Weihnachten – ein entspanntes Ja zum Fest aus humanistischer Sicht.

Auch ohne den Glauben an die wundersame Geburt eines göttlichen Welterlösers in Bethlehem lässt sich Weihnachten, genauer allerdings: die Weihnachtszeit, gut feiern, ja – in Maßen – sogar genießen. Weihnachten ist ein unverwüstliches Fest, das zwar auf eine lange christliche Etappe zurückblickt, aber auch einer nachchristlichen Sinngebung zugänglich ist. Weihnachten ist unverwüstlich, weil es eine bleibende naturgeschichtliche – sogar kosmische – Grundlage hat: die Wintersonnenwende. Und es ist unverwüstlich, weil es einem, darin verankerten, realen Bedürfnis entspringt. Es entspringt dem Bedürfnis, sich in der dunkelsten und kältesten Zeit des Jahres mit einer Fülle von Handlungen, Symbolen und Utensilien das Licht und die Wärme zu vergegenwärtigen, die wir Menschen brauchen, um unser Leben erfreulich zu gestalten und ihm eine spirituelle Orientierung über den Tag hinaus zu geben.
Der ganze Kommentar von Joachim Kahl auf: http://www.diesseits.de/menschen/kommentar/1417474800/mittwinterzeit-nachchristlichem-sinn

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