Archiv für die Kategorie „Kruzifixe aus den Schulzimmern!“

Leserbrief Walliser Bote: “Denke weiter – und du wirst glauben!”

Montag, 22. November 2010

Leserbrief im Walliser Boten, Uli Schmid, 22. November 2010, Seite 12. Nimmt Bezug auf die Arena-Sendung vom 29. Oktober 2010.

Denke weiter – und du wirst glauben!
Die schockierende «Arena»-Sendung vom 29. Oktober, in der das staatliche Schweizer Fernsehen Beda Stadler auf breitem Podium ermöglichte, seinen Atheismus zu predigen, bleibt wohl noch eine Zeitlang in unseren Knochen stecken. Mit dem überheblichen und primitiven Spruch «denkst du schon oder glaubst du noch» will dieser Professor uns gläubige Christen als dumm und dämlich darstellen.
Mit der Lehre Darvins (sic!), der Evolution (Zufallsentstehung), begründet er seine Aussage, dass es keinen Schöpfer Gott geben könne. Dabei schrieb Darvin selber einem Fachkollegen: «Beim Anblick eines Auges überfällt mich ein Fieber wegen des so gründlichen Versagens meiner Evolutionstheorie.»
Hören wir viel besser auf die Stimmen weltbekannter Wissenschaftler, die gedacht und geglaubt haben: Albert Einstein, Physik-Nobelpreisträger: «Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft.»
Stephen Hawking, Astrophysiker: «Die Zeit ist eine Eigenschaft des Universums, das Gott geschaffen hat.»
Denis Diderot, Schriftsteller und Philosoph: «Das Auge, der Flügel eines Schmetterlings genügen, um einen Gottesleugner zu vernichten.»
Werner Heisenberg, Physik-Nobelpreisträger: «Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft führt zum Atheismus; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.»
Wir müssen annehmen, dass Herr Stadler beim ersten Schluck stecken geblieben ist.
Deshalb rufen wir ihm zu: «Denke weiter – und du wirst glauben!» Uli Schmid, Naters

Leserbrief als PDF-Dokument.

Spanien: Oberstes Gericht der Extremadura bestätigt Kruzifixentscheid

Mittwoch, 10. November 2010

Einer Familie in Spanien ist es gelungen einen religiösen Streit zu gewinnen. Es ging um Kruzifixe und andere religiöse Symbole in einer Schule in Almendralejo (Badajoz, Extremadura). Die Familie, die mehrere Jahre kämpfte, erreichte die Entfernung der religiösen Symbole aus der Schule. Dabei ging es wohl nicht nur um die Symbole wie das Kruzifix sondern um traditionelle katholische Feste und Zeremonien, die in dieser Schule begangen wurden.

Im November 2008 hatte ein Gericht im spanischen Valladolid (Kastilien-León) einer Elternschaft in ihrer Forderung nach Entfernung von Kruzifixen aus den Klassenräumen Recht gegeben.

http://www.spanien-bilder.com/aktuelles_aus_spanien_details7021.htm

Kt. LU: Kruzifixe müssen auf Begehren abgehängt werden – aber der Regierungsrat erwartet nicht, dass das jemand fordert

Mittwoch, 10. November 2010

Das Bundesgericht habe 1990 entschieden, dass Kruzifixe in Schulzimmern gegen die religiöse Neutralität verstossen. «Dieser Entscheid bedeutet nicht, dass Kruzifixe grundsätzlich aus Schulzimmern zu entfernen sind. Dies ist nur nötig, wenn es im Einzelfall gefordert wird», ist die Luzerner Kantonalregierung der Meinung. Kommt es an Luzerner Schulen zum Streit, empfiehlt die Regierung, die Kruzifixe durch Kreuze zu ersetzen. Denn: «Zu Kreuzen liegt noch kein Entscheid des Bundesgerichts vor.»

Das Luzerner Kantonsparlament überwies gestern ein entsprechendes Postulat ohne Gegenstimme. An diesem sollen sich Schulen bei ähnlichen Streitfällen wie dem in Triengen orientieren.

http://www.zisch.ch/navigation/top_main_nav/nachrichten/zentralschweiz/luzern/detail.htm?client_request_className=NewsItem&client_request_contentOID=343209

Der Regierungsrat geht zudem nicht davon aus, dass es öfters Forderungen geben könnte, Kruzifixe zu entfernen.

http://www.news.ch/Luzerns+Schulen+weiterhin+mit+Kreuzen/464023/detail.htm

Kommentar

Der Regierungsrat versteckt sich hinter juristischen Spitzfindigkeiten. Es gibt keinerlei Grund anzunehmen, dass das Bundesgericht ein Kreuz anders beurteilen würde als ein Kruzifix.
Das Postulat schafft im übrigen nur auf den ersten Blick Ordnung. Es ist keine rechtliche Grundlage für einen Grundrechtseingriff.

Nachdem in der ganzen Schweiz zu lesen war, was man in den Kt. Luzern und Wallis zu gewärtigen hat, wenn man sich auf einen Bundesgerichtsentscheid beruft, werden sich Eltern und LehrerInnen hüten, sich mit dieser Forderung selbst an den öffentlichen Pranger zu stellen.

Darin zeigt sich auch das Problem des Bundesgerichtsurteils: indem es den Un- und Andersgläubigen die Pflicht auferlegt, ihre Religionsfreiheit einzufordern, leistet es Einschüchterungen geradezu Vorschub – der Regierungsrat verkennt dies offensichtlich nicht!

Noch unklar ist um übrigen, ob der Ersatz von Kruzifixen dann dauerhaft sein wird, oder ob z.B. nun im Fall Triengen die Kruzifixe wieder aufgehängt werden, nachdem die kritischen Eltern vertrieben worden sind.

DRS 1: Lehrerverband rät, sich an das Kruzifix-Urteil von 1990 zu halten

Freitag, 22. Oktober 2010

Zwei neue Streitfälle haben die Diskussion um Kruzifixe in Schweizer Schulzimmern neu belebt. Im ersten Fall hatte eine Schule im luzernischen Triengen die Kruzifixe entfernt, nachdem ein Vater sich beschwert hatte. Allerdings ersetzte die Schule die Kruzifixe durch einfache Kreuze ohne die Jesusfigur – eine Entscheidung, die den Vater nicht zufriedenstellte. Im zweiten Fall war ein Lehrer im Wallis entlassen worden, weil er sich geweigert hatte, in seinem Schulzimmer das Kruzifix aufzuhängen.

Lehrerpräsident: «Schulbehörde soll entscheiden»
Der Schweizerische Lehrerverband rät dazu, sich an das 20 Jahre alte Bundesgerichtsurteil zu halten, wonach das Kruzifix zu entfernen sei, wenn sich Eltern daran stören. Dass es heute Kreuze und Kruzifixe in den Schulzimmern gebe, habe mit der Tradition zu tun, so der Präsident des Dachverbands Schweizer Lehrerinnen und Lehrer, Beat Zemp, gegenüber Schweizer Radio DRS.

Zemp rät Lehrern vor dem aktuellen Hintergrund, den Entscheid über das Entfernen eines Kruzifixes im Klassenzimmer nicht selbst zu treffen. «Da raten wir dringend, nicht selber zu entscheiden», so der Lehrerpräsident. «Die Eltern sollen sich dann an die Schulbehörde wenden, denn sie soll letztlich die Verantwortung tragen und nicht die Lehrperson.» Auch die Frage, ob Kreuz und Kruzifix unterschiedlich zu beurteilen seien, solle die Schulbehörde treffen.

Bundesrichter würde unterscheiden zwischen Kreuz und Kruzifix
Der frühere Bundesrichter Giusep Nay wies gegenüber Schweizer Radio DRS daraufhin hin, dass das Bundesgericht sich 1990 ausdrücklich nur mit dem Kruzifix befasst habe. «Die Frage ist, ob auch ein schlichtes Kreuz an der Wand schon klar als eine Beeinflussung der Schüler aufzufassen ist.»

Für ihn sei der entscheidende Unterschied, dass das einfache Kreuz auch von den Protestanten und somit von der gesamten christlichen Gemeinschaft verwendet würde. «Niemand stört sich an Kreuzen, hingegen empfinden einige das Kruzifix als Provokation.»

http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/schweiz/218884.kruzifix-debatte-neu-entfacht.html

Familie Schlesinger flüchtet vor den Luzerner Katholiban

Freitag, 22. Oktober 2010

Nachdem die Familie am Donnerstagabend anonyme Morddrohungen im Briefkasten gefunden hat, wird sie die Schweiz umgehend verlassen.
Es ist erschreckend, dass in der Schweiz wohnhafte, säkulare Menschen ihre Rechte nicht wahrnehmen können, ohne von Schulleitungen, Gemeinderäten, katholischen Fanatikern aufs Übelste beschimpft und an Leib und Leben bedroht zu werden.
Menschen, die sich als Patrioten und Christen bezeichnen, haben gezeigt, wohin ihre Überzeugung führt: zur Vernichtung im Namen des Kreuzes.
Die Kirchen haben dazu geschwiegen und sich so mitschuldig gemacht.

An die Triengener Christen: Sie haben gewonnen – lassen Sie diese Menschen jetzt unbehelligt ziehen!

Die Schweizer FreidenkerInnen sind entsetzt über diese Hexenjagd im 21. Jahrhundert.

Aus Solidarität mit der Familie fordern wir alle säkularen Menschen auf, Kreuze und Kruzifixe, die sich in ihrem Umfeld befinden, an die Gemeinde Triengen zu schicken, damit diese sie an ihre Katholiban verteilen kann.

Gemeinderat Triengen, Oberdorf 2, 6234 Triengen

David Schlesinger nimmt Stellung:

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Es-war-einfach-zu-viel/story/13929554

Ob Kruzifix oder Kreuz: der freiheitliche Rechtsstaat wird dadurch nicht verkörpert

Mittwoch, 20. Oktober 2010

FVS-Medienmitteilung 20.10.2010

Die Diskussionen rund um die Fälle Stalden und Triengen zeigen auf, wie schräg die Debatte über religiöse Symbole in der Schweiz läuft.

Die FVS hält fest: Ob Kruzifix oder Kreuz: der freiheitliche Rechtsstaat wird dadurch nicht verkörpert

  1. Kruzifix und Kreuz sind christliche Symbole.
  2. Das Bundesgericht (im Fall Cadro) und Strassburg (im Fall Lautsi gegen Italien) haben über das Kruzifix geurteilt, weil es dort jeweils um ein Kruzifix ging. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass die Gerichte im Fall eines Kreuzes anders geurteilt hätten.
  3. Im Fall Lautsi hat Strassburg 2009 auch die Argumentation Italiens, das Kruzifx stehe für Religionspluralismus und Demokratie, zurückgewiesen:
    <The Court was unable to grasp how the display, in classrooms in State schools, of a symbol that could reasonably be associated with Catholicism (the majority religion in Italy) could serve the educational pluralism that was essential to the preservation of a „democratic society“ as that was conceived by the Convention, a pluralism that was recognised by the Italian Constitutional Court.>
    http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?item=10&portal=hbkm&action=html&highlight=30814/06&sessionid=60871787&skin=hudoc-pr-en
  4. Im Fall Bayern hat das deutsche Bundesgericht 1995 festgestelllt:
    Das christliche Kreuz ist kein lediglich kulturelles Symbol und kein überreligiöses Symbol für Humanität oder Barmherzigkeit. Es ist das Symbol einer spezifischen Religion.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kruzifix-Beschluss
  5. Es wäre absurd, in mehrheitlich katholischen Gemeinden wie Stalden und Triengen auf das mehrheitlich als christlich-reformiert wahrgenommene Kreuz ohne Corpus auszuweichen.
  6. Das „Schweizer Kreuz“ hat zwar seine Wurzeln wohl auch in der christlichen Symbolik, hat sich aber – auch optisch – emanzipiert und als Symbol für einen freiheitlichen Rechtsstaat etabliert.
  7. Die FVS fordert die Kantone auf, die Frage kantonsweit zu klären und damit den Gemeindebehörden die öffentliche Blamage und den Privaten den medialen Pranger zu ersparen.

Solidarität mit Valentin Abgottspon!

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Eine Gruppe von Facebook-Nutzern zeigt sich auf dem Community-Portal solidarisch mit Valentin Abgottspon. Die Gruppe ist schockiert über den erzwungenen Abgang des Lehrers einer Orientierungsschule in Stalden. Die SP Oberwallis äusserte ebenfalls ihre Entrüstung in einem offenen Brief an die Medien.
Die Entlassung von Valentin Abgottspon ist zurzeit schweizweit in den Medien ein grosses Thema. Der Lehrer der Orientierungsstufe in Stalden wurde am Freitag, 8. Oktober 2010 fristlos entlassen. Der Fall ist derzeit am Kantonsgericht hängig.

Online-Petition

http://www.roteanneliese.ch/petition/

Virtuelle Unterstützung

Auf der Online-Plattform «Facebook» hat Thomas Fournier eine Gruppe gegründet um gegen die Entlassung zu protestieren. Er sei schockiert, dass Traditionen im Wallis dazu verwendet würden, fähige Leute abzusägen. Fournier ist der Überzeugung, dass eine virtuelle Unterstützung keine grosse Sache sei und sicherlich mehr bringen werde als nichts zu tun.
http://www.1815.ch/wallis/aktuell/solidaritaet-mit-os-lehrer-7585.html

Finanzielle Unterstützung

Raiffeisenbank Region Visp
Postkonto: 19-2517-3
zu Gunsten: Freidenker/innen Region Wallis, 3930 Visp
Kontonummer: 2948871

IBAN: CH1580553000002948871
BIC: RAIFCH22XX

Danke!

Triengener Vater erhält Drohanruf!

Dienstag, 19. Oktober 2010

“Heute morgen, 8:12 Uhr, ruft uns ein Psychopath an und droht uns mit Gewalt. Er verglich die Schweiz mit der Türkei und dass wir dort schon gelyncht worden wären und es hier auch passiert, wenn wir nicht binnen 24 Stunden die Schweiz verlassen.”

Schweizerfahnen statt Kreuze?

Dienstag, 19. Oktober 2010
Schweizerfahnen statt Kreuze: Dies schlägt der Vater vor, der in Triengen die Schule veranlasste, Kreuze abzuhängen.

Der Vater, der die Trienger Behörden dazu bewegt hat, Kreuze aus den beiden Schulzimmern seiner Primarschulkinder zu entfernen, ist Mitglied der Freidenker-Vereinigung Schweiz. Dies sagt er gegenüber unserer Zeitung. Gleichzeitig bestätigt er, dass er Pastor der Gemeinschaft «Kirche der heiligen Pilze der Schweiz» gewesen sei. Laut der Presseagentur Kipa verstehen die Anhänger dieser Gemeinschaft die Einnahme psychoaktiver Pilze als Sakrament.

Der Vater sagt: Schulzimmer einer konfessionsfreien Schule müssten weltanschaulich neutral sein. «Denn Kruzifixe sind Symbole von Religionen, welche Vernichtung und Intoleranz Andersdenkender betrieben haben.» Und nachdem das Motto der Trienger Schule dieses Jahr «Toleranz und Respekt» heisse, seien diese Symbole ohnehin fehl am Platz.

Sein Vorschlag: «Warum platzieren die Schulbehörden nicht Schweizerkreuze anstelle der Kreuze.»

http://www.zisch.ch/navigation/top_main_nav/nachrichten/zentralschweiz/luzern/detail.htm?client_request_className=NewsItem&client_request_contentOID=342361

Triengener Kruzifixe nur vorerst abgehängt?

Dienstag, 19. Oktober 2010

Tages-Anzeiger:

Ein Kruzifixverbot in  Schulzimmern hat in Luzern dreifaltigen Streit um  das Kreuz, westliche Werte und Ausländer ausgelöst.

Seit «ein deutscher Staatsangehöriger» in Triengen LU verlangte, dass die Kruzifixe in den Schulzimmern seiner Kinder abgehängt werden, herrscht im Luzerner Hinterland helle Aufregung. Der Streit ums Kruzifix, welches das Bundesgericht 1990 in Cadro im Tessin als religiös nicht neutral erachtete und (falls sich jemand beschwert) in Schulzimmern verbot, ist wegen des deutschen Klägers schnell zur Debatte um Ausländer mutiert, die sich «nicht anpassen».

Und er wird wohl noch weitere Kreise ziehen, denn bei dem Deutschen handelt es sich um «Pastor Da- vid Jan Schlesinger».
Der 41-Jährige ist Mitglied der Zentralschweizer Freidenker und Gründer der Heiligen Pilzkirche Schweiz. Diese versteht sich als Gemeinschaft der Freunde bewusstseinserweiternder Pilze in der spirituellen Tradition von Druiden. Wegen des Verdachts auf Handel mit Magic Mushrooms sass Schlesinger vor vier Jahren in Bern mehr als 400 Tage in Untersuchungshaft, ohne angeklagt worden zu sein. In Triengen, wo er seinen Kindern das Kruzifix – laut Schlesinger den «angenagelten Lattengustl» –  ersparen wollte, gilt er als  Behördenschreck. Er stellte Schulpflege und Gemeinderat vor eine schwere Prüfung. Der Schulleiter antwortete Schlesinger zuerst, es sei ihm sicher nicht entgangen, dass er sich in einer Gemeinde des christlichen Abendlandes niedergelassen habe. Als Symbol dieser Kultur werde das Kruzifix bleiben, wo es sei, bis die Schulpflege
oder die Luzerner Justiz befehle, es herunterzunehmen. Schulpflege und Gemeinderat stärkten ihm den Rücken – laut Schlesinger «zur Einschüchterung» mit einer Kopie ans Migrationsamt, was Gemeindepräsident Martin Ulrich weder bestätigen noch dementieren will.
Schliesslich gab die Schulpflege aber nach und hängte das Kruzifix ab.
Jetzt hat sich aber die Politik eingemischt, allen voran die CVP Luzern. Sie ärgert sich, «dass wegen der Haltung eines einzigen Elternteils wieder eine Diskussion über Kruzifixe in Schulzimmern losgetreten wird. Es kann nicht sein, dass wir aufgrund vereinzelter Fanatiker unsere eigene Kultur verleugnen müssen.»
Wie es weitergeht, ist offen. Triengen will seine Haltung am Donnerstag in der Dorfzeitung bekannt machen. Laut gut informierten Quellen ist nicht auszuschliessen, dass der Gemeinderat einen neuen Pilotprozess anstrebt: Das Bundesgericht müsste klären, ob das Kruzifixverbot auch ein Kreuzverbot ist.

Für die Schweizer Freidenker-Geschäftsführerin Reta Caspar ist der Fall Tiengen ein weiterer Beleg für den «katholischen Filz», der Andersdenkende einschüchtere.

TA 19.10.2010