Archiv für die Kategorie „Rituale“

Was tut ein Freidenker an Weihnachten?

Montag, 24. Dezember 2012

Freidenker und andere Religionsferne feiern die Jahreswende meistens ähnlich wie alle anderen auch: Mit Feiern, Freude, Familie, Freunden, Liebe, Licht, Wärme und solchem Zeug. Halt einfach frei von religiösen Zusätzen.

Dass das Weihnachtsfest zu einem stressigen Konsumfest verkommen sei, dass die originale Botschaft und das, was man «eigentlich» feiere, ja zu feiern habe, verloren gegangen sei… Solche Lamenti kann man allenthalben vernehmen. Denn: Man habe eigentlich die Ankunft eines Erlösers zu feiern, der «uns alle» aus Erbschuld und -sünde befreit habe, der für uns stellvertretend gestorben sei. Und so weiter.

Ganzer Text unter http://www.news.ch/Was+tut+ein+Freidenker+an+Weihnachten/568923/detail.htm. (Kolumne von Valentin Abgottspon für news.ch)

Ritualbegleitung: Mirko Baur

Donnerstag, 20. Dezember 2012
 
“Wenn ich den Weg, das Zeremoniell
oder das Gedicht beurteilen will,
schaue ich nur den Menschen an,
der daraus hervorgeht.
Oder, besser noch, ich lausche seinem Herzschlag.”

Antoine de Saint-Exupéry

 

Mirko Baur, bestverstanden

Spezialist für herzliche und herzgerechte literarisch-pilosophisch inspirierte Rituale.

Rituale – Konzentriertes Leben

Alles wirkliche Leben ist Begegnung, das Ritual die Konzentration davon. Im Dialog entwickeln wir Lösungen, um Ihre wesentlichen Lebensereignisse mit einem herzlichen und herzgerechten Ritual zu gestalten.

Begrüssung im Familien- und Freundeskreis, Auszug in das eigene Leben, partnerschaftliche Bindung, Auflösung von wichtigen Beziehungen, zentrale Neuorientierung, prägende Geburtstage, Aufbruch in die Pension, Abschied vom Leben oder von nahen Menschen:

Das sind Anlässe, die Sie vielleicht mit einem Ritual ganz bewusst leben möchten. Ich begleite Sie dabei mit Passion und Empathie, Sprachkunst und literarisch-philosophischen Kostbarkeiten.

Zur Person

*1971
seit über 20 Jahren
in Partnerschaft

Germanist, Sonderpädagoge Philosoph//Ritualgestalter
Coach in Deutsch und
Englisch

Kosten, Information und Kontakt

FVS-Mitglieder können auf
reduzierte Ansätze zählen.

www.bestverstanden.ch

baur@bestverstanden.ch

076/388 31 16

Weltliche Feiern

Sonntag, 6. Mai 2012

Der schönste Tag im Leben ist für viele Paare nicht mehr die gute alte Hochzeit – sondern etwas, was sie “Fest der Freude” nennen: http://www.zeit.de/2012/18/Antihochzeit

Ausbildung zur Ritualbegleitung FVS

Freitag, 16. März 2012

Die FVS bildet ihre Ritualbegleiter selber aus.
Nach Absolvierung des Kurses und Unterzeichnung der ethischen Vereinbarungen der FVS können Sie in Absprache mit Ihrer Sektion Ihre Dienste anbieten.

Ausbildung 2013

SONNTAG, 24. November 2013

Hotel Amaris, beim Bahnhof Olten, Saal Picasso

Programm

Vormittag: 9:30 – 12:15

1. Einführung

Warum gibt es Rituale? Arten von Ritualen. Wer zelebriert Rituale?
Funktionen von Ritualen. Komponenten von Ritualen. Qualitäten von Ritualen. Qualitäten von
Ritual-BegleiterInnen. Vereinbarung der FVS mit den RitualbegleiterInnen.

2. Vorbereitung von Trauerfeier, Trauung, Willkommensfeier

Erstkontakt. Organisatorisches. Kosten. Vorgespräch. Zeitplan. Konzept.
Aufbau der Rede. Besondere Elemente: Musik, Gedichte.

12:15 – 13:15  Lunch   (Lunch bitte mitbringen, Getränke sind im Kursgeld inbegriffen)

Nachmittag: 13:30 – 16:00

3. Rituale – konkrete Beispiele

Beispiele von Ritualen in den drei Themenbereichen.

4. Nachbereitung

Abgabe des Textes. Rechnungsstellung. Weiterer Kontakt mit den Betroffenen

5. Wie weiter

Wie einsteigen? Möglichkeit, sich für ein Coaching bei einer/m aktiven Ritual-Begleiter/in anzumelden. Fragen. Abgabe der Seminarbestätigung.

Kursleitung

Reta Caspar, Geschäftsführerin FVS, Ritualbegleiterin seit 2001

Voraussetzungen

Mitgliedschaft FVS

Kosten

Fr. 150.-. Nach Absprache erstattet die Sektion die Kurskosten zurück, wenn die Tätigkeit für die FVS aufgenommen wird.

Anmeldung  

durch Einzahlung des Kursgeldes auf
Postkonto  84-4452-6
Freidenker-Vereinigung der Schweiz
Vermerk: „Ritualkurs 2013”
IBAN: CH7909000000840044526

Ritualbegleitung: Ella Dürler

Mittwoch, 11. Januar 2012

Seit dem Frühling 2011 biete ich in der Sektion Basel diese Dienstleistung an.
Die Ausbildung zur Tätigkeit der Ritualbegleiterin erfolgte unter der Leitung von Reta Caspar innerhalb der FVS.

Zur Person
*1948
Mutter von 2 erwachsenen Töchtern
Während 20 Jahren in der Verwaltung (Zivilgericht Basel-Stadt) tätig gewesen

Zum Angebot
Geburt, Tod, Heirat und sogar Scheidung oder Trennung sind  die Momente grösster Emotionen für die Betroffenen und – oder die Angehörigen; das Leben wird danach nicht mehr gleich sein. Deshalb wünschen sich die meisten dafür einen würdigen Rahmen.
Ich habe mir zur Aufgabe gemacht, die Menschen in dieser besonderen Situation zu begleiten und diesen Rahmen zu schaffen. In einem intensiven Austausch mit den betroffenen Menschen werden Möglichkeiten klar, wie sie den Anlass zu begehen wünschen.
Ein einfaches, passendes Ritual soll einen Moment des Innehaltens ermöglichen im Bewusstsein, dass dieser Tag besonders ist.
Begrüssungsfeiern, Hochzeiten, Trennungen/Scheidungen, Abschiedsfeiern

Kosten
Für Trauerfeiern gelten für Mitglieder der Freidenker Union Basel besondere Bestimmungen.
Für Nichtmitglieder berechne ich meinen Aufwand zu einem Stundenansatz von Fr. 50.–.

Kontakt
Ella Dürler
Hungerbachweg 34
4125 Riehen
Tel.  P     061 643 02 05
Natel     079 667 30 18
Email

Trauermusik mit Hörbeispielen

Montag, 25. April 2011
Komponist Stück Hörbeispiel
Wolfgang Amadeus Mozart Kleiner Trauermarsch c-Moll (KV 453a) http://www.youtube.com/watch?v=WscauQyPQeI
Franz Liszt Prélude & Marche funèbre
kleines Klavierwerk von 1885
http://www.youtube.com/watch?v=f3Ib_zc-2Jk
Henry Purcell Music for the Funeral of Queen Mary 1694 http://www.youtube.com/watch?v=0WKrAQkP6rU
Luigi Cherubini Marche funèbre 1820 http://www.youtube.com/watch?v=kBtiMIreBzo
August Söderman Trauermarsch für König Karl XV. von Schweden (1872)
Edvard Grieg Trauermarsch für seinen Freund Rikard Nordraak http://www.youtube.com/watch?v=_2oQP_0vs8o
Gaetano Donizetti Trauermarsch mit Choreinlage aus dem III. Akt der Oper “Dom Sébastien” (1843) von (virtuose Klavierfassung von Franz Liszt, 1844)
Ludwig van Beethoven Trauermarsch (Marcia funebre) as-moll, 3. Satz aus der Klaviersonate Nr. 12 von, op. 26, um 1800 http://www.youtube.com/watch?v=t8bKFJtjvAc
Ludwig van Beethoven Trauermarsch (Marcia funebre) c-Moll, 2. Satz aus der 3. Sinfonie 1803 http://www.youtube.com/watch?v=JcORuUKzKh0
Frédéric Chopin, (Marche funèbre) b-Moll, 3. Satz aus der “Klaviersonate Nr. 2“, op. 35, von Frédéric Chopin, aus dem Jahr 1839 http://www.youtube.com/watch
Gustav Mahler Trauermarsch, 3. Satz aus der 1. Sinfonie, basierend auf dem KanonFrere Jacques http://www.youtube.com/watch?v=kEPERXpOqiU
Gustav Mahler Trauermarsch cis-Moll, 1. Satz aus der 5. Sinfonie, 1904 http://www.youtube.com/watch?v=gbHe5fRE7nQ
Arbeiterbewegung Unsterbliche Opfer http://www.youtube.com/watch?v=w-iOrz6xveI
Alexander Skrjabin 4. Satz (Funebre) der 1. Klaviersonate http://www.youtube.com/watch?v=BxhqHeyigqs

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Trauermarsch

Weiterbildung für FVS-RitualbegleiterInnen

Montag, 18. April 2011

Weiterbildung 2011

Samstag, 28. Mai 2011
Hotel Amaris, beim Bahnhof Olten

10–13 Uhr

„Trennung, Trauer und weltlicher Trost”

Workshop mit Gudrun Orlet
Sterbe- und Trauerbegleiterin
Autorin von  „Die Wurzeln beginnen zu blühen – Zeitgemäße Gedanken zum Tod“  2. Auflage 2011

Mittagessen im Restaurant Gleis 13

14–16 Uhr

„Weltliche Hochzeit”

Zwei Fallbesprechungen mit
Reta Caspar
Christian Grichting

Kosten

inkl. Mittagessen: CHF 130

Anmeldung

durch Einzahlung des Kursgeldes auf
Postkonto  84-4452-6
Freidenker-Vereinigung der Schweiz
Vermerk: „Weiterbildung 2011”
IBAN: CH7909000000840044526

Es hat 12 Plätze, Anmeldungen von aktiven RitualbegleiterInnen haben Vorrang.

Voraussetzungen

Mitgliedschaft FVS

Kontakt

info@frei-denken.ch oder 031 371 65 67

TV-Tipp SF1: Einstein befasst sich mit dem Thema Tod

Donnerstag, 1. April 2010

Do, 01.04.2010,  21:00 – 21:50 Uhr

Der Umgang mit dem Toten
Nicole Ulrich begleitet den Bestatter Ricco Biaggi. Seine Philosophie: Die Hinterbliebenen sollen von der Stunde des Todes bis zur Abdankung mit dabei sein und aktiv mithelfen, wenn der Verstorbene für die Abdankung vorbereitet wird.

Wie stirbt unser Körper?
Wenn Herz und Kreislauf versagen, beginnen die rund hundert Billionen Körperzellen endgültig abzusterben. Was bei den Hirnzellen innert Minuten passiert, dauert beim Darm einen ganzen Tag.

Die ästhetische Aufbahrung
Micaela Plattner ist die erste Thanatologin der Schweiz. Sie verwendet das gleiche Verfahren wie bei einem verstorbenen Papst, um den Körper für ein paar Tage haltbar zu machen – hygienisch einwandfrei und ästhetisch ansprechend.

Bestatten im Wandel
Bis vor 100 Jahren kam nur eine Erdbestattung in Frage – so diktierte es die Kirche. Heute werden 70 Prozent der Verstorbenen kremiert. Alternative Formen der Bestattung boomen, und der Trend zum Gemeinschaftsgrab stellt die Hinterbliebenen vor Probleme.

Die letzten Stunden
Am Kantonsspital St. Gallen wurden über 600 schwer kranke Menschen in den Tod begleitet. Eine Studie hält fest, wie schmerzhaft dieser Sterbensprozess ist und was den Kranken das Sterben erleichtert.

Die Suche nach der Seele
Bleibt etwas übrig, wenn der Körper gestorben ist? Todeserlebnisse von klinisch toten Menschen sollen darüber Aufschluss geben: Ist es das Gehirn, das ein Schweben über dem eigenen Körper vorgaukelt – oder kann man solche Erlebnisse der Seele zuordnen?

http://www.teleboy.ch/programm/detail/?nomytv=1&const_id=201004012100003

BS: Bestattungsgesetz schränkt Verfügung über Asche ein

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Oma Bertas Asche darf in den Rhein gestreut werden
Fünf Prozent der Eingeäscherten finden ihre letzte Ruhe nicht auf dem Friedhof, sagt Rita Wirz, Leiterin Bestattungswesen
Nadja WidmER
Die Ausnahmeklausel im Basler Bestattungsgesetz lässt die Verstreuung von kremierten sterblichen Überresten zu. Diese Art von Bestattung ist aber an Bedingungen geknüpft.
Familiengrab, Wiesengrab oder anonym in einem Gemeinschaftsgrab.
Fast so unterschiedlich wie die Le­bensformen sind heute die Bestat­tungsarten. Seit ein paar Jahren bietet die Fricktaler Gemeinde Olsberg Aschebestattungen im Wald an, die
Bürgergemeinde Basel wollte auf der Chrischona diesem Beispiel folgen.
Allerdings sind naturnahe Bestattun­gen in Basel gesetzlich nicht zulässig
(BaZ von gestern).

Rita Wirz ist Leite­rin des Basler Bestattungswesens. Im Umgang mit den Hinterbliebenen hat sie festgestellt, dass viele von ihnen schon ohne die Möglichkeit eines
Waldfriedhofs mit der Auswahl über­fordert seien.
Das Bestattungsgesetz sieht vor, dass Hinterbliebene die Asche ihrer Verwandten auch aus serhalb des Friedhofs beisetzen dürfen. Von jähr­
lich rund 2200 Verstorbenen wurden in den letzten fünf Jahren zwischen 60 (2004) und 115 (2008) Urnen nicht auf einem Friedhof beerdigt. Da­ für müssen die Hinterbliebenen bei Abteilungsleiterin Wirz ein Gesuch stellen. Voraussetzung ist eine letzt­willige Verfügung des Verstorbenen oder «wichtige Gründe» für das Mit­ nehmen der Urne. Bei der Aufbewah­rung der Urne muss aber der Pietät Rechnung getragen werden. In der Antragsbegründung wird angeben, was mit der Asche geschehen soll.
Nicht ÜBeRAll. Den Hinterbliebenen wird schriftlich mitgeteilt, dass das Verstreuen der Asche nicht überall erlaubt ist: So legte mit dem Amt für Umwelt und Energie die Abteilung Be­stattungswesen fest, dass es kein Ver­streuen der Asche über stehende Ge­wässer geben darf; über fliessenden
ist dies dagegen möglich. Zum Ver­streuen im Wald oder auf Wiesen braucht es das Einverständnis des Ei­gentümers.
Auf der Chrischona wurde der Bürgergemeinde als Waldbesitzerin das Projekt vom Appellationsgericht untersagt, weil die Asche nicht ver­streut, sondern vergraben werden sollte. Damit unterscheide sich diese
Bestattungsart von einer Urnenbe­stattung nur noch durch die Tatsache, dass kein Behälter verwendet werde, befand das Gericht. In diesem Sinne sei die letzte Ruhestätte im Wald ein Friedhof. «Bei Friedhöfen hat der Staat ein Monopol», sagt Wirz.

http://www.dvzo.ch/dokumente//BaZ_30_12_2009.pdf

Ritualbegleitung: Tony Baumgartner

Sonntag, 15. März 2009

Weltliche Rituale

Tony J. Baumgartner

Während meiner Erziehung war ich katholischen Einflüssen ausgesetzt. Auf der Suche nach der ‘Wahrheit’ gehe ich seit vielen Jahren meinen eigenen Weg und nehme auch gesellschaftliche Verantwortung wahr.

Zur Person
*1962
leitender Verwaltungsangestellter
Praxisbildner und Prüfungsexperte
Gemeinderat in Niedermuhlern
verheiratet und Vater von 2 erwachsenen Söhnen

Meine erste Trauung durfte ich 2009 mit einem befreundeten Paar durchführen und ich realisierte, dass die Begleitung von Menschen durch ein stark emotional geprägtes Ereignis wichtig ist. Es gibt aber keinen Grund, weshalb Kirchenvertreter hierfür besonders geeignet sein sollten. In die Tätigkeit des Ritualbegleiters eingeführt und unterstützt wurde ich durch die FVS, namentlich durch Reta Caspar.

Zum Angebot
Besonderen Anlässen einen würdigen Rahmen geben, den unmittelbar Betroffenen helfen, ein emotionales Ereignis angemessen in Worte zu fassen und ihren Angehörigen und Freunden Gelegenheit geben, daran teilzuhaben – darin sehe ich meine Aufgabe. So können die verschiedenen Lebensabschnitte geordnet und massgebende Übergänge bewusst erlebt und verarbeitet werden.

Die Würdigung eines vergangenen Lebens, die Begrüssung von Kindern als Mitglieder der Gesellschaft, Trauungen oder auch Trennungen: Mein Ansatz für die Begleitung solcher Anlässe ist stets eine religionsfreie, humanistische und vom Naturalismus geprägte Weltanschauung.

Kosten
Für Trauerfeiern für Mitglieder der Sektion Bern gelten besondere Bestimmungen.
Für Nichtmitglieder berechne ich meinen Aufwand zu einem Stundenansatz von Fr. 50.- .

Tel.  079 300 20 10