Archiv für die Kategorie „Integration“

Freidenker bemängeln Baselbieter Handschlag-Vorlage

Samstag, 4. März 2017

 

Der Kanton Baselland schlägt nach der Händedruck-Debatte, die monatelang für Schlagzeilen sorgte, Anpassungen in der Kantonsverfassung und im Bildungsgesetz vor. Die Freidenkenden Nordwestschweiz haben sich am Vernehmlassungsverfahren beteiligt. Sie sind mit den vorgeschlagenen Änderungen nur teilweise zufrieden. 

Die Freidenkenden Nordwestschweiz begrüssen eine Verdeutlichung des wichtigen laizistischen Grundsatzes „Staatliches Recht vor religiösen Pflichten“ in der Verfassung und halten ihn für das Funktionieren einer zunehmend pluralistischen Gesellschaft sogar als unumgänglich.

Gar nicht zufrieden sind die Freidenkenden aber mit den ihrer Meinung nach juristisch unhaltbaren Formulierungen wie „bürgerliche Pflichten“ oder „hiesige gesellschaftliche Werte und Rituale“. Sie befürchten eine Verpflichtung der Konfessionslosen zur Teilnahme an christlichen Feiern und verlangen deshalb eine Präzisierung und Bezugnahme auf die „gesellschaftlichen Werte einer offenen, freiheitlichen, gleichberechtigten und solidarischen Gesellschaft“.

Im Weiteren soll die Melde-Pflicht nicht bei Lehrpersonen sondern beim Bildungsrat liegen. Vor allem verlangen die Freidenkenden aber bei Integrations-Verweigerung eine verpflichtende Hilfestellung durch die entsprechenden Behörden, was auch mit dem neuen Gesetzesentwurf zu wenig garantiert sei.
Schlussendlich lehnen die Freidenkenden die vorgeschlagene Beschränkung der Massnahmen auf Ausländer ab und verlangen eine Regelung „unabhängig vom Pass“.

Nachfolgend die Stellungnahme im Einzelnen:

Anmerkung:
→ Die vorgeschlagenen Änderungen an Verfassung und Bildungsgesetz sind rot markiert.
→ Kommentare der Freidenkenden Nordwestschweiz stehen eingerückt.

Kantonsverfassung

§ 20 Abs. 2 (neu)
2Weltanschauliche Auffassungen und religiöse Vorschriften entbinden nicht von der Erfüllung bürgerlicher Pflichten.

Grundsätzlich begrüssen die Freidenkenden Nordwestschweiz die Verdeutlichung des wichtigen laizistischen Grundsatzes „Staatliches Recht vor religiösen Pflichten“ und stimmen einer entsprechenden Ergänzung der Verfassung zu. Wir erachten einen solchen Grundsatz als Grundlage des Funktionierens einer zunehmend pluralistischen Gesellschaft sogar als unumgänglich. Wir werden uns für eine solche Verfassung-Änderung engagieren.
Nicht anfreunden können wir uns jedoch mit dem Begriff „bürgerliche Pflichten“ und finden diesen juristisch bedenklich. Dieser Begriff wird vielleicht parteipolitisch verwendet, kommt aber weder in der Verfassung noch im Bildungsgesetz vor. Wir befürchten, dass diese Formulierung zu weiterer Verunsicherung beiträgt.
Die Freidenkenden Nordwestschweiz verlangen eine Umformulierung von „bürgerlicher Pflichten“ in „öffentliche(r) Pflichten und Regeln“. Im Gegensatz zu dem Begriff „bürgerlich“, sind „öffentlich“, „Pflichten“ und „Regeln“ Begriffe der Verfassung und der Gesetze.

Bildungsgesetz
§ 5 Massnahmen zur Integration
1Die Schulleitung ist verpflichtet, wesentliche Probleme im Zusammenhang mit der Integration ausländischer Schülerinnen und Schüler der kantonalen Ausländerbehörde zu melden.

Diesen neuen Gesetzes-Abschnitt lehnen wir doppelt ab:
a die Melde-Pflicht der Schulleitung
b die Beschränkung auf ausländische Schülerinnen und Schüler

Wir schlagen einen anderen Gesetzestext und -abschnitt vor:

„Der Schulrat ist verpflichtet, wesentliche Probleme im Zusammenhang mit der allgemeinen Integration der entsprechenden Stelle des Departementes, resp. für ausländische Schülerinnen und Schüler zusätzlich der kantonalen Ausländerbehörde zu melden. Auch können sich Lehrpersonen an diese Stellen wenden. Diese Stellen unterstützen die Lehrpersonen entsprechend.
Begründung:
1. Die Schulleitungen können als Lehrpersonen auch direkt mit mangelnder Integrationsbereitschaft konfrontiert sein. Es ist deshalb sinnvoll, dass nicht sie, sondern die übergeordnete Stelle, der Schulrat, meldepflichtig ist.
2. Lehrpersonen dürfen weder zu Polizisten gemacht noch sich alleine überlassen werden und müssen bei Problemen auf eine behördliche Unterstützung zählen können. Eine verantwortliche Stelle der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion soll der betroffenen Lehrer-schaft entsprechende Unterstützung gewähren.
3. Nichtintegration aufgrund weltanschaulicher Vorlieben ist nicht abhängig vom Pass. Bei wesentlichen Problemen mit einer Schülerin oder einem Schüler, der Verweigerung von Pflichten und Regeln durch diese, muss der Lehrkörper auch bei Kindern und Jugendlichen mit Schweizerpass agieren können. Ohne diese Änderung sind wir schon morgen mit einem Fall konfrontiert, der mit den vorgeschlagenen Instrumenten nicht angegangen werden kann. Die Freidenkenden plädieren deshalb für eine Lösung, die für alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrem Pass gilt.

§ 64 Pflichten

b tragen mit ihrem Verhalten zum Erfolg des Unterrichts sowie der Klassen- und Schulgemeinschaft bei und achten dabei die hiesigen gesellschaftlichen Werte

Wir unterstützen die in den Erläuterungen geforderte Achtung der Grundwerte, Sitten und Gebräuche einer offenen, freiheitlichen Gesellschaft.

Abgelehnt wird aber der Begriff „hiesige gesellschaftliche Werte“. Solche Werte gibt es nicht
und sind damit juristisch nicht praktikabel. Werte einer offenen freiheitlichen Gesellschaft sind auch nicht „hiesig“, sondern universell gültig.

Wir schlagen deshalb anstelle „hiesige gesellschaftliche Werte“ folgendes vor: „ … und ach-ten dabei die gesellschaftlichen Werte einer offenen, freiheitlichen, gleichberechtigten und solidarischen Gesellschaft“.

Nur durch eine Präzisierung der Werte gibt es eine Handlungsrichtlinie für einen Sozialisie-rung- und Integrationsauftrag der Schule wie es der Gesetzesentwurf vorsieht.

§ 64 Pflichten
dhalten die Weisungen der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Schulbehörden ein, nehmen an hiesig gängigen Ritualen wie namentlich dem Handschlag, sofern er eingefordert wird, teil und tragen zu Material und Einrichtung Sorge.

Auch hier ist die Erläuterung besser als der Gesetzestext. Der Begriff „nehmen an hiesigen gängigen Ritualen teil“ ist unklar. Sowohl „teilnehmen“ wie auch „Rituale“ sind in diesem Zusammenhang unbrauchbare Begriffe
Vor allem lässt die Formulierung offen, ob sie auch religiöse Rituale von hiesigen Mehrheits-religionen einschliesst. Obwohl die Erläuterungen dies ausschliessen, was wichtig und richtig ist, befürchten die Freidenkenden jedoch, dass mit einem solchen Bezug auf „hiesig gän-gigen Rituale“ auch die Teilnahme der Konfessionslosen an christlichen Feiern er-zwungen werden kann. Immerhin wird im Bildungs-Gesetzes das Bildungswesen „der christlichen Tradition verpflichtet“ und der Handschlag mit „wie“ nur als eines der gängigen Rituale aufgeführt.
Wir schlagen deshalb statt „ … nehmen an hiesig gängigen Ritualen wie namentlich dem Handschlag, sofern er eingefordert wird, teil …” folgende Formulierung vor: „ … respektieren die hier allgemein anerkannten Begrüssungsformen und …“

§ 69 Pflichten (der Erziehungsberechtigten)
dhalten ihre Kinder an, die Regeln und Weisungen der Schule unter Berücksichtigung der hiesigen gesellschaftlichen Werte und Rituale einzuhalten und den Unterricht lückenlos zu besuchen.

Entsprechend unseren Erläuterungen oben ist auch diese Formulierung ungenügend.

Wir schlagen folgenden Text vor: „… unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Werte einer offenen, freiheitlichen, gleichberechtigten und solidarischen Gesellschaft einzuhalten und …“

Humanistische Werte in der Einwanderungsgesellschaft – Tagung in Berlin

Samstag, 5. November 2016

(…)”Dr. Ralf Schöppner, Philosoph und Geschäftsführender Direktor der Humanistischen Akademie, stellte den Gästen einige zentrale Elemente eines zeitgenössischen Humanismus vor. In einem aktuell diskutierten Entwurf des Humanistischen Verbandes stünden Lebensfreude und Selbstbestimmung, “brennen” für eine bessere Welt, Kritik und Toleranz sowie Weltlichkeit im Mittelpunkt.”

>>Zum Artikel auf hpd.de

“Ethik ist wichtiger als Religion”

Sonntag, 17. Juli 2016

Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 12. Juli 2016: “Dem religiösen Fanatismus wollen Kirchen mit mehr Religion entgegenwirken. Dabei sollte der Ethikunterricht an Bedeutung gewinnen: Er lehrt die humane Lebensgestaltung.” (weiterlesen…)

Zürich 23.06.2016: Null Acht Vierzehn — Wie normal ist Autismus?

Sonntag, 10. April 2016

Humanistinnen und Humanisten in aller Welt zelebrieren jeweils am 21. Juni ihren eigenen Feiertag: Der Welthumanistentag steht Jahr für Jahr im Zeichen der Toleranz, der Menschlichkeit und der persönlichen Freiheit jedes und jeder Einzelnen. Auch die FreidenkerInnen in der Schweiz organisieren jeweils um den 21. Juni herum Veranstaltungen, die den Menschen feiern und ins Zentrum des Interesses stellen. Oftmals auch besondere Menschen, die in unserer Gesellschaft kaum Beachtung finden.

In einer humanistischen Gesellschaft hat jede und jeder das Recht, sich nach ihren oder seinen Fähigkeiten frei zu entfalten. Eine humanistische Gesellschaft gibt allen die hierfür notwendigen Werkzeuge in die Hand. Sie bietet Hand, wo Hilfe gebraucht wird. Sie gibt auch Menschen einen Raum, die in dieser oder jener Weise anders sind als die meisten. Wer anders ist als der Mainstream, gehört nicht «schon aus Prinzip» zurechtgeklopft und umgeschult. Wer anders ist, ohne damit jemandem zu schaden, braucht Werkzeuge und Hilfen, mit denen er den von ihm oder ihr gewählten Platz in der Gesellschaft selbstbestimmt finden und gestalten kann. Wer anders ist, will dennoch verstanden und in die Gesellschaft aufgenommen werden. Wir sind nur dann eine menschenwürdige, humanistische Gesellschaft, wenn wir dazu in der Lage sind, Andersartige nicht nur zu tolerieren, sondern zu akzeptieren.

Auch Menschen mit Autismus sind «anders». Viele von ihnen leiden nicht nur an der mit Reizen überfluteten Gesellschaft, sondern auch an unserem Umgang mit ihnen: Da sind zweifelhafte Erziehungs- und Therapiemethoden, mit denen viele von ihnen in ihrer Kindheit und Jugend malträtiert werden. Sie leiden unter Vorurteilen, die unsere Gesellschaft ihnen entgegenbringt. Dies nicht trotz, sondern auch wegen Hollywood (Rainman & Co.). Darum widmen die Zürcher FreidenkerInnen ihnen die diesjährige Veranstaltung zum Welthumanistentag.

Wie aber gibt man Menschen eine Plattform, die genau aufgrund ihrer Andersartigkeit dem Rampenlicht eher ausweichen? Ganz einfach: Man findet zwei Mutige, die sich trotzdem in die Öffentlichkeit stellen. Wir freuen uns deshalb sehr darüber, dass wir am 23. Juni 2016 im Volkshaus Zürich diese zwei werden begrüssen dürfen.

Buchcover zu VerstörungstheorienMarlies Hübner hat ihre Diagnose «Autismus» erst im Erwachsenenalter erhalten. Den Umgang damit und mit einer für sie komplizierten und reizüberfluteten Umwelt hat sie in ihrem ersten Buch verarbeitet, das Anfang März beim Verlag «Schwarzkopf & Schwarzkopf» erschienen ist. Sie wird für uns aus ihrem Werk lesen. Es heisst «Verstörungstheorien — Die Memoiren einer Autistin, gefunden in der Badewanne».

 

 

 

 

 

Buchcover Goodbye, Jehova!

Die zweite Lesung des Abends wird Misha Anouk halten. Auch der bekannte Slam Poet ist Autist sowie Autor. Nach Marlies Hübners Lesung wird er ein paar seiner besten Texte vortragen zu Themen wie Autismus, Ausgrenzung, Sexismus und zu seiner Zeit bei den Zeugen Jehovas. Sein eigenes autobiografisches Buch dürfte viele FreidenkerInnen besonders interessieren. Es dreht sich weniger um Autismus, sondern um Misha Anouks Ausbrechen aus der Sekte der Zeugen Jehovas. Es erschien im Herbst 2014 und heisst «Goodbye, Jehova! — Wie ich die bekannteste Sekte der Welt verliess».

 

 

 

Beide Bücher sind vor Ort am Büchertisch zu haben. Die AutorInnen werden auch Zeit haben für eine Fragerunde zum Thema Autismus und werden ihre Bücher auf Wunsch nach den Vorträgen signieren. Der Eintritt beträgt 15 Franken, ist aber für Mitglieder der FreidenkerInnen gratis.

Wann: Zürich, Donnerstag, 23. Juni 2016, 20:00 Uhr, Türöffnung 19:30
Wo: Volkshaus, «Blauer Saal», Stauffacherstrasse 60, Zürich

Studie zur Integration: “Teufelskreis aus Diskriminierung und Integrationsverweigerung”

Montag, 14. März 2016

“Forscher aus den USA und Frankreich haben untersucht, was der Integration von Einwanderern im Weg steht. Ein Haupthindernis ist offenbar die Religion.

Manche Bücher muss man trotz ihres Titels lesen. In den Vereinigten Staaten ist eine soziologische Studie erschienen, deren Cover nichts Gutes verheißt: “Warum die Integrationvon Muslimen in christlich geprägten Gesellschaften scheitert”. Doch wer sich nicht abschrecken lässt, wird angenehm überrascht. Denn ihn erwartet kein apokalyptisches Szenario Sarrazin’scher Machart, sondern eine fundierte Studie, die erklärt, warum die Integration von Muslimen eine besondere Herausforderung ist und wie sie doch gelingen könnte. (weiterlesen…)

Technische Uni Dortmund schliesst Raum der Stille nach Vereinnahmung durch orthodoxe Muslime

Samstag, 6. Februar 2016

Aus für den “Raum der Stille”: Das Rektorat der TU Dortmund hat den für Menschen aller Glaubensrichtungen gedachten Rückzugs- und Gebetsraum geschlossen. Muslimische Studierende hatten ihn weitgehend in Beschlag genommen, die Nutzungsordnung missachtet und dabei gegen die Gleichberechtigung von Mann und Frau verstossen.

Der Westen berichtet ausführlich. Das lesenswerte Antwortschreiben des Rektorats an drei Studierende, die sich wegen der Schliessung diskriminiert fühlen, ist hier zu lesen: PDF. Darin heisst es unter anderem:

Wir begrüßen auch ausdrücklich, dass Sie sich in Ihrem Schreiben gegen eine Diskriminierung bestimmter Gruppen von Studierenden aussprechen, denn genau um diese Diskriminierung zu vermeiden, war die Schließung des Raumes erforderlich. [...]

Eine Begehung durch den AStA ergab nämlich, dass in dem Raum, entgegen der Nutzungsordnung, diverse Gebetsteppiche und Korane gelagert wurden sowie Flugblätter in arabischer Schrift und deutschsprachige Belehrungen auslagen, die unter anderem Hinweise enthielten, wie sich Frauen zu kleiden und zu benehmen hätten (z. B. Tragen eines Kopftuches, Verzicht auf Parfüm, etc.). Ferner wurde die Nutzung durch externe Dritte im Rahmen von Gruppenveranstaltungen sowie die Verwendung von Raumteilern zur Geschlechtertrennung festgestellt.

Dies alles veranlasste den AStA, den Raum vorübergehend zu schließen und mit den für die Verstöße Verantwortlichen zunächst ein klärendes Gespräch zu führen. Nach Wiederherstellung der Ordnung und Inaussichtstellung einer positiven Prognose wurde der Raum wieder geöffnet. Zugleich wurde der Raum zur Schaffung einer gewünschten Behaglichkeit mit zwei Sofas, Bücherregalen und einem ca. 2 x 2 m großen, auf eine Leinwand gespannten Wandbild ausgestattet.

Nunmehr haben uns neue Beschwerden anderer Studierender über ganz erhebliche Verstöße gegen die Benutzungsordnung erreicht, die uns schon wegen des damit zugleich verbundenen und unter keinen Umständen hinnehmbaren Verstoßes gegen den oben bereits zitierten Art. 3 unseres Grundgesetzes (u. a. Gleichberechtigung von Mann und Frau) zu einem unverzüglichen Handeln gezwungen haben.

Danach wurden mehrfach weibliche Besucher des Raumes am Eingang von männlichen muslimischen Nutzern abgefangen und darauf hingewiesen, dass sie nur Zugang zu einem kleineren, optisch und tatsächlich abgegrenzten Raumteil hätten, der größere Raumteil sei nur Männern vorbehalten. [...]

Vor diesem Hintergrund betrachten wir den Versuch, einen neutralen und allen Glaubensrichtungen in gleicher Weise zur Verfügung stehenden „Raum der Stille“ zu schaffen, leider als gescheitert. [...]

Ihre Ansichten bezüglich einer angeblichen Verhöhnung, einer Diskriminierung, einem antiislamischen Rassismus oder einem Generalverdacht weisen wir aus den genannten Gründen auf das Schärfste zurück. Ihre Anmerkungen zur Bedeutung der Integration greifen wir gerne auf und erlauben uns zu ergänzen, dass hierzu die Kenntnis und Akzeptanz der in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze gehört, an die wir alle gebunden sind. Gleichberechtigung von Mann und Frau ist dabei ein unantastbarer Kernbereich.

Der Gebetsraum mit den Raumteilern zur Geschlechtertrennung. Bild TU Dortmund / Der Westen

Der Gebetsraum mit den Raumteilern zur Geschlechtertrennung. Bild TU Dortmund / Der Westen

“Sie soll den religiösen Frieden sichern”

Freitag, 28. August 2015
Lilo Roost - Vischers, Koordinatorin von Religionsfragen, Basel

Lilo Roost - Vischers, Koordinatorin von Religionsfragen, Basel

 

Portrait der Lilo Roost-Vischer, Koordinatorin für Religionsfragen, im Tagesanzeiger vom 27.08.2015:

Im multi-religiösen Basel mit 470 Religionsgemeinschaften – nicht zu vergessen die Konfessionslosen, die mittlerweile annähernd 50% der Einwohner ausmachen, hat sie die herausfordernde Aufgabe den “religiösen Frieden” zu sichern…. (weiterlesen…)

Und täglich grüsst das Murmeltier…

Freitag, 14. August 2015

Bericht von SPIEGEL online über die Auswirkungen des Burka Verbots in Frankreich: (weiterlesen…)

Der Irrglaube der religiösen Integration

Dienstag, 27. Januar 2015

Für leere Phrasen zur Integration braucht es keine muslimischen Dachverbände, die sich zudem dazu erdreisten, als Sprachrohr der Schweizer Muslime zu fungieren.
http://bazonline.ch/basel/stadt/Der-Irrglaube-der-religioesen-Integration/story/17332033

Islam als Schweizer Landeskirche? Was dafür und was dagegen

Montag, 26. Januar 2015

In der «Schweiz am Sonntag» forderte Kirchenrechtler Martin Grichting am Wochenende genau das Gegenteil: Man sollte den Katholiken und Reformierten ihren Status wegnehmen und das ganze System «Landeskirche» abschaffen. Auf watson gibt’s die Pro’s & Con’s. Auf der Pro-Seite steht Rifa’at Lenzin. Sie sagt, es komme einer Diskriminierung gleich, den Islam nicht öffentlich-rechtlich anzuerkennen. Auf der Contra-Seite steht Reta Caspar. Die islamischen Gemeinschaften seien ideologisch zu uneinheitlich für eine öffentlich-rechtliche Anerkennung und das System der Landeskirchen sei an sich hinfällig, sagt sie.
http://www.watson.ch/!873697675

http://www.watson.ch/!873697675