Archiv für die Kategorie „Konfessionsfrei“

“Atheisten werden als gefährlich betrachtet” – Weltweite Studie zu Vorurteilen gegenüber Konfessionsfreien

Freitag, 11. August 2017

Artikel auf heise.de – Florian Rötzer, 09. August 2017

Intuitiv, so eine Untersuchung, werden Verbrechen eher Atheisten zugeschrieben, die mangels Religion als moralisch haltlos gelten – was selbst Atheisten zu glauben scheinen.

Religion, so glaubt man vielfach, sei wichtig, um Gesellschaften zusammenzuhalten und für moralisches Verhalten zu sorgen. Dabei spielen Religionen immer eine wichtige Rolle bei der Ausgrenzung von Andersgläubigen und der Gewalt gegen diese, um die Glaubensgemeinschaft aufrechtzuerhalten.

Zu den verschiedenen, im Heilsanspruch miteinander konkurrierenden, mehr oder weniger extremen Religionen und Sekten kommen nun aber immer mehr Atheisten, die das religiöse Grund- und Gemeinschaftsgefühl zu gefährden scheinen. Sie können deswegen in sehr religiösen Gesellschaften gefährlich leben, auch deswegen, weil sie Ziel von Vorurteilen sind. Wissenschaftler haben nun in einer Umfrage mehr als 3000 Menschen, darunter neben Christen, Muslime, Hindus oder Buddhisten auch Atheisten, in 13 sehr religiösen und eher säkularen Ländern befragt, wie sie Atheisten wahrnehmen.

Die Autoren der Studie, die in Nature Human Behavior veröffentlichte wurde, gingen von einem kulturevolutionären Verständnis der Religion aus, nach dem Religion mit der Kooperation und dem Vertrauen in einer Gruppe verbunden ist. Das kann sich auch auf Angehörige anderer Religionen erweitern, aber nicht auf Nichtgläubige. Aus der kulturevolutionären Verschmelzung von Religion und Gruppe könnten Vorurteile gegen Atheisten auch in säkularen Gesellschaften weiter bestehen und selbst bei Atheisten zu finden sein.

Die Hypothese scheint dadurch bestätigt zu werden, dass mehrheitlich in allen Ländern, auch in vielen säkularen, Atheisten als amoralische Menschen betrachtet werden, die eher Verbrecherisches machen, weil sie keine Angst vor Bestrafung durch einen Gott haben. Religiöser Glauben wird “intuitiv als notwendiger Schutz gegen die Versuchungen eines amoralischen Verhaltens” verstanden. Weithin werden Atheisten daher als “moralisch niederstehend und gefährlich” angesehen, wie die Wissenschaftler schreiben.

Die Versuchsteilnehmer wurden nicht direkt gefragt, ob Atheisten amoralischer oder krimineller sind. Ihnen wurde die Geschichte eines Bösewichts vorgelegt, der als Kind bereits Tiere quälte und als Erwachsener, als ihm Tiere nicht mehr genügten 5 Obdachlose entführte und ermordete, die verstümmelten Leichen liegen in seinem Keller. Jeweils die Hälfte einer Gruppe wurde gefragt, ob der Bösewicht eher entweder ein Lehrer oder ein Lehrer ist, der gläubig ist, bzw. ein Lehrer, der an keinen Gott glaubt. Insgesamt wird der Mörder doppelt so viel als Atheist denn als Gläubiger eingestuft. Intuitiv würden die Menschen annehmen, dass Verbrecher eher Atheisten sind. Das war auch so in überwiegend säkularen Ländern wie in den Niederlanden, Hongkong oder in China, noch viel stärker in hochreligiösen Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten, den Vereinigten Staaten oder Indien.

In den USA bezeichnen sich nur 4 Prozent als Atheisten und 5 Prozent als Agnostiker. In China sind 75 Prozent, in Hongkong 60 Prozent atheistisch oder agnostisch. In den Vereinigten Arabischen Emiraten sind Atheisten mit 0,6 Prozent praktisch nicht vorhanden, während in Tschechien fast 50 Prozent atheistisch oder agnostisch sind.

Auch einem Priester, der Kindesmissbrauch betrieben hat, wird unterstellt, nicht an Gott zu glauben

Um zu prüfen, ob der Verdacht nur auf Atheisten stärker bei schweren Verbrechen fällt, wiederholten die Wissenschaftler den Test bei einer kleineren Gruppe von Amerikanern, die mit Amazon Mechanical Turk angeworben wurden. Ihnen wurde beispielsweise die Geschichte einer 42-jährigen Frau vorgelegt, die auf Urlaub ist, in einem Restaurant isst und dann dieses ohne zu zahlen verlässt. Auch wenn es nur um Zechprellerei geht, sagten fast doppelt so viele, die Frau glaube nicht an Gott.

Bei einem anderen Test ging es um einen angesehenen Mann, der Kindermissbrauch begangen hat. Gefragt, ob es ein Priester oder ob es ein Priester ist, der an Gott glaubt bzw. nicht glaubt, blieb den Antwortenden nichts anderes übrigen, als den Priester zu nennen, sie hätten aber vorgezogen, dass es nicht an Gott an glaubt, also ein Atheist im Gewand eines Priesters ist.

Allerdings gibt es Ausnahmen. So fanden sich keine wirklichen Mehrheiten etwa in Finnland und Neuseeland, die Atheismus stärker mit Verbrechen verbanden, was allerdings auch bedeuten würde, dass die kulturevolutionäre Hypothese zumindest Brüche hat und dass in säkularen Gesellschaften Vorurteile gegenüber Atheisten abgebaut, während sie in hochreligiösen gefördert werden. Finnland und Neuseeland sind deutlich weniger säkular als etwa China, Tschechien oder Großbritannien. Man müsste natürlich auch fragen, inwieweit religiöse Menschen in stark säkularen Ländern mit Vorurteilen konfrontiert sind, sich hier also das Vorzeichen umdrehen könnte und man eher religiöse Extremisten für Untaten verantwortlich macht.

Das kümmert die Autoren offenbar nicht wirklich, die zum Schluss kommen, dass “unter Gläubigen und Atheisten in religiösen und säkularen Gesellschaften ein extrem intuitives moralisches Misstrauen weltweit evident” sei, auch wenn es stark zwischen säkularen und religiösen Gesellschaften variiert. Auch wenn Atheismus die Religiosität von Gesellschaften zurückdrängt, habe die Religion “offensichtlich eine tiefe und bleibende Spur in den menschlichen moralischen Intuitionen hinterlassen”.

BZ vom 23.02.2017: “Selbstbedienungsladen Religion” – Für FVS-Präsident Andreas Kyriacou eine erfreuliche Entwicklung

Freitag, 24. Februar 2017

Berner Zeitung vom 23.02.2017:

Bald scheint der Wendepunkt erreicht zu sein. Wie die neusten Zahlen des Bundesamts für Statistik zeigen, fehlt nicht mehr viel, bis die Konfessionslosen die Reformierten in der Schweiz zahlenmässig eingeholt haben. Immer mehr Menschen drehen der Kirche den Rücken zu. In Basel-Stadt entzieht sich mit 46 Prozent sogar fast die Hälfte der ­Bevölkerung einer Religions­gemeinschaft. «Konfessionslose sind ein Massenphänomen geworden», bestätigt Judith Albisser vom Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (SPI). Die Mitarbeiterin dieses Forschungsinstituts der katholischen Kirche schreibt von einem «rasanten Anstieg in wenigen Jahrzehnten», der auf drei Faktoren zurückzuführen sei: Menschen treten aus der Kirche aus; Eltern lassen ihre Kinder nicht mehr taufen; konfessionslose Personen wandern in die Schweiz ein.

Zusammen bilden Katholiken und Reformierte in der Schweiz zwar eine deutliche Mehrheit. Vor 60 Jahren machten sie aber fast 100 Prozent der Bevölkerung aus. Dann begann die Zahl der Konfessionslosen zu steigen. Das verlief parallel zum gesellschaftlichen Phänomen der Individualisierung, erklärt Albisser: «Der Kirchenaustritt wurde enttabuisiert, und seither kann das Individuum aus verschiedenen Weltanschauungen und Religionen frei wählen.» Für Andreas Kyriacou ist das eine erfreuliche Entwicklung. Er ist Präsident der Freidenker-Vereinigung der Schweiz. Für ihn ist der entstandene «Wettbewerb unter den Welt­anschauungen» positiv: «Sinn­suchende können im breiten Angebot eine passende Antwort ­finden.»

>>Artikel auf bz.ch online lesen

“Sternstunde Religion” – SRF vom 5.2.2017: Religiöse Erziehung – Gottvertrauen oder Gift für Kinder?

Montag, 6. Februar 2017

Nada Peratovic, Juristin und Mitglied der Freidenker Vereinigung der Schweiz bei "Sternstunde Religion"

 ”Sternstunde Religion” – SRF Kultur vom 05. Februar 2017: “Gottvertrauen oder Gift für die Kinder”:

Religion hat für viele Menschen einen zweifelhaften Ruf. Religion ist für sie gleichbedeutend mit Zwang, Konflikt und Gewalt. Soll man da seine Kinder noch religiös erziehen? Zwei Mütter und ein Vater erklären, warum sie ihren Kindern religiöse Werte weitergeben.

Der Glaube bedeutet ihnen Heimat und Halt im Alltag. Sie erziehen ihre Kinder religiös: Christine Bachmann christlich, Dilek Ucak-Ekinci muslimisch und Doron Schächter jüdisch. Sie beten mit ihren Kindern und besuchen mit ihnen die Kirche, die Moschee oder die Synagoge. Sie wollen ihnen Werte wie Geduld, Nächstenliebe oder Gottvertrauen weitergeben.

Ist es noch zeitgemäss, Kinder religiös zu erziehen? Sollten Kinder nicht später selber eine Religion wählen? Wo ist die Grenze zwischen religiöser Erziehung und Indoktrination?

Norbert Bischofberger leitet die Debatte.

>>Sendung anschauen auf srf.ch

Podiumsdiskussion am 06.02.2017 in Zürich: “Wieviel Religion erträgt die Schule”? – Mit Freidenker Vereinigung – Präsident Andreas Kyriacou

Freitag, 13. Januar 2017

Bis vor wenigen Jahren war der Unterricht der ‘Biblischen Geschichte’ an Schweizer Schulen üblich. Heute wird Religionskunde übergreifend als ‘Religion und Kultur’ vermittelt. Gehört das Wissen über Religionen zum schulischen Pflichtstoff und wenn ja, welchen Mehrwert bietet das? Und wie steht es um Unterricht vonseiten Religionsgemeinschaften, der durch eigenes Personal an Schulen durchgeführt werden kann? Oder darf das Thema keinen Platz einnehmen in den staatlichen Schulen?

Unter der Leitung von SRF-Religionsredaktorin Judith Wipfler diskutieren Andreas Kessler, Dozent für Religionspädagogik an der Universität Bern, und Andreas Kyriacou, Präsident der Freidenker-Vereinigung -frei-denken.ch- kontrovers, ob und welchen Religionsunterricht es heute braucht. Wie viel Religion verträgt die Schule? Oder birgt sie gar mehr Konflikte als Lösungen?

 

Veranstalter: Zürcher Institut für interreligiösen Dialog - ziid

Leitung Judith Wipfler

Podium Andreas Kessler, Andreas Kyriacou

Montag, 6. Februar 2017

Zeit 19.00 – 20.30 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten CHF 25.-

Anmeldeschluss 20. Januar >> Anmeldung hier<<

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit Kulturpark durchgeführt und ist Teil der Reihe «Religiöse Erziehung in einer offenen
Gesellschaft».

Erster nicht-religiöser Friedhof in Schweden eröffnet

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Die meisten Schweden sind zwar noch Mitglied der lutherischen Kirche, doch Religion betrachten viele als Privatangelegenheit. Im Bild: die Jakobskirche in Stockholm. (Bild: Laif)

NZZ, 28.12.2016:

“Der freie Wille wird nicht beerdigt”

In keinem Land gibt es so viele Atheisten wie in Schweden. In Borlänge wird nun der erste nicht religiöse Friedhof eröffnet.

Auf dem Grabstein wird sein Name stehen: Rashid Abdul Majid. Weder ein Halbmond noch ein Kreuz soll davon ablenken. Majid, ein 87-jähriger Syrer, lebt seit über sechzehn Jahren in Schweden. Wenn er gestorben ist, will er hier beerdigt werden, auf dem weltweit ersten Friedhof ohne religiöse Symbole in Borlänge. Als Atheist bezeichnet sich Majid nicht, er wolle lediglich «kein Sklave der Religion» sein.

Damit ist er nicht alleine. Gemäss einer Umfrage des Gallup-Instituts von 2015 bezeichnen sich 78 Prozent der Schweden als nicht religiös oder atheistisch. Mit diesem Wert steht das Land an der Spitze aller westlichen Staaten. Entsprechend naheliegend war es aus Sicht von Josef Erdem, den Schweden eine nicht religiöse Beerdigung und letzte Ruhestätte zu bieten. Grabsteine werden künftig, je nach Wunsch der Verstorbenen, auch diesen Friedhof zieren. Aber religiöse Symbole oder Texte seien darauf unerwünscht. Bereits mehr als zehn Familien aus Borlänge − Christen und Muslime − hätten Interesse angemeldet, ihre Verwandten dort zu begraben. Noch ist der Friedhof leer, denn Erdem wartet noch − so makaber es klingt − auf den Tod seiner ersten Interessenten.

Erdem flüchtete 1980 aus dem kurdischen Teil der Türkei nach Schweden. Seine Mutter war gläubige Muslimin, andere Verwandte seien christliche Armenier. Auf die Idee eines solchen Friedhofs kam er auch, weil er selber miterlebte, wie Religion Gesellschaften spalten könne. Heute arbeitet er in Borlänge als Lehrer. Am Friedhofprojekt verdient er nichts, doch ihm sei wichtig: «Jeder soll frei entscheiden dürfen, ob er beerdigt werden möchte, und wenn ja, ob dies in einer religiösen Zeremonie geschehen soll.»

Entscheidungsfreiheit und Individualismus sind Werte, die auch die meisten Schweden schätzen. Viele lebten alleine, Familienbande seien eher schwach und die Scheidungsraten hoch, sagt David Thurfjell, Professor für Religionsstudien an der Södertörn-Universität in Stockholm und Autor des Buches «The Godless People». Dafür sind die Schweden weltweit die meisttätowierten Menschen. Diese Selbstbestimmung über sich und den eignen Körper sei ein wichtiger Grund, weshalb die Schweden religiöse Symbole ablehnten, nicht nur bei Beerdigungen, sagt Thurfjell. Die Garantie individueller Freiheit erwarten hier viele auch vom Staat. Bis 2000 war die lutherische Schwedische Kirche noch Teil dessen, seit sechzehn Jahren sind Staat und Kirche getrennt. Noch immer gehören rund 6,3 Millionen Schweden der «Svenska Kyrkan», der Schwedischen Kirche, an. Bei einer Einwohnerzahl von 10 Millionen ist dies eine klare Mehrheit. Doch die wenigsten, nur gut 5 Prozent der Kirchenmitglieder, besuchen auch tatsächlich Messen, wie die Umfrage des Gallup-Instituts belegt.

>>Zum Artikel auf nzz.ch

Deutschland: Konfessionsfreie stellen mit 36% der Bevölkerung 2015 grösste “weltanschauliche Gruppe” – Aktuelle Zahlen der “Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland”

Dienstag, 20. Dezember 2016

In den letzten vier Jahrzehnten haben die beiden christlichen Großkirchen empfindliche Mitgliederverluste hinnehmen müssen: 1970 waren (in der damaligen Bundesrepublik) 92,3 Prozent der Bevölkerung Protestanten (47,7 Prozent) oder Katholiken (44,6 Prozent). 1987 hatte sich der Anteil der Kirchenmitglieder auf 84,5 Prozent reduziert, wobei die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) mit 41,6 Prozent sehr viel stärkere Verluste verkraften musste als die römisch-katholische Kirche, deren Mitglieder damals 42,9 Prozent der Bevölkerung stellten. Mit der deutschen Einheit verringerten sich die Anteile der beiden Amtskirchen weiter, da die Bürgerinnen und Bürger in den „neuen Ländern“ mehrheitlich konfessionsfrei waren. Dennoch gehörten 1990 noch über 72 Prozent der Bevölkerung der römisch-katholischen oder evangelischen Kirche an. Seither ist der Anteil der Katholiken und Protestanten noch einmal beträchtlich gesunken. Im Jahr 2015 waren nur noch 56 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen in einer der beiden Großkirchen organisiert, nämlich 28,9 Prozent in der römisch-katholischen und 27,1 Prozent in der evangelischen Kirche (EKD).

Halten die gegenwärtigen Trends an, dürfte bereits in etwa zehn Jahren die 50-Prozent-Marke unterschritten sein, also mehr als die Hälfte der Bevölkerung keiner der beiden Großkirchen mehr angehören. Ansteigen werden hierdurch die Bevölkerungsanteile der anderen „Weltanschauungsgruppen“, vor allem der Konfessionsfreien, die schon 2015 mit 36 Prozent die größte Gruppe in Deutschland stellten, sowie die konfessionsgebundenen Muslime, deren Bevölkerungsanteil 2015 nach fowid-Berechnungen bei 4,4 Prozent lag. Zuwächse wird es wohl auch bei den Mitgliedern anderer Religionsgemeinschaften (u. a. Orthodoxe Kirchen, Freikirchen, Juden, Hindus und Buddhisten) geben, die 2015 auf einen Bevölkerungsanteil von 3,6 Prozent kamen.

>>Zum Artikel auf fowid.de

Säkulare Tage in Leipzig – Die Alternative zum Katholikentag

Dienstag, 24. Mai 2016

Säkulare Tage LeipzigAnlässlich des Katholikentags veranstaltet die gbs-Regionalgruppe Leipzig unter dem Motto “Trennt endlich Staat und Kirche” eine hochkarätig besetzte Vortragsreihe (25.5.-28.5.), die unter anderem über die anhaltende Verstrickung von Staat und Kirche sowie über die historischen, finanziellen und juristischen Hintergründe informiert. Die Besucher erwartet ein aufklärendes und buntes Programm mit Vorträgen, Kunstaktionen und Infoständen, an dem sich prominente Vertreter der säkularen Szene beteiligen (Rolf Bergmeier, Gerhard Czermak, Carsten Frerk, “Gunkl”, Phillip Möller, Michael Schmidt-Salomon und Daniela Wakonigg).     >> Zur Veranstaltung der gbs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schweizer wollen nicht mehr einer Kirche angehören: Kirchen verlieren Mehrheit in den Städten

Montag, 21. März 2016

“Historischer Wendepunkt: In Zürich gehört die Hälfte der Bevölkerung keiner Landeskirche mehr an. Und nicht nur dort.

Im Herbst dürften erstmals weniger als 50 Prozent der Stadtzürcher Bevölkerung einer Landeskirche angehören. In der grössten Stadt der Schweiz werden dann die katholische und reformierte Kirche keine Mehrheit mehr stellen. (weiterlesen…)

“Immer mehr sind konfessionslos”

Montag, 29. Februar 2016
Leere Kirchenbänke - Ein Trend, der sich in den kommenden Jahren immer öfter zeigen wird

Leere Kirchenbänke - Ein Trend, der sich in den kommenden Jahren immer öfter zeigen wird

Appenzeller Zeitung vom 27.02.2016: “Seit 1970 hat sich die Religionslandschaft in der Schweiz stark verändert. Immer mehr wählen die Konfessionslosigkeit – auch im Kanton St. Gallen. Dies wird vorerst so bleiben, eine Trendwende ist nicht zu erwarten.”

>>Zum Artikel

“Rasantes Wachsen der Konfessionslosen seit der Jahrtausendwende” – Studie zur Religionslandschaft Schweiz

Montag, 7. Dezember 2015

Kat.ch vom 06.12.2015″St. Gallen, 6.12.15 (kath.ch) Wegen der Einwanderung konnte sich der Anteil der römisch-katholischen Bevölkerung in der Schweiz gut halten und ist aktuell am höchsten. Die evangelisch-reformierte Kirche, aktuell an zweiter Stelle, verlor seit den 1950er-Jahren fast ein Drittel ihrer Gläubigen. Die Zahl der Konfessionslosen verdoppelte sich seit der Jahrtausendwende. Diese und weitere Fakten zeigt eine aktuelle Studie des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts (SPI) in St. Gallen.” - kath.ch vom 06.12.2015

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