Archiv für die Kategorie „Staat und Kirche/Religion“

Dirk Kurbjuweit: Gott ist nicht Politiker

Samstag, 28. Januar 2012

Warum sich die Demokratie endgültig vom Christentum befreien muss

Gehört eigentlich das Christentum zu Deutschland? Die Frage scheint unsinnig, weil so viele Deutsche Christen waren und sind und die Kirchen lange eine große Rolle im deutschen Leben gespielt haben.

Gehört das Christentum zur Bundesrepublik? Vordergründig scheint das Gleiche zu gelten, ist doch die Bundesrepublik identisch mit dem aktuellen Deutschland. Aber wer Bundesrepublik sagt, betont das Politische, und da lohnt es sich dann schon, genauer hinzusehen.

Ganzer Artikel vom 4.4.2011: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-77855793.html

Dirk Kurbjuweit (*1962) ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller.

“Verlandeskirchlichung” des Islams?

Mittwoch, 25. Januar 2012

In Belgien zeigt sich, was Integration durch Religion bedeutet: In Brüssel sollen derzeit 40% der SchülerInnen den Islamunterricht besuchen.
Als es in der Schweiz noch üblich war, reformiert oder katholisch zu sein, gingen die Kinder fraglos in den Religionsunterricht. Angesichts des dramatischen Mitgliederverlustes leisten nun die “Landeskirchen” der “Verlandeskirchlichung” des Islams Vorschub, damit sie  ihre eigenen Privilegien nicht aufgeben müssen.

Religionspolitik

Mit Unterstützung der Katholiken und Reformierten wurde in Österreich und Belgien und wird derzeit in Deutschland der Islam staatlich anerkannt. Damit öffneten sich die Türen der Schulen für den islamischen Religionsunterricht.

Auch in der Schweiz gibt es ein Pilotprojekt: In Kreuzlingen (TG) wird seit 2010 muslimischer Religionsunterricht an der Volksschule angeboten: http://www.frei-denken.ch/de/2010/08/kt-tg-projekt-islamunterricht-gestartet/.

Im Kanton Luzern hat 2009 – mitten im Abstimmungskampf um die Minarett-Verbotsinitiative – ein Muslimverein Antrag auf Anerkennung gestellt: http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/islam_kanton_luzern_landeskirche_1.3540678.html. Auch Hindus und Serbisch-orthodoxe haben Interesse angemeldet. Seit der Verfassungsrevision von 2007 kann im Kanton Luzern der Kantonsrat über die Anerkennung von Religionsgemeinschaften als öffentlich-rechtliche Körperschaften entscheiden.

Kritik

Ob der Religionsunterricht das friedliche Zusammenleben mehr fördert oder belastet, ist umstritten.
Wo islamischer Religionsunterricht staatlich gefördert wird, steigt aber möglicherweise der Druck von MigrantInnen aus “muslimischen” Ländern, die hierzulande einfach pauschal als Muslime bezeichnet werden und sich fern von der Heimat der eigenen Tradition verbunden fühlen wollen, ihr Kinder in den Religionsunterricht zu schicken.

In Kreuzlingen wurde 2010 noch vermeldet, 24 von 29 “möglichen” Kindern würden am muslimischen Religionsunterricht teilnehmen. Damit wird ein “Bedarf” belegt, der durch das Angebot erst mal geschaffen worden ist. http://www.viuk.ch/schuler.html
2011 besuchten nur noch 30 von “möglichen 42 Teilnehmenden” das erste Unterrichtsjahr. Bei den letztjährigen SchülerInnen gab es auch einzelne Austritte. Offenbar ist der Wunsch der Eltern nach Integration ihrer Kinder in die hiesige säkulare Gesellschaft im Steigen begriffen.
http://www.thurgauerzeitung.ch/ostschweiz/thurgau/kreuzlingen/tz-kr/art123852,2642034

Finanzierung

Je ein Drittel der Kosten von den Moschee-Vereinen und den Eltern bezahlt, den Rest (total CHF 12’000) will die Projektgruppe von öffentlichen Organisationen, wirtschaftlichen Unternehmen und privaten Trägerschaften organisieren. Längerfristig sollten die Mittel analog der “Landeskirchen” durch Steuererträge erbracht werden.
http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/thurgau/kantonthurgau/tz-tg/art123841,1597192

Chance?

Es ist möglich, dass damit an den Schulen ein “Islam light” angeboten wird, der – analog zum “Christentum light” der “Landeskirchen” – bereits nach einer Generation in die Bedeutungslosigkeit verschwindet, weil eben auch die MigrantInnen aus “muslimischen Ländern” die Vorteile des säkularen Staates schätzen.

Ethik für alle

In Brüssel besuchen 37% der SchülerInnen der Sekundarstufe anstelle eines der konfessionellen Fächer das Fach “Ethik”. In städtisch geprägten Milieus, wo Eltern sich selber von den Kirchen emanzipieren und SchülerInnen Mitsprache haben, verliert der katholischer Unterricht dramatisch (15%).
Angesichts dieses Trends ist es fahrlässig, von staatlicher Seite den traditionellen konfessionellen Unterricht weiter zu unterstützen. Der Integration aller in eine gemeinsame Gesellschaft kann nur ein Unterricht förderlich sein, in dem gelernt wird, ethische Fragen ergebnisoffen zu diskutieren.

Basler Religionsartikel unter Druck?

Dienstag, 24. Januar 2012

DRS
Der Basler Religionsartikel, der seit 2006 in der neuen Basler Verfassung steht, gerät unter Druck: vor allem Grossräte von SP und SVP werfen ihm vor, nicht praktikabel zu sein. Sie denken deshalb über eine mögliche Streichung des Artikels nach. Dazu wäre eine Verfassungsänderung nötig.

Voraussetzungen für die sogenannte “kleine Anerkennung” in der Basler Verfassung

§ 133. Kantonale Anerkennung anderer Kirchen und Religionsgemeinschaften
1 Privatrechtlich organisierte Kirchen und Religionsgemeinschaften können mit der Verleihung besonderer Rechte vom Kanton anerkannt werden, sofern sie:
a) gesellschaftliche Bedeutung haben,
b) den Religionsfrieden und die Rechtsordnung respektieren,
c) über eine transparente Finanzverwaltung verfügen und
d) den jederzeitigen Austritt zulassen.
2 Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine kantonale Anerkennung.
3 Die kantonale Anerkennung erfolgt mit Beschluss des Grossen Rates. Dieser bedarf der Zustimmung von mindestens 51 Mitgliedern des Grossen Rates. Er unterliegt nicht dem Referendum.
4 Der Anerkennungsbeschluss legt die der Kirche oder Religionsgemeinschaft verliehenen Rechte und die von ihr zu erfüllenden Auflagen fest.

Kleine Anerkennung

Neuapostolen

Im Falle der Neuapostolen hatte der letzte Punkt zu reden gegeben. Die Neuapostolische Kirche (800 Mitglieder in BS, leicht rückläufig) hat am 11. Januar 2012 im zweiten Anlauf vom Basler Grossen Rat diese «Kleine Anerkennung» erhalten – mit dem vorgeschriebenen Minimum von 51 Stimmen bei 20 Nein und 16 Enthaltungen. Grundlage war ein ausführlicher Bericht des Regierungsrates.

Christengemeinschaft

Bereits im September 2011 hat das Parlament der “Christengemeinschaft” (500 Mitglieder) mit 58 gegen eine Stimme (aus der SVP) und bei sieben Enthaltungen die Anerkennung zugesprochen.
http://bazonline.ch/basel/stadt/Christengemeinschaft-als-Religionsgemeinschaft-anerkannt/story/26746434

Aleviten

Die Aleviten haben ein Gesuch zur Anerkennung gestellt. Es soll 2012 im Grossen Rat behandelt werden.
Ihre Anzahl im Kanton wird auf 5000-6000 geschätzt.
http://bazonline.ch/basel/stadt/Man-soll-als-Alevit-registriert-sein/story/30995724

Kritik

Es sei nicht Aufgabe des Parlamentes Glaubensinhalte und Dogmen einer Glaubensgemeinschaft zu prüfen, sagte Finanzdirektorin Eva Herzog (SP), weil es bei den öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften ja auch Dinge gebe, wo man genauer hinschauen müsste. Die Erfahrung mit dem Gesuch der Neuapostolen habe aber gezeigt, dass genau das stattfinde, sagte Dominique König (SP). Etliche SPler hätten sich deshalb der Stimme enthalten und damit zum Ausdruck gebracht, dass diese Entscheidung nicht in die Hoheit des Parlaments gehöre.

http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/basel-baselland/318720.der-basler-religionsartikel-geraet-unter-druck.html

Grosse Anerkennung

Öffentlich rechtliche Körperschaften     Mitgliederzahl  (VZ 2000)
Reformiert                                                                  49’892
Katholisch                                                                   46’802
Christkatholisch                                                              519
Jüdisch                                                                          1’868

Ein weiterer Text der FVS

Israel – auf dem Weg zum Gottesstaat?

Samstag, 21. Januar 2012

Tages-Anzeiger
Ultraorthodoxe Juden wollen den übrigen Israelis ihre Vorstellungen von einem frommen Leben aufzwingen. Der Konflikt verweist auf eine grundsätzliche Fehlentwicklung von Staat und Gesellschaft.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Auf-dem-Weg-zum-Gottesstaat/story/18865024

Warum der Kanton Bern den Pfarrern den Lohn zahlt

Donnerstag, 19. Januar 2012

Berner Zeitung:
“Hansruedi Spichiger, der Beauftragte für kirchliche Angelegenheiten in der Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion, erklärt, wie der Kanton überhaupt dazu kam, Pfarrerlöhne zu bezahlen.

Dazu muss er aber weit zurückblenden in der Geschichte des Kantons Bern, bis vor die Zeit der Reformation 1528: «Ursprünglich waren die meisten Kirchen gestiftet worden», sagt er. Stifter waren meist Adlige, welche nebst der Kirche jeweils auch Land und Gebäulichkeiten gestiftet hätten, damit die Pfarrer daraus einen grossen Teil ihres Lebensunterhaltes selber erwirtschaften konnten.
Zudem hatten die Pfarrer Einzugsrechte, sie konnten etwa sogenannte «Jahrzeitspenden» einziehen, erklärt Spichiger. Angehörige gaben dem Priester Geld, damit er für einen Verstorbenen jährlich eine Messe las. Mit der Reformation seien diese Einzugsrechte weggefallen, im Gegenzug habe die Bernische Obrigkeit einzelne Kirchengüter zusätzlich aufdotiert.
1804 wurde alles neu: Die Berner Kirchengüter wurden vollständig verstaatlicht. Was vorher Stiftungen waren, gehörten nun dem Kanton. Dieser verpflichtete sich im Gegenzug, für den Unterhalt der Pfarrer aufzukommen. «Wollte man Kirche und Staat gänzlich trennen, würde das zu einer güterrechtlichen Auseinandersetzung führen», stellt Hansruedi Spichiger deshalb fest. Zur «juristischen Schwerarbeit» würde das, weil der Staat nicht alle einstigen Kirchengüter zurückgeben könnte, da er nicht mehr über alle verfügt. Über die eingezogenen Vermögenswerte habe die damals «christliche Obrigkeit» nicht Buch geführt, sagt Spichiger und fügt an: «Damals hat man Verschiedenes noch recht pragmatisch gehandhabt.»
Wollte der Kanton Bern die Pfarrerlöhne nicht mehr bezahlen, wäre auch eine völkerrechtliche Verpflichtung aus dem Jahr 1815 betroffen: Im Zusammenhang mit dem Wiener Kongress ging das ehemalige Bistum Basel in den Besitz des Kantons Bern über, wobei sich die Berner verpflichteten, die katholische Kirche gleich zu behandeln wie die reformierte. Und 1874 verlangte der Grosse Rat das Gleiche auch noch für die christkatholische Landeskirche.
Wie der Kanton Bern kam bis 2010 einzig der Kanton Zürich für die Löhne der reformierten Pfarrer auf. Doch seit 2010 leistet er Beiträge an die verschiedenen Religionsgemeinschaften, diese entlöhnen die Pfarrer nun selber.”

http://www.bernerzeitung.ch/region/kanton-bern/Warum-der-Kanton-Bern-den-Pfarrern-den-Lohn-zahlt/story/26568863

 

Wieder Militär an religiöser Prozession?

Dienstag, 10. Januar 2012
RRO
Saas-Allmagell: Wieder eine Ehrenkompanie zur Fronleichnamsprozession?

In Saas Almagell sollen ab 2012 nun wieder Soldaten die Fronleichnamsprozession begleiten.

09.01.2012, 11:45
Gemäss dem Pfarrer von Saas-Allmagell Konrad Rieder fand die Prozession in den vergangenen Jahren ohne Ehrenkompanie statt. Gründe waren u.a. dass niemand die Aufgabe des Kommandanten übernehmen wollte und dass die Ausrüstung zu uneinheitlich ausfiel. Vergangene Woche haben sich nun Interessierte getroffen um das weitere Vorgehen zu besprechen. Ein Kommandant soll nun gefunden worden sein und die notwendige Ausrüstung werde nun besorgt./by

Quelle: http://www.rro.ch/cms/?page=news&t=date&value=2012-01-09

Mehr zum Thema Armee und Religion

http://www.frei-denken.ch/de/2010/06/armee-und-religion/

Was ist eine Religion?

Donnerstag, 5. Januar 2012

Der Standard

Die Missionarische Kirche des Kopimismus hat STRG+C und STRG+V als heilige Symbole

Filesharing ist weltweit verbreitet. Es wird aus unterschiedlichen Gründen betrieben. Einige tun es wegen dem Fehlen an Alternativen zur Beschaffung von Filmen, Musik, etc. Manche aus purer Lust und eine Gruppe von bekennenden Piraten aus Schweden aus religiöser Überzeugung. Darum hat die Gruppe seit 2010 darum gekämpft, dass ihre Missionarische Kirche des Kopimismus als offizielle Religion anerkannt wird.

Zweimal gescheitert

Torrentfreak sprach mit dem Philosophie-Studenten Isak Gerson, dem Gründer der Kirche. 2010 war die Geburtsstunde der Kirche. Um eine Verfolgung wegen ihrem Glauben zu verhindern, stellte die Glaubensgemeinschaft einen Antrag zur offiziellen Anerkennung ihres Glaubens. Zweimal scheiterte der Antrag. Erst als die Kopimisten formale Richtlinien für Gebet und Meditation festgelegt hatten, wurde die Kirche von den Behörden anerkannt.

Wissen und Kommunikation sind heilig

Neben dem Kopieren sind den Kopimisten vor allem Wissen und Kommunikation heilig. Eine Sünde ist es hingegen Menschen zu überwachen und zu belauschen. Die kopimistischen Priester werden Ops genannt.

Fortsetzung: http://derstandard.at/1325485697125/Kopimismus-Schweden-Filesharing-als-Religion-anerkannt

Kt. BS: Neuapostolen bald “Landeskirche”?

Dienstag, 3. Januar 2012

AZ
Basel hat voraussichtlich bald eine neue kantonal anerkannte Kirche: die Neuapostolischen Christen. Diese Glaubensgemeinschaft bewirbt sich seit eineinhalb Jahren um die kantonale Anerkennung. Der Grosse Rat stimmt nun in seiner nächsten Sitzung in einer Woche über ihr Gesuch ab. Die Zeichen stehen auf Zustimmung: Die vorberatende Bildungs- und Kulturkommission (BKK) empfiehlt, dem Gesuch statt zu geben.

Damit könnte es im zweiten Anlauf mit dem kantonalen Gütesiegel für die Neuapostolische Kirche (NAK) klappen. In der ersten Runde im Februar vor einem Jahr hatte der Grosse Rat das Gesuch noch abgelehnt. Man dürfe nicht «leichtfertig» Religionsgemeinschaften anerkennen, lautete damals der Tenor – sonst würde man Tür und Tor öffnen für problematischere Gesellschaften wie die Scientologen oder die Zeugen Jehovas. Damit rügte der Rat nicht in erster Linie die Neuapostolische Kirche, sondern das zu wenig gründliche Vorgehen der Regierung.

Fortsetzung: http://www.aargauerzeitung.ch/baselland/neuapostolen-sollen-in-einem-neuen-anlauf-den-segen-erhalten-118342385

2. Januar: Feiertag oder nicht?

Montag, 2. Januar 2012

SFTV
Was ist der Berchtoldstag? In einigen Kantonen ist der zweite Januar ein Feiertag, in anderen ein normaler Arbeitstag. Und dann gibt es Orte, wo der öffentliche Verkehr von einem Feiertag und die Ladenbesitzer von einem Werktag ausgehen. Ein Tag der halben Sachen?

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=a4898606-d710-4244-9ecc-f3147a630df6

Grundsätzliches zu Feiertagen: http://www.frei-denken.ch/de/2011/09/konfessionslose-fordern-aufhebung-des-des-tanz-kultur-und-sportverbots-an-feiertagen/

11 mars 2012: Canton de Vaud

Montag, 2. Januar 2012

 

 

 

 

L’ASLP a contacté tous les partis vaudois pour annoncer cette page.

Partis

Le parti pirate a adopté la Laïcité dans leur programme. il demandent
La Séculariser la Confédération Suisse:
Ancrer le laïcisme dans la constitution. Rendre les organisations religieuse égales aux organisations séculières. Définir la religion et les croyances comme relevant de la sphère privée. Promouvoir des statuts égaux pour croyants et non-croyants. Abolir l’impôt éclésiastique. Orienter l’éducation vers le savoir scientifique. Promouvoir l’enseignement d’une éthique humaniste. Placer une réflexion critique et constructive au centre de l’éducation

Le Parti socialiste suisse a approuvé en 2010 dans leur programme:“Depuis les Lumières, les droits humains forment la base éthique de notre société. A l’irrationalisme et au fondamentalisme religieux, le PS oppose un modèle de société pluraliste dans un Etat laïc partant de la dignité et de la liberté de l’individu et engageant ce dernier à respecter les droits humains.
L’Etat et le système public de formation doivent conserver une stricte neu-tralité envers toutes les religions, renoncer à toute indication quant à la « vraie » foi et interdire tout signe religieux dans les bâtiments publics et dans les écoles.”

Etat /Eglises

Constitution vaudoise

Art. 170 Eglises de droit public

1 L’Eglise évangélique réformée et l’Eglise catholique romaine, telles qu’elles sont établies dans le canton, sont reconnues comme institutions de droit public dotées de la personnalité morale.

2 L’Etat leur assure les moyens nécessaires à l’accomplissement de leur mission au service de tous dans le canton.

3 La loi fixe les prestations de l’Etat et des communes.

Pour vous faire une idée de l’ensemble le droit religieux en Suisse suivez ce lien.

Arrondissements

Candidat-e-s qui se sont prononcé-e-s pour la laïcité au Canton de Vaud:

Cette liste war actualisée chaque jour.

Aigle


Broye-Vully

Gros-de-Vaud


Jura Nord / La vallée

Jura nord / Yverdon

Lausanne Ville

Lausanne / Romanel

Lavaux-Oron

Morges

Nyon

Ouest-Lausannois

Riviera-Pays d’en Haut / Vevey