«Ach, schon wieder Huonder?»

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Samuel Langhorne Clemens – den meisten Leuten besser bekannt unter dem Pseudonym Mark Twain – hat einmal geäussert, dass ihn gerade nicht jene Stellen der Bibel störten und verstörten, die er nicht so ganz verstehe, sondern es seien im Gegenteil gerade diejenigen Stellen, die er nur zu gut verstehe.

Artikel: http://www.news.ch/Ach+schon+wieder+Huonder/533440/detail.htm

16 Kommentare zu „«Ach, schon wieder Huonder?»“

  1. Toni sagt:

    Apropo Mark Twain, er ist ungewollt ein wichtiger Kronzeuge erfüllter biblischer Prophetie! Warum ist er das? Weil er 1867 Israel-Palästina bereiste und darüber einen ausführlichen Reisebericht verfasste. Dieser Reisebericht von Mark Twain und ähnliche Berichte von Zeitgenossen zeigen uns wie heruntergekommen und entvölkert das Land damals war. Die Bibel hat nämlich vorhergesagt, daß das Land Israel in Folge der Vertreibung der Juden unter die Völker der Welt komplett verwildern und weitestgehend entvölkert werden würde. In einem nahezu 2000 jährigen Prozess hat sich dann genau dies ereignet. Der Höhepunkt dieser Entwicklung war Mitte des 19 Jahrhunderts erreicht. Kurz bevor die Rückwanderung der Juden ins Land der Väter einsetzte (1. jüdische Alija = Rückwanderungswelle aus Russland begann 1882; das ist übrigens auch der Beginn der biblischen Endzeit mit all ihren Schrecken wie wir sie z.B. in der großen Endzeitrede Jesu auf dem Ölberg beschrieben sehen und wie sie sich dann eins zu eins im 20. Jhr. abgespult haben – bis heute, liegen ja schließlich nach wie vor in allen Bereichen voll im Plan – leider). Aber hören wir kurz in die Reiseberichte von Mark Twain und die einiger Zeitgenossen hinein:

    Zitat Mark Twain:
    Von allen Ländern mit öder Landschaft muß Palästina, glaube ich, der Gipfel sein. Die Berge sind kahl, sie haben stumpfe Farben, sie zeigen wenig malerische Formen. Die Täler sind häßliche Wüsten, von einer schwachen Vegetation gesäumt, die einen sorgenvollen und verzagten Ausdruck an sich hat. Das Tote Meer und der See Genezareth schlafen inmitten eines weiten Landstriches von Bergen und Ebenen, in dem das Auge auf keiner angenehmen Tönung … ruht…. . … Es ist ein hoffnungsloses, ödes, verzweifeltes Land. Palästina sitzt in Sack und Asche. Über ihm brütet der Bann eines Fluches, der seine Felder hat verdorren lassen und seine Tatkraft gefesselt hat.

    James Finn schreibt in einem auf den 15.9.1857 datierten Brief an den Earl of Clarendon: “Das Land ist in einer bemerkenswerten Weise bevölkerungsarm, und deshalb braucht es am nötigsten eine neue Gruppe von Bewohnern.”

    Der englische Geograph Arthur Stanley berichtet 1881 in “Sinai and Palestine”, Judäa sei so verwüstet menschenleer, daß er “meilenweit keine Anzeichen von Leben oder Besiedlung gesehen habe.”

    Pierre Loti schreibt in seinem Buch “La Galilee” von 1895: “Ich reiste im Frühling durch ein trauriges Galiläa, und ich fand es still … Wie an anderen Orten, wie überall in Palästina, sind Stadt und Palast zum Staub zurückgekehrt …. Diese Melancholie der Verlassenheit liegt schwer auf dem ganzen Heiligen Land.”

    Aber der lebendige Gott hatte nicht nur an unzähligen Stellen der Schrift den Verfall des Landes und die Vertreibung der Juden unter die Völker der Welt angekündigt sondern auch, daß er sein Volk am Ende der Tage wieder aus allen Ländern, Völkern, Nationen, von den Enden der Erde in Israel sammeln werde und das daraufh

  2. Toni sagt:

    Fortsetzung wegen versehentlicher Unterbrechung

    …daraufhin das Land wieder aufblühen werde, die Dörfer und Städte wieder aufgebaut und besiedelt würden, wirtschaftlicher Wohlstand Einzug halten werde und Gott sein Volk auf den “Bergen Israels” reichlich vermehren würde. Beispielhaft beschrieben/geweissagt ist das z.B. in Hesekiel Kapitel 36 “Weißsagung über Israels Berge – Vereißung eines neuen Lebens” + Hesekiel 37 “Vision von der Auferweckung Israels – die berühmte Vision von der Auferweckung der Totengebeine”. Heseskiel 37 hat sich zwischen 1940 u. 1948 erfüllt als Gott sein Volk aus den Gräbern des Holocaust heraus führte und ihnen in Israel ein neues Leben schenkte!

    Leider aber beschreibt die Bibel auch, daß der uralte Hass der Israel umgebenden Völker auch in der Endzeit wieder aufleben werde und sich dann bis zur allgemeinen Rasserei steigern werde. In Sacharja 12 z.B. heißt es “siehe ich mache Israel zum Taumelbecher voll berausendem Wein und zum Stemmstein für alle Völker ringsum; alle aber die ihn hochstemmen wollen werden sich gewißlich daran Wundreißen”. Dann wird angekündigt, da

  3. Toni sagt:

    Fortsetzung

    …daß Israel zwar all seine umgebenden Feinde zunäscht besiegen würde, der Konflikt aber weiter schwelen werde und Israel dadurch zum “Laststein” für die Völker würde gegen den sich alle Nationen der Erde verbünden würden! Also genau das was wir schon heute permanent an einseitiger, niederträchtiger, permanenter Verurteilung Israels seitens der UNO im Weltsicherheitsrat erleben. Leider ist au

  4. Toni sagt:

    Fortsetzung (Sorry, irgendjemand = mein Computer hat anscheinend was dagegen, daß dies hier veröffentlicht wird, er versendet ständig Teile meines Kommentars vorzeitig, ohne das ich dies wollte und die Sendetaste betätigen würde!!!???).

    Leider ist für den Konflikt kein Happy-End geweissagt. Es heißt vielmehr das Gott Israel auf den Nabel der Erde gesetzt hat, auf die Landbrücke zwischen Europa, Asien und Afrika auf das sich dort die gesamte Weltgeschichte erfülle….

    Wer mehr dazu wissen will, dem seien die hervorragenden Audio- u. Videobeiträge von Dr. Roger Liebi rd. um dieses Thema und erfüllte biblische Prophetie im allgemeinen ans Herzen gelegt. Ihr habt da in ihm in der Schweiz eine ganz besonders wertvolle Perle. Ich habe noch keinen Menschen erlebt, der sich mit erfüllter biblischer Prophetie besser auskennt, profundere Kenntnisse darüber hat und jeden unbefangenen Beobachter besser in seinen Bann ziehen kann, als Dr. Roger Liebi. Über seine Internetseite bin ich auch auf eure aufmerksam geworden. Leider ist er aber bei euch ja eher verhasst.

    Gruß Toni

  5. Stefan Mauerhofer sagt:

    Wenn man lange genug wartet und Wörter a posteriori uminterpretiert, dann erfüllt sich auch die dümmste Prophezeiung. Davon und mit Horoskopen und all dem Quatsch lebt eine ganze Industrie.

  6. Lieber Toni,

    nein, “Dr.” Roger Liebi ist “bei uns” nicht “eher verhasst”. Sein unwissenschaftliches Zeug wird aber “von uns” halt einfach nicht so richtig ernst genommen.

    Andreas Kyriacou hat sich auch einigermassen ausführlich mit “Dr.” Roger Liebi beschäftigt. Die Freidenker haben ihm ja zwei Male eine Plattform geboten.

    http://kyriacou.ch/2011/01/die-ethik-des-roger-liebi-steinigen-soll-man-nur-im-gottesstaat/
    http://kyriacou.ch/2009/09/kreationistische-scharlatanerie/

    (Zwei Artikel zu den Veranstaltungen, bei denen die Freidenker Liebi eine Plattform gewährten.)

    Für mich persönlich macht es keinen Unterschied, ob ich nun etwas von Liebi erfahre, oder ob ich Michael Drosnin lese. Beide Autoren amüsieren mich eher, als dass sie mir Kopfschmerzen zu bereiten vermöchten.

  7. Toni sagt:

    @ Valentin Abgottspon

    gehe heute mal nur kurz auf ihren Kommentar ein, weil ich wenig Zeit habe.

    a) In Punkto Schöpfung sehe ich die Dinge nicht so eng wie Roger Liebi. Ich kann auch damit Leben wenn Gott die Welt durch den Urknall ins Dasein gerufen hat, zumal die Urknalltheorie und der biblische Schöpfungsbericht ja durchaus große Ähnlichkeiten aufweisen. Der Bibel geht es bei ihrem Schöpfungsbericht auch logischerweise nicht um eine exakte naturwissenschaftliche Beschreibung des Geschehens (hätten die Menschen damals ja auch noch gar nicht verstehen können) sondern um was tausendmal wichtigeres – sie erklärt das Gott der Ursprung aller Dinge ist und nicht ein alberner evolutionärer Zufall. Die Grundannahmen der Evolutionisten sind in meinen Augen sowieso tausendmal abenteuerlicher und setzen einen größeren Glauben in unbewiesene Annahmen voraus als alle religiösen Welterklärungsmuster (im Grunde sogar eine Beleidigung für den Verstand, die Vernunft und die Logik des Menschen!). Da soll aus Nichts Zufall entstanden sein (Schwachsinn an sich!). Dieser Zufall soll dann zum Urknall geführt haben, dieser binnen einer Millisekunde zur Entstehung der Materie nebst sämtlicher Naturgesetze, zu den Gestirnen, Planeten ect. und später durch einen noch billionenfach unwahrscheinlicheren Zufall zum größten Wunder überhaupt, zur Entstehung von Leben aus unbelebter Materie. Wobei natürlich auch weiterhin wissenschaftlich gänzlich ungeklärt ist (und aus meiner Sicht auch auf ewig bleiben wird), wie dieser Prozess des Entstehens von Leben aus unbelebter Materie konkret von statten gegangen sein soll. Dieses Leben soll sich dann unbewußt, evolutionär, zufällig, instinktiv aus winzigen Einzellern oder was auch immer für einem “Scheißdreck” zu immer komplexeren Strukturen zusammengeschlossen und zur heutigen Komplexität, Schönheit und Artenvielvalt des Lebens auf Erden geführt haben, daß jedem unbefangenen Betrachter nachwievor schier die Schädeldecke sprengt. Am Ende der Entwicklung steht dann plötzlich der Mensch als einzig nicht instinktgesteuertes Wesen das über einen freien Willen und die Fähigkeit verfügt seine Existenz und die des Alls zu hinterfragen. Das Gehirn des Menschen ist dabei das mit Lichtjahren Abstand komplexeste System im All das wir kennen. Das alles soll sich als ungesteueretes evolutionäres Zufallsprodukt abgespielt haben – gibt es eine wahnsinnigere Grundannahme?

    Hinzu kommt, daß diesen Planeten bis dato lt. Evolutionstheorie bis zu 20 Milliarden Arten / Lebensformen bevölkert haben sollen bzw. das immer noch tun. Liebe Freidenker warum hat es von diesen 20 Mrd. Arten eigentlich nur der Mensch zu einem vernunftbegabten Wesen gebracht, daß seine Existenz und die des Kosmos hinerfragen kann? Warum nicht sagen wir mal 1 Million Arten, mit denen wir dann wunderbar kommunizieren könnten (und kommt mir jetzt bitte nicht mit der Unsinnsthese, die hätten keinen Platz gehabt und sich vorher gegenseitig ausgerottet – zumindest im Meer wäre dafür genügend Platz gewesen!)?

    Ganz einfach, weil der Mensch eben kein durchgeknallt, albernes, evolutionäres Zufallsprodukt ist sondern die Krönung der Schöpfung Gottes und als einziges Lebewesen in seinem Abbild erschaffen wurde. Das ganze ist in meinen Augen so offensichtlich wie Kloßbrühe. Es nicht sehen zu können setzt in meinen Augen ein Maximum an Totalignoranz voraus – sorry.

    zu Punkt b) komme ich jetzt heute nicht mehr, weil Punkt a) dann doch zu ausfürhlich geraten ist.

    Gruß Toni

  8. Toni sagt:

    @ Stefan Mauerhöfer,

    wenn Sie erlauben, gehe ich in nächster Zeit mal etwas ausführlicher darauf ein warum biblische Prophetie nicht beliebig interpretierbar sondern sogar sehr konkret ist und bringe dazu auch Fallbeispiele.

    Dr. Roger Liebi hat auch auf diesem Gebiet hervorragende Arbeit geleistet. Er zeigt z.b. alleine über 300 AT-Prophezeihungen auf, die sich in der Person Jesu erfüllt haben.

    Ganz hervorragend und absolut empfehlenswert ist auch seine Betrachtung zum Buch Daniel unter “Weltgeschichte im Visier des Propheten Daniel” – im Internet z.B. auf clv-server kostenlos downloadbar. Dort enthalten sind über 200 bereits erfüllte Prophetien in äußerster Präzision zum Thema Weltgeschichte. Er zeigt dort zunächst auf warum das Buch Daniel historisch echt ist (um alle Bücher der Bibel läuft schließlich von jeher eine erbitterte Datierungsschlacht mit den Bibelkritikern, nichtzuletzt wegen der fast in allen Texten enthaltenen erfüllten Prophetie, die natürlich kein “Aufklärer”, “Ungläubiger”, atheistischer Wissenschaftler akzeptieren kann, weil es sowas weder gibt noch geben darf) und geht dann auf die Prophetie und deren zeitgeschichtliche Erfüllung Vers für Vers ein. Enthalten ist im Buch Daniel Jahrhunderte im voraus (in der Prophetie von den 70 Jahrwochen) auch eine exakte Datierung (taggenau) des Erscheinens Jesu als Messias/Fürst in Israel, seine anschließende Ermordung und die daraus resultierend Zerstörung des 2. Tempels, Jerusalems, des ganzen Landes (Zitat: “und das Volk des kommenden Fürsten = Römer wird Jerusalem und den Tempel zerstören”; übrigens das ganze erstmals berechnet von einem ehemaligen Chef von Scotland Yard).

    In meinen Augen Pflichtlektüre für jeden Menschen um sich ein Bild über erfüllte biblische Prophetie machen zu können. Man darf dazu natürlich auch zum Vergleich / zur Aufhellung des zeitgeschichtlichen Kontextes auch gerne beliebige Sekundärquellen-/Literatur heranziehen.

    Das Buch Daniel gehört wie die Offenbarung des Johannes zur biblischen Apokalyptik. Beide Bücher bauen dabei aufeinander auf und können nur im Kontext richtig verstanden werden.

    Was in beiden Büchern übrigens auch geweissagt wurde ist, daß in der Endzeit (der Zeit in der Israel neu entsteht) Rom = das sich wiedervereinigende Europa als 8. und letztes Drachenreich (= gottloses, antichristliches, totalitäres Satansregime) neu entstehen wird. Johannes unterscheidet dabei 3 Phasen des römischen Weltreiches. Das Tier ist (Rom existierte zur Zeit des Apostels Johannes = des Lieblingsjüngers Jesu), das Tier ist nicht (Zeit nach dem Zerfall Ost- u. Westroms in die europäischen Nationalstaaten) und das Tier wird in der Endzeit aus dem Abgrund heraufsteigen und ins Verderben gehen.

    Roger Liebi und ähnliche Bibelausleger schrieben dazu übrigens schon vor 10 Jahren bzw. Jahrzehnten:

    “Wie ist es vorstellbar, daß sich die so stolzen Demokratien Europas, die der ganzen Welt die Demokratie bringen wollen, sich bereits in absehbarer Zukunft wieder zu einem totalitären Regime/Staatenbund zusammenschließen werden an deren Ende am Schluß erneut ein Diktator zusammen mit 10 Königen/Vasallen (z. B. EU-Kommisare) absolute Macht empfangen und ausüben wird? Ganz einfach, Auslöser wird wie schon im letzten Jahrhundert erneut ein Wirtschaftszusammenbruch/eine Weltwirtschaftskrise sein. Die Menschen werden dann genauso wie unter Hitler in Deutschland (das Naziregime war übrigens das 7. Reich des Drachens entsprechend der Bibelprophetie!) nach einem Führer schreien der sie au

  9. Toni sagt:

    Fortsetzung

    aus dem Chaos errettet und ihn schlußendlich im “Antichristen” empfangen.

    Sie sehen wir sind auch in diesem Bereich dzt. voll im endzeitlichen Fahrplan der Bibel.

    Die Weltwirtschaftskrise ist weiterhin voll im Gange und ein Ende nicht absehbar – es wird auch zukünftig keine Lösung für das Problem geben, die Staaten versuchen dzt. nur Zeit zu Gewinnen um den unabwendbaren Zusammenruch des Weltfinanz- u. Wirtschaftssystems hinauszuzögern.

    Wir haben schließlich dzt. eine Gemengelage wie es sie noch nie gab = Peak Verschuldung der gesamten industrialisierten Welt = alle westlichen Industriestaaten sind Pleite!, Peak Globalisierung/Vernetzung/Just-in-time-Produktion, Peak Öl und keine absehbare Ersatzresource die uns den Wohlstand den uns das Öl erst ermöglichte, erhalten könnte, Peak Glaubensabfall im Westen verbunden mit Peak Fundamentalisierung in der muslimischen Welt. Nicht zu vergessen ist natürlich auch noch, daß wir in den kommenden Jahren/Jahrzehnten auf Peak Antisemetismus/Israelhass zusteuern werden. Schon heute sind sich schließlich Links-, Rechts- und Islamofaschisten darin einig, daß die Juden/Israel das Grundübel auf der Welt sind, daß beseitigt werden muß. Es ist als angerichtet für das letzte Kapitel des endzeitlichen Chaos – leider.

    Das ganze schreibt Ihnen übrigens ein ehemaliger Banker, der das Weltwirtschaftschaos 2007 hat kommen sehen und damals rechtzeitig in Gold long und Aktien short gegangen ist.

    Grüssle

  10. Toni sagt:

    @ Valentin Abgottspon

    jetzt doch noch schenll zu b) = “Ethik des Herr Liebi / Steinigen soll man nur im Gottesstaat

    Hier kommen anscheinend zwei Dinge zusammen – eine absolut unglückliche Ausdrucksweise bzw. Begründung von Roger Liebi und anscheinend eine absolute Ahnungslosigkeit des Artikelschreibers hinsichtlich des christlichen Glaubens. Das ist ja heutzutage das eigentlich erschreckende – die zwischenzeitlich gnadenlose religiöse Unkenntnis vieler “aufgeklärter Menschen” im einstmal christlichen Abendland. Auf Basis dieser Unkenntnis gedeihen dann auch ständig Gleichsetzungen von Islam u. Christentum bzw. von christlichem- u. islamischen Fundamentalismus, die nicht das geringste miteinander zun tun haben, insofern unvergleichlich sind und zudem eine ungeheuerliche Beleidigung jedes Christen.

    1. Das mosaische Gesetz wurde von Jesus aufgehoben und hat keine Bedeutung mehr für den Christenmenschen. Darunter fallen auch alle Speise- u. Ritualvorschriften der Juden, die Jesus wie immer mit bestechender Rhetorik/Logik als unwichtig/ungültig/zu nichts Nutze vom Tisch gefegt hat.

    2. Auch auf die Steinigung und die übertriebene Sabbatheiligung-/Ruhe ist er dabei ausführlich eingegangen und hat sie als nicht gottgewolltes/unheiliges/unnützes Menschenwerk abgelehnt, auf ewig verworfen und sogar selber explizit dagegen gehandelt/verstossen. Es gibt dazu wunderbare und glasklare Textstellen in den Evangelien. Er heilte z.B. Menschen am Sabbat von ihren Krankheiten, was ihm von den religiösen Eiferern als Verstoß gegen das mosaische Gesetz vorgeworfen wurde. Darauf entgegnete ihnen Jesus wie immer knallhart und auf den Punkt gebracht: “Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen.

    Kein einziger Christ befürwortet daher seit 2000 Jahren die Steinigung von Menschen. Wahre Christen lehnen vielmehr eine solche Form der Gewaltanwendung seit 2000 Jahren entschieden ab, weil sie in offenem Widerspruch zu Jesus Christus, dem Schöpfer des Alls steht. Das gilt auch für Dr. Roger Liebi. Ihn vor diesem Hintergrund eine Befürwortung der Steinigung zu unterstellen ist unredlich!

    Gruß Toni

  11. Logistiker sagt:

    Zitat Toni:

    “Sorry, irgendjemand = mein Computer hat anscheinend was dagegen, daß dies hier veröffentlicht wird, er versendet ständig Teile meines Kommentars vorzeitig, ohne das ich dies wollte und die Sendetaste betätigen würde!!!???”

    Als anerkannter Experte auf dem Gebiet des Paranormalen und Übersichtlichen weiss ich ganz genau was da bei Ihnen auf dem Computer passiert ist! Bei Ihnen verrichten im Verborgenen Daemonen ihren teuflischen Dienst, während Sie, lieber Toni, den Heiden das Wort Gottes verkünden wollen! Bitte informieren Sie sich über die teuflische Gefahr die Ihnen droht:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Daemon

    Ganz besonders gefährdet sind Benutzer des vom Atheisten Linus Torvalds entwickelten Betriebssystems Linux. Er macht aus seinen antichristlichen Absichten noch nicht einmal ein Geheimnis:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Linus_Torvalds#Personal_life

    Falls Sie sichergehen wollen, dass ihr Computer nicht vom Bösen besessen ist, kommt nur das gute Windows SIEBEN, entwickelt vom Christen Bill Gates in Frage:

    http://de.wikipedia.org/wiki/United_Church_of_Christ#Sonstige

    Bereinigen Sie hier schnellstens Ihr lasterhaftes, weltliches und verantwortungsloses Treiben, denn es geht um das Wohl Ihrer unsterblichen Seele – kaufen sie das gesegnete Windows aus dem sonnigen und gottgefälligen Redmond. Oder was wollen Sie antworten, wenn Gott Sie dereinst mit donnernder Stimme fragen wird: “UND WAS FÜR EIN BETRIEBSSYSTEM HAST DU BENUTZT MEIN SOHN???”

    Wollen Sie mit den hiesigen Teufelsanbetern und Hexensabbattlern die Ewigkeit im ewigen Fegefeuer teilen? Na also!

    PS: Mit Weihwasser, Quarzkristallen und “Hosianna, Hosianna” kriegen Sie die Daemonen übrigens auch nicht raus!

  12. Logistiker sagt:

    Toni

    “Die Grundannahmen der Evolutionisten sind in meinen Augen sowieso tausendmal abenteuerlicher und setzen einen größeren Glauben in unbewiesene Annahmen voraus als alle religiösen Welterklärungsmuster (im Grunde sogar eine Beleidigung für den Verstand, die Vernunft und die Logik des Menschen!). Da soll aus Nichts Zufall entstanden sein (Schwachsinn an sich!). Dieser Zufall soll dann zum Urknall geführt haben, dieser binnen einer Millisekunde zur Entstehung der Materie nebst sämtlicher Naturgesetze, zu den Gestirnen, Planeten ect. und später durch einen noch billionenfach unwahrscheinlicheren Zufall zum größten Wunder überhaupt, zur Entstehung von Leben aus unbelebter Materie.”

    Jetzt haben Sie’s den Antichristen aber ordentlich gegeben, Reschpekt! Die doofen Wissenschaftler sollen ihr Fett abkriegen! Die sind ja alle sooooo dumm, mein Gott wie dumm die sind. Glauben an Zufall *prust* *gacker* hihihi, hohoho!!
    Jedes Kind weiss dass weder die grosse Schildkröte, noch die 4 auf ihr stehenden Elefanten, noch die Erdscheibe welche von den Elefanten gehalten wird, durch Zufall entstanden sein kann. Die sind soooo dumm die Wissenschaftler!!! So unvorstellbar dumm!

    Drumm merke: die Wissenschaft hat noch gar nie nicht etwas Praktisches hervorgebracht, was Hand und Fuss hat und die komischen physikalischen Theorien bestätigt hätte!!elf!!

    So, jetzt muss sich mir aber unbedingt Bibel-TV auf meinem 60 Zoll 3D LED TV angucken und danach noch ein paar E-Mails an den Kreationistenkongress senden. Morgen ist dann Grossdemo vor dem Abtreibungszenter angesagt. Gott segne Sie!

  13. Logistiker sagt:

    @Toni

    Ernsthaft. Das Universum ist meiner bescheidenen Ansicht nach selbstverständlich nicht durch Zufall entstanden. Genau so wenig wie das Leben durch Zufall entstanden ist. Genau genommen ist das was wir als Zufall betrachten, lediglich unsere Unfähigkeit eine Vorhersage in einem sehr komplexen System zu treffen.

    Aber zurück zum Urknall. Natürlich ist es nicht zufälligerweise entstanden. Einen einen Gott brauchen Sie aber trotzdem nicht aus dem Hut zaubern. Es geht ganz ohne ihn. Ganz im Gegenteil: ein Universum MIT einem Gott zu erklären stelle ich mir sehr viel schwieriger vor. Denken Sie nur mal nach, wie und aus was der entstanden sein soll…

    Aber nochmal (zum Ditten) zurück zur Sache mit dem Zufall. Den braucht es nicht. Ich darf Ihnen das jetzt aber nicht erklären, denn das würde gegen die 1. Regel meiner Loge verstossen: “Wir teilen unser Wissen nur mit denjenigen, welche aus eigener Kraft das finstere Tal der Unwissenheit durchschritten und als würdig befunden werden in den Reihen unserer Bruderschaft aufgenommen zu werden.” (Sorry Girls ihr seid leider auch ausgeschlossen – ich hab die Regeln nicht gemacht!). Das unterscheidet uns von anderen Religionsgemeinschaften, bei uns darf nicht jeder mitmachen, noch nicht mal als Steigbügelhalter oder Sponsor. Wir heben uns in unserer elitären Arroganz wohltuend von den albernen monotheistischen Religionen ab. Ich fürchte, dass Sie sich mit Ihren komischen Fragen eine Mitgliedschaft auf Lebenszeit verscherzt haben. Auch wenn Sie die Sache mit dem Nicht-Zufall rausfinden :)

  14. Toni sagt:

    @ Logistiker

    vielleicht gibt Ihnen das eine Ahnung davon was wir und die Bibel unter Gott verstehen und wie dessen ewige Existenz gedacht werden muß:

    Antwort aus Logik und Glauben auf die Frage – wer erschuf Gott?

    Antwort: Ihre Frage lässt sich mit einigen logischen Schritten beantworten. Vor der Schöpfung war nur G-tt. Sonst nichts. Wenn wir sagen, G-tt sei der Schöpfer, meinen wir nicht nur, dass er feste Gegenstände wie Planeten, Bäume und Erdferkel erschaffen hat. Wir meinen damit, dass er alles erschaffen hat. Alles, was Sie sich vorstellen können, jede einzelne Existenz auf jeder Ebene und in jeder Dimension war einst nicht, und G-tt erschuf sie.

    Das heißt, dass G-tt sogar Ideen erschuf. Er erschuf nicht nur das konkrete Universum aus Gasen, festen Körpern und Flüssigkeiten; er erschuf auch alle abstrakten Wirklichkeiten wie Liebe, Güte, Sinn und Logik. Diese Ideen existierten nicht, bevor er sie erschuf.

    Eine Idee, die G-tt einführte, ist die Idee der Schöpfung. Von G-tt kommt die Idee, dass man etwas aus nichts machen kann. Die Idee, dass etwas einen Anfang hat, einen Punkt, an dem es zu existieren begann, stammt ebenfalls von G-tt. Diese Idee gab es vorher nicht. So wie es keine Bäume gab, ehe G-tt den ersten Baum erschuf so gab es auch keinen Anfang, ehe G-tt den ersten Anfang erschuf.

    Ihre Frage beruht also auf einer falschen Voraussetzung. Sie können nicht fragen: “Wer erschuf G-tt?”, weil bereits die Idee einer Schöpfung G-ttes Idee war. So etwas wie eine Schöpfung gab es nicht, bevor G-tt sie erschuf. Der Erste, der eine Karikatur zeichnete, war natürlich selbst keine Karikatur, und so ist auch G-tt, der die Idee der Schöpfung erschuf, selbst kein Geschöpf. G-tt, der Schöpfer, ändert sich nie. Er ist immer der gleiche, er war immer und wird immer sein. Menschen, geschaffene Wesen, bleiben nicht gleich. Wir waren einst nicht: wir wurden geschaffen, und wir werden eines Tages nicht mehr sein. Menschen sind aber etwas Besonderes. Weil Geschöpfe wie Sie und ich die Macht haben, sich auf Gott hin zu ändern. Es ist also ein Geschenk, Mensch zu sein.

    Die Bibel erklärt uns, daß der lebendige Gott außerhalb von Raum und Zeit von Ewgikeit zu
    Ewigkeit aus sich selber heraus existiert. Er ist also kein geschaffenes Wesen und auch kein Gefangener seiner eigenen Schöpfung bzw. auf sie reduziert, wie manche immer wieder irrtümlich meinen. Mit dem Schöpfungsakt trat Gott vielmehr aus sich selber heraus. Das kommt am Beginn des Johannesevangelium besonders schön zum Ausdruck wo es heißt: “Im Anfang war das Wort (griechisch der Logos), und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. 2 Im Anfang war es bei Gott. 3 Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.
    4 In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst……

    Aufgrund seiner Existenz außerhalb von Raum u. Zeit überblickt der lebendige Gott auch zu jeder Sekunde die gesamte Zeitachse des Kosmos von seinem Anfang bis zu dessen entferntesten Ende/Zukunft – liegt sozusagen offen vor ihm wie ein aufgeschlagenes Buch. Auf diesem Vorherwissen Gottes und nicht etwa auf Prädestination (Vorherbestimeimung) fußt auch die unfehlbare Prophetie der Bibel.

    Ferner lehrt die Bibel, daß Gott den Kosmos nicht nur am Anfang der Zeit geschaffen sondern auch noch heute permanent/zu jeder Sekunde durch seinen Willen am Leben erhält. Im Kolosserbrief heißt es entsprechend: “Er trägt das All durch die Macht seines Wortes auf das er alle Dinge (Naturgesetze) zusammenhält.” Wäre dem nicht so würde sich das All binnen einer Sekunde in Luft auflösen als hätte es nie existiert – die Bibel sagt am Ende der Tage wird sich der Kosmos/die 1. Schöpfung wie ein Buchrolle zusammenrollen und verschwinden.

  15. Logistiker sagt:

    Ich gebe mich geschlagen. Ihrem Sarkasmus bin ich nicht gewachsen. Chapeau! Lustig finde ich die Vorstellung, dass es Mitmenschen gibt die solchen Stumpfsinn tatsächlich glauben

  16. Die Rundschau vom 4. April 2012 handelt das Thema auch noch einmal ab.

    Beten statt heiraten?

    Aus Sicht der katholischen Kirche ist klar: wer sich scheiden lässt, nicht enthaltsam lebt und wieder heiratet, hat kein Anrecht mehr auf die Sakramente. Keine Beichte, keine Kommunion – so steht es im Katechismus Nr. 1665. Der neue harte Kurs wird vom Churer Bischof Vitus Huonder angeführt. Er legt den Geschiedenen wärmstens ans Herz, einen Gebetskreis im Allgäu aufzusuchen – die Rundschau war vor Ort.

    http://www.videoportal.sf.tv/video?id=1933a4a1-50a5-4d73-bd9e-bf90148b662f

    Die etwas über 9 Minuten lohnen sich meiner Meinung nach.

    Huonder eine «Non-Valeur»?

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