Archiv für die Kategorie „Atheismus“

D: Atheismus kann Asylgrund sein

Dienstag, 24. Oktober 2017

“Ein Pakistaner aus Borken, der sich vom Islam abgewendet hat und Atheist geworden ist, hat Anspruch auf Asyl. Mit diesem Urteil hat das Verwaltungsgericht in Münster dem Mann am Montag (07.08.2017) recht gegeben. Das Bundesamt für Migration hatte seinen Asylantrag zuvor abgelehnt.”

 

http://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/asyl-wegen-religion-100.html

Grossbritanien: “Majority of Britons are non-religious, social attitudes survey confirms”

Montag, 17. Juli 2017

Humanists UK -Newsletter vom July 2017:

The latest edition of the British Social Attitudes Survey confirms: 53% of Britons say they do not have a religion.
This significantly undermines claims of Prime Ministers past and present that we live in a ‘Christian country’, along with traditional justifications for things like 26 bishops voting in the House of Lords or the existence of religious schools which segregate our children and our communities.

Based on the results of the annual British Social Attitudes Survey, we made a clear call for a re-evaluation of the privileged place of religion in British public life.

Elsewhere, we had major successes. In Wales, the First Minister announced that Wales would join England and Scotland in funding abortion care for Northern Ireland women, making our campaign to help Northern Ireland women who travel to Britain for an abortion one of our most rapidly successful campaigns of recent years.

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“Religion lindert die Angst vor dem Tod?” – Weltweite Studie zu einem wenig erforschten Thema

Freitag, 31. März 2017

Artikel auf spiegel.de vom 29.03.2017:

Wenn am Ende das Paradies wartet, kann die Reise in den Tod gar nichts so schlimm werden. Eine gängige Theorie besagt, dass religiöse Menschen weniger Angst vorm Sterben haben. Das einzige Problem an der Schlussfolgerung: So richtig solide nachgewiesen wurde bislang nicht, dass Gläubige es mit dem Gedanken ans Sterben einfacher haben.



Jetzt werteten Forscher um Jonathan Jong von der Coventry University und Kollegen hundert Fachartikel zum Thema aus, die zwischen 1961 und 2014 erschienen sind. Die Arbeiten enthielten Daten von 26.000 Menschen weltweit. Demnach kann ein fester Glaube tatsächlich die Angst vor dem Tod abschwächen. Allerdings kommt es auf die Motivation an, die hinter dem Glauben steckt. Und auch Atheismus kann die Angst vor dem Tod lindern.

Zunächst zu den Gläubigen: Die Forscher fanden einen leichten Zusammenhang zwischen Religiosität und weniger Todesangst. Je gläubiger die Menschen waren, desto weniger Angst hatten sie vor dem Tod, berichten die Forscher im Fachmagazin “Religion, Brain and Behavior”. Dabei war es egal, ob Religion als Glaube an Gott, an ein Nachleben oder religiöses Verhalten wie Kirchgänge oder regelmäßiges Beten definiert war.

Allerdings stellten die Forscher einen Unterschied zwischen Menschen fest, die aus eher pragmatischen Gründen, etwa wegen des sozialen Umfelds, eine Religion praktizierten und jenen, die tatsächlich tief gläubig waren. Die Tiefgläubigen hatten demnach weniger Angst vor dem Tod als die Zweckgläubigen.

Aber auch Atheisten kommen offenbar besser mit dem Gedanken ans Sterben klar als solche, die Religion etwa aus sozialen Gründen praktizieren. Elf der untersuchten Studien prüften die Theorie, ob einerseits Atheisten und Tiefgläubige am wenigsten Angst vor dem Tod haben und andererseits Menschen, die sich in ihrer Überzeugung nicht sicher sind, am meisten. Zehn dieser elf Untersuchungen bestätigten die These.

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Folien zu “Atheismus im Sozialismus”

Sonntag, 26. März 2017

Anlässlich der Jahresversammlung der Freidenkenden Region Bern FRB referierte die Berner Religionswissenschaftlerin Dr. Anja Kirsch am 25. März 2017 zum Thema

REAL ERFOLGREICH? ENTKIRCHLICHUNG UND ATHEISMUS IM SOZIALISMUS UND DIE FOLGEN

Freundlicherweise hat sie die Folien zum Vortrag zur Veröffentlichung freigegeben.

Folien Vortrag Atheismus im Sozialismus.pdf

 

 

Afrikanische Atheisten: Gottlos in Ghana

Samstag, 4. März 2017

Artikel auf nzz.ch vom 04.03.2017:

Der religiöse Extremismus äussert sich in Afrika nicht nur islamisch, sondern auch christlich. Freikirchen sind in Ghana allgegenwärtig und oft fanatisch. Eine Gruppe Ungläubiger gibt Gegensteuer.

Vor fünf Jahren hat das Meinungsforschungsinstitut WIN-Gallup einen Glaubensindex veröffentlicht. Er wurde angeführt vom westafrikanischen Land Ghana. Auf die Frage «Sind Sie religiös?» antworteten dort 96 Prozent mit Ja. (Zum Vergleich: Saudiarabien 75 Prozent, Schweiz 50 Prozent, China 14 Prozent.) Ghana ist mehrheitlich christlich, der Norden des Landes ist muslimisch geprägt. Vor allem haben sich in den letzten Jahren jedoch, wie in vielen subsaharischen Ländern, die evangelikalen Freikirchen explosionsartig ausgebreitet. Ihre Priester locken oft mit Wundern, angeblichen Heilungen und masslosen Versprechungen von Reichtum neue Schäfchen an, die dann regelmässig skrupellos ausgenommen werden. Ihre riesigen Kirchen, die Plakate und die hysterischen Anwerber sind allgegenwärtig im Land.

Aus der Familie ausgeschlossen

Einigen aufgeklärteren Ghanesen geht dieser Glaubensterror langsam auf die Nerven. So bildete sich ebenfalls vor fünf Jahren, als die obige Umfrage veröffentlicht wurde, in der Hauptstadt Accra eine Gruppe von Atheisten. Anfangs tauschte man sich nur über soziale Netzwerke aus, dann begann man sich regelmässig zu treffen, inzwischen hat die Gruppe der Gottlosen einen offiziellen Verein namens Humanist Association of Ghana (HAG) gegründet, der etwa 40 offizielle Mitglieder zählt. Viele von ihnen verfügen über eine höhere Bildung, manche haben einen christlichen, manche einen muslimischen Hintergrund.

Präsidentin des Klubs ist die 32-jährige Roslyn Mould. Sie hat moderne Sprachen studiert und arbeitet im Gas- und Ölsektor. Es geht ihr vor allem darum, Gleichgesinnten zu signalisieren, dass sie nicht allein sind. Denn angesichts der öffentlichen Übermacht von religiösen Stimmungsmachern in Ghana müsse sich ein Zweifler wie ein einsamer Irrer vorkommen, sagt Mould. Sie ist überzeugt, dass es viele Agnostiker und Atheisten gebe, die jedoch Angst vor einem «Comingout» hätten.

An diesem Sonntagabend, wo man sich zu einer kleinen Geburtstagsparty für Moulds Ehemann trifft, wissen einige Vereinsmitglieder von harten Reaktionen zu berichten. Bei einigen weigerten sich die Eltern auf einmal, ihr Schul- oder Studiengeld zu bezahlen, oder schlossen sie überhaupt aus der Familie aus. Viele verloren Freunde, als sie Kritik gegen die Kirche äusserten. Ein junger Mann berichtet, dass ihn die Familie regelmässig zu Verwandtentreffen vorlade, wo er dann einem Trommelfeuer von Bekehrungsversuchen ausgesetzt werde.

Der 28-jährige Agomo hat sogar schon Todesdrohungen erhalten, in Form von Zetteln, die ihm an der Universität in die Tasche gesteckt wurden. «Ich ging schon als Knabe lieber ans Meer als in die Kirche, die mich langweilte», erinnert er sich. Seine Mutter war fromm, aber der Vater ermunterte ihn zu lesen, auch Kritisches. «Mit 13 realisierte ich, dass es Gott wahrscheinlich nicht gibt. Mit 17 begann ich, offen zu meinem Unglauben zu stehen. Das machte mich einsam. Die HAG kennenzulernen, war für mich eine der besten Erfahrungen meines Lebens.»

Das Leben in Afrika ist im Allgemeinen gemeinschaftlicher orientiert als in Europa. Auch Kirchen sind nicht nur eine religiöse, sondern auch eine soziale Angelegenheit. Wer nicht zum Gottesdienst erscheint, gilt als Eigenbrötler und Aussenseiter. Umso wichtiger ist es, dass auch Unreligiöse sich irgendwo treffen können und nicht lediglich die Kirche besuchen müssen, um sich aufgehoben zu fühlen. Mould enerviert sich über das, was sie die allgegenwärtige religiöse Indoktrinierung in Ghana nennt, die für sie sowohl eine Ursache wie eine Folge des Bildungsmangels ist. «Man sieht sehr schön, wie in vielen Ländern mit einem Anstieg des Wohlstands, der sozialen Sicherheit und der Schulbildung die Religion an Bedeutung verliert.» Das ist in der Tat auch ein Befund der erwähnten Studie zu Gläubigkeit und Atheismus rund um die Welt.

«Wenn zum Beispiel jemand verunfallt», sagt Mould, «dann heisst es, das sei eine Strafe Gottes gewesen oder der Teufel, Dämonen oder eine Hexe steckten dahinter. Niemand erwähnt den Alkoholpegel des Fahrers oder den schlechten Zustand der Strasse. Das kommt dem Einzelnen und auch der Regierung entgegen, die so von der eigenen Verantwortung ablenken können. Abgesehen davon, dass die Armen auf Wunder oder ein Jenseits vertröstet werden und so nicht aufmucken.» Sie glaubt, dass die Pastoren die Leute ganz bewusst dumm halten, um sie besser ausnehmen zu können. «Anstatt den Armen mit konkreten Projekten zu helfen, klauen ihnen die selbsternannten Propheten noch das Letzte, was sie haben.»

Verbreitet sind auch ein Puritanismus und eine Pedanterie im Land, die in seltsamem Kontrast stehen zur in Westafrika sonst so verbreiteten Lebensfreude. Die meisten Schulen sind nach Geschlechtern getrennt, Sex wird vielerorts als ein notwendiges Übel betrachtet, die Angst vor Passivrauchen nimmt oft hysterische Züge an, und viele reagieren aggressiv, wenn Alkohol getrunken wird. Eine Frau erzählt, bei den regelmässigen Apéros in einer deutschen Organisation bete eine Angestellte jeweils darum, dass Gott den Alkohol aus den Getränken entfernen möge, worauf dann viele Ghanesen «Amen!» riefen.

>>Artikel auf nzz.ch lesen

Erster nicht-religiöser Friedhof in Schweden eröffnet

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Die meisten Schweden sind zwar noch Mitglied der lutherischen Kirche, doch Religion betrachten viele als Privatangelegenheit. Im Bild: die Jakobskirche in Stockholm. (Bild: Laif)

NZZ, 28.12.2016:

“Der freie Wille wird nicht beerdigt”

In keinem Land gibt es so viele Atheisten wie in Schweden. In Borlänge wird nun der erste nicht religiöse Friedhof eröffnet.

Auf dem Grabstein wird sein Name stehen: Rashid Abdul Majid. Weder ein Halbmond noch ein Kreuz soll davon ablenken. Majid, ein 87-jähriger Syrer, lebt seit über sechzehn Jahren in Schweden. Wenn er gestorben ist, will er hier beerdigt werden, auf dem weltweit ersten Friedhof ohne religiöse Symbole in Borlänge. Als Atheist bezeichnet sich Majid nicht, er wolle lediglich «kein Sklave der Religion» sein.

Damit ist er nicht alleine. Gemäss einer Umfrage des Gallup-Instituts von 2015 bezeichnen sich 78 Prozent der Schweden als nicht religiös oder atheistisch. Mit diesem Wert steht das Land an der Spitze aller westlichen Staaten. Entsprechend naheliegend war es aus Sicht von Josef Erdem, den Schweden eine nicht religiöse Beerdigung und letzte Ruhestätte zu bieten. Grabsteine werden künftig, je nach Wunsch der Verstorbenen, auch diesen Friedhof zieren. Aber religiöse Symbole oder Texte seien darauf unerwünscht. Bereits mehr als zehn Familien aus Borlänge − Christen und Muslime − hätten Interesse angemeldet, ihre Verwandten dort zu begraben. Noch ist der Friedhof leer, denn Erdem wartet noch − so makaber es klingt − auf den Tod seiner ersten Interessenten.

Erdem flüchtete 1980 aus dem kurdischen Teil der Türkei nach Schweden. Seine Mutter war gläubige Muslimin, andere Verwandte seien christliche Armenier. Auf die Idee eines solchen Friedhofs kam er auch, weil er selber miterlebte, wie Religion Gesellschaften spalten könne. Heute arbeitet er in Borlänge als Lehrer. Am Friedhofprojekt verdient er nichts, doch ihm sei wichtig: «Jeder soll frei entscheiden dürfen, ob er beerdigt werden möchte, und wenn ja, ob dies in einer religiösen Zeremonie geschehen soll.»

Entscheidungsfreiheit und Individualismus sind Werte, die auch die meisten Schweden schätzen. Viele lebten alleine, Familienbande seien eher schwach und die Scheidungsraten hoch, sagt David Thurfjell, Professor für Religionsstudien an der Södertörn-Universität in Stockholm und Autor des Buches «The Godless People». Dafür sind die Schweden weltweit die meisttätowierten Menschen. Diese Selbstbestimmung über sich und den eignen Körper sei ein wichtiger Grund, weshalb die Schweden religiöse Symbole ablehnten, nicht nur bei Beerdigungen, sagt Thurfjell. Die Garantie individueller Freiheit erwarten hier viele auch vom Staat. Bis 2000 war die lutherische Schwedische Kirche noch Teil dessen, seit sechzehn Jahren sind Staat und Kirche getrennt. Noch immer gehören rund 6,3 Millionen Schweden der «Svenska Kyrkan», der Schwedischen Kirche, an. Bei einer Einwohnerzahl von 10 Millionen ist dies eine klare Mehrheit. Doch die wenigsten, nur gut 5 Prozent der Kirchenmitglieder, besuchen auch tatsächlich Messen, wie die Umfrage des Gallup-Instituts belegt.

>>Zum Artikel auf nzz.ch

Dieter Nuhr: Ein Kabbaretist spricht über Christentum, Islam, Facebook und andere Unannehmlichkeiten – Hörspiel der gbs

Dienstag, 27. Dezember 2016

Rainer Praetorius ist ein alter Medienhase. Als freier Autor und Journalist schreibt er seit Jahrzehnten Fernseh- und Hörfunkbeiträge für verschiedene öffentlich-rechtliche Sender sowie Artikel für renommierte Zeitungen. Natürlich kommt es immer mal wieder vor, dass Redaktionen sich nicht für Themen interessieren oder Beiträge ablehnen – aber was ihm mit seinem Feature über Dieter Nuhr passiert ist, das hat er in all den Jahrzehnten bisher noch nicht erlebt.

Im vergangenen Jahr schrieb Praetorius ein einstündiges Radioportrait über den streitbaren Kabarettisten. Eine Auftragsarbeit für eine öffentlich-rechtliche Sendeanstalt. Praetorius tat, was Autoren und Journalisten üblicherweise tun, wenn sie eine Person portraitieren: Er rückte einen zentralen Aspekt von Nuhrs Schaffen und Denken in den Mittelpunkt des Features – seine teils recht scharfe Religions- und Kirchenkritik. Um Nuhrs auf der Bühne und im Interview geäußerte Kritik an Religion im Allgemeinen sowie Islam und Christentum im Besonderen zu vertiefen, interviewte Praetorius für das Feature ferner den Philosophen Michael Schmidt-Salomon (gbs), der für seine kritischen Auseinandersetzungen mit Religion und Kirche bekannt ist.

Doch als Praetorius das Manuskript der Redaktion vorlegte, die ihn mit dem Radioportrait des Kabarettisten Dieter Nuhr beauftragt hatte, wurde es abgelehnt. Zu religionskritisch. Praetorius wollte im Verlauf der Auseinandersetzungen nicht auf einen Gegenvorschlag der Redaktion eingehen. Ein neues Manuskript hätte nur dann den Segen der Redaktion gefunden, wenn der Autor bereit gewesen wäre, seinen vorhandenen Text völlig auf den Kopf zu stellen. Religionskritische Inhalte hätte nur noch als kleines Randthema vorkommen dürfen.

Rainer Praetorius tat deshalb das, was freie Journalisten üblicherweise tun, wenn eine Redaktion ihr Skript ablehnt: Er bot es anderen öffentlich-rechtlichen Sendern an, die über geeignete Sendeplätze für ein solches Radioportrait verfügen. Doch bei keiner einzigen Redaktion hatte er Glück. Mit immer neuen Begründungen wurde sein Manuskript abgelehnt. Bei aller Vielfalt der Begründungen schien laut Praetorius eines immer wieder durch: Die Ablehnung erfolgte zu einem nicht unbeträchtlichen Teil auch deshalb, weil die Redakteure die im Feature geäußerte Religionskritik scheuten.

Nach den vielen Ablehnungen seitens der Rundfunkanstalten entschloss sich Rainer Praetorius dazu, sein Feature mit Unterstützung der Giordano-Bruno-Stiftung und unter der Regie von Daniela Wakonigg (hpd) frei zu produzieren. Hier kann man sich kostenlos zu Gemüte führen, was die Öffentlich-Rechtlichen ihren Hörern nicht zumuten wollten. Viel Vergnügen!

Deutschland: Gottlos glücklich? Reportage des ARD zu Atheismus in Deutschland

Montag, 24. Oktober 2016

Jens Tobias ist überzeugter Atheist. Den lieben Gott” braucht er nicht. Der Unternehmensberater aus Leipzig ist, wie die Mehrheit der Ostdeutschen, ohne Kirche und Religion aufgewachsen. Sind die Ostdeutschen deshalb amoralischer oder weniger anständig als die christlichen Westdeutschen? Studien legen nahe: Ihr Leben ist nicht weniger sinnhaft, sie setzen sich nicht weniger für die Gemeinschaft ein und sie sind auch nicht weniger interessiert an ethischen Fragen. (weiterlesen…)

“Religion ist infantiler Aberglaube und gehört nicht in eine Verfassung des 21. Jahrhunderts”

Freitag, 30. September 2016

Der Basler Autor Claude Cueni hat zwei neue Bücher geschrieben: «Godless Sun» und die «Bibel der Atheisten». Das erste ist ein Roman über Mitch, einem Autor, der ein Buch über die Geburt der Religionen, die ersten Sonnenkulte und die menschlichen Versuche, den Sinn des Lebens zu ergründen. Das zweite ist das Werk von Mitch.

Aus Anlass der Neuerscheinungen schrieb er auf watson.ch eine kurze Geschichte der Religionen – in markigen Worten.

«Das Christentum ist nichts anderes als eine ‹Copy & Paste›-Religion und hat nichts Einmaliges. Die Figur Jesus ist ein Plagiat. Nebst Mithras gibt es die Erlösergestalten Osiris, Horus, Krishna, Bacchus, Orpheus, Hermes, Baldur, Adonis, Herkules, Attis und Thor, die allesamt verblüffend ähnliche Geschichten erzählen, von der jungfräulichen Geburt bis zur Opferung zum Wohle der Menschheit.»

>Zum Artikel auf Watson.ch

“Jede Nacht werde ich vorübergehend geisteskrank” – Richard Dawkins im Interview

Montag, 19. September 2016

Richard Dawkins ist der bekannteste Atheist unserer Zeit. Kürzlich erlitt der Evolutionsbiologe einen Schlaganfall. Ein Gespräch über die Launen der Natur, tierische Krawatten und den Sinn des Lebens. (weiterlesen…)