MIGROS-Magazin
Evangelikale Christen verbreiten auch in der Schweiz immer lauter ihre Vorstellung der Wahrheit. Ihr gesellschaftlicher Einfluss bleibt jedoch gering, sagt der Basler Theologieprofessor Reinhold Bernhardt.
Schlagworte: Evangelikale
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Evangelikale Christen verbreiten auch in der Schweiz immer lauter ihre Vorstellung der Wahrheit. Ihr gesellschaftlicher Einfluss bleibt jedoch gering, sagt der Basler Theologieprofessor Reinhold Bernhardt.
Schlagworte: Evangelikale
“Weshalb sind Sie Theologe geworden?
Eher aus einer kritischen Haltung heraus. Ich wollte hinter die Kulissen schauen, wissen, warum Menschen über so viele Jahrhunderte von diesem Thema fasziniert sind. Ich war auch für einige Zeit Pfarrer — ein wunderbarer Beruf. Man kommt dabei nahe an die Menschen heran, gerade in den kritischen Phasen ihres Lebens. Ich habe dabei sehr viel für mein eigenes Leben gelernt.”
Ziehmlich verräterischer Absatz, der schon wiedermal tief blicken läßt, aber die Kernfrage nicht berührt, weil sie wahrscheinlich weder dem Fragensteller noch dem “Theologen” wirklich wichtig ist.
Wovon rede ich? Als ich das Interview las, kam mir bereits nach wenigen Zeilen sofort wieder die entscheidende Frage in den Kopf – glaubt dieser “Theologe” an Jesus Christus / den dreieinigen Gott der Bibel oder glaubt er nicht an ihn.
Bei dem was sich heutzutage alles “Theologe” schimpft gehört es eigentlich zur intellekutellen Redlichkeit, daß diese Frage vorab geklärt wird, damit sich der Leser ein Bild davon machen kann, ob er es mit einem wirklich Gläubigen oder mit einem Wolf im Schafspelz zu tun hat.
Bekanntlich haben die 68er den Marsch durch die Institutionen überall angetreten. Gerade aber im Bereich der (Pseudo)Theologen scheint diese Unterwanderung besonders stark ausgeprägt zu sein.
Ist es nicht eine Perversion / der Hammer an Unredlichkeit und Volksverarschung, daß wir in den Medien permanent von gottlosen Theologen erklärt bekommen was der christliche Glaube ist und wie man Gott zu verstehen hat?
Irrlehre, absolute Gottlosigkeit und Absurdität ist die richtige Beschreibung dafür.
Genau diese Verlogenheit und intellektuelle Unredlichkeit vieler Theologen / der gro0en Kirchen ist ja der Grund warum sich immer mehr Menschen den Freikirchen zuwenden und das natürlich vollkommen zu Recht.
Grüssle
Die intellektuelle Redlichkeit geböte auch “wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen”. In der Bibel steht mitunter: Du sollst dir kein Gottesbild machen…, genauso wie du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen. Wenn Christen ihre eigenen 10 Gebote ernst nehmen würden gäbe es keine Glaubenskriege, keinen Fundamentalismus. Und Luthers “jeder sein eigener Priester” hätte es verdient, konfessionsübergreifend angewandt zu werden….Aber die Religionsführer sehen das natürlich leicht anders, denn dann gäbe es ja nix mehr zu führen
Neo: “Ich kann nicht mehr zurück, oder?”
Morpheus: “Nein. Wenn Du könntest – würdest Du es wollen?”
http://www.juengstes-gericht.net
@ Stefan Wehmeier
sind sie Mietglied der Freidenker? Geht das überhaupt Esoteriker und Freidenker zu sein?
Habe Ihre Internetseite nur 2 Minuten besucht – für mich esoterischer Unsinn – sorry.
Da fällt mir eigentlich nur Paulus dazu ein – Korintherbrief Kapitel 2
“Als ich zu euch kam, Brüder, kam ich nicht, um glänzende Reden oder gelehrte Weisheit vorzutragen, sondern um euch das Zeugnis Gottes zu verkündigen.
2Denn ich hatte mich entschlossen, bei euch nichts zu wissen außer Jesus Christus, und zwar als den Gekreuzigten.
3Zudem kam ich in Schwäche und in Furcht, zitternd und bebend zu euch.
4Meine Botschaft und Verkündigung war nicht Überredung durch gewandte und kluge Worte, sondern war mit dem Erweis von Geist und Kraft verbunden,
5damit sich euer Glaube nicht auf Menschenweisheit stützte, sondern auf die Kraft Gottes.”
Der christliche Glaube hat sich nicht in alle Welt verbreitet weil Jesus ein Schwätzer war der geschwollen dahergeredet hat sondern weil er Charisma hatte, weil seine Botschaft von jedermann zu verstehen war, weil sie von den Leuten als gut, wahr und richtig erkannt wurde, weil sich bei ihm Reden, Handeln, Tun in Übereinstimmung befand und das wichtigste – weil seine Lehre/Botschaft mit dem Erweis von Geist und Kraft verbunden war!
Wenn er zu Kranken, Lahmen, Toten sagte: Steh auf bzw. komm aus dem Grab heraus, dann taten Sie es! Lesen Sie z.B. die auch heute noch für jedermann eindrückliche Geschichte bei Johannes von der Auferweckung des Lazarus mit all seiner zutiefst menschlichen Dimension.
Für hohles Geschwätz und ein selbstgebasteltes Gottesbild bzw. Welterklärungsmodell nimmt man nicht die Strapazen in Kauf, welche die Apostel Jesu in Kauf nahmen, nicht die Leiden wie sie z. B. der Völkerapostel Paulus in seiner “Narrenrede” beschreibt und nicht das Martyrum wie es fast alle Apostel Jesu erleiden mußten.
Gruß Toni
@ Toni
Sie haben sicher nicht bemerkt, dass sie sich auf eine für sie nicht zuträgliche ergo falsche Seite verirrt haben.
“Habe Ihre Internetseite nur 2 Minuten besucht”
Na, dann ist es Ihnen wohl gerade noch einmal gelungen, mit dem Schrecken davonzukommen und nicht mit dem selbständigen Denken anfangen zu müssen.
@Toni: es gibt Mitglied der Freidenker-Vereinigung, welche esoterisch sind, oder Scientologen. IMHO sollten die sich jedoch nicht als “Freidenker”, sondern korrekt als “Mitglied der Freidenker-Vereinigung” bezeichnen.