Deutschland dabattiert über Islamstudie

Eine Studie des deutschen Innenministeriums über die Integration junger Muslime sorgt für Aufregung. Der frühere Politiker Sarrazin fühlt sich bestätigt, in der Regierung wird gestritten.
Die Erhebung kommt unter anderem zum Schluss, dass etwa ein Viertel der in Deutschland lebenden Muslime zwischen 14 und 32 Jahren ohne deutschen Pass praktisch keine Integrationsbereitschaft zeigt. Man könne diese Gruppe als streng religiös bezeichnen, «mit starken Abneigungen gegenüber dem Westen, tendenzieller Gewaltakzeptanz und ohne Integrationstendenz», heisst es in der Untersuchung. Anderseits sind laut der Studie rund 25 Prozent der deutschen Bevölkerung deutlich islamfeindlich eingestellt

 

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/deutschland_debattiert_ueber_eine_islam-studie_1.15384836.html

4 Kommentare zu „Deutschland dabattiert über Islamstudie“

  1. Grazia sagt:

    Stellt sich einmal mehr die Frage, was zuerst da war, das Ei oder das Huhn….oder gar der Osterhase?

  2. MS sagt:

    Absurd, dass man über eine dogmatische Ideologie mit Absolutheitsanspruch Menschen aus anderen Kulturen integrieren möchte. Wie wenn man Verstopfung mit dunkler Schokolade therapieren würde. Oder einen unerfüllten Kinderwunsch mit sexueller Abstinenz.

  3. Christophe Brass sagt:

    Stellen Sie sich vor, wir würden über das Thema Auto sprechen und nirgenwo und niemals die Metallurgie, den Erdöl erwähnt würde ! Was ist ein Auto ohne Metal und ohne Erdöl ?
    Jetzt sprechen wir von Religion. Was ist der Rohstoff von Religion ? Das ist der Schuldgefühl. Ohne Schuldgefühl und ohne Ausnutzung dieser Schuldgefühle, keine Religion.

    Dieser Rohstoff wird schlicht sowohl von den Theisten als von den Atheisten totgeschwiegen.
    Was sagen Freck und Michael Schmidt Salomon über die Schuld :

    “Alles in allem besteht daher Grund zur Annahme, dass eine Gesellschaft, die ethische Entscheidungen nicht automatisch mit dem Schuld & Sühne-Komplex verbindet, möglicherweise grössere Chancen hätte, die Grundforderungen einer humanischen Ethik in die Praxis umzusetzen”

    Die Kirche im Kopf, S. 239.

    Schön ! Aber über die Genese und die Herkunft dieser Schuldgefühle : nichts. Oder doch: schon am Anfang des Eintrages “Schuld” :

    “Schuld ist der zentrale Begriff der christlichen Moralphilosophie”.

    Nochmals sehr schön aber sehr schlecht formuliert und irreführend (weil es unterstellt wird, dass die bösen Christen die Schuld erfunden hätten!) Die AUSNUZTUNG der Schuldgefühle ist die Zentrale Technik der christlichen Moralphilosophie, nicht die Schuld, die nicht von den Religionen stammt, sondern konstitutiv der menschlichen Psyche angehört: bei dem Identifikationsprozess jedes Kindes entstehen Schuldgefühle, weil die Identifikation IMMER als eine Zerstörung des Models unbewusst erlebt wird, wie die Nahrung zwar kraftspenderin aber auch zertört wird.

    Der Rohstoff der Hauptreligionen ist SCHULD, was nicht bedeutet das die Religionen die Schuld erfunden haben — hier klären solche Bahnhof-Litteratur wie “Die Kirche im Kopf” nichts auf — sondern dass sie sich auf einem festen Bestandteil der menschlichen Psyche stützen.

    EXTREM starke Schuldgefühle dem Vater gegenüber = kritik an den Propheten (er ist ein Vater und nicht eine Mutter) mit dem Tod bestraft.
    Warum ?
    Weil die eigene unbewusste Agressivität — kommt von dem fantasierten Eindruck, das Model bei dem Identifikationsprozess zu zerstören, zustande — unerträglich ist. Du karikaturierst den Propheten entspricht einer eigenen innerlichen unbewussten Agressivität gegen den als Model geltenden Vater (wegen dem fantasierten und unbewussten Eindrucke diesen Vater zertört zu haben, wie ich die Nahrung, die ich liebe zugleich beim essen zerstöre).

    Das Thema ist nicht Islam, Integration, Gott, nicht Gott, Religion nicht Religion, Buskampagne, Kein Buskampagne, Kreuz nicht Kreuz…
    sondern : wie werden diese Schuldgefühle instrumentalisiert ? Bei den Familien ? Bei den privatschulen ? Bei dem Religionsunterricht ? Beim sog. “normalen” Unterricht ?

    Meiner Meinung nach wird immer die zentrale Frage verdrängt : Erziehung. Jeder macht zu Hause was er will (= jeder glaubt was er will) ? Das ist für mich unerträglich zu hören. Die brutalsten Gewalt, die brutalste Indoktrination, die brutalste Erpressung des Kindes erfolgt ZU HAUSE ! Warum schliessen wir NOCH die Augen über die häussliche Gewalt gegen die Kinder ?
    Wahrscheinlich weil wir wissen, dass die christliche Kultur auf die selben Fondamente wie die muslime aufgebaut wird: auf die Ausnutzung von Schuldgefühle, die zwar nicht von der Religionen erschaffen worden sind, sondern von allen Religionen schamlos und brutal aufrechterhalten, vermehrt, ausgenutzt, intrumentalisiert werden.

    Dieses Tabu-Thema wird irgendwann öffentlich werden: wie werden die Kinder zu Hause behandelt ?

    “Islamstudie” hat keinen Sinn !

    Meiner Meinung nach hätte eine andere Studie einen Sinn: STUDIE ÜBER DIE STAATLICH TOTGESCHIEGENE UND GESCHÜTZTE HÄUSLICHE GEWALT BEI DER PRIVATEN ERZIEHUNG.

  4. Toni sagt:

    Warum bin ich als überzeugter Christ ein entschiedener Gegner des islamischen Religionsunterrichts an Schulen?

    Weil der Islam für mich nicht in erster Linie eine gewöhnliche Religion sondern vielmehr eine totalitäre, faschistoide, intolerante, gewaltverherrlichende und inhumane Politideologie ist, die unter dem Deckmantel der Religion nach Weltherrschaft unter der Knechtschaft der Scharia strebt. Islam/Koran/Scharia halte ich weder für reformierbar (auf ewig) noch mit den Werten der Aufklärung/Demokratie/Menschenrechten vereinbar (und zwar in Gänze!). Islam bedeutet zudem nicht wie oft fälschlich behauptet Frieden sondern vielmehr bedingungslose Unterwerfung unter den Willen Allahs und zwar für alle Menschen denen der Islam habhaft wird bzw. wo der Islam es schafft die Oberherrschaft/Mehrheitsverhältnisse zu erlangen = regiert. Mit wirklicher Toleranz bzw. echtem Frieden hat bzw. hatte der Islam nie in der Historie auch nur das geringste gemein – auch nicht im “verklärten” El-Andalus – ist ihm vielmehr vollkommen wesensfremd/wird von ihm geradezu verabscheut!

    In der Konsequenz bedeutet dies, daß die Unterrichtung der islamischen Ideologie niemals und nirgendwo auf der Welt jemals zu mehr Frieden, Toleranz, Völkerverständigung und Anpassung/Integration führen kann und wird sondern immer nur zum absoluten Gegenteil davon.

    Aus meiner Sicht ist die gesamte Wurzel des Islam verdorben (weder Lehre noch das Leben Mohammeds können und dürfen für einen anständigen Menschen Richtschnurr sein!) und daher auf ewig unreformierbar!

    Jesus brachte dies in der Bergpredigt wie folgt auf den Punkt:

    “Hüttet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie harmlose Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten! Jeder Baum aber der keine guten Früchte hervorbringt wird umgehauen und ins Feuer geworfen. An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen.”

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