Archiv für die Kategorie „Soziale Medien“

Camp Quest 2014 vom 27. Juli – 2. August in Jeizinen VS

Donnerstag, 29. Mai 2014

Eine Woche lang miteinander geniessen, die Natur entdecken, spielen und unvergessliche Erlebnisse teilen – dies bietet das Camp Quest 2014

Es findet vom Sonntag, 27. Juli bis Samstag, 2. August in Jeizinen (Gemeinde Gampel VS) statt. Für unsere 2. Ausgabe des «Camp Quest»-Sommerlagers haben wir uns das Ferienlager Burgerhaus im Feriendorf Jeizinen der Gemeinde Gampel im Kanton Wallis ausgesucht. Am Walliser Sonnenberg gibt es allerlei zu entdecken:

  • Wir werden den Weg vom Korn zum Brot miterleben. Wir stehen in der warmen Backstube in Erschmatt, kneten den Teig und formen unser eigenes Brot.
  • Im Restaurant Choucas in Leukerbad werden wir spielerisch in die Kunst des Pizza-Backens eingeführt und haben sogar die Gelegenheit unsere eigene Pizza zu kreieren.
  • In der “Zälg”, einer Terrassenlandschaft zwischen den Dörfern Jeizinen und Gampel, besuchen wir eine Daueraustellung über die Geschichte der ehemaligen Kornkammer von Gampel. Wir werden dabei Boozugeschichten zu hören bekommen.
  • Auf einer leichten Wanderung von Erschmatt nach Brentschen begegnen wir aussergewöhnlichen Heilpflanzen. Wir erhalten dabei praktische Tipps zu Tee- und Salbenherstellung.
  • Viele Pflanzen besiedeln die vermeintliche Einöde eines ehemaligen Waldbrandgebietes und verwandeln die schwarze Erde in ein Blumenmeer, das von tausenden von Insekten besucht wird. Wir werden die verschiedenen Pflanzen und Tiere gemeinsam erforschen.
  • Auf einem Holzfeuer können wir unter kundiger Anleitung wie zu Gotthelfs Zeiten unseren eigenen Käse herstellen.
  • Knifflige Rätsel, lustige Aufgaben und Schauergeschichten führen die Kinder mit Feldstecher, Lupe und Kompass zu kurzweiligen Entdeckungen, auf mutige und abenteuerliche Umwege durch den Naturpark Pfyn
  • Am 1. August erleben wir ein Feuerwerkspektakel in der Bachalpe.
  • Zahlreiche Experimentierangebote können ausgewählt werden, z.B. Leuchtgurken, Regenbogen-Zöpfe, Mentos-Fontänen, oder Kartoffelbatterien usw.
  • Natürlich gehören auch Spiele, Sport und Lagerfeuer mit zum Camp Quest
  • Am Mittwochnachmittag öffnen wir unsere Tore für alle Eltern und Interessierten.
Das Lager ist für 20 Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis fünfzehn Jahren ausgelegt.
Die Teilnahme kostet CHF 460. Wenigverdienende können ihre Kinder zum reduzierten Tarif von CHF 360 anmelden.
Hinweis: Die An- und Rückreisekosten sind von den Teilnehmenden zu tragen. Statten Sie Ihr Kind mit einem gültigen Ticket aus: ab dem gewünschten Abreiseort bis zur Luftseilbahnstation Jeizinen (für den 27. Juli 2014) sowie von Leuk/Gampel bis zum gewünschten Ankunftsort (für den 2. August 2014).

FRÜHBUCHERRABATT VON 30 FRANKEN BIS 20. JUNI: Hier Online anmelden

 

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Facebook: Sperrt Seiten mit Mordaufrufen!

Sonntag, 9. Juni 2013

Ägyptische Islamisten haben zur Ermordung von gbs-Beirat Hamed Abdel-Samad (“Der Untergang der islamischen Welt”) aufgerufen. Zum Teil stammen die Hetzkampagnen gegen den deutsch-ägyptischen Politologen und Islamkritiker, der sich zurzeit in Kairo aufhält, aus dem direkten Umfeld des ägyptischen Staatspräsidenten Mohammed Mursi. Die Giordano-Bruno-Stiftung fordert daher die Verantwortlichen der deutschen Politik, insbesondere Bundeskanzlerin Merkel und Bundesaussenminister Westerwelle, auf, den ägyptischen Staatspräsidenten “mit Nachdruck dazu zu bewegen, den Mordaufrufen in aller gebotenen Deutlichkeit entgegenzutreten”.

In den letzten Tagen haben mehrere Facebook- und Internetseiten von Muslimbrüdern und Salafisten ein Bild von Hamed Abdel-Samad mit dem Aufruf “Wanted Dead!” veröffentlicht. Am Freitagabend rief zudem Assem Abdel-Maged, einer der Köpfe der militant-islamistischen Bewegung “Dschamaa Islamiya” und einst auch am Attentat auf Präsident Sadat beteiligt, im salafistischen Fernsehsender “Al-Hafez” zur Ermordung des Islamkritikers auf. Seit Tagen schon führen die Salafistensender Al-Nas und Al-Hafez eine regelrechte Hetzkampagne gegen Abdel-Samad durch. Sie werfen ihm vor, den Propheten Mohammed und den Islam beleidigt zu haben. Grund für die Kampagne war ein Vortrag, den der Islamkritiker am vergangenen Dienstag in Kairo über den religiösen Faschismus in Ägypten gehalten hatte.

gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon erklärte, dass Religionskritiker zwar immer wieder mit Morddrohungen konfrontiert würden, die aktuellen Aufrufe gegen Hamed Abdel-Samad aber besonders besorgniserregend seien. Er forderte die deutsche Politik, insbesondere Bundeskanzlerin Merkel und Bundesaußenminister Westerwelle, auf, “Präsident Mursi mit Nachdruck dazu zu bewegen, den Mordaufrufen, die zum Teil von seinem eigenen politischen Lager verbreitet wurden, in aller gebotenen Deutlichkeit entgegenzutreten”.

Zugleich äußerte Schmidt-Salomon sein “Befremden darüber, dass Facebook die Seiten, die den Mordaufruf zustimmend verbreiten, etwa die ‘Masrawy-Page‘ der Muslimbrüder mit ihren mehr als eine Million Followern, trotz mehrfacher Aufforderung nicht sperren will”. Es könne, so Schmidt-Salomon, doch nicht sein, “dass Websites gelöscht werden, bloß weil sie einen einzigen nackten Busen zeigten, während eindeutige Mordaufrufe problemlos verbreitet werden dürfen.” Die Facebook-Leitung müsse ganz offensichtlich die eigenen Kriterien noch einmal gründlich überdenken.

Hamed Abdel-Samad wurde 1972 in Gizeh (Ägypten) als Sohn eines Imams geboren und gilt heute als einer der profiliertesten Islamexperten im deutschsprachigen Raum. Einer breiten Öffentlichkeit wurde er bekannt als Autor der Bücher “Mein Abschied vom Himmel”, “Der Untergang der islamischen Welt” und “Krieg oder Frieden: Die arabische Revolution und die Zukunft des Westens” sowie als einer der beiden Protagonisten der TV-Serie “Entweder Broder – Die Deutschland-Safari”.  Kurz vor seiner Abreise nach Kairo nahm Hamed Abdel-Samad als Referent an der “Kritischen Islamkonferenz” teil (siehe hierzu auch sein Interview in der Wochenzeitung “Jungle World”). 2011 wurde er in den Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung berufen.

http://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/mordaufrufe-gegen-hamed-abdel-samad