Südostschweiz: Die Bündner Jungfreisinnigen sind in den Bannstrahl der Landeskirchen geraten. Und zwar, weil diese die Kirchensteuern für Firmen abschaffen wollen.
http://www.suedostschweiz.ch/zeitung/jungpolitiker-setzen-kirchen-unter-druck
Südostschweiz: Die Bündner Jungfreisinnigen sind in den Bannstrahl der Landeskirchen geraten. Und zwar, weil diese die Kirchensteuern für Firmen abschaffen wollen.
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Dieser Beitrag wurde vor am Freitag, 27. Juli 2012 um 06:24 Uhr veröffentlicht und unter Juristische Personen, Kirchensteuer, Kt. Graubünden, Staat und Kirche/Religion gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrer Website hierher setzen.

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So so, die Vertreter der ach so weiss-nicht-was-alles-stiftenden Religionen und Konfessionen sehen den Frieden gefährdet, wenn sie nicht mehr von den Firmen gemästet werden. Das lässt tief blicken.
Entweder diese “Befürchtungen” sind reine Rhetorik, um sich die Fleischtöpfe zu erhalten, oder aber der Mitgliederschwund ist schlimmer als öffentlich bekannt.
Es ist ja wohl legitim und normal, sich für die eigenen Belange einzusetzen. Was Herr Mauerhofer dazu sagt tönt ganz nach neuem Kulturkampf (der 1999 zum Glück überwunden wurde). Etwas mehr gelassenheit, ein weiterer Horizont und ein Ton, der für viele akzeptabel ist. würde Herr Mauerhofer gut anstehen.
Bei den Kirchensteuern gibt es kulturkämpferische Ansätze, die führen zur Polemik (s. Mauerhofer).
Es gibt aber auch noch den staatspolitischen Ansatz, wo das Thema breiter diskutiert werden muss.
Lieber von Känel, tatsächlich wären hier staatspolitische und auch rechtsstaatliche Fragen zu erwägen! Wären. Denn im Indikativ gibt es den Kommentaren dieses Blogs oft nur Hass und Beschimpfungen. Ob diese Art “freies Denken” tatsächlich geeignet ist, den Religionsfrieden und den säkularen Rechtsstaat zu befördern? Ich frage.
@ von Känel
1: Um einen Kommentar einigermassen ernst nehmen zu können, sollte die Rechtschreibung ein klein wenig richtiger sein.
2: Kulturkämpferischer und staatspolitischer Ansatz? Klingt nach Blabla eines Politikers. Leere Worthülsen ohne konkrete Aussagekraft.
3: Sie wollen eine Diskussion? Das Problem hier ist, dass keinerlei Fakten vorhanden sind. Bevor also eine Diskussion überhaupt starten kann, müssen die Kirchen vollständige Unterlagen aus allen Kantonen und aus allen Kirchgemeinden liefern.
Als erstes verlange ich eine komplette Auflistung der Verwendung von Kirchensteuern die durch jur. Pers. eingezahlt wurden: z.B das Jahr 2010: Einnahmen und Ausgaben, Verwendungszwecke und deren detaillierte Kosten (sollte am Schluss mit den Ausgaben übereinstimmen).
Herr von Känel: Liefern Sie uns oder besser noch, die Kirchen, eine solche Liste und wir werden Sie gerne auf unserer Homepage veröffentlichen. Erst dann und wirklich nur dann lohnt sich eine Diskussion über Sinn (oder doch eher Unsinn?) von Kirchensteuern durch jur. Personen!
Es liegt also an den Kirchen selber, der Gesellschaft glaubhaft zu machen, dass diese Steuern tatsächlich allen zu Gute kommt – Also, machen Sie sich an die Arbeit!
Ich habe eigentlich nur eine Bemerkung gemacht zu der Art und Weise, wie der Artikel „Jungpolitiker…“ von Herrn Mauerhofer kommentiert wird.
Wenn er abwertend von „weiss-nicht-was- alles-stiftenden Religionen“ und „mästen“ spricht, ist das wohl für eine tiefgreifende und umfassende Diskussion nicht zuträglich- sondern einfach nur Polemik.
Die gewünschten Fakten:
Da können Sie sich mit der Bundesverfassung und mit den jeweiligen kantonalen Gesetzen auseinandersetzen, um zu sehen, wie die Regelungen im einzelnen sind.
Das Bundesgericht erachtet übrigens die Kirchensteuer für juristische Personen als verfassungsmässig.
Es gibt zudem mehrere Studien (z.B. für Kt. Solothurn in Auftrag gegeben durch die Siko an die Fachhochschule Nordwestschweiz), die zeigen, dass der Kirchensteuerfranken ein Mehrfaches an Leistung generiert. Dies durch freiwillige soziale Leistungen. Das ist doch schon mal was.
Ich möchte mich einfach nur dafür einsetzen, dass das Thema breit und offen diskutiert wird.