Archiv für die Kategorie „Staat und Kirche/Religion“

Kt. BE Motion: Soll der Kanton Bern weiterhin die Pfarrer entlöhnen?

Mittwoch, 2. Mai 2012

(Kipa) Eine Motion von SP-Grossrat Adrian Wüthrich verlangt, dass Pfarrerinnen und Pfarrer im Kanton Bern künftig über die Kirchensteuer bezahlt werden sollen. Das meldet der Berner “Bund” am Mittwoch. Bis jetzt werden die Pfarrstellen der öffentlich-rechtlich anerkannten Kirchen sowie die einzige Rabbinerstelle vom Kanton getragen.

http://www.kipa-apic.ch/index.php?na=0,0,0,0,d&ki=231283

Vorgeschichte

http://www.frei-denken.ch/de/2011/12/kt-be-vorstoss-pfarrerinnen-und-pfarrerlohne-via-kirchensteuer-finanzieren/

Position der FVS-Sektion BE

Lesermeinung zu Ihrem Artikel im Bund von heute, 02. Mai 2012:
„Ein Politiker macht die Landeskirchen nervös“
Ja, die klare Trennung von Kirche und Staat ist tatsächlich ein Kernanliegen der Freidenkervereinigung. In den Kantonen Genf, Neuenburg und Basel-Stadt funktioniert diese Trennung seit über 70 Jahren.
Berner SP-Grossrat und Mitglied der reformierten Kirche Adrian Wüthrich, stellt mit seiner Motion die jährliche Zahlung der  72 Millionen Franken Pfarrlöhne durch den Kanton in Frage.
Die Motion Wüthrich entspricht damit einer Tendenz. Die öffentliche und politische Forderung wir zunehmend stärker, das veraltete Verhältnis von Kirche und Staat im Kanton Bern den heutigen Verhältnissen anzupassen. Angesichts der jährlich über 4200 Austritte bei der reformierten Kirche des Kanton Bern versteht niemand, wieso das Lohnbudget im laufenden Jahr nochmals um 3 Millionen erhöht wird.
Im übrigen sind die im Artikel erwähnten 330 Neueintritte wohl vorwiegend frisch Konfirmierte?
Dass nun Vertreter der Landeskirchen kein Verständnis für diese Motion haben, ist angesichts des frappanten Mitgliederschwundes eine Vogel Strauss Reaktion.
Eine Debatte über eine Vereinbarung aus dem Jahre 1804 ist nötig und von öffentlichem Interesse.
Wenn heutzutage wegen Spardruck Schulstunden ersatzlos gestrichen werden und Regionalspitäler um ihre Existenz kämpfen, dann ist auch die Kirche im Kanton Bern kein Tabuthema.
Daniel Aellig, Präsident FVS Freidenkervereinigung Region Bern

Kt. AG: Motion will Datenschutz zu Gunsten der Landeskirchen aufweichen

Mittwoch, 2. Mai 2012

In seiner Motion verlangt Roland Bialek (EVP), das Gesundheitsgesetz sei wie folgt zu ergänzen: “Die seelsorgerische Betreuung der Patienten ist zu gewährleisten; sie wird durch die Spitalpfarrdienste der anerkannten Landeskirchen und die Gemeindepfarrämter wahrgenommen. Sie haben Anspruch auf Mitteilung von Name und Adresse von Angehörigen ihrer Glaubensgemeinschaft, sofern die Patienten die Weiterleitungihrer Daten nicht abgelehnt haben.”

Die Motion wurde unterzeichnet von:

Dr. Roland Bialek, EVP, Buchs
Alexandra Abbt, CVP, Islisberg
Dieter Egli, SP, Windisch
Roger Fricker SVP, Oberhof
Dr. Daniel Heller, FDP Erlinsbach
Martin Köchli, Grüne, Boswil
Dr. Peter Schuhmacher, GLP, Wettingen

http://www.erf.ch/docs/7ac14d031af60786151a6ee189137dd0/Motion_Seelsorge_Bialek_120306_Mot_Bialek.pdf

Position der FVS

http://www.frei-denken.ch/de/2012/04/kt-ag-datenschutz-im-spital-gewahrleisten/

Luzern: Muslim-Gräber werden kaum genutzt

Sonntag, 29. April 2012

NLZ
2008 erstellte die Stadt Luzern auf dem Friedental-Friedhof ein muslimisches Grabfeld. Doch kaum jemand nutzt es.

http://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/kantone/luzern/Muslim-Graeber-werden-kaum-genutzt;art92,174097

Kt. ZH: Islamischer Kindergarten noch nicht bewilligt

Dienstag, 24. April 2012

Tages Anzeiger
Das Konzept für einen islamische Kindergarten in Zürich sei bewilligt worden, liessen die Verantwortlichen verlauten und werben um Spenden. Beim Kanton weiss man davon nichts.

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Streit-um-Bewilligung-von-islamischem-Kindergarten/story/12020977

BS/BL: Streit um Schwimmunterricht esakliert

Montag, 23. April 2012

AZ
Der Streit um den obligatorischen Schwimmunterricht eskaliert. Die Muslime werfen den Behörden beider Basel Rassismus vor. Die Schwimmbussen führen derweil zu einer Solidarisierungswelle unter den Muslimen der Region.

http://www.aargauerzeitung.ch/basel/die-muslimkommission-provoziert-den-basler-erziehungsdirektor-124157711

Bericht auf TeleBasel: http://www.telebasel.ch/de/tv-archiv/&id=366791623

Staatliche Lizenzen für den Gotteswahn kosten Milliarden

Samstag, 21. April 2012

FVS auf news.ch
Eine Arbeitsgruppe entwirft offenbar im Auftrag des Bundes einen Ausbildungsplan für Imame in der Schweiz. Für die Kosten sollen Bund und Kantone aufkommen – also wir alle, mit Steuergeldern – wollen wir das?

http://www.news.ch/Staatliche+Lizenzen+fuer+den+Gotteswahn+kosten+Milliarden/538668/detail.htm

Ein weiterer Text der FVS

Deutschland: Koran verteilen ist Propaganda – was denn sonst?

Freitag, 13. April 2012

Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt vor der Verteilung von Millionen Koran-Exemplaren durch radikal-islamische Salafisten: Die Extremisten würden sich des Korans nur bedienen, um ihre eigene Propaganda zu verbreiten und neue Anhänger zu rekrutieren.
Natürlich handelt es sich bei dieser Aktion um Propaganda, genauso wenn die Gideons ihr “heiliges Buch” verteilen. Bei letzteren wird sogar das Verteilen an Minderjährige an Schulen teilweise toleriert.
Irritierend ist bloss, dass im Fall der Salafisten der Verfassungsschutz eine Warnung formuliert. Natürlich haben alle Missionierenden weltweit das Ziel, neue Anhänger zu rekrutieren. Aufgabe des Verfassungsschutzes ist es allenfalls, die Gruppierungen auf ihre Verfassungskonformität zu untersuchen. Wenn sie es nicht sind, muss nicht gewarnt, sondern gehandelt werden.

http://www.focus.de/politik/deutschland/extremismus-verfassungsschutz-warnt-vor-gratis-koran-aktion_aid_736663.html

Bilder zur Aktion in Berlin: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/einige-passanten-regen-sich-auf-salafisten-verteilen-koran-am-potsdamer-platz,10809148,14817750.html

 

Ständeratskommission gegen eine Sonderstellung für christliche Symbole

Dienstag, 3. April 2012

NZZ
Die Staatspolitische Kommission des Ständerats (SPK) will keine Sonderstellung für Symbole der christlich-abendländischen Kultur in der Schweiz. Die Kommission warnt vor der politischen Auseinandersetzung, weil diese den religiösen Frieden beeinträchtigen könnte.

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/schweiz-staenderat-kommission-sonderstellung-christliche-symbole_1.16246608.html

Giessen: Tanz-Protest gegen das Tanzverbot

Montag, 2. April 2012

Die Piraten von Giessen rufen zur Protestdemo gegen das Tanzverbot an kirchlichen Feiertagen im Speziellen und für die Trennung von Staat und Kirche im Allgemeinen auf. Das Verbot sei nicht mehr zeitgemäss, denn es beschränke die Rechte und diskriminiert die Freiheit von Andersgläubigen, Agnostikern und Atheisten an den besagten Feiertagen in unangemessener Weise.

http://www.piraten-giessen.de/Hintergrund-zu-Tanzen-gegen-das-Tanz-Verbot

Werbetafel für Kirchen?

Donnerstag, 29. März 2012

ref.ch
Die Hinweistafeln für Gottesdienste beim Ortseingang können in der Schweiz weiterhin bestehen bleiben, werden jedoch aus der Signalisationsverordnung des Bundes entfernt, da sie mit dem Strassenverkehr an sich nichts zu tun haben. Bewilligt werden die Hinweistafeln von den Gemeinde- oder den Kantonsbehörden – je nach dem, ob es sich um Gemeinde- oder Kantonsstrassen handelt. Entscheidend ist dabei die Frage, ob eine solche Tafel die Verkehrssicherheit gefährden könnte.

Mehr: http://www.ref.ch/nc/de/hauptseiten/aktuell/single-news/article/gottesdiensttafeln-am-strassenrand-werden-zu-reklametafeln/