(Kipa) Bis Mitte März müssen die Zürcher Jungfreisinnigen noch rund 1.500 der nötigen 6.000 Unterschriften zur Unterstützung ihrer Volksinitiative zusammenbringen, mit der sie die Abschaffung der Kirchensteuer für Firmen erreichen wollen. Eine Volksabstimmung könnte nicht vor zwei Jahren stattfinden. Im Komitee der “Volksinitiative zur Entlastung des Gewerbes” sitzt auch Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes (SGV), des grössten Dachverbandes der Schweizer Wirtschaft.
Interview auf: http://www.kipa-apic.ch/index.php?na=0,0,0,0,d&ki=228765












Bigler bezeichnet sich als Christ und ist offenbar Freikirchler – die Reformierten sind düpiert: http://www.ref.ch/de/hauptseiten/newsletter/schweiz/#c3637
Besonders gefällt mir dieses Drohszenario der Reformierten: “Der Staat müsste einspringen, beispielsweise in der Sozialhilfe oder im Denkmalschutz.” Als ob Sozialhilfe und Denkmalschutz heute überwiegend durch die Kirchen finanziert würden…
Der grösste Teil der Ausgaben der Kirchen ist für Kult (ref. Kirche Kt. BE: 70%!), der kleinere Teil für Soziales, und das beinhaltet überwiegend Mitgliederdienste. Da stellt sich wirklich die Frage, ob es sinnvoll ist, dass juristische Personen, welche mit wenigen Ausnahmen (religiöse Buchverlage, o. ä.) keine Religion haben, die Kirchen finanziell unterstützen.