Archiv für die Kategorie „Veranstaltung“

“Menschliche Verletzlichkeit” – Diskussionsabend von Philosophie.ch in Bern

Sonntag, 16. April 2017

Im Rahmen des Projektes “Liebe und Gemeinschaft” von Philosophie.ch, dem Schweizer Online Portal für Philosophie (ansässig in Bern), findet im Café Kairo in Bern ein Diskussionsabend zum Thema “Menschliche Verletzlichkeit” statt.

Eintritt: CHF 15.00 (AHV/IV CHF 10.00).

Termin: Montag, 24. April 2017

Türöffnung: 19:00 / Beginn 19.30

Ort: Café Kairo, Dammweg 43, 3013 Bern.

Vom Bahnhof mit Bus Nr. 20 bis zur Haltestelle Lorraine

Mehr zum Thema:
Verletzlichkeit wird uns zur Zeit immer wieder als Grundeigenschaft menschlichen Lebens eindrücklich vor Augen geführt. In Anbetracht von Krieg, Flucht und dem Sterben an den Grenzen der Festung Europa beispielsweise. Verletzlichkeit dient aber auch als argumentative Grundlage für eine Abgrenzungspolitik des globalen Westens gegenüber „dem Anderen“, „dem Fremden“: In (nicht nur) rechtspopulistischer Rhetorik sind es beispielsweise emanzipierte weisse Frauen, die vor dem „sexuell übergriffigen Migranten“ beschützt, die fortschrittliche Nation, die vor dem „Eindringen eines rückständigen Wertesystems“ bewahrt oder das friedliche Miteinander, welches vor der Gewalttätigkeit des „Fremden“ geschützt werden muss. Diese Rhetorik baut auf einer Gegenüberstellung zwischen dem eigentlich autonomen, abgegrenzten Selbst und dem bedrohlichen, verletzenden Anderen. So betrachtet scheint es kein Zufall zu sein, dass gegenwärtig zwei Entwicklungen parallel verlaufen: Die starke Individualisierung des Menschen im neoliberalen Kapitalismus – also die Betonung des autonomen Selbst – und das gegenwärtige Erstarken von nationalistischem und fremdenfeindlichem Gedankengut. Es ist allerdings auch nicht zufällig, dass sich gegen diese Tendenzen gerade eine feministische Bewegung formiert. Der Women’s March in Washington am Tag der Inauguration des neuen US-Präsidenten Donald Trump ist die grösste Single-Day-Demonstration in der Geschichte der USA. In zahlreichen Städten weltweit fanden seither ähnliche Märsche statt. Feminismus, das sei nicht nur eine Bewegung für alle, sondern er kümmere sich auch um alles, wie Antje Schrupp in der “Frankfurter Rundschau” es formuliert. Angela Davis fordert in Anlehnung an den Slogan der Occupy-Bewegung, einen „Feminismus der 99%“. Und gerade zu Fragen rund um das Subjekt, um Autonomie und um Handlungsfähigkeit hat die Feministische Theorie so einiges an Antworten und Gedankenanstössen zu liefern. Verletzlichkeit spielt in diesen Überlegungen eine zentrale Rolle.

(Text von Geneva Moser)

>>Philosophie.ch

Solothurn, 29. März 2017: Podiumsdiskussion 500 Jahre «Wozu braucht es die Kirche noch?» mit Freidenkerbeteiligung

Dienstag, 28. März 2017

Am Mittwoch, 29. März 2017 findet um 19:30 Uhr im Alten Spital Solothurn ein Podiumsgespräch zum Thema «Wozu braucht es die Kirche noch?» im Rahmen des Jubiläumsjahres «500 Jahre Reformation» statt.

Organisatorin ist die Weggemeinschaft Landes- und Freikirchen Solothurn.

Für die Freidenker-Vereinigung der Schweiz diskutiert Valentin Abgottspon (Vize-Präsident der FVS) mit.

Auf dem Podium sind zudem:
Philipp Hadorn, Nationalrat SP
Wolfgang Bürgstein, Dr. theol., Generalsekretär der Schweizerischen Nationalkommission Justitia et Pax
Domenika Senti, Leiterin Soziale Dienste der Stadt Solothurn

Moderiert wird das Gespräch von Hans-Ruedi Huber, Kommunikationsverantwortlicher Bistum Basel

Der Eintritt ist frei – Kollekte

Aus dem Ankündigungs-Text:

Anlässlich des 500jährigen Reformationsjubiläums organisiert die ›Weggemeinschaft Landes- und Freikirchen Solothurn‹ eine Podiumsdiskussion zum Thema »500 Jahre Reformation – Wozu braucht es die Kirche noch?«. Verschiedene Standpunkte werden kontrovers, aber fair diskutiert.
Die Themen reichen von der Kirche als Gemeinschaft von Glaubenden, ihr soziales Engagement, ihr gesellschaftlich-politisches Wirken über die Kirche als Bewahrerin von Kulturgütern bis zu den christlich-abendländischen Werten. Nach der Podiumsdiskussion gibt es Zeit für Publikumsfragen mit anschliessendem Apéro.
Wir freuen uns auf kritisch mitdenkende und konstruktive Rückmeldungen aus dem Publikum.

Ein PDF des Flyers findet sich hier: WeGeSo Podiumsgespräch mit Rückseite.

Camp Quest – 16. bis 22. Juli 2017 – Das humanistisch – wissenschaftliche Jugendlager goes Westschweiz

Montag, 20. Februar 2017

Nun ist es fix: das Camp Quest CH 2017 findet vom 16. bis 22. Juli statt.

Diesmal zieht’s uns Richtung Westschweiz. Auf dem Programm steht unter anderem ein Besuch im CERN. (weiterlesen…)

Kultur: Radikale Abrechnung mit dem Islam – Ayad Akhtars “The Who and the What” in Hamburg

Montag, 16. Januar 2017

deutschlandradio-kultur vom 14.01.2017

Eine Religion, die die Menschen am Glücklich-Sein hindert: So präsentiert US-Dramatiker Ayad Akhtar den Islam in seinem neuen Stück. Darin will ein pakistanisch-stämmiger Taxiunternehmer seine Töchter verheiraten – unter strenger Beachtung der Lehren des Propheten Mohammed.

Als die Tochter ein Buch über den Propheten Mohammed veröffentlichen will, reicht es ihrem Vater. “Du bist nicht mehr meine Tochter”, ruft er der jungen Frau hinterher. Vom Taxi-Fahrer zum Taxi-Mogul hat sich der einst aus Pakistan eingewanderte Mann in Atlanta hochgearbeitet. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Religion verträgt er trotzdem nicht. So wie auch seine islamischen Fahrer. Haufenweise kündigen sie, als das Buch der Tochter erscheint.

Dabei hatte der sympathische Mann mit den grauen Haaren doch immer nur das Beste für seine Familie gewollt. Als der Geliebte der Tochter einst um ihre Hand anhielt, insistierte er solange, bis sie ihn verließ – der Mann wollte nicht zum Islam konvertieren. Die jüngere Schwester muss den ersten Mann heiraten, den sie geküsst hat. Damit sie bei der Eheschließung noch Jungfrau ist, praktiziert sie seit Jahren nur Analsex mit ihm – und fragt sich jetzt, ob vielleicht auch das nach den Lehren des Propheten Mohammed verboten ist.

Ayad Akhtars neues Stück ist eine radikale Abrechnung mit dem Islam, der als eine Religion gezeigt wird, die die Menschen am Glücklichsein hindert. Vor allem die Frauen werden, folgt man den Autor, drangsaliert. Und zwar auch diejenigen, die ohne Kopftuch scheinbar gut integriert in der westlichen Welt leben. Die Lehren des Propheten sind allgegenwärtig, erzählt das Stück. Sie bestimmen die Partnerwahl und das Liebesleben der Frauen seit Jahrhunderten.

>>Ganzen Artikel lesen

Podiumsdiskussion am 06.02.2017 in Zürich: “Wieviel Religion erträgt die Schule”? – Mit Freidenker Vereinigung – Präsident Andreas Kyriacou

Freitag, 13. Januar 2017

Bis vor wenigen Jahren war der Unterricht der ‘Biblischen Geschichte’ an Schweizer Schulen üblich. Heute wird Religionskunde übergreifend als ‘Religion und Kultur’ vermittelt. Gehört das Wissen über Religionen zum schulischen Pflichtstoff und wenn ja, welchen Mehrwert bietet das? Und wie steht es um Unterricht vonseiten Religionsgemeinschaften, der durch eigenes Personal an Schulen durchgeführt werden kann? Oder darf das Thema keinen Platz einnehmen in den staatlichen Schulen?

Unter der Leitung von SRF-Religionsredaktorin Judith Wipfler diskutieren Andreas Kessler, Dozent für Religionspädagogik an der Universität Bern, und Andreas Kyriacou, Präsident der Freidenker-Vereinigung -frei-denken.ch- kontrovers, ob und welchen Religionsunterricht es heute braucht. Wie viel Religion verträgt die Schule? Oder birgt sie gar mehr Konflikte als Lösungen?

 

Veranstalter: Zürcher Institut für interreligiösen Dialog - ziid

Leitung Judith Wipfler

Podium Andreas Kessler, Andreas Kyriacou

Montag, 6. Februar 2017

Zeit 19.00 – 20.30 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten CHF 25.-

Anmeldeschluss 20. Januar >> Anmeldung hier<<

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit Kulturpark durchgeführt und ist Teil der Reihe «Religiöse Erziehung in einer offenen
Gesellschaft».

“Praisecamp” Basel: Hochmodern inszeniert, inhaltlich bedenklich rückschrittlich

Freitag, 30. Dezember 2016

Artikel auf barfi.ch vom 30.12.2016:

Momentan findet in der Messe Basel das «Praisecamp 2016» statt, eine Grossveranstaltung für junge Christen, die sich teilweise auch in der Innerstadt manifestiert. Tausende Besucherinnen und Besucher lassen sich in diesem Rahmen von einer Version des Christentums begeistern, die zwar in Sachen Technik, Marketing und Massenpsychologie, hochmodern aufbereitet, inhaltlich jedoch fundamentalistisch und bedenklich rückschrittlich ist.

Wir müssen es tolerieren

«Jede Person hat das Recht, ihre Religion und ihre weltanschauliche Überzeugung frei zu wählen und allein oder in Gemeinschaft mit anderen zu bekennen». Dieser Satz steht in der Schweizer Bundesverfassung – und hinter diesem Satz steht auch der Autor dieser Zeilen. Sowohl bezüglich des «Praisecamps», als auch bezüglich jeder anderen religiösen Manifestation. Es würde uns beispielsweise keineswegs stören, wenn sich die kalifornische «Church of Satan» in der Messe Basel manifestieren würde. Solange sich die Feierlichkeiten im Rahmen des Strafgesetzes bewegen würden, wäre dies für uns kein Problem.

>>Zum Artikel auf barfi.ch

Weitere Artikel zum Praisecamp:

>>20min.ch

>>bzbasel.ch

Bund für Geistesfreiheit, München: Einladung zur Preisverleihung “Der Freche Mario” am 7.1.2017

Freitag, 23. Dezember 2016



Der Kunstpreis “Der Freche Mario” ist eine Besonderheit in der deutschen Kunst- und Kulturpreise-Landschaft, wendet der von Wolf Steinberger seit 2008 mit Unterstützung des bfg München, der Giordano Bruno Stiftung, der Galerie der Kirchenkritik, der Kulturbühne Hinterhalt und der Agentur 84 GHz ausgelobte und dotierte Preis sich doch an die Mutigen, Frechen, Unangepassten unter den Künstlern des 21.Jahrhunderts. Alle zwei Jahre wieder gilt es einzureichen Kunstwerke jedweden Formats, die sich kritisch mit angeblich ewig währenden Wahrheiten, den angeblichen Besitzern solcher Wahrheiten und den darauf sich begründenden tatsächlichen Allmachtsansprüchen auseinandersetzen. Und somit sind die Kunstwerke aus diesem Preis wohl immer im Visier des auch in unserer Republik noch geltenden § 166 StGB, des sog. “Blasphemie”-Paragrafen, der den Schutz sogenannter religiöser Gefühle von Staats wegen gewährleisten möchte und doch wirklich schon lange weg gehört… Aus naheliegenden Gründen fühlen sich beim Frechen Mario überwiegend Karikaturisten, Cartoonisten und Zeichner aller Gattungen auf den Plan gerufen. Die überwiegende Mehrzahl von ihnen – sehr mutig – machen aus ihrem Künstlerherzen keine Mördergrube….

>> Zum Artikel auf bfg-muenchen.de

Veranstaltung zum Tag der Menschenrechte in Zürich: Samstag, 10.12.2016 – Elizabeth O’Casey (IHEU)referiert zum Thema: Die Situation um Frauen- und LGBTI-Rechte und die Projekte der IHEU

Montag, 21. November 2016

Wir schreiben das Jahr 2016 – und nach wie vor sind Frauen und bi-, homosexuelle oder Transgender-Personen vielerorts gar nicht oder nicht zureichend rechtlich geschützt. Mehr noch, werden Menschen, die sich nicht für den traditionellen heterosexuellen Lebensentwurf entscheiden, in vielen Ländern durch staatliche oder religiöse Institutionen und Gruppen gnadenlos verfolgt.

Elizabeth O’Casey ist Director of Advocacy bei der International Humanist and Ethical Union – IHEU. Sie wird uns in ihrem Referat (in Englisch) etwas über die Situation der Betroffenen sowie über die diesbezüglichen Projekte der IHEU erzählen.

Diese Veranstaltung entsteht in einer Kooperation von frei-denken.ch mit der Uni-Gruppe L-Punkt Zürich. Im Anschluss gibts einen kleinen Apéro.

 

 

Zeit: Beginn 17:00

Ort: Uni Zürich, Raum KO2-F-150, Karl Schmid-Strasse 4, 8006 Zürich.
Google Maps: Das Gebäude KO2 der Uni Zürich.

Eintritt: frei, Spendenbox

“Es gibt keinen biologischen Grund, warum wir sterben sollten” – Veranstaltung der Freidenker Winterthur mit Astrophysiker Ben Moore

Freitag, 11. November 2016

“Die Annahme eines göttlichen Wesens ist für ihn ein wertloses Märchen. In seinen Büchern erklärt der Astrophysiker Ben Moore sehr anschaulich die Entwicklung des Universums vom Urknall an. Am Mittwoch spricht er auf Einladung der Freidenker-Vereinigung in Winterthur.”

Veranstaltungs-Details: Ben Moore: Our Place in Time and Space. Mittwoch, 9.11., 19.30 Uhr, Hörsaal TP 406 im ZHAW-Physikgebäude, Technikumstr. 9. Öffentlicher Vortrag in Englisch, Eintritt frei.

 

>>Zum Interview auf landbote.ch

 

 

 

 

Ben Moore ist Direktor des Zentrums für theoretische Astrophysik und Kosmologie an der Universität Zürich. In seinem populärwissenschftlichen Sachbuch «Elefanten im All» gelingt es ihm, die zeitlichen Dimensionen deutlich zu machen, die im Universum gelten. Besonders fesselnd beschreibt er die Entsteh–ung der Erde und des Mondes. Weniger überzeugend sind seine Ausführungen zur griechischen Philosophie. Demokrit und die Vorsokratiker hätten sich von den Ideen ab- und der Beo–bachtung zugewandt, schreibt Moore. In Wirklichkeit stützten sie sich auch auf Modelle, ohne welche ihre Beobachtungen gar nicht möglich gewesen wären. In seinem zweiten Buch «Da draussen» beschäftigt sich Moore mit der Wahrscheinlichkeit von intelligentem Leben im All. Er macht ausserdem elektronische Musik und ist ein begeisterter Bergsteiger.

Humanistische Werte in der Einwanderungsgesellschaft – Tagung in Berlin

Samstag, 5. November 2016

(…)”Dr. Ralf Schöppner, Philosoph und Geschäftsführender Direktor der Humanistischen Akademie, stellte den Gästen einige zentrale Elemente eines zeitgenössischen Humanismus vor. In einem aktuell diskutierten Entwurf des Humanistischen Verbandes stünden Lebensfreude und Selbstbestimmung, “brennen” für eine bessere Welt, Kritik und Toleranz sowie Weltlichkeit im Mittelpunkt.”

>>Zum Artikel auf hpd.de