi gefallen lassen. Aber die Manipulation der wirtschaftlichen Verlierer gehört auch zum Repertoire von politischen Parteien.<br />
Ein meines Erachtens nicht unerhebliches Problem ist das Schweizer Namensrecht, das es MigrantInnen fast verunmöglicht, ihren Namen einzuschweizern. Traditionelle Einwanderungsländer wie die USA sind da viel weiser. Wessen Name leichter aussprechbar ist, der wird auch leichter angesprochen, leichter eingestellt, leichter integriert. Da könnte die Schweiz das Angebot zur Integration verbessern.<br />
Integration durch Einbürgerung ist ebenfalls ein Bereich, wo die Gesellschaft ihr Integrationsangebot noch verstärken sollte.</p>
<p>Frage 4: Was können Nicht-Muslime tun, um das Zusammenleben zu verbessern? Was die Muslime?</p>
<p>„Muslime“ müssen sich entscheiden, ob sie als solche bezeichnet werden wollen, ob sie sich primär als säkulare MitbürgerInnen in der demokratischen Schweiz verstehen oder sich primär einer religiös geprägten Gemeinschaft zugehörig fühlen.<br />
In jedem Fall sind sie gehalten, die Verfassung einzuhalten.<br />
Mit säkular gesinnten MuslimInnen werden die 64% religiös Distanzierten keine Probleme haben. </p>
<p>Frage 5: Sind Sie für oder gegen eine strikte Trennung von Staat und Religion?</p>
<p>Ja, weil sie die einzig sinnvolle Basis für ein friedliches Zusammenleben in einer religiös emanzipierten Gesellschaft ist.</p>
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		<title>Kommentar zu BGer: Kein Dispens für 14-Jährige vom geschlechtergetrennten Schwimmunterricht im Burkini von Reta Caspar</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2013/05/bger-kein-dispens-fur-14-jahrige-vom-geschlechtergetrennten-schwimmunterricht-im-burkini/comment-page-1/#comment-10426</link>
		<dc:creator>Reta Caspar</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 May 2013 05:12:05 +0000</pubDate>
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		<description>Der Verband Aargauer Muslime versteht dieses Urteil und unterstützt es. Er wünscht sich aber mehr Dialog.
http://www.srf.ch/sendungen/regionaljournal-aargau-solothurn/aargauer-muslimverband-schwimmunterricht-gehoert-dazu</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verband Aargauer Muslime versteht dieses Urteil und unterstützt es. Er wünscht sich aber mehr Dialog.<br />
<a href="http://www.srf.ch/sendungen/regionaljournal-aargau-solothurn/aargauer-muslimverband-schwimmunterricht-gehoert-dazu" rel="nofollow">http://www.srf.ch/sendungen/regionaljournal-aargau-solothurn/aargauer-muslimverband-schwimmunterricht-gehoert-dazu</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kt. BL, Regierungsratswahlen: Die SP will nichts von Jourdans Glauben wissen von Giovanni</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2013/05/kt-bl-regierungsratswahlen-die-sp-will-nichts-von-jourdans-glauben-wissen/comment-page-1/#comment-10423</link>
		<dc:creator>Giovanni</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 May 2013 13:15:32 +0000</pubDate>
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		<description>Diese Person ist meiner Meinung nach für eine/n Freidenker/Freidenkerin nicht wählbar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Person ist meiner Meinung nach für eine/n Freidenker/Freidenkerin nicht wählbar.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kt. NW: JF und JSVP wollen Kirchensteuer für juristischen Personen abschaffen von Andreas Kyriacou</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2013/05/kt-nw-jf-und-jsvp-wollen-kirchensteuer-fur-juristischen-personen-abschaffen/comment-page-1/#comment-10421</link>
		<dc:creator>Andreas Kyriacou</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 May 2013 10:34:42 +0000</pubDate>
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		<description>@Beat Inderbitzin:
Der Staat drückt sich doch nicht vor der Jugendförderung: Sowohl das Bundesamt für Sport wie auch das Bundesamt für Sozialversicherungen zahlen bedeutende Beiträge an die Pfadibewegung und an andere Organisationen, die sich um Jugendförderung kümmern. Die öffentliche Hand kommt auch für rund zwei Drittel des Budgets der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände auf.

Sind Sie übrigens sicher, dass die Kirchen tatsächlich die weitgehend säkulare Pfadibewegung unterstützt und nicht nur ihre eigenen, religiös ausgerichteten Jugendorganisationen? Im neusten Jahresbericht der Pfadibewegung Schweiz steht jedenfalls nichts von kirchlichen Zuwendungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Beat Inderbitzin:<br />
Der Staat drückt sich doch nicht vor der Jugendförderung: Sowohl das Bundesamt für Sport wie auch das Bundesamt für Sozialversicherungen zahlen bedeutende Beiträge an die Pfadibewegung und an andere Organisationen, die sich um Jugendförderung kümmern. Die öffentliche Hand kommt auch für rund zwei Drittel des Budgets der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände auf.</p>
<p>Sind Sie übrigens sicher, dass die Kirchen tatsächlich die weitgehend säkulare Pfadibewegung unterstützt und nicht nur ihre eigenen, religiös ausgerichteten Jugendorganisationen? Im neusten Jahresbericht der Pfadibewegung Schweiz steht jedenfalls nichts von kirchlichen Zuwendungen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kt. NW: JF und JSVP wollen Kirchensteuer für juristischen Personen abschaffen von Beat Inderbitzin</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2013/05/kt-nw-jf-und-jsvp-wollen-kirchensteuer-fur-juristischen-personen-abschaffen/comment-page-1/#comment-10416</link>
		<dc:creator>Beat Inderbitzin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 15:38:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frei-denken.ch/de/?p=16956#comment-10416</guid>
		<description>@ Vendetta

Die Pfaffenrethorik will ich überhört haben. Ich bin weder Pfaffe noch besonders gläubig. 

Wie wird viel Geld pro Haushalt gespart, wenn die Kirchen Steuern zahlen würden? Glauben Sie, die Steuern würden dann gesenkt? Aber klar doch, was sonst, nicht?

Von mir aus braucht es auch keine Schmarotzer-Extrawürste. Steuerbefreiung von Kirche und FIFA etc. sind aber leider völlig verfassungskonform. 

Ich sage jedoch: Die Kirche macht mit ihrem Geld (ob sie es nun begründet oder unbegründet erhält) auch ein paar Dinge, von welchen sich der Staat drückt, obwohl er verfassungsmässig auch dafür verantwortlich wäre. Mein Beispiel war die Jugendförderung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Vendetta</p>
<p>Die Pfaffenrethorik will ich überhört haben. Ich bin weder Pfaffe noch besonders gläubig. </p>
<p>Wie wird viel Geld pro Haushalt gespart, wenn die Kirchen Steuern zahlen würden? Glauben Sie, die Steuern würden dann gesenkt? Aber klar doch, was sonst, nicht?</p>
<p>Von mir aus braucht es auch keine Schmarotzer-Extrawürste. Steuerbefreiung von Kirche und FIFA etc. sind aber leider völlig verfassungskonform. </p>
<p>Ich sage jedoch: Die Kirche macht mit ihrem Geld (ob sie es nun begründet oder unbegründet erhält) auch ein paar Dinge, von welchen sich der Staat drückt, obwohl er verfassungsmässig auch dafür verantwortlich wäre. Mein Beispiel war die Jugendförderung.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kommentar zu Kt. NW: JF und JSVP wollen Kirchensteuer für juristischen Personen abschaffen von Vendetta</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2013/05/kt-nw-jf-und-jsvp-wollen-kirchensteuer-fur-juristischen-personen-abschaffen/comment-page-1/#comment-10407</link>
		<dc:creator>Vendetta</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 May 2013 13:44:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frei-denken.ch/de/?p=16956#comment-10407</guid>
		<description>@Inderbitzin
Niedlich ihre Pfaffenrethorik.
Mal im Ernst. Es könnten viel Geld pro Haushalt gespart werden, wenn die Kirchen ebenfalls Steuern bezahlen würden. Sind diese Schmarotzer-Extrawürste heute noch akzeptabel? Sicher nicht, wenn der Massstab unserer Verfassung angewendet würde. Es müsste eine Selbstverständlichkeit sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Inderbitzin<br />
Niedlich ihre Pfaffenrethorik.<br />
Mal im Ernst. Es könnten viel Geld pro Haushalt gespart werden, wenn die Kirchen ebenfalls Steuern bezahlen würden. Sind diese Schmarotzer-Extrawürste heute noch akzeptabel? Sicher nicht, wenn der Massstab unserer Verfassung angewendet würde. Es müsste eine Selbstverständlichkeit sein.</p>
]]></content:encoded>
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