Archiv für die Kategorie „Konfessionsfrei“

Strukturerhebung 2013

Donnerstag, 26. Februar 2015


Die landesweit stärksten Konfessionsgruppen bei der ständigen Wohnbevölkerung ab 15 Jahren sind Ende 2013 die römisch-katholische Landeskirche mit 38,0% (-0.2%)und die evangelisch-reformierte Landeskirche mit 26,1% (-0.8%). Die islamischen Glaubensgemeinschaften sind mit einem Anteil von 5,1% (+0.6%) und die jüdischen mit 0,2% vertreten. Der Anteil der Konfessionslosen beträgt 22,2% (+0.8%).
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/05/blank/key/religionen.html

Kt. VS: Fünfte Verleihung des Freidenker Preises

Sonntag, 25. Januar 2015

An diesem Wochenende verliehen die Walliser Freidenker Narcisse Praz den Walliser Freidenkerpreis 2014 (Aufzeichnung der Laudatio):

Der Autor Narcisse Praz ist im deutschsprachigen Teil der Schweiz wohl aufgrund des Röstigrabens weitestgehend unbekannt. Doch er hat sich in den letzten Jahrzehnten in den welsch sprachigen Gebieten inner- und ausserhalb unserer Landesgrenzen umso mehr einen Namen als Verfechter des Laizismus gemacht: sowohl als Roman- und Theaterautor, aber auch als Satiriker, kämpft Narcisse für die Trennung von Kirche und Staat.

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Camp Quest 2014 vom 27. Juli – 2. August in Jeizinen VS

Donnerstag, 29. Mai 2014

Eine Woche lang miteinander geniessen, die Natur entdecken, spielen und unvergessliche Erlebnisse teilen – dies bietet das Camp Quest 2014

Es findet vom Sonntag, 27. Juli bis Samstag, 2. August in Jeizinen (Gemeinde Gampel VS) statt. Für unsere 2. Ausgabe des «Camp Quest»-Sommerlagers haben wir uns das Ferienlager Burgerhaus im Feriendorf Jeizinen der Gemeinde Gampel im Kanton Wallis ausgesucht. Am Walliser Sonnenberg gibt es allerlei zu entdecken:

  • Wir werden den Weg vom Korn zum Brot miterleben. Wir stehen in der warmen Backstube in Erschmatt, kneten den Teig und formen unser eigenes Brot.
  • Im Restaurant Choucas in Leukerbad werden wir spielerisch in die Kunst des Pizza-Backens eingeführt und haben sogar die Gelegenheit unsere eigene Pizza zu kreieren.
  • In der “Zälg”, einer Terrassenlandschaft zwischen den Dörfern Jeizinen und Gampel, besuchen wir eine Daueraustellung über die Geschichte der ehemaligen Kornkammer von Gampel. Wir werden dabei Boozugeschichten zu hören bekommen.
  • Auf einer leichten Wanderung von Erschmatt nach Brentschen begegnen wir aussergewöhnlichen Heilpflanzen. Wir erhalten dabei praktische Tipps zu Tee- und Salbenherstellung.
  • Viele Pflanzen besiedeln die vermeintliche Einöde eines ehemaligen Waldbrandgebietes und verwandeln die schwarze Erde in ein Blumenmeer, das von tausenden von Insekten besucht wird. Wir werden die verschiedenen Pflanzen und Tiere gemeinsam erforschen.
  • Auf einem Holzfeuer können wir unter kundiger Anleitung wie zu Gotthelfs Zeiten unseren eigenen Käse herstellen.
  • Knifflige Rätsel, lustige Aufgaben und Schauergeschichten führen die Kinder mit Feldstecher, Lupe und Kompass zu kurzweiligen Entdeckungen, auf mutige und abenteuerliche Umwege durch den Naturpark Pfyn
  • Am 1. August erleben wir ein Feuerwerkspektakel in der Bachalpe.
  • Zahlreiche Experimentierangebote können ausgewählt werden, z.B. Leuchtgurken, Regenbogen-Zöpfe, Mentos-Fontänen, oder Kartoffelbatterien usw.
  • Natürlich gehören auch Spiele, Sport und Lagerfeuer mit zum Camp Quest
  • Am Mittwochnachmittag öffnen wir unsere Tore für alle Eltern und Interessierten.
Das Lager ist für 20 Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis fünfzehn Jahren ausgelegt.
Die Teilnahme kostet CHF 460. Wenigverdienende können ihre Kinder zum reduzierten Tarif von CHF 360 anmelden.
Hinweis: Die An- und Rückreisekosten sind von den Teilnehmenden zu tragen. Statten Sie Ihr Kind mit einem gültigen Ticket aus: ab dem gewünschten Abreiseort bis zur Luftseilbahnstation Jeizinen (für den 27. Juli 2014) sowie von Leuk/Gampel bis zum gewünschten Ankunftsort (für den 2. August 2014).

FRÜHBUCHERRABATT VON 30 FRANKEN BIS 20. JUNI: Hier Online anmelden

 

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“Wir glauben an alles”

Montag, 21. April 2014

Ich würde mich als sehr konsequente Mutter bezeichnen. Allerdings mit einer grossen Ausnahme: Mein Mann und ich sind vor Jahren aus der Kirche ausgetreten, unsere Kinder wachsen konfessionslos und im freien Glauben auf – und trotzdem feiern wir regelmässig christliche Feiertage. Wie jetzt gerade Ostern.
http://blog.derbund.ch/mamablog/index.php/37490/wir-glauben-an-alles/

Zustand der Kirche

Freitag, 11. April 2014

Die Dienste der Kirche werden immer weniger in Anspruch genommen. Bei den Hochzeiten ist der Einbruch dramatisch. 2012 haben sich 42’654 Paare in der Schweiz zivil das Jawort gegeben. Vor den Altar in einer katholischen oder evangelischen Kirche traten jedoch nur rund 9000 Hochzeitspaare. Lediglich jedes fünfte Paar (21 Prozent) in der Schweiz liess sich also auch kirchlich trauen. Vor 20 Jahren waren es noch rund 60 Prozent mehr, wie aus der Kirchenstatistik 2013 hervorgeht.

http://blog.tagesanzeiger.ch/datenblog/index.php/1483/trauerflor-statt-traualtar#comment-2344

Kt. ZH 18. Mai 2014: JA zur Religionsfreiheit – Ja zur Kirchensteuerinitiative

Freitag, 11. April 2014

In modernen Demokratien sollte Religionsfreiheit eine Selbstverständlichkeit sein. Für Privatpersonen ist diese auch im Kanton Zürich zwar weitgehend gegeben, aber leider nicht ganz. Wir zahlen hier trotzdem: Nämlich als KonsumentInnen und Kunden/Kundinnen der Unternehmen, die im Kanton Zürich immer noch Kirchensteuern bezahlen müssen. Die Initiative zur Abschaffung der Kirchensteuern für Unternehmen kommt im Kanton Zürich am 18. Mai 2014 zur Abstimmung. Hier unsere Argumente für ein JA.

Sie haben noch keine Wahlfreiheit: Das Geld aus den Unternehmenskirchensteuern wird blind an die «Landeskirchen» (exakt diese: Reformierte, Katholiken, Christkatholiken) verteilt – ohne freie Wahlmöglichkeit für die UnternehmerInnen oder KonsumentInnen.

Realitätsfremd: Immer mehr Menschen in der Schweiz distanzieren sich von den Landeskirchen. Die am stärksten wachsende Gruppe ist jene der Konfessionslosen, siehe auch diesen Artikel im Tagesanzeiger-Datenblog. Trotzdem bemühen sich die kirchlichen Organisationen nicht um eine Verschlankung ihrer Strukturen. Die Landeskirchen sind in der heutigen Form ein Auslaufmodell. Es ist schon unlogisch, dass der Staat für diese nach wie vor überhaupt Geld eintreiben soll. Noch weniger erschliesst sich, dass ausgerechnet juristische Personen Kirchensteuern bezahlen müssen, die üblicherweise keinerlei Konfession haben.

Unfair: Dass gerade die reformierten, katholischen und christkatholischen Kirchgemeinden in den Genuss der Zwangsabgaben kommen, ist ein historisch entstandener Zufall. Würden die Abgaben realistisch verteilt, sähen die Zahlen anders aus. Nicht nur gegenüber anderen Religionsgemeinschaften, sondern auch gegenüber der schnell wachsenden Gruppe der Konfessionslosen sind Kirchensteuern unfair.

Pseudo­sozial: Zwar dürfen die via Unternehmenssteuern eingenommenen Mittel nicht für «kultische» Zwecke eingesetzt werden. Erstens heisst das leider nicht, dass sie automatisch einem sozialen Zweck zukommen. Die Jahresrechnungen der Kirchen bieten mangels Transparenz keine Unterscheidungsmöglichkeit. Zweitens kommen Zweifel am effizienten Einsatz der Mittel auf. Die grössten Posten in den Jahresrechnungen sind Liegenschaftsunterhalt und Löhne – auch von Personen, die im kultischen Bereich tätig sind.

Freiwillig Gutes tun: Die Landeskirchen selbst gelten nicht einmal in den Augen der Zewo als gemeinnützig! Wer ihnen freiwillig spenden will, der darf das nach wie vor tun. Es gibt aber auch viele konfessionsfreie humanitäre Organisationen, die den grössten Teil der Spendengelder so effizient wie möglich und nicht religiös belastet zum Ziel bringen.

Kein Schaden: In den sechs Schweizer Kantonen, in denen Firmen nicht zum Bezahlen von Kirchensteuern gezwungen sind, sind die freiwilligen Mitglieder und Spender durchaus in der Lage, die Kirchenfinanzen aufrecht zu erhalten. Und falls der Kanton konkrete Leistungsaufträge zu vergeben hat, dürfen sich die Kirchen nach wie vor darum bewerben.

Die Pflicht zum Abliefern von Kirchensteuern ist aus juristischer, humanistischer und wirtschaftlicher Sicht ein Absurdum. Eine Firma oder ein Verein hat üblicherweise keine Konfession, darum sollten juristische Personen auch keine Kirchensteuern bezahlen müssen. Wir bitten die Zürcher StimmbürgerInnen um ein JA zur Kirchensteuerinitiative am 18. Mai.

Wieviel kann Ihr Unternehmen sparen?
Auf Tax-calc können Sie den Steuerbetrag berechnen, über den Sie bei Annahme der Initiative frei verfügen können.

Das Ja-Komitee: http://kirchensteuer-zh.ch/

Strukturerhebung 2012: Konfessionslose legen weiter zu

Freitag, 24. Januar 2014

38,2 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung ab 15 Jahren in der Schweiz waren im Jahr 2012 römisch-katholisch. 26,9 Prozent waren evangelisch-reformiert. Der Anteil der Konfessionslosen betrug im selben Jahr 21,4 Prozent. Dies hat die Auswertung der Strukturerhebung 2012 ergeben, die das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag, 24. Januar, veröffentlicht hat.
2010 zählte die römisch-katholische Landeskirche noch 38,8% und die evangelisch-reformierte Landeskirche 29%. Die islamischen Glaubensgemeinschaften kamen  auf einen Anteil von 4,5% und die jüdischen auf 0,2%. Der Anteil der Konfessionslosen betrug Ende 2010 20,1% (8,9 Prozentpunkten mehr als bei der Volkszählung 2000).

Innert der letzen zwei Jahre haben die Konfessionslosen also wiederum 1.3 Prozentpunkte  zugelegt und machten Ende 2012 1.425 Mio. aus (2010: 1.289 Mio.).

Statistischer Atlas der Schweiz – Wohnbevölkerung ohne Konfessionszugehörigkeit, 2012 [Kantone]


Statistischer Atlas der Schweiz – Wohnbevölkerung ohne Konfessionszugehörigkeit, 2010 [Kantone]

11% der Walliser konfessionsfrei

Freitag, 6. Dezember 2013

«Die Zahl der Ungläubigen explodiert im katholischen Wallis», berichtete heute die Walliser Tageszeitung «Le Nouvelliste» auf ihrer Titelseite. Noch in den 70er-Jahren war das unvorstellbar: Damals waren noch 95 Prozent der Walliser in einer Kirche – die meisten davon in der Römisch-Katholischen. Der Anteil der Konfessionslosen damals: null Prozent. http://www.blick.ch/news/schweiz/die-walliser-verlieren-ihren-glauben-id2564916.html

Konfessionslose vor allem in Grossstädten

Dienstag, 2. Juli 2013

Die Gruppe der Konfessionslosen repräsentiert heute bereits einen Drittel der Genfer Bevölkerung, so die Zeitung «La Tribune de Genève» am 1. Juli: http://www.ref.ch/hauptseiten/aktuell/news/7443/

Ostschweiz: Zahl der Konfessionsfreien steigt

Freitag, 18. Januar 2013

Den christlichen Kirchen im Rheintal und im Appenzeller Vorderland laufen die Gläubigen davon. Unter dem Mitgliederschwund leidet die reformierte Seite genauso wie die katholische. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Konfessionslosen stark zu. Vor allem in Walzenhausen (27,5 % der Bevölkerung), Wolfhalden (24,7 %) und Reute (22,8 %) fällt die hohe Zahl der Konfessionslosen auf.

http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/rheintal/rt-au/Die-Zahl-der-Konfessionslosen-steigt;art168,3269572