Klarstellung: die Freidenker werben weder für noch gegen die Vollgeldinitiative

In mehreren Tamedia-Zeitungen erschien heute der Artikel «Der Vollgeld-Initiant im Neonazi-Keller» von Kurt Pelda und Philipp Loser. Darin steht der Satz “So beschwören Freidenker, Staatsleugner und Reichsbürger in den sozialen Medien gerne die angebliche Macht jüdischer Financiers und Investoren.»

Verschiedene Kommentatoren wunderten sich über das Auftauchen der Freidenker in dieser Aufzählung, und es haben auch bereits mehrere Mitglieder nachgefragt, ob wir denn tatsächlich zur Vollgeld-Initiative Stellung bezogen hätten. Darauf angesprochen, sicherte Philipp Loser zu, den Begriff aus der Online-Version zu streichen – herzlichen Dank dafür!

Damit keine Missverständnisse aufkommen, sei betont: Die Freidenker-Vereinigung der Schweiz und ihre Sektionen werben weder für noch gegen diese Initiative. Wir sind selbstredend auch eine politische Organisation: Wir setzen uns für die Trennung von Staat und Kirche ein. Aber Geldpolitik liegt klar ausserhalb unseres Betätigungsfeldes. Die Freidenker-Vereinigung setzt sich zudem für eine humanistische Ethik und für ein wissenschaftlich geprägtes Weltbild ein. Die Organisation bildet damit geradezu einen Kontrapunkt zum esoterisch-verschwörungstheoretischen Milieu, das im Artikel beschrieben wird. Wir sind stolz darauf, dass unsere Basis politisch breit gefächert ist, zu den im Artikel beschriebenen rechtsnationalen Strömungen bestehen jedoch keine Affinitäten.

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