Alle Zürcher Parteien haben ihre Meinung noch nicht gemacht, ob sie der Initiative des Jungfreisinns zur Abschaffung der Kirchensteuer für Unternehmen folgen wollen. Das hat eine Umfrage der Presseagentur Kipa ergeben.
Alle Zürcher Parteien haben ihre Meinung noch nicht gemacht, ob sie der Initiative des Jungfreisinns zur Abschaffung der Kirchensteuer für Unternehmen folgen wollen. Das hat eine Umfrage der Presseagentur Kipa ergeben.
Hoffentlich ist dies der Anlass, um die “wichtige soziale Einrichtungen und Werke der Kirchen” endlich mal genau unter die Lupe zu nehmen, zu quantifizieren und deren Erhaltungswürdigkeit einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Ich wage die Behauptung, dass gerade hier vielfach das Angebot die Nachfrage schafft, sich Doppelspurigkeiten finden und beheben lassen und auch unter nicht-kirchlicher Aegide Menschen bereit sind, sich weiter für die Schwächeren zu engagieren.
@Grazia
Nun, z.B. für Synode-Mitglieder ist die Kirche eine äusserst wichtige soziale Einrichtung. CHF 117’000 für einen 55%-Job gäbe es wohl in der Privatwirtschaft für die wenigsten.
Hier noch die Quelle zu obiger Zahl: http://www.kath.net/detail.php?id=36227
Wundersame Vermehrung von Fisch und Brot, auch heute noch:
http://www.kirchenbote-online.ch/dedi/projekt01/index.php?idcatside=23&nid=625
Schlussbemerkung unterm Artikel: “…Obwohl die Kirchen zu den grössten Arbeitgebern für Freiwillige überhaupt zählen, wird deren Wirken von der breiten Öffentlichkeit noch immer wenig wahrgenommen…” Im Klartext: Wenn es die Freiwilligen sind, die Fronarbeit leisten – eleganter: im Ehrenamt – wo bleiben dann die schönen Batzen? Ich weiss nicht, wie die einzelnen Kirchen ihre jeweilig verfügbaren Gelder verwenden. Die letzte Jahresrechnung der lokalen Kirchgemeinde, die ich studiert habe (ca. 2006/7),wies Steuereinnahmen von rund einer 3/4 Million aus, davon wurde der Löwenanteil für reguläre Löhne bezahlt, für Orgelwartung und Heizung der Pfarrkirche. Vlt. ist das anderswo ganz anders.