Religiöse Wertvorstellungen gehören nicht in weltliche Gesetze – Freidenker erfreut über Schlappe für EDU-Initiative

Die Freidenker-Sektionen Zürich und Winterthur sind sehr erfreut, dass die Zürcher Bevölkerung mit überdeutlichem Mehr auch den jüngsten Versuch der EDU abgelehnt hat, religiöse «Normen» in weltliche Gesetze zu schreiben. Wie schon bei ihren beiden Vorlagen zur Sterbehilfe haben die Stimmberechtigten der EDU und ihrem fundamentalistischen Kurs die rote Karte gezeigt.

Das klare Ergebnis zeigt auch, dass die SVP mit ihrer Ja-Parole an ihrer eigenen Wählerbasis vorbei politisiert hat. Die Freidenker hoffen, dass die 30%-Partei erkennt, dass sie nichts gewinnen kann, wenn sie sich von einer 2%-Partei die Agenda setzen lässt.

Die Freidenker sind auch erfreut über das breite zivilgesellschaftliche Engagement, das gegen die Initiative zustande kam. Für die Freidenker, die sich für mehr Trennung von Staat und Kirche und für weltlich-humanistische Werte einsetzen, war es eine Selbstverständlichkeit, aktiv gegen dieses anachronistische Begehren einzustehen. Sie haben als einzige Organisation mit Plakaten vor allem in Gemeinden mit hohem EDU-Wähleranteil gegen die rückständige Ehe-Initaitive zu einem Nein aufgerufen.

1 Kommentar zu „Religiöse Wertvorstellungen gehören nicht in weltliche Gesetze – Freidenker erfreut über Schlappe für EDU-Initiative“

  1. René Edward Knupfer sagt:

    Dass die SVP mit ihrer Ja-Parole zur EDU-Eheinitiative an ihrer eigenen Wählerbasis vorbei politisiert haben soll stimmt nicht unbedingt ! Bibelfundis sind gar nicht so selten vertreten beim SVP-Stimmvolk. Zumindest hier im SVP-dominierten Kanton Bern, zum Beispiel in den Stündeler-Hochburgen Emmental oder westliches Oberland. Wenn hier die Frommen wählen oder abstimmen, dann ganz überwiegend im Sinne von EDU, EVP oder dann eben SVP.

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