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	<title>Kommentare zu: Kt. Zürich: Reformierte pflegen den Mythos der Gemeinnützigkeit</title>
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	<description>FVS - die Stimme der Laizität - seit 1908</description>
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		<title>Von: Reta Caspar</title>
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		<dc:creator>Reta Caspar</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 21:21:25 +0000</pubDate>
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		<description>Die Reformierten unterstützen neu das Projekt &quot;Zwüschehalt&quot; neu für zwei Jahre mit total CHF 50&#039;000.-
http://www.ref.ch/index.php?id=127&amp;tx_ttnews[tt_news]=5063&amp;tx_ttnews[backPid]=21</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reformierten unterstützen neu das Projekt &#8220;Zwüschehalt&#8221; neu für zwei Jahre mit total CHF 50&#8217;000.-<br />
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		<title>Von: Reta Caspar</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/kt-zurich-reformierte-pflegen-den-mythos-der-gemeinnutzigkeit/comment-page-1/#comment-6468</link>
		<dc:creator>Reta Caspar</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 05:30:07 +0000</pubDate>
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		<description>Tja, GG, der letzt Punkt ist der eben schwache Punkt der Reformierten. Sie behaupten seit Jahrzehnten, dass sie so viele Leistungen auch an Nichtmitglieder erbringen und deshalb Anspruch auf Beiträge aus allgemeinen Steuermitteln hätten, während sie in Tat und Wahrheit vielerorts solche Dienstleistungen eben in Rechnung stellen. Man muss sich halt einfach entscheiden, was man will.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, GG, der letzt Punkt ist der eben schwache Punkt der Reformierten. Sie behaupten seit Jahrzehnten, dass sie so viele Leistungen auch an Nichtmitglieder erbringen und deshalb Anspruch auf Beiträge aus allgemeinen Steuermitteln hätten, während sie in Tat und Wahrheit vielerorts solche Dienstleistungen eben in Rechnung stellen. Man muss sich halt einfach entscheiden, was man will.</p>
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		<title>Von: Giorgio Girardet</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/kt-zurich-reformierte-pflegen-den-mythos-der-gemeinnutzigkeit/comment-page-1/#comment-6466</link>
		<dc:creator>Giorgio Girardet</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 00:49:18 +0000</pubDate>
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		<description>Der letzte Punkt ist nun vollends lächerlich. Mit der gleichen Logik könnte man auch das Recht auf Schwarzfahren im öffentlichen Verkehrt propagieren. 

Kasualien sind nun einmal definitionsgemäss das Kernangebot für diejenigen die sich als Mitglieder sehen wollen. Da sind die SBB viel schlimmer: dort kann man nicht mehr auf dem Zug das ticket (zum Marktpreis) lösen, man kriegt gleich die Busse aufgebrummt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der letzte Punkt ist nun vollends lächerlich. Mit der gleichen Logik könnte man auch das Recht auf Schwarzfahren im öffentlichen Verkehrt propagieren. </p>
<p>Kasualien sind nun einmal definitionsgemäss das Kernangebot für diejenigen die sich als Mitglieder sehen wollen. Da sind die SBB viel schlimmer: dort kann man nicht mehr auf dem Zug das ticket (zum Marktpreis) lösen, man kriegt gleich die Busse aufgebrummt.</p>
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		<title>Von: Dave</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/kt-zurich-reformierte-pflegen-den-mythos-der-gemeinnutzigkeit/comment-page-1/#comment-6463</link>
		<dc:creator>Dave</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 22:02:36 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Ein weiteres Element der Gemeinnützigkeit liegt in der Uneigennützigkeit, d. h., es sollen keine eigenen Interessen verfolgt werden.&quot;

Witzige Definition: In der Theorie klingt das ja schön, aber wie soll das praktisch machbar sein? Wenn eine Organisation für ein gemeinnütziges Projekt sammelt, dann ist das doch automatisch auch Eigenwerbung und die ist in eigenem Interesse...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ein weiteres Element der Gemeinnützigkeit liegt in der Uneigennützigkeit, d. h., es sollen keine eigenen Interessen verfolgt werden.&#8221;</p>
<p>Witzige Definition: In der Theorie klingt das ja schön, aber wie soll das praktisch machbar sein? Wenn eine Organisation für ein gemeinnütziges Projekt sammelt, dann ist das doch automatisch auch Eigenwerbung und die ist in eigenem Interesse&#8230;</p>
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		<title>Von: Reta Caspar</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/kt-zurich-reformierte-pflegen-den-mythos-der-gemeinnutzigkeit/comment-page-1/#comment-6460</link>
		<dc:creator>Reta Caspar</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 20:28:14 +0000</pubDate>
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		<description>Gemeinnützigkeit wird angenommen, wenn der Destinatärkreis grundsätzlich offen ist und der Zweck im Allgemeininteresse liegt, so beispielsweise bei Tätigkeiten in karitativen, humanitären, gesundheitsfördernden, ökologischen, erzieherischen, wissenschaftlichen und kulturellen Bereichen. Ein weiteres Element der Gemeinnützigkeit liegt in der Uneigennützigkeit, d. h., es sollen keine eigenen Interessen verfolgt werden.
Die Landeskirchen müssen den Tatbeweis der Gemeinnützigkeit nicht erbringen. Sie sind in der Regel via Steuergesetz steuerbefreit. 
Juristisch, aber auch politisch könnte  man sich etwa fragen, ob die Kirchen wirklich keine eigenen Interessen verfolgen. Immerhin begründen sie politisch ihren Sonderstatus gegenüber anderen - auch anderen karitativen - Organisationen mit diesen sozialen Engagement und sie drohen unverhohlen damit, im Falle eines Wegfalls von Kirchensteuern juristischer Personen ihre Projekte einzuschränken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinnützigkeit wird angenommen, wenn der Destinatärkreis grundsätzlich offen ist und der Zweck im Allgemeininteresse liegt, so beispielsweise bei Tätigkeiten in karitativen, humanitären, gesundheitsfördernden, ökologischen, erzieherischen, wissenschaftlichen und kulturellen Bereichen. Ein weiteres Element der Gemeinnützigkeit liegt in der Uneigennützigkeit, d. h., es sollen keine eigenen Interessen verfolgt werden.<br />
Die Landeskirchen müssen den Tatbeweis der Gemeinnützigkeit nicht erbringen. Sie sind in der Regel via Steuergesetz steuerbefreit.<br />
Juristisch, aber auch politisch könnte  man sich etwa fragen, ob die Kirchen wirklich keine eigenen Interessen verfolgen. Immerhin begründen sie politisch ihren Sonderstatus gegenüber anderen &#8211; auch anderen karitativen &#8211; Organisationen mit diesen sozialen Engagement und sie drohen unverhohlen damit, im Falle eines Wegfalls von Kirchensteuern juristischer Personen ihre Projekte einzuschränken.</p>
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		<title>Von: Dave</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/kt-zurich-reformierte-pflegen-den-mythos-der-gemeinnutzigkeit/comment-page-1/#comment-6458</link>
		<dc:creator>Dave</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 20:04:30 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Vermutlich ist die Mehrzahl der Betroffenen auch Kirchensteuerzahler...&quot;

Da etwa Dreiviertel der Bevölkerung des Kantons Zürich einer Landeskirche angehören, schätze ich die Wahrscheinlichkeit dafür als sehr hoch ein...


&quot;...und deshalb diese Tätigkeit nicht gemeinnützig sondern eine Leistung an Mitglieder.&quot;

Ist sich der Autor/die Autorin sicher, dass diese Schlussfolgerung wirklich zutrifft? Die Tätigkeit wäre doch erst dann nicht gemeinnützig, wenn Nicht-Mitglieder von den Leistungen ausgeschlossen wären. Leistungen werden an Mitglieder erbracht, aber nicht nur.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Vermutlich ist die Mehrzahl der Betroffenen auch Kirchensteuerzahler&#8230;&#8221;</p>
<p>Da etwa Dreiviertel der Bevölkerung des Kantons Zürich einer Landeskirche angehören, schätze ich die Wahrscheinlichkeit dafür als sehr hoch ein&#8230;</p>
<p>&#8220;&#8230;und deshalb diese Tätigkeit nicht gemeinnützig sondern eine Leistung an Mitglieder.&#8221;</p>
<p>Ist sich der Autor/die Autorin sicher, dass diese Schlussfolgerung wirklich zutrifft? Die Tätigkeit wäre doch erst dann nicht gemeinnützig, wenn Nicht-Mitglieder von den Leistungen ausgeschlossen wären. Leistungen werden an Mitglieder erbracht, aber nicht nur.</p>
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		<title>Von: MS</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/kt-zurich-reformierte-pflegen-den-mythos-der-gemeinnutzigkeit/comment-page-1/#comment-6445</link>
		<dc:creator>MS</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 10:45:29 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist ja ein völlig deplatzierter Vergleich. Frauenhäuser bieten zwecks Krisenintervention gewaltbetroffenen Frauen und deren Kindern (!) eine vorübergehende Unterkunft (meines Wissens nicht gegen Miete), Schutz (Sicherheitsdispositiv) und psycho-soziale Beratung. Das ist ein viel umfassenderes und aufwändigeres Angebot.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ja ein völlig deplatzierter Vergleich. Frauenhäuser bieten zwecks Krisenintervention gewaltbetroffenen Frauen und deren Kindern (!) eine vorübergehende Unterkunft (meines Wissens nicht gegen Miete), Schutz (Sicherheitsdispositiv) und psycho-soziale Beratung. Das ist ein viel umfassenderes und aufwändigeres Angebot.</p>
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