Archiv für die Kategorie „Kt. Wallis“

«Grenzen der Toleranz» – Schweiz-Lesetour mit Michael-Schmidt-Salomon

Samstag, 1. Oktober 2016

Die offene Gesellschaft scheint in Gefahr, bedroht von Terroristen und Extremisten, welche die Gewalttätigen anfeuern uns instruieren. In seinem neuen Buch «Grenzen der Toleranz – warum wir die offene Gesellschaft verteidigen müssen» setzt sich der Deutsche Philosoph und Autor Michael Schmidt-Salomon mit diesen Bedrohungen sowie  den möglichen Massnahmen, um diesen Gefahren zu begegnen, auseinander.

Anfang Dezember spricht Michael Schmidt-Salomon auf Einladung der Freidenker in sechs Deutschschweizer Städten: 

Termine:

So, 4.12. Eglisau

Aula Schulhaus Städtli, Obergass 57. 16.00 Uhr. Eintritt 10.
Die Veranstaltung wird organisiert in Zusammenarbeit mit “viva Eglisau”

Mo, 5.12. Lenzburg

Hotel Krone, Kronenplatz 20. 19.30 Uhr. Eintritt frei / Kollekte.

Di, 6.12. Luzern

Hotel Continental-Park, Murbacherstrasse 4, 6002 Luzern 19.30  Eintritt frei / Kollekte.

Mi, 7.12. Chur

Brandissaal, Brandisstrasse 12. Apéro 18.15 Uhr, Beginn 19.15 Uhr. Eintritt frei / Kollekte. 

Do, 8.12. Brig

Buchhandlung ZAP*, Furkastrasse 319.00 Uhr. Eintritt 12.- (6.- für Mitglieder Buchclub ZAP und Freidenker).

Fr, 9.12. Bern

Hotel Bern, Zeughausgasse 9, 19.00 Uhr, anschliessend Apéro. Eintritt frei / Kollekte.
 

Im einem längeren Essay, welches am 29. September im Tages-Anzeiger erschien, führte der Autor einige zentrale Thesen aus, die er im Buch umfassend beleuchtet. Unter anderem plädiert Michael Schmidt-Salomon dafür, zwei Trennlinien zu unterscheiden: Die erste hält auseinander, was toleriert werden muss, und was nicht mehr toleriert werden darf – auch eine offene Gesellschaft darf nicht alles hinnehmen, soll sie erhalten bleiben. Die zweite Linie grenzt das Tolerierbare von dem ab, was akzeptiert werden muss – das zu Akzeptierende heisst man gut, was gegenüber dem bloss Tolerierten nur um den Preis der Selbstverleumdung möglich wäre.

Am Beispiel der Behauptung von Kreationisten, die Erde sei erst 6000 Jahre alt, veranschaulicht er den Unterschied: eine derart realitätsferne Idee braucht man nicht zu akzeptieren. Man darf sie ablehnen, ja auch verspotten. Hingegen müssen wir akzeptieren, dass jeder Einzelne wirren Ideen anhängen darf und auch die Freiheit hat, diese Ideen zu bewerben. Umgekehrt muss der Kreationist akzeptieren, dass man seinen Überzeugungen widerspricht, auch wenn er dies als beleidigend empfindet.

Es ist also zwischen dem Akzeptierbaren, dem Nur-Tolerierbaren und dem Nicht-mehr-Tolerierbaren zu unterscheiden. Der Autor führt aus, dass diese Trennlinien in verschiedenen Gesellschaften unterschiedlich gezogen werden. Eine offene Gesellschaft beachtet bei diesen Grenzziehungen vier Prinzipien, hinter die sie nicht zurückfallen darf: Liberalität, Egalität, Säkularität und Individualität. Im Essay, und ausführlicher im Buch, führt Michael Schmidt-Salomon aus, wieso es gerade diese Prinzipien sind, welche freie von unfreien Gesellschaften unterscheiden. Und wieso in einer freien Gesellschaft auch mehr zu tolerieren ist.

Wir freuen uns auf zahlreiche Interessierte in Lenzburg, Luzern, Chur, Brig und Bern!

 

 

Impressionen

Büchertisch

Michael Schmidt Salomon / Brigg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Full House!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Presseartikel

>>Suedostschweiz.ch

>>Walliser Bote

 

Beitrag zu Ritualen und Sterben bei Freidenkern in Walliser Broschüre

Mittwoch, 10. August 2016

Valentin Abgottspon, Vize-Präsident der Freidenker-Vereinigung Schweiz und Präsident der Walliser Sektion durfte für eine Broschüre, welche in Zusammenarbeit der Hochschule für Gesundheit Wallis und Andenmatten&Lambrigger Bestattungsdienste entstanden ist, Auskunft geben.

Zeitschrift Titel Horizonte 03 2016

Es ist als sehr positiv zu werten, dass auch in einer sehr katholisch und eher konservativ geprägten Region Freidenkerinnen und Freidenker für diese Portraits bzw. Texte berücksichtigt wurden. Das darf durchaus als Erfolg gewertet werden und zeigt, dass sich unsere Aktivitäten lohnen. Noch vor einigen Jahren wäre wohl fast niemand im Oberwallis auf die Idee gekommen, uns anzufragen und zu berücksichtigen. Nun: Es gab bis 2010 im (Ober-)Wallis halt auch gar keine organisierte und sich zu Wort meldende FreidenkerInnen…

Hier eine PDF-Datei mit dem Beitrag über Atheismus/Freidenker/Freidenkerinnen: Horizonte 03 2016.

Ritual-Angebot der Freidenker-Vereinigung der Schweiz: http://www.frei-denken.ch/de/dienstleistungen/rituale/
Webseite der Sektion Wallis der FVS: http://www.frei-denken.ch/de/sektionen/wallis/

In der Broschüre hat es neben der Doppelseite zu unserer Weltanschauung bzw. zu Ritualen für Menschen mit unserer Weltanschauung jeweils eine Doppelseite drin über:

    Römisch-katholische Kirche
    Serbisch-orthodoxe Kirche
    Evangelisch-reformiert
    Islam
    Judentum
    Buddhismus

Text: Atheismus

Glauben ist leichter als Denken

Ein Atheist ist jemand, der nicht an die Existenz eines oder mehrerer Götter glaubt. Der Grossteil der Atheisten sind Freidenker, Naturalisten und Humanisten, welche die Meinung vertreten, dass die Angst vor göttlichen Autoritäten unbegründet ist. Wesentlich dabei ist, sich des eigenen Verstandes zu bedienen. Wir haben ein einziges Leben und aus diesem müssen wir das Beste machen. Nach dem Tod lebt der Verstorbene in den Erinnerungen seiner Nächsten weiter.

Atheismus im Oberwallis
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“Aufklärung statt Kulturkampf” – Zur “Trennung von Kirche und Staat im Wallis”

Freitag, 15. Januar 2016

“«Sapere Aude!» («Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!») lautete der Leitspruch der Aufklärung, die vor rund 300 Jahren endlich Licht ins Dunkel des christlichen Abendlandes zu bringen begann, nachdem ein tausendjähriger Schatten über Europa lag, bedingt durch den Einfluss der katholischen Kirche. Gegen die katholische Indoktrination setzten die Philosophen der Aufklärung die Kraft der menschlichen Vernunft und legten dadurch die Basis für das Zeitalter der Wissenschaften und Technik, aber auch der Demokratie und des Rechtsstaats. Allen voran der Philosoph Immanuel Kant.!”

>> Zum Artikel von INFOSperber

 

Der Glaube nimmt immer mehr ab, die Kirchensteuer wird immer umstrittener

Montag, 20. April 2015

Radio Rottu Oberwallis berichtete anlässlich der neuen Zahlen zur Religiosität in der Schweiz:

Der Glaube in der Schweiz nimmt immer mehr ab. Das beschäftigt auch den Oberwalliser Pfarrer Rolf Kalbermatter. (Audio als MP3 beim Link)

http://www.rro.ch/cms/der-glaube-in-der-schweiz-nimmt-immer-mehr-ab-das-beschaeftigt-auch-den-oberwalliser-pfarrer-rolf-kalbermatter-77927#pos

Oberwallis: Die umstrittene [Kirchen-]Steuer

http://www.rro.ch/cms/die-praxis-des-automatischen-abzugs-der-kirchensteuern-ist-nicht-unumstritten-die-meinungen-ueber-deren-transparenz-gehen-weit-auseinander-77939#pos

Zu Wort kommt auch Valentin Abgottsponn, Vize-Präsident der FVS und Präsident der FreidenkerInnen Wallis

Unsere Stellungnahme befindet sich hier: Abwendung von Religion im Allzeithoch: Trennung von Staat und Kirche muss endlich angepackt werden.

radiofr: Zu Gast – Valentin Abgottspon

Dienstag, 10. März 2015

Dieser Mann legt sich mit der Kirche an.
Der Walliser Lehrer Valentin Abgottspon hatte mit der Entfernung von Kruzifixen aus den Schulzimmern seine fristlose Entlassung provoziert. Heute fordert er die strikte Trennung von Staat und Kirche in seinem Kanton, und hat auch eine pointierte Meinung zur Segnung von Lesbenpaaren und zum Islamzentrum an der Universität Freiburg.

http://www.radiofr.ch/freiburg/programm/zgascht-bi-radiofr/valentin-abgottspon.html Nachhören: 9.3.2015 Z’Gascht bi RadioFr

Kt. VS: Fünfte Verleihung des Freidenker Preises

Sonntag, 25. Januar 2015

An diesem Wochenende verliehen die Walliser Freidenker Narcisse Praz den Walliser Freidenkerpreis 2014 (Aufzeichnung der Laudatio):

Der Autor Narcisse Praz ist im deutschsprachigen Teil der Schweiz wohl aufgrund des Röstigrabens weitestgehend unbekannt. Doch er hat sich in den letzten Jahrzehnten in den welsch sprachigen Gebieten inner- und ausserhalb unserer Landesgrenzen umso mehr einen Namen als Verfechter des Laizismus gemacht: sowohl als Roman- und Theaterautor, aber auch als Satiriker, kämpft Narcisse für die Trennung von Kirche und Staat.

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“Der sich mit dem Kruzifix anlegte”

Dienstag, 16. Dezember 2014

Vor vier Jahren wurde der Oberwalliser Lehrer Valentin Abgottspon fristlos entlassen, als er das Kruzifix aus seinem Schulzimmer entfernte. Heute ist er Co-Präsident des Initiativkomitees für ein säkulares Wallis.
http://www.nzz.ch/schweiz/der-sich-mit-dem-kruzifix-anlegte-1.18445283

Abtei St-Maurice: 1000 Jahre Schatten über Europa

Freitag, 26. September 2014

Vor 1500 Jahren wurden die ersten Klöster gegründet und die platonische Akademie geschlossen. Dann kam die Nacht über Europa.
http://www.infosperber.ch/Artikel/Home/Abendland&g=ad

Kt. VS: Kruzifixe aus den Gerichtssälen!

Freitag, 8. August 2014

Die Linksallianz Unterwallis hat ein Postulat eingereicht mit der Forderung, Kruzifixe seien aus den Gerichtssälen des Kantons Wallis zu entfernen. Kanal9 hat den Präsidenten der FVS-Sektion Wallis darum gebeten, die Position der Walliser Freidenker zu diesem Vorstoss darzulegen (Minute 3 bis Minute 5):

«Ein Mensch kann auch ohne Religion und Gott gut sein»

Donnerstag, 3. Juli 2014

Er polarisiert mit seinen ­Aussagen und Meinungen, Valentin Abgottspon (34). Sein neuster Plan mit der Freidenker Vereinigung: Eine Trennung von Kirche und Staat. Der Präsident der Sektion Wallis ­erklärt die Hintergründe. http://www.rz-online.ch/zeitung/frontal-interview/2014-26/valentin-abgottspon-105