Interreligiöser Dialog in Amriswil

St. Galler Tagblatt
Für ein paar Tage war der Turm der evangelischen Kirche Amriswil durch einen Laser beleuchtet. Es war Werbung für die Fasnachtsveranstaltung im nahegelegenen «Titanic». Veranstalter Devret Yildirim beteuert, dass es keine Absicht war.

 

 

Devret Yildirim, anscheinend von Gewissensbissen geplagt, will dem Pfarrer demnächst einen Besuch abstatten – «sobald ich etwas mehr Zeit habe. Schliesslich bin ich selbst gläubig», sagt der gelernte Maurer, der sich mit der Organisation von Fasnachtsveranstaltungen (Motto: Der Sultan und seine Tänzerinnen) ein zweites Standbein geschaffen hat. «Ich wollte mit der Beleuchtung niemanden in seinem Glauben verletzen.»

http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/thurgau/amriswil/tz-am/art123844,2862510

Übrigens: der Amriswiler Kirchturm soll das grösste religiöse Phallussymbol des Kantons Thurgau sein.

1 Kommentar zu „Interreligiöser Dialog in Amriswil“

  1. MS sagt:

    Mir scheint, das fragilste Pflänzlein überhaupt sind die religiösen Gefühle ;-)

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