Die GLP hat ihn gefragt, die Jusos haben ihn gefragt. Nur bei der SP Baselland war die religiöse Weltanschauung von Thomi Jourdan (EVP) kein Thema. «Das hat mich auch gewundert», sagt SP-Präsident Martin Rüegg: http://www.tageswoche.ch/de/2013_18/basel/540036/die-sp-will-nichts-von-jourdans-glauben-wissen.htm
Archiv für die Kategorie „Säkularisierung“
Kt. BL, Regierungsratswahlen: Die SP will nichts von Jourdans Glauben wissen
Mittwoch, 8. Mai 2013
“2030 ist nur noch jeder zweite Schweizer Christ”
Freitag, 26. April 2013
Gemäss Hochrechnung von Anne Goujon vom Wittgenstein Centre for Demography and Global Human capital aus Wien werden die Katholiken im Jahr 2030 zirka 31 Prozent der Schweizer Bevölkerung stellen, die Reformierten bloss noch 21 Prozent, die Konfessionslosen auf 28 Prozent anwachsen, die Muslime 8 Prozent und die anderen Religionen 12 Prozent erreichen.
Die wichtigste Änderung kommt von der Säkularisierung und den Kirchenaustritten. Letztere sind zwischen 2000 und 2010 deutlich angewachsen. 2010 betrug der Anteil der Konfessionslosen an der Schweizer Bevölkerung 20 Prozent. Diese Entwicklung dürfte sich fortsetzen, vermutlich jedoch in einer weniger hohen Kadenz. Gemäss Anne Goujon wird mit einem Talsohleneffekt und damit einer Stabilisierung der Anzahl Kirchenaustritte zu rechnen sein.
http://www.kipa-apic.ch/index.php?na=0,0,0,0,d&ki=242608
Gemäss Hochrechnung von Anne Goujon vom Wittgenstein Centre for Demography and Global Human capital aus Wien werden die Katholiken im Jahr 2030 zirka 31 Prozent der Schweizer Bevölkerung stellen, die Reformierten bloss noch 21 Prozent, die Konfessionslosen auf 28 Prozent anwachsen, die Muslime 8 Prozent und die anderen Religionen 12 Prozent erreichen.
Die wichtigste Änderung kommt von der Säkularisierung und den Kirchenaustritten. Letztere sind zwischen 2000 und 2010 deutlich angewachsen. 2010 betrug der Anteil der Konfessionslosen an der Schweizer Bevölkerung 20 Prozent. Diese Entwicklung dürfte sich fortsetzen, vermutlich jedoch in einer weniger hohen Kadenz. Gemäss Anne Goujon wird mit einem Talsohleneffekt und damit einer Stabilisierung der Anzahl Kirchenaustritte zu rechnen sein.
http://www.kipa-apic.ch/index.php?na=0,0,0,0,d&ki=242608
Das Kreuz und das Kindeswohl
Freitag, 26. April 2013
Das Kölner Oberlandesgericht hat entschieden, dass katholischer Religionsunterricht dem Wohl von Kindern konfessionsfreier Eltern «zuträglich» sein soll. Das Gericht stellt sich damit gegen die gelebte Realität einer mehrheitlich kirchenabstinenten Gesellschaft und befördert zudem Scheidungsstreitigkeiten.
http://www.news.ch/Das+Kreuz+und+das+Kindeswohl/584545/detail.htm
Das Kölner Oberlandesgericht hat entschieden, dass katholischer Religionsunterricht dem Wohl von Kindern konfessionsfreier Eltern «zuträglich» sein soll. Das Gericht stellt sich damit gegen die gelebte Realität einer mehrheitlich kirchenabstinenten Gesellschaft und befördert zudem Scheidungsstreitigkeiten.
http://www.news.ch/Das+Kreuz+und+das+Kindeswohl/584545/detail.htm
Frankreich: Kurse über säkulare Moral an Schulen
Dienstag, 23. April 2013
Ab 2015 sollten Schüler mindestens 1 Stunde pro Woche und die Gymnasiasten mindestens 18 Stunden pro Jahr Kurse über “säkularen Moral” erhalten. Das kündigte der Minister für nationale Bildung, Vincent Peillon, am Montag an. Der Unterricht soll auf die Verbreitung der “Werte der Republik”, aber nicht einer “Staatsmoral” gerichtet sein. “Laizistische Moral ist das Gegenteil von Staatsräson”, weil “jeder Bürger sich frei sein Urteil bilden müssen kann” sagte der Minister: “Eine demokratische Gesellschaft kann nicht nur in Angst vor der Polizei leben, sondern mit dem “was von innen kommt, dass wir in uns tragen, das was man Moral nennt.”
http://www.liberation.fr/societe/2013/04/22/peillon-confirme-des-cours-de-morale-laique-a-partir-de-2015_898019
Ab 2015 sollten Schüler mindestens 1 Stunde pro Woche und die Gymnasiasten mindestens 18 Stunden pro Jahr Kurse über “säkularen Moral” erhalten. Das kündigte der Minister für nationale Bildung, Vincent Peillon, am Montag an. Der Unterricht soll auf die Verbreitung der “Werte der Republik”, aber nicht einer “Staatsmoral” gerichtet sein. “Laizistische Moral ist das Gegenteil von Staatsräson”, weil “jeder Bürger sich frei sein Urteil bilden müssen kann” sagte der Minister: “Eine demokratische Gesellschaft kann nicht nur in Angst vor der Polizei leben, sondern mit dem “was von innen kommt, dass wir in uns tragen, das was man Moral nennt.”
http://www.liberation.fr/societe/2013/04/22/peillon-confirme-des-cours-de-morale-laique-a-partir-de-2015_898019
Ostdeutschland – die ungläubigste Region der Welt
Montag, 1. April 2013
Ein nachhaltiges Erbe der SED: Nirgendwo sonst gibt es so wenige Menschen, die einer Religion angehören. Wie ist es dazu gekommen? Eine Reise durch den Osten Deutschlands auf der Suche nach Antworten. Von Alan Posener: http://www.welt.de/politik/deutschland/article114889749/Ostdeutschland-die-unglaeubigste-Region-der-Welt.html
Ein nachhaltiges Erbe der SED: Nirgendwo sonst gibt es so wenige Menschen, die einer Religion angehören. Wie ist es dazu gekommen? Eine Reise durch den Osten Deutschlands auf der Suche nach Antworten. Von Alan Posener: http://www.welt.de/politik/deutschland/article114889749/Ostdeutschland-die-unglaeubigste-Region-der-Welt.html
Was tut ein Freidenker an Weihnachten?
Montag, 24. Dezember 2012
Freidenker und andere Religionsferne feiern die Jahreswende meistens ähnlich wie alle anderen auch: Mit Feiern, Freude, Familie, Freunden, Liebe, Licht, Wärme und solchem Zeug. Halt einfach frei von religiösen Zusätzen.
Dass das Weihnachtsfest zu einem stressigen Konsumfest verkommen sei, dass die originale Botschaft und das, was man «eigentlich» feiere, ja zu feiern habe, verloren gegangen sei… Solche Lamenti kann man allenthalben vernehmen. Denn: Man habe eigentlich die Ankunft eines Erlösers zu feiern, der «uns alle» aus Erbschuld und -sünde befreit habe, der für uns stellvertretend gestorben sei. Und so weiter.
Ganzer Text unter http://www.news.ch/Was+tut+ein+Freidenker+an+Weihnachten/568923/detail.htm. (Kolumne von Valentin Abgottspon für news.ch)
Freidenker und andere Religionsferne feiern die Jahreswende meistens ähnlich wie alle anderen auch: Mit Feiern, Freude, Familie, Freunden, Liebe, Licht, Wärme und solchem Zeug. Halt einfach frei von religiösen Zusätzen.
Dass das Weihnachtsfest zu einem stressigen Konsumfest verkommen sei, dass die originale Botschaft und das, was man «eigentlich» feiere, ja zu feiern habe, verloren gegangen sei… Solche Lamenti kann man allenthalben vernehmen. Denn: Man habe eigentlich die Ankunft eines Erlösers zu feiern, der «uns alle» aus Erbschuld und -sünde befreit habe, der für uns stellvertretend gestorben sei. Und so weiter.
Ganzer Text unter http://www.news.ch/Was+tut+ein+Freidenker+an+Weihnachten/568923/detail.htm. (Kolumne von Valentin Abgottspon für news.ch)
Weihnachten – ein Ja zum Fest aus säkular-humanistischer Sicht
Donnerstag, 6. Dezember 2012
Auch ohne den Glauben an die Geburt eines göttlichen Welterlösers lässt sich Weihnachten, genauer die Weihnachtszeit, gut feiern. Weihnachten ist ein unverwüstliches Fest, das einem realen Bedürfnis entspringt. Es entspringt dem Bedürfnis, sich in der dunkelsten und kältesten Zeit des Jahres mit einer Fülle von Symbolen und Utensilien das Licht und die Wärme zu vergegenwärtigen, die wir Menschen brauchen, um unse- rem Leben eine spirituelle Orientierung über den Tag hinaus zu geben.
Joachim Kahl: Weihnachten – ein Ja zum Fest aus säkular-humanistischer Sicht.pdf
Auch ohne den Glauben an die Geburt eines göttlichen Welterlösers lässt sich Weihnachten, genauer die Weihnachtszeit, gut feiern. Weihnachten ist ein unverwüstliches Fest, das einem realen Bedürfnis entspringt. Es entspringt dem Bedürfnis, sich in der dunkelsten und kältesten Zeit des Jahres mit einer Fülle von Symbolen und Utensilien das Licht und die Wärme zu vergegenwärtigen, die wir Menschen brauchen, um unse- rem Leben eine spirituelle Orientierung über den Tag hinaus zu geben.
Joachim Kahl: Weihnachten – ein Ja zum Fest aus säkular-humanistischer Sicht.pdf
Moralverfall durch Säkularisierung? Die Glaubensdividende
Dienstag, 30. Oktober 2012
Brauchen Werte Gott? Mündet eine transzendenzlose Gesellschaft in Zweckrationalismus und Ersatzglauben? Dient eine säkulare Ethik einem kleinmütigen Menschenbild? Die These vom moralstabilisierenden Charakter der Religion taucht regelmäßig auf, wenn es um den Machterhalt und die finanzielle Ausstattung kirchlicher Institutionen geht, und sich der Glaube durch den evolutionären Denkstil des neuen Atheismus oder die individualistische Marktdoktrin herausgefordert sieht. Dostojewskij hat sie auf die Formel gebracht: „Ohne Gott ist alles erlaubt.“ Selbst religiöse Skeptiker wie Gregor Gysi schließen an sie an, wenn sie ihre Furcht vor einer gottlosen Gesellschaft bekunden.
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/moralverfall-durch-saekularisierung-die-glaubensdividende-11943959.html
Brauchen Werte Gott? Mündet eine transzendenzlose Gesellschaft in Zweckrationalismus und Ersatzglauben? Dient eine säkulare Ethik einem kleinmütigen Menschenbild? Die These vom moralstabilisierenden Charakter der Religion taucht regelmäßig auf, wenn es um den Machterhalt und die finanzielle Ausstattung kirchlicher Institutionen geht, und sich der Glaube durch den evolutionären Denkstil des neuen Atheismus oder die individualistische Marktdoktrin herausgefordert sieht. Dostojewskij hat sie auf die Formel gebracht: „Ohne Gott ist alles erlaubt.“ Selbst religiöse Skeptiker wie Gregor Gysi schließen an sie an, wenn sie ihre Furcht vor einer gottlosen Gesellschaft bekunden.
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/moralverfall-durch-saekularisierung-die-glaubensdividende-11943959.html
Formale versus gefühlte Religionszugehörigkeit
Dienstag, 9. Oktober 2012
Eine Umfrage des britischen Umfrageinstituts YouGov-Cambridge (August 2012) erhebt für eine beschränkte Anzahl von Staaten die Religiosität. Ergebnis: Deutschland und Grossbritannien sind mittlerweile überwiegend säkular, nur rund 40% bezeichnen sich als religiös, gegenüber Frankreich und den USA mit rund 56% Religiösen, und Pakistan und den MENA-Staaten (Mittlerer Osten und Nordafrika) mit 80% Religiösen.
Die formalen Religionszugehörigkeiten, die sich für die beiden grossen christlichen Amtskirchen in Deutschland auf rund 60% belaufen, bestätigen sich bei den Befragten also nicht. Die Religionsfreien stellen in Deutschland faktisch die Mehrheit in der Bevölkerung: 47% betrachten sich als nicht zu einer Religion zugehörig; 41% betrachten sich als Religionszugehörige und 12% wollten sich dazu nicht äussern.
Eine Umfrage des britischen Umfrageinstituts YouGov-Cambridge (August 2012) erhebt für eine beschränkte Anzahl von Staaten die Religiosität. Ergebnis: Deutschland und Grossbritannien sind mittlerweile überwiegend säkular, nur rund 40% bezeichnen sich als religiös, gegenüber Frankreich und den USA mit rund 56% Religiösen, und Pakistan und den MENA-Staaten (Mittlerer Osten und Nordafrika) mit 80% Religiösen.
Die formalen Religionszugehörigkeiten, die sich für die beiden grossen christlichen Amtskirchen in Deutschland auf rund 60% belaufen, bestätigen sich bei den Befragten also nicht. Die Religionsfreien stellen in Deutschland faktisch die Mehrheit in der Bevölkerung: 47% betrachten sich als nicht zu einer Religion zugehörig; 41% betrachten sich als Religionszugehörige und 12% wollten sich dazu nicht äussern.





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