Kruzifix-Debatte: Rousseau dreht sich im Grab um

Den Vertretern der CVP und SVP fehlt es an philosophisch-historischer Bildung. Das zeigte die Kruzifix-Debatte im Parlament.
http://www.infosperber.ch/Artikel/FreiheitRecht/Kruzifix-Debatte-Rousseau-drehte-sich-im-Grab

Schlagworte:

3 Kommentare zu „Kruzifix-Debatte: Rousseau dreht sich im Grab um“

  1. Ugi sagt:

    Schade bedient sich auch ein religionskritischer Artikel wie dieser immer noch dem Ausdruck “vor Christus”. Gerade dieser ist ja ein eindeutiges Symbol der unrechtmässigen Vormachtstellung des Christentums in der westlichen Kultur. Also bitte “v.u.Z.” (vor unserer Zeitrechnung) benutzen.

    Ansonsten aber ein guter Artikel! Auch wenn der dubiose Rousseau auch der Meinung war, eine Staatsreligion sei für die Moral der Bürger unerlässlich.

    “Die Lehrsätze der bürgerlichen Religion müssen einfach, gering an Zahl und bestimmt ausgedrückt sein und keiner Auslegungen und Erklärungen bedürfen. Das Dasein einer allmächtigen, weisen, wohltätigen Gottheit, einer alles umfassenden Vorsehung; ein zukünftiges Leben, die Belohnung der Gerechten und Bestrafung der Gottlosen, die Heiligkeit des Gesellschaftsvertrages und der Gesetze, das sind positive und untrügliche Glaubenssätze.” – Jean-Jacques Roussea, Gesellschaftsvertrag, Buch 4, Kap. 8

  2. Grazia sagt:

    Dr. Paul Schulz kann sich freuen, es gibt auch im Wallis Menschen, die mit am “Magnum Consensum schreiben”.

  3. Anne-Marie Rey sagt:

    Sehr interessante Analyse. Bloss: auch 250 Jahre nach Rousseau haben wir – leider – in der Schweiz noch immer nicht eine klare Trennung von Kirche und Staat: «Im Namen Gottes…”, Pfarrerbesoldungen aus Kantonssteuern (also auch durch AtheistInnen und Muslime), Privilegien für «Landeskirchen» etc… Gut, dass wenigstens die beiden Vorstösse im Parlament abgelehnt wurden.

Kommentieren


Refresh