Archiv für die Kategorie „Kirchensteuer“

NZZ Gastkommentar zur Kirchensteuer juristischer Personen

Donnerstag, 23. Mai 2013

Kirche im Dienst am Gemeinwohl von Hanspeter Schmitt, Theologieprofessor: http://www.nzz.ch/meinung/debatte/kirche-im-dienst-am-gemeinwohl-1.18085593
Die Sicht der Kirche  halt: Nichts Neues und das noch konfus.

Kt. NW: JF und JSVP wollen Kirchensteuer für juristischen Personen abschaffen

Mittwoch, 1. Mai 2013

Laut dem Komitee von Jungliberalen und Jung-SVPlern gehen 12 Prozent der Steuern, welche Unternehmen zu bezahlen haben, an die Landeskirche Nidwalden. Bei der Verteilung dieser Mittel könnten die Firmen aber nur sehr beschränkt mitbestimmen. Zudem sei die Kirche angesichts des gut ausgebauten Sozialstaats nicht mehr auf diese Einnahmen angewiesen. Sie solle sich künftig auf ihre Kernaufgaben konzentrieren, so die Argumentation der Initianten.
Die Initianten brauchen nun 500 Unterschriften:
https://www.facebook.com/pages/Kirchensteuerinitiative-Nidwalden/519282588133138
http://www.radiopilatus.ch/artikel/detail/122239/unternehmen_sollen_von_der_kirchensteuer_befreit_werden
http://www.srf.ch/news/regional/zentralschweiz/nidwaldner-unternehmen-sollen-von-kirchensteuer-befreit-werden

Kirchenfinanzierung via Immobilienmarkt

Dienstag, 23. April 2013

Kircheneigene Wohnhäuser sollen Löcher in den Kassen stopfen: Die Tiefsteuerpolitik in der Innerschweiz reisst vermehrt Löcher in die Kassen der katholischen Kirche. So auch im Kanton Luzern, wo die extrem tiefe Unternehmensbesteuerung zu markanten Steuerausfällen bei den Kirchgemeinden führt. Doch Not macht bekanntlich erfinderisch und so sollen jetzt kircheneigene Wohnhäuser die Löcher in den Kassen wieder stopfen.

http://www.srf.ch/sendungen/schweiz-aktuell/ac-bellinzona-richard-wolff-hahnenmoosbahn

Kt. ZH: Kein Gegenvorschlag zur Abschaffung der Kirchensteuer für Unternehmen

Mittwoch, 13. März 2013

Die reformierte Kirchensynode hat mit 109 zu 2 Stimmen beschlossen, der Volksinitiative zur Abschaffung der Kirchensteuer für juristische Personen keinen Gegenvorschlag gegenüberzustellen.

Synodenmitglied Dominic Schelling hatte vorgeschlagen, anstelle der Kirchensteuerpflicht für juristische Personen einen Sozialfonds einzurichten, in den freiwillige Beiträge von Firmen und natürlichen Personen fliessen würden, die keiner Kirche angehören und keine Kirchensteuer zahlen. Daraus sollten dann Projekte von Kirchen und anderen sozialen Organisationen finanziert werden.

Auch der Zürcher Regierungsrat lehnt es ab, der Volksinitiative «Weniger Steuern fürs Gewerbe» der Jungfreisinnigen einen Gegenvorschlag gegenüberzustellen.

http://www.limmattalerzeitung.ch/limmattal/zuerich/synode-kein-gegenvorschlag-zu-kirchensteuer-initiative-126231394

Freiburger Studie stellt fest: Der Druck auf die Kirchensteuer wächst.
http://zh.kath.ch/service/medienspiegel/2013/03/der-druck-auf-die-kirchensteuer-waechst-nzzas

Für Mitglieder der FVS sind Teile der Studie online: http://www.frei-denken.ch/de/2013/02/fvrr-kirchensteuer-juristischer-personen-dokumentation-2013/

Katholische Kirche in der Schweiz – ein Milliarden-Unternehmen

Dienstag, 12. März 2013

«ECO» wollte sich über die Finanzen der Kantonalkirchen ein Bild verschaffen. Wo die Jahresrechnungen und Bilanzen nicht öffentlich zugänglich sind, wurden sie auf Anfrage zur Verfügung gestellt.
http://www.srf.ch/news/wirtschaft/katholische-kirche-in-der-schweiz-ein-milliarden-unternehmen

Reformierte desinformieren über Kirchensteuer

Donnerstag, 7. März 2013

“Die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Zürich-Sihlfeld vermietet ihre Räumlichkeiten sowohl an lokale Interessenten als auch an Auswärtige. Gruppen und Vereine aus unserer Gemeinde haben bei uns Gastrecht zu günstigen Tarifen. Damit unterstützen wir bewusst das Vereins- und Kulturleben. Dieses Engagement ist nur duch die Solidarität der KirchensteuerzahlerInnen möglich. Bitte erkundigen Sie sich im Sekretariat nach den Preisen. Für die Vermietung ist unser Sekretariat zuständig. Die Räume können auch für geschäftliche Zwecke gemietet werden.”

http://www.sihlfeld.ch/index.php/vermietungen#.UThHSxn9L4h  am 7.3.2013

Richtig ist:

Die Reformierten haben zu viele Räumlichkeiten. Sie können sich das leisten, weil sie nicht nur Kirchensteuern einziehen sondern auch Beiträge aus allgemeinen Steuergeldern erhalten. Die Vermietungen werden sie dann im Tätigkeitsbericht wieder als gemeinnützige Leistung ausweisen und darauf begründet weitere Ansprüche an die Staatskasse stellen.
Firmen werden durch die Kirchensteuer für juristische Personen angezockt. Danach dürfen sie die durch die Steuergelder finanzierten Räume für geschäftliche Zwecke mieten.

Geschützt: FVRR Kirchensteuer juristischer Personen Dokumentation 2013

Freitag, 15. Februar 2013

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Uni FR: “Harte Fakten” zu einer umkämpften Steuer

Dienstag, 22. Januar 2013

Vor dem Hintergrund der anstehenden politischen Diskussion um die Abschaffung der Kirchensteuer für juristische Personen hat das Institut für Religionsrecht der Universität Freiburg im Auftrag der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz (RKZ) und des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) eine Dokumentation erstellt. Ziel sei es, mit harten Fakten zu einer konstruktiven Auseinandersetzung mit dem heiklen Thema beizutragen, heisst es in der Pressemitteilung.
http://www.kipa-apic.ch/index.php?pw=&na=0,0,0,0,d&ki=239279

 

Entlasten die Kirchen den Staat?

Freitag, 21. Dezember 2012

Die Leistungen der Kirchen seien für die Gesellschaft unabdingbar, schreibt der Zürcher Regierungsrat in seiner Stellungnahme gegen die Initiative zur Abschaffung der Kirchensteuer für juristische Personen. Bei einem Wegfall der Steuereinnahmen von Firmen müsste der Staat einen Grossteil der Leistungen übernehmen. Weil der Staat anders als die Kirchen aber nicht mit freiwilligen Helfern rechnen könnte, wäre von deutlich höheren Kosten auszugehen.

Bei der Kirchensteuer der juristischen Personen handelt es sich um einen wesentlichen Bestandteil eines Gesamtsystems zur Finanzierung der Zürcher Kirchen. Es wird aufs Jahr 2014 erstmals vollständig umgesetzt. Der Regierungsrat erachtet es darum als falsch, ein Element aus einem System herauszubrechen, dessen Tauglichkeit noch auf dem Prüfstand steht.

Damit wird einmal mehr von einer Regierung der Mythos verbreitet, es gebe einen messbaren gesamtgesellschaftlichen Nutzen der Kirchen. Entsprechende Studien haben aber leider nicht den Nutzen sondern nur die Arbeit der Kirchen in Stunden gemessen – den Mythos also. Was davon bei den Nichtmitgliedern genutzt wird, weiss niemand. Und warum kirchliche Arbeit nützlicher sein soll als jene anderer Vereine ebenfalls nicht.

Zur NFP 58-Studie: http://www.frei-denken.ch/de/2010/11/nfp-58-finanzierung-und-nutzen-der-religionsgemeinschaften/

Berner Freidenker fordern: Sparen auch bei den Landeskirchen!

Montag, 3. Dezember 2012

Die FreidenkerInnen Region Bern und Umgebung nehmen zur Kenntnis, dass der Grosse Rat des Kantons Bern im Rahmen seiner Sparanstrengungen vermehrt schmerzhafte Kürzungen in den Budgets kantonaler Amtsstellen vornehmen muss.

Die Freidenker machen darauf aufmerksam, dass im Kanton Bern die Saläre von den Pfarrpersonen der Landeskirchen nach wie vor aus dem ordentlichen Kantonshaushalt bezahlt werden. Dieser alte Zopf schlägt mit über 70 Mio Franken pro Jahr zu Buche!

Die Freidenker fordern in Zeiten allseitiger Sparanstrengungen endlich eine ernsthafte Diskussion um das umstrittene, ungerechte und ineffiziente System der Entlöhnung der Berner Pfarrer. Die angespannte Finanzlage des Kantons erlaubt es nicht länger, die Landeskirchen und ihre überkommenen Privilegien von den Sparanstrengungen auszunehmen. Verantwortungsbewusste Politiker aller Parteien sind aufgefordert, sich nicht länger vor dem Nimbus der kirchlichen Institutionen zu scheuen und künftig dort zu sparen, wo es sich lohnt.