Das Denkfest 2014 ist vorbei

Vom 11. bis 14. September fand im Zürcher Volkshaus das Denkfest statt. Dank 350 Teilnehmenden, hochkarätigen Referierenden, intelligenter Unterhaltung und angeregten Diskussionen ist auch das diesjährige Denkfest ein Erfolg.

Die Höhepunkte des Denkfestes in Kürze

Die vier Denkfest-Tage vom 11. bis 14. September umfassten anregende Referate und kluge Unterhaltung. Das gesamte Denkfest wird in Bälde in Video-Form online verfügbar sein.

Am Donnerstag, dem 11. September, haben Timandra Harkness und Gunkl das Denkfest mit abendlichem Wissenschaftscabaret eingeläutet.

Freitag, der 12. September, war dem Thema Medizin und Methode gewidmet. Am Freitag hat das Publikum an einer Live-Studie teilgenommen, und weiter u.a. erfahren, warum die «AllTrials»-Kampagne mehr Transparenz in der Pharmaforschung fordert. Als Synthese des Tages wurde am Denkfest die Zürcher Resolution für evidenzbasierte Medizin verabschiedet. Der Abend wurde in bester Atmosphäre bei dem Konferenzdinner mit Science Slam verbracht.

Am Samstag, dem 13. September, ging es um Evolution. Nach einem einleitenden Grusswort von Michael Hengartner, dem Rektor der Universität Zürich, fand ein Gespräch zwischen Andreas Kyriacou, dem Denkfest-Initianten, und dem weltberühmten Evolutionsbiologen Richard Dawkins, statt. Nicht minder fasziniert war das Publikum den Vorträgen etwa von Suzana Herculano-Houzel oder Frank Rühli. Der Tag wurde am Abend mit einem Konzert abgeschlossen: «Die Evolution» verband klassische Musik von Joseph Haydn mit einem modernen Libretto zur Evolution.

Sonntag, der 14. September, war der Ethik für das 21. Jahrhundert gewidmet. Die Frage, wie speziell der Mensch im Vergleich zu anderen Tieren zu behandeln sei, und, wie sinnvoll es ist, die menschlichen Tugenden künstlich zu «verbessern», gaben viel zu reden.

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2 Kommentare zu „Das Denkfest 2014 ist vorbei“

  1. Dudo Erny sagt:

    Solche Festivals sollten nicht mit Mitgliederbeiträgen finanziert werden, da sie nichts mit Atheismus zu tun haben sondern nur der Profilierung einiger Weniger dienen.

  2. Andreas Kyriacou sagt:

    @Erny:
    Im Zweckartikel geben sich die FreidenkerInnen u.a. folgende Aufgabe:

    Die FVS fördert das freie und kritische Denken aufgrund einer humanistischen und wissenschaftsorientierten – an keine Glaubenssätze oder politische Ideologie gebundenen – Weltanschauung und Ethik. Sie ist bestrebt, diese Werte in Staat und Gesellschaft zur Geltung zu bringen.

    Genau dazu leistete das Denkfest einen Beitrag. Das Wort Atheismus kommt in den Statuten übrigens nirgends vor.

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