Oensinger Jugendliche: Willkommen im Camp Quest

Medienmitteilung

Freidenker laden die in ihrer Gemeinde mit Rayonverboten belegten Oensinger Jugendlichen ans Camp Quest ein

Die Freidenker begrüssen es, wenn Jugendliche in ihrer Freizeit aus eigenem Antrieb sinnvollen Aktivitäten nachgehen, Sport gehört selbstredend dazu. Sie sind deshalb überrascht, dass der Oensinger Gemeindepräsident 12- und 13-Jährige Jugendliche mit einem Rayonverbot für einen gemeindeeigenen Sportplatz belegte, obschon sie dort lediglich Fussball spielten.

Die Freidenker laden die drei Jugendlichen ein, auf Kosten der Vereinigung vom 4. bis 10. August am Camp Quest im bündnerischen Mundaun teilzunehmen. Dort ist Ball spielen ausdrücklich erlaubt. Und die Teilnehmenden erhalten Einblick in verschiedene Wissenschaftsgebiete. So stehen unter anderem ein Besuch der Sternwarte Mirasteilas, eine Führung durch ein ehemaliges Erzbergwerk und den Park La Mutta, der von Hinkelsteinen aus der Bronzezeit geprägt ist, und das Erkunden der lokalen Tier- und Pflanzenwelt auf dem Programm. Zu den weiteren Highlights gehören das Bestimmen der eigenen Blutgruppe unter dem Mikroskop und ein Auftritt des Illusionisten David Mitterer.

Weitere Informationen zum Camp Quest sind auf www.campquest.ch zu finden.

Freidenker Solothurn-Grenchen, Stefan Mauerhofer
Freidenker Schweiz, Andreas Kyriacou, 076 479 62 96

6 Kommentare zu „Oensinger Jugendliche: Willkommen im Camp Quest“

  1. Tim sagt:

    Wow- entdecke ich da gerade so etwas wie missionarischen Eifer bei den “Freidenkern”? Geht der Nachwuchs aus? Oder lernt Ihre Religionsgemeinschaft gerade von den Hamburger Scientologen, die seinerzeit mit freien, kühlen Getränken vor der Hamburger Zentrale durstige Passanten anlockten…Ich staune doch sehr :-)

  2. Dummes Geschwafel.

    Wer das Programm anschaut, wird erkennen, dass es darum geht, bei den Teilnehmenden die Freude am Erkunden der Natur zu wecken und zu stärken und kritisches Denken zu fördern, und dies in einer entspannten Lageratmosphäre.

    Simply Science und Mercator Schweiz, die beiden Stiftungen, die das Camp Quest mit ermöglichen, sind selbstredend und mit gutem Grund wählerisch, welche Initiativen sie unterstützen.

  3. Tim sagt:

    “Dummes Geschwafel”? Ein frommes Kinderzeltlager würde in etwa mit demselben Text einladen. Und jeden Bockmist würden die unterstützenden Gemeinden eben so wenig unterstützen- da auch sie in der Wahl der missionarischen Mittel “wählerisch” sind. Nebenbei bemerkt kann heute jeder für alles mögliche eine Stiftung gründen- die BGS ist ja ein gutes Beispiel dafür. Für die fundamental religiösen “Freidenker” ist es an der Zeit, sich der Welt als das vorzustellen was Sie sind: Eine Sekte auf der Suche nach neuen Mitgliedern, welche die skurille und überholte Weltanschauung weiter tragen soll. Wake up Mr. President!

  4. Tim: Ja, dummes Geschwafel! Wer zu faul ist, sich drei Minuten auf simplyscience.ch und stiftung-mercator.ch umzusehen, schwafelt sehr offensichtlich.

  5. Tim sagt:

    Nicht beleidigt sein Herr Präsident. Führen Sie Ihre Sekte weltmännisch nach vorne oder in den Untergang. Könnte es am Ende gar “faul” sein, die gleichen missionarischen Mechanismen für die eigenen Zwecke zu gebrauchen, wie das verhasste Feindbild? In Ihrem Bestreben, so ganz anders und viel besser zu sein sind Sie am Ende eines: Nicht halb so gut. Komisch, dass bei den “Freidenkern” wirklich jeder Präsident werden kann…

  6. Jeder nicht, Schwafler z.B. hätten keine Chance.

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