Farhad Afshar konstruiert ein Feinbild Säkularität

Farhad Afshar (Präsident von KIOS, einem nicht wirklich bezifferbaren “Dachverband”) solidarisiert sich mit den “naiven” Koranverteilern, warnt vor “säkularem Radikalismus” und benutzt die Angst vor den islamistischen Hintermännern der Aktion, um die staatlich finanzierte Imamausbildung einzufordern.

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=30224381-a25c-4429-a0c1-cc9e0348d0a6

Zu Farhad Afshar und KIOS:
http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/schwach_abgestuetzter_vertreter_von_muslimen_1.6126373.html

http://archiv.onlinereports.ch/2005/AfsharFarhadPortraet.htm

4 Kommentare zu „Farhad Afshar konstruiert ein Feinbild Säkularität“

  1. Anita sagt:

    Jedesmal wenn ich diesem Mann, Farhad Afshar, zuhöre habe ich das Gefühl, der Heiligenschein spricht persönlich zu mir. Warum?????

    Unverständlich, dass Fundamentalisten mit ihr(r)en Bücher und ihr(r)en Hirngespinsten, genannt Religion, öffentliche Plätze missbrauchen dürfen.
    Sowas darf keinen Religionen erlaubt sein. Auch die Verteilung von Bibeln gehört weder auf einen Schulhof noch auf irgend welche öffentlich Plätze.

    Mit dem Verteilen dieses Verslibrünzlerbuch wird einem bekannte Hintermann, (Herausgeber der gegenwärtigen Koranaktion) der erwiesenermassen potentiell gefährlich ist, zur Ausbreitung seines kriminellen Gedankengutes eine Plattform geboten. Dies darf auch nicht mit der Erklärung von Demokratie und freier Meinung toleriert werden. Die menschenverachtenden Forderungen mit ihren ebensolchen Gesetzen nenn ich nämlich schlicht kriminell.In der gestrigen Rundschau haben mich diese Leute dauernd an die “drei Affen” erinnert: sie hören nichts, sie sehen nichts und vor allem sagen diese Verteilerli nichts.

    Egal welche Religionen, immer geht es um Macht, Geld gepaart mit unübertrefflicher Menschenverachtung. Und dazu bedienen sich alle denselben in kranken Menschenhirnen enstandene Phantasien, sie nennen sie Gott, Allah oder wie auch immer. Religiöse Hirngespinste sind gleich gefährlich, egal ob sie in der Bibel oder im Koran oder wie diese Märchenbücher alle heissen, vertreten werden. Alle haben sie im Laufe der Geschichte eine immense Blutspur hinterlassen, im Namen eines Gottes, den sie selbst erfunden haben und den es nun wirklich nicht gibt, rsp. gar nicht geben kann. In zivilisierten Ländern setzen Gesetze den chrstibanschen Schlächtereien zurzeit ein vorübergehendes Ende oder besser Stillstand. Man schaue nur über den “Teich” dann wird klar das es nur vorübergehden ist. Zwischenzeitlich lassen wir Schlächtern anderer religiöser couleur hier ungehindert ihr Gedankengut verbreiten.

    Warum schützen wir unsere Kinder nicht vor solchen gefährlichen Aktionen. Religionen scheinen ein Auffangbecken für Alkis, Drogenabhängige oder sonstige dem Teufel (man verzeihe mir den Ausdruck) vom Karren gefallene zu sein. Zu diesen Schlussfolgerungen komme ich übrigens aufgrund von Biographien die in diesem Zusammenhang immer wieder aufgezeigt werden. Diese labilen Leute sind schnell eingefangen. Statt zu saufen und fixen können sie bei den moslemischen Fundamentalisten dann lernen, wie man zu einem menschenverachtenden Bombenbauer wird. Unerklärlich, dass unsere Gesellschaft die Gefährlichkeit dieser Leute noch nicht richtig begriffen hat.

  2. Andres Lamanda sagt:

    «Egal welche Religionen, immer geht es um Macht, Geld gepaart mit unübertrefflicher Menschenverachtung». Ich bin ähnlicher Meinung wie du, nur würde ich sagen, Egal welche Religion, immer geht es um Sex und Geld, primär aber um Sex.

    Und zu Farhad Afshar sage ich nur: Wenn Blödheit weh tut, dann muss der eine Morphinpumpe tragen.

  3. Fredi H. sagt:

    @Anita: ” …oder wie diese Märchenbücher alle heissen.”
    Ich finde die wirklichen Märchenbücher, wie etwa ‘Grimms Märchen’ viel besser als Bücher wie die Bibel oder den Koran. Wenn Kinder solche Märchen hören oder lesen, so geht es nicht unbedingt darum, dass sie an Zauberer, Feen , Wunder usw. glauben. Es ist eher eine untergründige Botschaft, welche Kinder seelisch wachsen lässt. So meint es wenigsten Bruno Bettelheim in seinem Buch ‘Kinder brauchen Märchen’. Für die Gebrüder Grimm ging es beim Sammeln der Märchen nicht um eine religiöse Angelegenheit, sondern darum, Kultur – und Volksgut zu erhalten. Diese Brüder waren auch politisch im freiheitlichen Sinne aktiv, als sie den Fürsten, König Ernst August II von Hannover kritisierten, als Mitglieder der Göttinger Sieben. Jakob Grimm war auch 1848 im Deutschen Parlament in Frankfurt dabei. Er war also ein frei denkender Mensch.
    Ich finde deshalb diese Märchen schön und auch literarisch wertvoll. In meinem Psychologiestudium habe ich über ‘Das europäische Volksmärchen’ von Max Lüthi eine Arbeit geschrieben. Das gute an den Märchen ist es ja auch, dass auch Kinder schnell merken, dass Zauberei, Hexerei, Wünsche und Wunder eigentlich nur Aufhänger einer Handlung der/s Helden/Heldin sind und dass es eben Märchen sind, eben nur schöne Wunschträume oder auch Wunscherfüllungen. Sie haben auch eine grosse Ähnlichkeit mit den Träumen. Wer wollte denn schon Träume verbieten?
    Mit dem Refresh habe ich meistens auch Mühe!

  4. Anita sagt:

    @Fredi H.
    Eigentlich habe ich mir vorgenommen, keine Beiträge mehr zu schreiben, eben wegen den unleserlichen Zeichen die man abtippen muss. Ich möchte mich nämlich nicht für solchen Blödsinn (sprich Lotterie) missbrauchen lassen. Manchmal muss man über 10 mal refresh drucken bis man Glück hat. Nicht nur das, es ist auch äergerlich, dass der Text jedesmal auch weg ist. Aber eben, das schein niemanden, ausser ihnen, auch zu stören.

    Ihr zitiertes Buch von Bettelheim hab ich auch gelesen. Uebrigens an der UNI SG fand zum 2.mal eine Vorlesungsreihe (öffentlich) zum Thema Erzählforschung (Märchen) statt. Lustig sind jeweils die Reaktionen der Leute, wenn man sagt, dass man Vorlesungen besucht zum Thema Märchen.

    Na, ja nun aber zum eigentlichen Thema: Grimm und wie sie alle heissen, sie alle haben nie den Anspruch auf Wahrheit gehabt.

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