Archiv für die Kategorie „Humanistische Ethik“

Zürich: Für den Krieg arbeiten und am Sonntag für den Frieden beten

Dienstag, 17. Mai 2011

Ex-Bundesrätin Ruth Metzler wird Präsidentin des Osec ― des Kompetenzzentrums der Schweizer Aussenwirtschaftsförderung an der Stampfenbachstrasse in Zürich. Die Osec hatte kürzlich auch einen Stand an der Waffenmesse in IDEX in Abu Dhabi, wo 37 Schweizer Rüstungsfirmen ihre Produkte anpriesen: Mowag (General Dynamics), Rheinmetall, Andair, Crypto AG, Vectronic AG, Swissarms, Aimpoint AB, Curtiss WrigthAntriebstechnik, EDAK, Garant, Geobrugg AG, usw. – Die diktatorischen Potentaten im Nahen Osten kauften an dieser Messe Waffen, um ihre Herrschaft zu sichern. Während das Volk für Freiheit und demokratische Rechte kämpfte, aber auch für Arbeit und Brot, beteiligte sich Schweizer Firmen mit derOsec an dieser Waffenmesse im Pulverfass des Nahen Ostens. Wird die sympathische Ruth Metzler als Präsidentin der Osec auch Kriegsmaterialexporte fördern, die Beihilfe zum Mord? Wird der Bundesrat die Waffenexporte an die Nato Staaten die in Afghanistan, Pakistan und in Libyen Krieg führen stoppen?
Von 1975-2010 exportierte die Schweiz für 14,068 Milliarden Franken Kriegsmaterial, laut der offiziellen Statistik des Bundes. Zu einem grossen Teil gingen diese Ausfuhren an Krieg führende Staaten, in Spannungsgebiete, an menschenrechtsverletzende Regimes und an arme Länder in der Dritten Welt in denen Menschen hungern. In diesen Zahlen des Bundes ist der Export von Dual-use Gütern nicht enthalten, (Güter die militärisch wie zivil verwendet werden können) auch nicht der Export von militärischen Pilatus-Flugzeugen mit denen viele Menschen in Kriegen getötet wurden. Auch die Finanzierung von Waffengeschäften durch Grossbanken und die Zürcher Kantonalbank ist nicht in diesen 14,068 Milliarden enthalten. Die Zürcher Kantonalbank finanzierte seinerzeit Waffengeschäfte nach der Türkei. Heute soll die Zürcher Kantonalbank keine Waffengeschäfte mehr finanzieren.
Zu vermerken ist: Für die Zürcher Politiker im Regierungs- Kantons- Stadt- und Gemeinderat ist das Thema Kriegsmaterialport von Zürcher Firmen kein Thema, wie für die Medien Zürichs auch nicht. – Zürichs Devise ist: Für den Krieg arbeiten und am Sonntag für den Frieden beten.
An der Waffenmesser in Dhubai priesen die subventionierten Rüstungsbetriebe des Bundes im „Swiss Pavillon“ Munition aller Art an, „die besten Handgranaten der Welt“, ein „Upgrade“ für Panzerhaubitzen M-109, das für „für viele Jahre Feuerkraft auf dem neusten Stand der Technik bietet. Oder den 120-mm Minenwerfer „Bighorn“. Der Ruag Werbespot dazu: „Das Schlachtfeld der Zukunft verlangt leichte und eine einsetzbare Feuerunterstützung.“
H. Frei

USA: Atheisten fordern eigene Militärseelsorger

Sonntag, 8. Mai 2011

In der US-Armee gibt es ca 3000 Seelsorger, welche den SoldatInnen – ungeachtet ihrer Religionszugehörigkeit – beistehen sollen. Die grosse Mehrheit der Seelsorger sind Christen, einige wenige Muslime oder Juden, einer ist Buddhist. Demnächst könnten ein Hindu und ein Wicca Seelsorger folgen. Atheisten und säkulare Humanisten fordern nun Gleichberechtigung und eigene Seelsorger: Humanisten könnten den gleichen Dienst erfüllen wie religiöse Seelsorger.

Der Vorstoss ist Teil einer Kampagne der Atheisten, welche den Freidenkern Anerkennung in der Armee und damit Erleichterungen in der Finanzierung und in der Organisation von Treffen der freidenkenden Armeeangehörigen verschaffen wollen.

Gemäss einer Statistik des Verteidigungsministeriums bezeichnen sich rund 9’400 der 1.4 Millionen Aktiven als Atheisten oder Agnostikeror, mehr als Juden, Muslime, Hindus oder Buddhisten. Die Freidenker gehen zudem davon aus, dass unter den  285’000 Aktiven, welche angeben, sie hätten keine religiöse Präferenz, sich noch eine viel grössere Anzahl Freidenker verbergen, die sich erst bei der offiziellen Akzeptanz outen würden. Militärseelsorger widersprechen dieser Annahme und sagen, dass die Mehrheit jener Gruppe religiös sei, nur nicht so stark.

Die Freidenker monieren zudem, dass – obwohl Missionierung offiziell verboten sei – ein subtiler Druck zur Konversion zum Christentum bestehe. Insbesondere die Suizidpräventions- und Antistressprojekte, welche die Resilienz der Aktiven stärken sollen, würden von religiösen Codes triefen und eine Gottheit und ein Leben nach dem Tod suggerieren.

Im Herbst 2010 haben Freidenker im Fort Bragg Widerstand geleistet gegen eine Veranstaltung der Billy Graham Evangelistic Association mit dem Titel “Rock the Fort”, die auf Antrag der Militäseelsorge auf dem Militärgelände stattfand und finanziell und logistisch von der Armee unterstützt worden war. Im Gegenzug verlangen nun Freidenker dieselbe Unterstützung für einen geplanten säkularen Anlass im Herbst 2011 mit atheistischen Musikern und Richard Dawkins als Gastredner. Der Antrag wurde abgelehnt, weil der Anlass nicht genug TeilnehmerInnen haben werde, um die Nutzung des Militärgeländes zu rechtfertigen. Der Antragsteller hat den Entscheid angefochten.

http://www.nytimes.com/2011/04/27/us/27atheists.html

Weiterbildung für FVS-RitualbegleiterInnen

Montag, 18. April 2011

Weiterbildung 2011

Samstag, 28. Mai 2011
Hotel Amaris, beim Bahnhof Olten

10–13 Uhr

„Trennung, Trauer und weltlicher Trost”

Workshop mit Gudrun Orlet
Sterbe- und Trauerbegleiterin
Autorin von  „Die Wurzeln beginnen zu blühen – Zeitgemäße Gedanken zum Tod“  2. Auflage 2011

Mittagessen im Restaurant Gleis 13

14–16 Uhr

„Weltliche Hochzeit”

Zwei Fallbesprechungen mit
Reta Caspar
Christian Grichting

Kosten

inkl. Mittagessen: CHF 130

Anmeldung

durch Einzahlung des Kursgeldes auf
Postkonto  84-4452-6
Freidenker-Vereinigung der Schweiz
Vermerk: „Weiterbildung 2011”
IBAN: CH7909000000840044526

Es hat 12 Plätze, Anmeldungen von aktiven RitualbegleiterInnen haben Vorrang.

Voraussetzungen

Mitgliedschaft FVS

Kontakt

info@frei-denken.ch oder 031 371 65 67

Deutschland: “Ethikkomission für sichere Energieversorgung” – Christen übervertreten

Montag, 4. April 2011

Angesichts der Katastrophe von Fukushima hat Bundeskanzlerin Angela Merkel eine “Ethikkommission für sichere Energieversorgung” gegründet, die klären soll, ob Atomenergie in Deutschland ethisch verantwortbar ist. Das Gremium unter Leitung des ehemaligen Bundesumweltministers Klaus Töpfer und des Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Matthias Kleiner, soll den angestrebten Ausstieg aus der Atomenergie begleiten und sich mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzen. Die Kommission besteht aus 11 Vertretern aus Gesellschaft und 3 Vertretern der Kirchen.

Welchen Beitrag die drei Kirchenvertreter Ulrich Fischer, Alois Glück und Reinhard Marx zur Ausstiegsdebatte liefern sollen, ist nicht ersichtlich, warum Umweltverbände nicht dabei sind ist unverständlich.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/atomkatastrophe-in-fukushima-ein-biblisches-gebot-1.1080890

Weitere Mitglieder der Ethikkommission:

Ulrich Beck, Philosoph
Reinhard Hüttl, Forst- und Bodenwissenschaftler
Klaus von Dohnanyi, früherer Hamburger Bürgermeister SPD
Walter Hirche, früherer niedersächsische Wirtschaftsminister FDP)
Jürgen Hambrecht, scheidender BASF-Chef
Michael Vassiliadis, Vorsitzende der Gewerkschaft IG BCE

3 Frauen, deren Interessenvertretung bis jetzt nicht bekannt ist.

Kein Mitglied anderer Glaubensgemeinschaften und kein Vertreter der Konfessionsfreien.

TV-Tips SFTV 11:00: Neue Ethik der Gabe – freiwillige Zuwendungen anstelle steuerlicher Zwangsabgaben.

Sonntag, 20. März 2011

Die Staaten sind überschuldet, die Sozialsysteme platzen aus allen Nähten, und die Gesellschaft driftet auseinander. Angesichts dieser Situation plädiert Peter Sloterdijk für eine neue Ethik der Gabe: für freiwillige Zuwendungen anstelle steuerlicher Zwangsabgaben. Er definiert das Verhältnis zwischen Bürger und Staat von Grund auf neu – und weist damit weit über das hinaus, was an Allgemeinplätzen über die Welt «nach der Krise» kursiert.

Wiederholungen:

20.03.11 | 11:00 SF1 Peter Sloterdijks Vision der… Doku Sendung aufnehmen Auf Watchlist setzen/entfernen
22.03.11 | 12:00 SFi Peter Sloterdijks Vision der… (W) Doku Sendung aufnehmen Auf Watchlist setzen/entfernen
22.03.11 | 04:30 SF1 Peter Sloterdijks Vision der… (W) Doku Sendung aufnehmen Auf Watchlist setzen/entfernen
26.03.11 | 08:50 SF1 Peter Sloterdijk

Japan: Katastrophen – aber keine Apokalypse

Mittwoch, 16. März 2011

Es gibt kaum einen Bericht über Japan, der sich nicht irritiert zeigt von der Gelassenheit der JapanerInnen angesichts der Natur- und Technikkatastrophen. Auch in der NZZ spricht Ludger Lütkehaus von der “mentalen Immunabwehr” der JapanerInnen, ihrem “Katastrophen-Stoizimus”. Aber – typisch christlich gepägt – kommt auch er als Atheist nicht ohne den zweifachen Gebrauch des Begriffs Apokalypse aus. Doch genau diesen Begriff verwenden die JapanerInnen nicht, weil sie eben nicht an diesen tobsüchtigen christlichen Gott glauben, der die Menschen mit Katastrophen auf den richtigen Weg bringen oder schliesslich mit der Apokalypse – dem schauderhaften Weltuntergang, den nur die Rechtgläubigen überleben – bestrafen will. Unbelastet von diesem christlichen Glauben verschwenden sie keine Energie an die Frage, wer warum damit bestraft werden soll und fühlen sich nicht schuldig, sondern einfach verantwortlich – die beste Voraussetzung, die immensen Probleme anzupacken und nicht zu bejammern. Ohne diese religiöse Vorstellung verkraften die Menschen schwierigste Situationen offensichtlich besser als mit – denken wir an Haïti, wo die viele Menschen aus lauter Rechtgläubigkeit immer noch die Hände gefaltet im Schoss ruhen lassen und auf Erlösung warten.

In den Bildern, die uns aus Japan erreichen, können wir schlicht Menschlichkeit sehen. Menschen helfen Menschen, trösten Menschen – ohne Aussicht auf persönliche Belohnung, ohne die viel beschworene christliche Hoffnung auf das Jenseits – Japan ist ein Lehrstück für die Humanität des Pragmatismus.

Reta Caspar

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/gelassen_bleiben_1.9909887.html

GBS-Ethikkomission empfiehlt Zulassung der PID

Mittwoch, 16. Februar 2011

Grundsätzlich sollten alle Menschen, die den beschwerlichen Weg der künstlichen Befruchtung wählen, die Möglichkeit zur Präimplantationsdiagnostik PID haben. Dies geht aus einer Stellungnahme der Ethikkommission der Giordano-Bruno-Stiftung hervor, die heute den Mitgliedern des Deutschen Ethikrats zugestellt wurde.

In dem Gutachten, an dem führende deutsche Ethikexperten mitgewirkt haben, heißt es: “In einem liberalen Gemeinwesen sollten mündige Bürgerinnen und Bürger tun und lassen dürfen, was sie wollen, solange es ihnen nicht mit guten Gründen verboten werden kann.” Solche “guten, verallgemeinerungsfähigen Gründe” gebe es weder für ein Verbot der PID noch für die von einigen Politikern vorgeschlagene Beschränkung der PID etwa auf Paare, deren erbliche Vorbelastung erwiesen ist.

Um dies nachzuweisen, widerlegt die Kommission die wichtigsten Argumente, die in der politischen Debatte bislang gegen die Zulässigkeit der PID vorgebracht wurden. So führen die Autoren aus, dass die Annahme, frühe Embryonen besäßen die “volle Menschenwürde”, auf religiösen Überzeugungen beruhe, die keine Allgemeingültigkeit beanspruchen könnten.

Zwar stehe es jeder Bürgerin und jedem Bürger frei, Präimplantationsdiagnostik als “Sünde” zu verurteilen, doch niemand habe das Recht, diese Sichtweise Andersdenkenden aufzuzwingen. Mit den Grundsätzen einer liberal-pluralistischen Demokratie sei es nicht vereinbar, “dass der Staat seinen Bürgern eine bestimmte weltanschaulich gebundene Vorstellung vorschreibt”. Daher sollte die Gesetzgebung so beschaffen sein, dass “die reproduktive Autonomie der Bürger maximiert und staatliche Eingriffe auf ein rational vertretbares Maß minimiert werden”.

Kritik äußert die Kommission insbesondere an der Überzeugung, dass aussondernde Präimplantationsdiagnostik dem “Lebensinteresse von Embryonen” zuwiderlaufe. Denn es sei offensichtlich, dass Embryonen, die nichts spüren und bei –196 Grad kryokonserviert werden können, kein subjektives Lebensinteresse besitzen.

Auch das häufig vorgebrachte Argument, die Auswahl gesunder Embryonen laufe auf eine Herabsetzung von Behinderten hinaus, hält die Kommission für verfehlt: “Die Annahme, dass die Vernichtung befruchteter Eizellen mit genetischen Defekten zur Diskriminierung von Behinderten führt, ist ähnlich absurd wie die Forderung nach Abschaffung der Impfung gegen Kinderlähmung, weil diese eine Diskriminierung von Menschen mit Kinderlähmung zur Folge haben könnte. Wer eine rationale, humanistische Sichtweise vertritt, dem sollte klar sein, dass Behinderte und Kranke unsere volle Unterstützung verdienen, Behinderung und Krankheit jedoch nicht”.

Insbesondere im Interesse der Mütter empfiehlt die Kommission, nur die Embryonen einzupflanzen, die die besten Aussichten auf eine gesunde Entwicklung haben. Außerhalb Deutschlands würden Mediziner bereits routinemäßig nach dem Embryo mit den besten Entwicklungschancen fahnden. Es sei nicht einzusehen, warum eine solche Praxis nicht auch in Deutschland möglich sein soll: “Wenn sich Eltern gegen einen genetischen Defekt entscheiden, dann liegt ihr Motiv darin, Belastungen ihres künftigen Kindes zu vermeiden, ihm optimale Startbedingungen für das Leben zu schenken und selbst auch zusätzlichen Mühen zu entgehen. Hieran ist nichts verwerflich.”

Angesichts der Möglichkeit, PID in den Nachbarländern durchführen zu lassen, würden die geplanten Restriktionen nach Ansicht der Kommission ohnehin nur jene Bürgerinnen und Bürger betreffen, die sich eine PID im Ausland nicht leisten können. Dies sei sozial ungerecht und auch rechtspolitisch bedenklich: “Der Gesetzgeber sollte davon absehen, ein Gesetz zu beschließen, das den Glauben an den Rechtsstaat mit allgemein verbindlichen Normen untergraben könnte.”

Lesen Sie die vollständige Stellungnahme unter:
http://www.giordano-bruno-stiftung.de/pid.pdf

«Ein Kind soll auch sterben dürfen.»

Sonntag, 13. Februar 2011

Eine Studie des amerikanischen National Institute of Child Health and Human Development der Daten von 18 bis 22 Monate alten Kindern zugrunde liegen, die zwischen 1998 und 2003 in der 22. bis 25. Schwangerschaftswoche geboren wurden, gibt zu denken: Das Risiko eines mit 600 Gramm geborenen Kindes, sehr schwer behindert zu sein, beträgt 76 bis 85 Prozent.

http://www.sonntagonline.ch/index.php?show=news&id=1479

Präimplantationsdiagnostik: pro und contra

Mittwoch, 9. Februar 2011

NZZ, 9.2.2011
“Verglichen mit anderen Erregungen, etwa der über masslose Boni-Zahlungen, bleibt die Debatte um die ethisch heikle Präimplantationsdiagnostik eher still. Ist das Angebot dieser Technik zu verlockend?”

Ganzer Artikel: http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/zeugung_auf_probe_1.9406340.html?ticket=ST-120456-3LU1EYjTgNz0eWl1nYVcn25SL4kfHJpJfiN-20

Gerechtigkeit und ihre Grenzen

Samstag, 29. Januar 2011

NZZ
John Rawls prägt die philosophische Diskussion über Gerechtigkeit seit nunmehr vier Jahrzehnten. Die Kraft seiner Theorie ist offenbar ungebrochen. Martha Nussbaum und Amartya Sen setzen sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln – wohlwollend kritisch – mit ihr auseinander. Den neuen Büchern der beiden ist nicht nur das gemeinsam. Sie sind auch beide Rawls gewidmet. Beide Autoren verfolgen ihre jeweils eigenen philosophischen Anliegen aus geringerer oder grösserer Distanz zu Rawls. In beiden Büchern spielt das Konzept der Befähigungen (engl. «enablings»), an dem Nussbaum und Sen eine Zeitlang gemeinsam gearbeitet haben, eine zentrale Rolle. Auch in ihren Zielsetzungen sind sich Nussbaum und Sen ähnlich. Sie wollen praktikable, theoretisch fundierte Hinweise darauf geben, wie sich Gerechtigkeit weltweit gegen Ungerechtigkeit durchsetzen kann. Sie beschreiten allerdings ganz unterschiedliche Wege.
Ganzer Artikel:

http://www.nzz.ch/magazin/buchrezensionen/gerechtigkeit_und_ihre_grenzen_1.9263770.html