Archiv für die Kategorie „Satire“

Österreich: Penis statt Gipfelkreuz

Freitag, 3. November 2017

Aus news.at:

“Eine Bergsteigerin staunte dieser Tage nicht schlecht, als sie eine Wanderung zum Ötscher-Gipfel unternahm. Wenige Gehminuten vom Gipfelkreuz entfernt ragte eine Skulptur hervor, mit der man am höchsten Berg im Mostviertel so nicht rechnen würde: Ein riesiger Penis aus Holz.”

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Deutschland: Pensionierter Lehrer wegen Gotteslästerung auf Autoaufkleber verurteilt

Dienstag, 17. Januar 2017

“Kuriose Rechtsnachrichten” auf  justillon.de, vom 21.10.2016:

„Jesus – 2000 Jahre rumhängen und immer noch kein Krampf“. Mit solchen und ähnlichen Sprüchen hatte ein älterer Mann aus Nordrhein-Westfalen sein Auto beklebt. Das Amtsgericht Lüdinghausen verurteilte ihn daraufhin wegen Gotteslästerung.

Gemäß § 166 StGB wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften religiöse oder weltanschauliche Bekenntnisse bzw. eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.

Passanten hatten bei der Polizei Anzeige erstattet, weil auf der Heckscheibe eines Audi unter anderem „Herr, unser Bello schleckt so gerne Blut von Ungläubigen. Nun erschlag wieder einen!“ und „Wir pilgern mit Martin Luther: Auf nach Rom! Die Papstsau Franz umbringen. Reformation ist geil.“ zu lesen war.

Der pensionierte Lehrer hadert offensichtlich mit kirchlichen Institutionen und wollte seine Meinung einer breiten Öffentlichkeit kundtun. Zum Prozessauftakt, berief er sich auf seine Meinungsfreiheit aus Art. 5 I GG. Laut eigenen Angaben kämpft der 67-Jährige dagegen, dass immer nur die „netten“ Bibelstellen zitiert werden. Auf seiner Website www.spruchtaxi.de veröffentlicht er daher auch solche Zitate, die im Gottesdienst lieber ausgelassen werden. Beispielsweise „Gott segne den, der deine Kinder packt und sie am Felsen zerschmettert!“ (Psalm 137,9).

>> Zum Artikel auf justillon.de

Bund für Geistesfreiheit, München: Einladung zur Preisverleihung “Der Freche Mario” am 7.1.2017

Freitag, 23. Dezember 2016



Der Kunstpreis “Der Freche Mario” ist eine Besonderheit in der deutschen Kunst- und Kulturpreise-Landschaft, wendet der von Wolf Steinberger seit 2008 mit Unterstützung des bfg München, der Giordano Bruno Stiftung, der Galerie der Kirchenkritik, der Kulturbühne Hinterhalt und der Agentur 84 GHz ausgelobte und dotierte Preis sich doch an die Mutigen, Frechen, Unangepassten unter den Künstlern des 21.Jahrhunderts. Alle zwei Jahre wieder gilt es einzureichen Kunstwerke jedweden Formats, die sich kritisch mit angeblich ewig währenden Wahrheiten, den angeblichen Besitzern solcher Wahrheiten und den darauf sich begründenden tatsächlichen Allmachtsansprüchen auseinandersetzen. Und somit sind die Kunstwerke aus diesem Preis wohl immer im Visier des auch in unserer Republik noch geltenden § 166 StGB, des sog. “Blasphemie”-Paragrafen, der den Schutz sogenannter religiöser Gefühle von Staats wegen gewährleisten möchte und doch wirklich schon lange weg gehört… Aus naheliegenden Gründen fühlen sich beim Frechen Mario überwiegend Karikaturisten, Cartoonisten und Zeichner aller Gattungen auf den Plan gerufen. Die überwiegende Mehrzahl von ihnen – sehr mutig – machen aus ihrem Künstlerherzen keine Mördergrube….

>> Zum Artikel auf bfg-muenchen.de

“Freiheit wir einem nicht gegeben. Man muss sie nehmen” – Ausschreibung des Kunstpreises “Der freche Mario”

Montag, 19. September 2016

Die Organisatoren des Kunstpreises „Der Freche Mario“ verstehen es als ihre Aufgabe, sich dafür einzusetzen, dass Meinungs-, Presse-, Kunst- und Religionsfreiheit keine hohlen Floskeln sind, sondern hoch geachtet und verteidigt werden. Schließlich sind sie mühsam genug – insbesondere auch gegen die Vertreter der monotheistischen Religionen – durchgesetzt worden.

Ins Leben gerufen wurde dieser Kunstpreis 2008 vom damaligen Vorsitzenden des bfg München, Wolf Steinberger, um die Forderung nach Abschaffung des Paragrafen 166 StGB wirkungsvoll zu unterstreichen. Gerade in Zeiten von Angst vor vermeintlich religiös begründeten Anschlägen ist es wichtig, die im Grundgesetz verankerte Meinungsfreiheit beizubehalten und zu fördern.
„Der öffentliche Friede wird nicht durch Künstler gestört, die Religionen satirisch aufs Korn nehmen, sondern durch Fanatiker, die auf Kritik nicht angemessen reagieren können”, erklärte gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon nach dem Anschlag auf das Satiremagazin Charlie Hebdo.

Der dotierte Kunstpreis „Der Freche Mario“ möchte alle Künstler und Kulturschaffenden wieder ermutigen, sich für die Freiheit der Kunst einzusetzen.  1.  November ist Einsendeschluss, Anfang Dezember werden die Gewinner bekannt gegeben, am 7. Januar 2017, am Jahrestag des Anschlages auf Charlie Hebdo, werden die diesjährigen Preisträger in einer öffentlichen Preisverleihung in München geehrt.

In diesem Jahr wird der Kunstpreis „Der Freche Mario“ ausgeschrieben von bfg München, Galerie der Kirchenkritik, Giordano Bruno Stiftung, Kulturbühne Hinterhalt und 84 GHz.

“Spaghettimonster geht in die Offensive”

Freitag, 26. August 2016

Die berühmten Nudelmessehinweisschilder von Templin beschäftigen Medien, Verwaltung, Politik und Justiz bereits seit 2014. (weiterlesen…)

Spaghettimonster verklagen Brandenburg – Was ist Religion?

Mittwoch, 22. Juli 2015

In Templin verklagt die Religionsgemeinschaft der Fliegenden Spaghettimonster das Land Brandenburg auf Grund des Verbots ein Schild mit Einladung zur Nudelmesse unter denen anderer Religionsgemeinschaften aufzuhängen. – Nachdem das Münchener Verwaltungsgericht (siehe Artikel vom 16.07. “Endlich: Klarheit über Gott”) klären muss, (weiterlesen…)

Endlich: Klarheit über Gott!

Donnerstag, 16. Juli 2015

Das Münchner Verwaltungsgericht muss klären, ob es eine höherer Instanz gibt, welche die Richtige ist und wie man ihr standesgemäß dient um Gebühren zu sparen: (weiterlesen…)

Island: Atheisten-Verein beschließt Aufnahme aller Einwohner

Freitag, 27. März 2015
Auch Neugeborene sollen seit dem 1. März automatisch als Mitglied registriert werden. Das teilte der 2003 gegründete Verein Vantrú, dessen Name soviel wie „Unglaube“ bedeutet, nach seiner letzten Vorstandssitzung auf der Homepage mit. In der Mitteilung hieß es weiter, auch werdende Eltern bräuchten sich nicht um den „Verlust ihrer Kinder“ zu sorgen, denn Neugeborene würden auch ohne deren Zustimmung „Teil dieser lebendigen Gemeinschaft“ werden.
Weiterlesen auf diesseits.de.

IS-Satire im irakischen Fernsehen: Vorsicht mit den Sprengstoffgürteln!

Sonntag, 7. Dezember 2014

Der Dschihadist zupft an seinem angeklebten Bart und brüllt seine zwei Untergebenen an: „Findet mir wen, auch wenn es ein Dieb ist, aus dem wir einen Imam machen können! Er darf aber nichts über Religion wissen. Wenn wir diesen Mann bezahlen, dann soll er machen, was wir wollen.“ Seine Lakaien nicken, während Abu Bakr al-Baghdadi nervös hin und her geht.

Weiter im Bericht der taz.