BGer bestätigt Busse für Schwimmunterricht-Boykott

bazonline
Nach dem Basler Verwaltungsgericht bestätigt auch das Bundesgericht die Busse gegen ein muslimisches Elternpaar. Die Eltern hatten sich geweigert, ihre beiden Töchter in den gemischten Schwimmunterricht zu schicken.

http://bazonline.ch/basel/stadt/Busse-fuer-SchwimmunterrichtBoykott-bestaetigt/story/10546080

Link zum Urteil: 2C_666/2011

Der Fall soll an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte weitergezogen werden.

http://www.telebasel.ch/de/tv-archiv/&id=366791623

2 Kommentare zu „BGer bestätigt Busse für Schwimmunterricht-Boykott“

  1. Dave sagt:

    Weshalb hat die Schule den Eltern nicht einfach einen Schwimmunterricht vermittelt, wo ihre Kinder ohne Schamgefühl Schwimmen lernen können? Ist denn das so aufwändig? Hauptsache ist doch, die beiden Kinder lernen Schwimmen, nicht? Fragt sich einfach noch, warum der Schwimmunterricht obligatorisch ist – bei der enormen Wasserfläche, die unser Land bedeckt.

  2. Thomas von Aquin sagt:

    @ Dave:

    Sie haben recht, die Gewässerfläche der Schweiz liegt nur bei knapp 4%. Schwimmunterricht ist also wenig sinnvoll, die Kinder sollten viele eher lernen zu heuen, Kühe zu melken und Bäume zu fällen, denn die Landwirtschafts- und Waldfläche machen den grössten Teil der Schweiz aus (insgesamt fast 68%). Fahrradfahren und Verkehrschulung sind aber auch überflüssig, die Siedlungsfläche beträgt nur gerade 7%.

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