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	<title>Kommentare zu: Hochschulen für Sozialarbeit in Sorge wegen christlicher Fundamentalisten</title>
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	<description>FVS - die Stimme der Laizität - seit 1908</description>
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		<title>Von: vegantichrist</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/hochschulen-fur-sozialarbeit-in-sorge-wegen-christlicher-fundamentalisten/comment-page-1/#comment-9473</link>
		<dc:creator>vegantichrist</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Aug 2012 00:17:53 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Homöopathie als “Glaubensmedizin”, die Seele als “menschliches Hirngespinst” und Gott als “Erfindung”

--&gt; klingt ganz nach Prof. Obrecht und find, da gibts auch gar nichts dran auszusetzen. Bin echt froh, dass sich kein Studi vor seinen Vorlesungen so richtig drücken kann...

ich bin auch an einer Zürcher FH für Soziale Arbeit und hatte mit einigen ICF-Leuten zu tun (durch die vielen Gruppenarbeiten, wo man zufällig zusammengewürfelt wurde), aber auch zufällige SitznachbarInnen. Es fällt echt auf, dass an der Soz viele Fischlis rumschwimmen. Ein paar Male hab ich auch schwulenfeindliche Sprüche mitbekommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Homöopathie als “Glaubensmedizin”, die Seele als “menschliches Hirngespinst” und Gott als “Erfindung”</p>
<p>&#8211;&gt; klingt ganz nach Prof. Obrecht und find, da gibts auch gar nichts dran auszusetzen. Bin echt froh, dass sich kein Studi vor seinen Vorlesungen so richtig drücken kann&#8230;</p>
<p>ich bin auch an einer Zürcher FH für Soziale Arbeit und hatte mit einigen ICF-Leuten zu tun (durch die vielen Gruppenarbeiten, wo man zufällig zusammengewürfelt wurde), aber auch zufällige SitznachbarInnen. Es fällt echt auf, dass an der Soz viele Fischlis rumschwimmen. Ein paar Male hab ich auch schwulenfeindliche Sprüche mitbekommen.</p>
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		<title>Von: Grazia</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/hochschulen-fur-sozialarbeit-in-sorge-wegen-christlicher-fundamentalisten/comment-page-1/#comment-9003</link>
		<dc:creator>Grazia</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 May 2012 08:20:54 +0000</pubDate>
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		<description>Diese Frau wird mit der Veränderung umgehen müssen, und sie wird es tun, so wie es in ihren Möglichkeiten steht. Vielleicht zieht sie mit Cousinen und Freundinnen in eine Alters-WG? Vielleicht wird nach der Zeit der Trauer Neues entstehen? Was, wenn diese Frau vor ihrem Partner gestorben wäre? Wenn der Partner ein unangenehmer Zeitgenosse wäre? Die Kinder sich kümmern? Und es ist ja nicht an uns, das Leben anderer zu beurteilen. In meinem Bekanntenkreis gibt es Beispiele wie das Ihre - wobei Senioren, mit oder ohne Partner, heute und hierzulande doch noch sehr aktiv und ausgefüllt zu sein scheinen, vorausgesetzt, die Gesundheit spielt mit -  aber auch genau das Gegenteil. Auch werden aus  Müttern meist  Grossmütter, das Rad dreht sich weiter. Die Bilanz am Ende eines Lebens macht dann auch jeder für sich alleine: http://www.stern.de/panorama/buch-einer-krankenschwester-was-sterbende-am-meisten-bereuen-1782966.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Frau wird mit der Veränderung umgehen müssen, und sie wird es tun, so wie es in ihren Möglichkeiten steht. Vielleicht zieht sie mit Cousinen und Freundinnen in eine Alters-WG? Vielleicht wird nach der Zeit der Trauer Neues entstehen? Was, wenn diese Frau vor ihrem Partner gestorben wäre? Wenn der Partner ein unangenehmer Zeitgenosse wäre? Die Kinder sich kümmern? Und es ist ja nicht an uns, das Leben anderer zu beurteilen. In meinem Bekanntenkreis gibt es Beispiele wie das Ihre &#8211; wobei Senioren, mit oder ohne Partner, heute und hierzulande doch noch sehr aktiv und ausgefüllt zu sein scheinen, vorausgesetzt, die Gesundheit spielt mit &#8211;  aber auch genau das Gegenteil. Auch werden aus  Müttern meist  Grossmütter, das Rad dreht sich weiter. Die Bilanz am Ende eines Lebens macht dann auch jeder für sich alleine: <a href="http://www.stern.de/panorama/buch-einer-krankenschwester-was-sterbende-am-meisten-bereuen-1782966.html" rel="nofollow">http://www.stern.de/panorama/buch-einer-krankenschwester-was-sterbende-am-meisten-bereuen-1782966.html</a></p>
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		<title>Von: MM</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/hochschulen-fur-sozialarbeit-in-sorge-wegen-christlicher-fundamentalisten/comment-page-1/#comment-9001</link>
		<dc:creator>MM</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 May 2012 05:55:04 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Meine persönliche Meinung ist, dass das Leben keinen Sinn per se hat sondern sich selbst Sinn genug ist, wir selbst unserem Leben durchaus Sinn verleihen können und es in aller Regel auch tun, bewusst oder unbewusst.&quot; 
Nehmen wir an, eine ältere Person ist in einer glücklichen Beziehung, hat Kinder und einen Beruf, der sie befriedigt. Nun, ihre Kinder werden älter und leben ihr eigenes Leben. Irgendwann stirbt ihr Partner und sie ist pensioniert. Diese Person steht jetzt an einem Übergang. Alles, wofür sie gelebt hat, was ihr also Sinn gegeben hat, ist nicht mehr so vorhanden, dass es sie es noch antreiben bzw. befriedigen würde.. Nun geht es darum, wie gut es dieser Person gelingt, sich einen sozusagen neuen Sinn zu schaffen. Vielleicht gelingt es ihr, andere, tragfähige Beziehungen aufzubauen, eine neue Aufgabe zu finden usw.. Vielleicht gelingt dies ihr aber auch nicht.. Weil neue Beziehungen in die Brüche gehen, weil die neue Aufgabe sich nicht als befriedigend genug herausstellt usw.. Und was dann? Sie wird vielleicht verbittert oder depressiv? Warum? Sie könnte ja eigentlich auf ihr Leben zurückschauen und zufrieden sein, mit dem was gewesen ist bzw. ihr Leben als sinnvoll genug erachten, so wie es ist und war..

PS: Sorry für meine sprunghaften, diskussionserschwerenden Schlussfolgerungen ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Meine persönliche Meinung ist, dass das Leben keinen Sinn per se hat sondern sich selbst Sinn genug ist, wir selbst unserem Leben durchaus Sinn verleihen können und es in aller Regel auch tun, bewusst oder unbewusst.&#8221;<br />
Nehmen wir an, eine ältere Person ist in einer glücklichen Beziehung, hat Kinder und einen Beruf, der sie befriedigt. Nun, ihre Kinder werden älter und leben ihr eigenes Leben. Irgendwann stirbt ihr Partner und sie ist pensioniert. Diese Person steht jetzt an einem Übergang. Alles, wofür sie gelebt hat, was ihr also Sinn gegeben hat, ist nicht mehr so vorhanden, dass es sie es noch antreiben bzw. befriedigen würde.. Nun geht es darum, wie gut es dieser Person gelingt, sich einen sozusagen neuen Sinn zu schaffen. Vielleicht gelingt es ihr, andere, tragfähige Beziehungen aufzubauen, eine neue Aufgabe zu finden usw.. Vielleicht gelingt dies ihr aber auch nicht.. Weil neue Beziehungen in die Brüche gehen, weil die neue Aufgabe sich nicht als befriedigend genug herausstellt usw.. Und was dann? Sie wird vielleicht verbittert oder depressiv? Warum? Sie könnte ja eigentlich auf ihr Leben zurückschauen und zufrieden sein, mit dem was gewesen ist bzw. ihr Leben als sinnvoll genug erachten, so wie es ist und war..</p>
<p>PS: Sorry für meine sprunghaften, diskussionserschwerenden Schlussfolgerungen <img src='http://www.frei-denken.ch/de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: Grazia</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/hochschulen-fur-sozialarbeit-in-sorge-wegen-christlicher-fundamentalisten/comment-page-1/#comment-9000</link>
		<dc:creator>Grazia</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 20:27:35 +0000</pubDate>
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		<description>Wieso sollte es denn &quot;egal&quot; sein? Meine persönliche Meinung ist, dass das Leben keinen Sinn per se hat sondern sich selbst Sinn genug ist, wir selbst unserem Leben durchaus Sinn verleihen können und es in aller Regel auch tun, bewusst oder unbewusst. Jeder auf seine Weise und nach seinem Naturell. Das sehen Sie vlt. ganz anders? Vielleicht ist Ihnen &quot;mein&quot; Sinn nicht sinnvoll genug? Wer oder was ist der Massstab? Und selbst wenn es denn einen &quot;höheren&quot; Sinn gäbe, wo würde dieser entspringen? Und von welcher Warte aus würde sich &quot;höher&quot; definieren? Wieso &quot;und Schluss&quot;? Was wir tun und lassen ist nur schon deshalb von Belang, weil wir alle - mehr oder weniger :-) - soziale Wesen sind, die in einer Gemeinschaft leben, und dieser dort Rechenschaft ablegen müssen, wo unser Handel andere tangiert. Wir werden doch nicht in ein Vakuum hineingeboren? Die Diskussion wird hier erschwert durch die sprunghaften Schlussfolgerungen. Ein Konstruktivist ist genauso wenig a priori ein Determinist wie ein Atheist keinesfalls ein Nihilist sein muss. Natürlich dürfen, sollen Menschen sich die Sinnfrage stellen. Müssen sie sie sich stellen? Ergibt sich der Sinn oft nicht erst im Nachhinein, nach dem Motto &quot;das Leben müssen wir vorwärts leben und rückwärts verstehen&quot;? Problematisch wird&#039;s ja erst dort, wo jemand &quot;seinen&quot; Sinn verallgemeinert, und seine Präferenzen als gottgegeben andern aufoktroyieren will. Ich habe auch nirgends behauptet, dass sich die Sinnfrage erübrigt, mir missfallen bloss die Bevormundungstendenzen, die Ideologien, ob nun weltlich oder religiös, so an sich haben. Ebenso scheine ich optimistischer, was die Menschen anbelangt als Sie? Ich erwarte nicht, dass wenn keiner guckt, quasi kein &quot;himmlischer&quot; Polizist rumpatrouilliert auf der Erde gleich Sodom und Gomorrha ausbrechen würden, genausowenig wie eine zivilisierte Gemeinschaft ohne Regierung auch nicht gleich dem Chaos anheimfällt (s. Belgien).... </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wieso sollte es denn &#8220;egal&#8221; sein? Meine persönliche Meinung ist, dass das Leben keinen Sinn per se hat sondern sich selbst Sinn genug ist, wir selbst unserem Leben durchaus Sinn verleihen können und es in aller Regel auch tun, bewusst oder unbewusst. Jeder auf seine Weise und nach seinem Naturell. Das sehen Sie vlt. ganz anders? Vielleicht ist Ihnen &#8220;mein&#8221; Sinn nicht sinnvoll genug? Wer oder was ist der Massstab? Und selbst wenn es denn einen &#8220;höheren&#8221; Sinn gäbe, wo würde dieser entspringen? Und von welcher Warte aus würde sich &#8220;höher&#8221; definieren? Wieso &#8220;und Schluss&#8221;? Was wir tun und lassen ist nur schon deshalb von Belang, weil wir alle &#8211; mehr oder weniger <img src='http://www.frei-denken.ch/de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  &#8211; soziale Wesen sind, die in einer Gemeinschaft leben, und dieser dort Rechenschaft ablegen müssen, wo unser Handel andere tangiert. Wir werden doch nicht in ein Vakuum hineingeboren? Die Diskussion wird hier erschwert durch die sprunghaften Schlussfolgerungen. Ein Konstruktivist ist genauso wenig a priori ein Determinist wie ein Atheist keinesfalls ein Nihilist sein muss. Natürlich dürfen, sollen Menschen sich die Sinnfrage stellen. Müssen sie sie sich stellen? Ergibt sich der Sinn oft nicht erst im Nachhinein, nach dem Motto &#8220;das Leben müssen wir vorwärts leben und rückwärts verstehen&#8221;? Problematisch wird&#8217;s ja erst dort, wo jemand &#8220;seinen&#8221; Sinn verallgemeinert, und seine Präferenzen als gottgegeben andern aufoktroyieren will. Ich habe auch nirgends behauptet, dass sich die Sinnfrage erübrigt, mir missfallen bloss die Bevormundungstendenzen, die Ideologien, ob nun weltlich oder religiös, so an sich haben. Ebenso scheine ich optimistischer, was die Menschen anbelangt als Sie? Ich erwarte nicht, dass wenn keiner guckt, quasi kein &#8220;himmlischer&#8221; Polizist rumpatrouilliert auf der Erde gleich Sodom und Gomorrha ausbrechen würden, genausowenig wie eine zivilisierte Gemeinschaft ohne Regierung auch nicht gleich dem Chaos anheimfällt (s. Belgien)&#8230;.</p>
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		<title>Von: MM</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/hochschulen-fur-sozialarbeit-in-sorge-wegen-christlicher-fundamentalisten/comment-page-1/#comment-8999</link>
		<dc:creator>MM</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 19:23:20 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich das also jetzt richtig verstehe, ist die Sinnfrage nicht wirklich relevant? Wir leben weil es unsere Bestimmung ist zu leben? Und wir sterben weil es unsere Bestimmung ist zu sterben? Und dann ist Ende und Schluss? Eine höhere Bedeutung hat unser Leben nicht? Es ist deshalb eigentlich auch egal, was wir tun und was wir lassen?
Hat nicht jeder Mensch einen Sinn in seinem Leben? Weshalb sucht ein Mensch nach einem solchen Sinn, wenn er ja gar nicht relevant ist? Was bedeutet es, ein Leben zu leben ohne Sinn und höhere Bedeutung? Wo führt das hin? Ist es für unsere Zivilisation von Nutzen, wenn Menschen die Sinnfrage nicht mehr stellen? Viele Fragezeichen....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich das also jetzt richtig verstehe, ist die Sinnfrage nicht wirklich relevant? Wir leben weil es unsere Bestimmung ist zu leben? Und wir sterben weil es unsere Bestimmung ist zu sterben? Und dann ist Ende und Schluss? Eine höhere Bedeutung hat unser Leben nicht? Es ist deshalb eigentlich auch egal, was wir tun und was wir lassen?<br />
Hat nicht jeder Mensch einen Sinn in seinem Leben? Weshalb sucht ein Mensch nach einem solchen Sinn, wenn er ja gar nicht relevant ist? Was bedeutet es, ein Leben zu leben ohne Sinn und höhere Bedeutung? Wo führt das hin? Ist es für unsere Zivilisation von Nutzen, wenn Menschen die Sinnfrage nicht mehr stellen? Viele Fragezeichen&#8230;.</p>
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	<item>
		<title>Von: Grazia</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/hochschulen-fur-sozialarbeit-in-sorge-wegen-christlicher-fundamentalisten/comment-page-1/#comment-8998</link>
		<dc:creator>Grazia</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 12:20:00 +0000</pubDate>
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		<description>Die Frage ist m.E. irrelevant, ausser man schielt auf eine theologische Antwort. Es fällt schwer, sich vorzustellen, dass gewisse Dinge schlicht SIND, also nicht zwangsläufig planmässig erschaffen wurden. Wir sehen überall Muster und Sinn, wo wenig Numinoses ist, und verkennen gleichzeitig die wirklichen Gesetzmässigkeiten, weil wir lieber hoffen, dass für uns die &quot;Naturgesetze&quot; nicht gelten... (S. dazu auch &quot;Die Kunst des klaren Denkens&quot; von Rolf Dobelli, in dem weitverbreitete Denkfehler dargelegt werden).  Nehmen wir unsere Vorstellung der Zeit. Da wir vergänglich sind scheint es, als ob Stunden, Minuten, Jahre vergehen, dabei sind wir es, die vergehen. Zufall ist ja nicht = Chaos und meint nicht nur die nicht kausale Verknüpfung von Ereignissen - wobei auch hier die Frage bleibt, ob sie nicht doch verknüpft sind und wir die zugrundeliegenden Mechanismen nur (noch) nicht kennen. Wir nennen es auch Zufall, welche Kombination von Vater und Mutter sich im Kind manifestiert. Sie ist nicht vorhersehbar, aber mitnichten völlig unabhängig von deren Erbgut. Determiniert ist nicht = zielgerichtet. Gerade Kreationisten lehnen insbesondere den Gedanken ab, das Leben und letzlich der Mensch sei das Produkt des Zufalls. Was so nicht stimmt, wie R. Dawkins in diesem Clip aufzeigt: http://www.youtube.com/watch?v=qTHZxozpnm4</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage ist m.E. irrelevant, ausser man schielt auf eine theologische Antwort. Es fällt schwer, sich vorzustellen, dass gewisse Dinge schlicht SIND, also nicht zwangsläufig planmässig erschaffen wurden. Wir sehen überall Muster und Sinn, wo wenig Numinoses ist, und verkennen gleichzeitig die wirklichen Gesetzmässigkeiten, weil wir lieber hoffen, dass für uns die &#8220;Naturgesetze&#8221; nicht gelten&#8230; (S. dazu auch &#8220;Die Kunst des klaren Denkens&#8221; von Rolf Dobelli, in dem weitverbreitete Denkfehler dargelegt werden).  Nehmen wir unsere Vorstellung der Zeit. Da wir vergänglich sind scheint es, als ob Stunden, Minuten, Jahre vergehen, dabei sind wir es, die vergehen. Zufall ist ja nicht = Chaos und meint nicht nur die nicht kausale Verknüpfung von Ereignissen &#8211; wobei auch hier die Frage bleibt, ob sie nicht doch verknüpft sind und wir die zugrundeliegenden Mechanismen nur (noch) nicht kennen. Wir nennen es auch Zufall, welche Kombination von Vater und Mutter sich im Kind manifestiert. Sie ist nicht vorhersehbar, aber mitnichten völlig unabhängig von deren Erbgut. Determiniert ist nicht = zielgerichtet. Gerade Kreationisten lehnen insbesondere den Gedanken ab, das Leben und letzlich der Mensch sei das Produkt des Zufalls. Was so nicht stimmt, wie R. Dawkins in diesem Clip aufzeigt: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qTHZxozpnm4" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=qTHZxozpnm4</a></p>
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	<item>
		<title>Von: MM</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/hochschulen-fur-sozialarbeit-in-sorge-wegen-christlicher-fundamentalisten/comment-page-1/#comment-8996</link>
		<dc:creator>MM</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 05:29:45 +0000</pubDate>
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		<description>@Fredi H.: Es ist natürlich absolut möglich, dass Immanuel Kant seine Aussagen zu Himmel, Gott und Übernatürlichem in seinen ersten Phasen des Schaffens verfasste, als er noch unkritisch gegenüber den bestehenden Werken war. Doch widerlegt hat er seine Aussagen meines Wissens nicht..
@Grazia: &quot;Die Welt ist entstanden, weil das Potenzial/ die Möglichkeit dazu gegeben war..&quot; Weshalb war die Möglichkeit bzw. das Potenzial gegeben?
Übrigens: Das Wort Zufall kann ich leider im Zusammenhang mit wissenschaftlichem Determinismus nicht verstehen. Denn wie soll es Zufall geben, wenn alles nach Gesetzmässigkeiten funktioniert?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Fredi H.: Es ist natürlich absolut möglich, dass Immanuel Kant seine Aussagen zu Himmel, Gott und Übernatürlichem in seinen ersten Phasen des Schaffens verfasste, als er noch unkritisch gegenüber den bestehenden Werken war. Doch widerlegt hat er seine Aussagen meines Wissens nicht..<br />
@Grazia: &#8220;Die Welt ist entstanden, weil das Potenzial/ die Möglichkeit dazu gegeben war..&#8221; Weshalb war die Möglichkeit bzw. das Potenzial gegeben?<br />
Übrigens: Das Wort Zufall kann ich leider im Zusammenhang mit wissenschaftlichem Determinismus nicht verstehen. Denn wie soll es Zufall geben, wenn alles nach Gesetzmässigkeiten funktioniert?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fredi H.</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/hochschulen-fur-sozialarbeit-in-sorge-wegen-christlicher-fundamentalisten/comment-page-1/#comment-8995</link>
		<dc:creator>Fredi H.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 17:34:27 +0000</pubDate>
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		<description>@MM: Kant: ist sein Werk:&quot;Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels oder Versuch von der Verfassung und dem mechanischen Ursprunge des ganzen Weltgebäudes, nach Newtonischen Grundsätzen abgehandelt&quot; (1755), gemeint?
Ich nehme hier Bezug auf Friedrich Kaulbach&#039;s Werk:&quot;Imanuel Kant&quot;,Walter de Gruyter,1982, wo er S. 53f. Folgendes über die (innere) &#039;Möglichkeit&#039; schreibt: &quot;Die inneren Möglichkeiten bzw. Realitäten haben ihren Ursprung im Geiste Gottes und dürfen von hier aus gesehen als ewig und unveränderlich gelten. Der Autor der &quot;Allgemeinen Naturgeschichte&quot; steht in diesem Punkte auf platonisch-augustinischen Voraussetzungen. Die Natur gilt ihm nicht als absolut unabhängig, aber doch insofern als ewig, als sie die Erscheinung ewiger Realitäten und Wesenheiten ist.&quot;
Kant ist in dieser seiner Phase des Schaffens (vorkritische Periode) noch sehr von Leibniz (Monaden und prästabilisierte Harmonie) und mit ihm auch in einem augustinischen Platonismus verfangen, in dem die Ideen Platons in das Denken Gottes verlegt werden. Bei einem Platonismus werden bestimmte Formen des Weltzugriffes des Menschen verabsolutiert.
Das ist aber nicht meine Sicht von der Natur!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@MM: Kant: ist sein Werk:&#8221;Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels oder Versuch von der Verfassung und dem mechanischen Ursprunge des ganzen Weltgebäudes, nach Newtonischen Grundsätzen abgehandelt&#8221; (1755), gemeint?<br />
Ich nehme hier Bezug auf Friedrich Kaulbach&#8217;s Werk:&#8221;Imanuel Kant&#8221;,Walter de Gruyter,1982, wo er S. 53f. Folgendes über die (innere) &#8216;Möglichkeit&#8217; schreibt: &#8220;Die inneren Möglichkeiten bzw. Realitäten haben ihren Ursprung im Geiste Gottes und dürfen von hier aus gesehen als ewig und unveränderlich gelten. Der Autor der &#8220;Allgemeinen Naturgeschichte&#8221; steht in diesem Punkte auf platonisch-augustinischen Voraussetzungen. Die Natur gilt ihm nicht als absolut unabhängig, aber doch insofern als ewig, als sie die Erscheinung ewiger Realitäten und Wesenheiten ist.&#8221;<br />
Kant ist in dieser seiner Phase des Schaffens (vorkritische Periode) noch sehr von Leibniz (Monaden und prästabilisierte Harmonie) und mit ihm auch in einem augustinischen Platonismus verfangen, in dem die Ideen Platons in das Denken Gottes verlegt werden. Bei einem Platonismus werden bestimmte Formen des Weltzugriffes des Menschen verabsolutiert.<br />
Das ist aber nicht meine Sicht von der Natur!!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Grazia</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/hochschulen-fur-sozialarbeit-in-sorge-wegen-christlicher-fundamentalisten/comment-page-1/#comment-8992</link>
		<dc:creator>Grazia</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 09:58:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frei-denken.ch/de/?p=12297#comment-8992</guid>
		<description>MM:  sie ist entstanden, weil die Möglichkeit, das &quot;Potential&quot; dafür gegeben war? Wenn wir die kosmologische Frage auf unsere menschliche Dimension hinunterbrechen ist doch auch sehr häufig dies die Antwort auf &quot;warum hat xy etwas getan, warum bloss kam es zu z: weil das Resultat in der Ausgangssituation angelegt war und das Prinzip &quot;Zufall + Notwendigkeit&quot; das Seine dazu beitrug. Apropos: http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/09/warum-gibt-es-etwas-und-nicht-nichts.php

Von Lawrence Krauss stammt auch die Bemerkung, dass es genauso sinnvoll ist sich zu fragen, warum unser Universum so und nicht anders ist, wie sich darüber aufzuhalten, warum diese eine Blume nun rot und nicht weiss sei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>MM:  sie ist entstanden, weil die Möglichkeit, das &#8220;Potential&#8221; dafür gegeben war? Wenn wir die kosmologische Frage auf unsere menschliche Dimension hinunterbrechen ist doch auch sehr häufig dies die Antwort auf &#8220;warum hat xy etwas getan, warum bloss kam es zu z: weil das Resultat in der Ausgangssituation angelegt war und das Prinzip &#8220;Zufall + Notwendigkeit&#8221; das Seine dazu beitrug. Apropos: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/09/warum-gibt-es-etwas-und-nicht-nichts.php" rel="nofollow">http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/09/warum-gibt-es-etwas-und-nicht-nichts.php</a></p>
<p>Von Lawrence Krauss stammt auch die Bemerkung, dass es genauso sinnvoll ist sich zu fragen, warum unser Universum so und nicht anders ist, wie sich darüber aufzuhalten, warum diese eine Blume nun rot und nicht weiss sei.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: MM</title>
		<link>http://www.frei-denken.ch/de/2012/02/hochschulen-fur-sozialarbeit-in-sorge-wegen-christlicher-fundamentalisten/comment-page-1/#comment-8991</link>
		<dc:creator>MM</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 09:08:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.frei-denken.ch/de/?p=12297#comment-8991</guid>
		<description>@Grazia: &quot;Die Theologie ist eine gelinde gesagt grenzwertige Wissenschaft, weil ihr Forschungsgegenstand naturgemäss Hypothese und Spekulation bleibt&quot;.. Das ist Interpretationssache.. Auch in der Wissenschaft wird von gewissen Dingen ausgegangen und mit Wahrscheinlichkeiten gerechnet.. Es gibt z.B. keine klaren Beweise, wie genau unser Sonnensystem entstanden ist. Interessant finde ich, dass die momentan populärste Theorie die Theorie der Urwolke von Immanuel Kant ist. Spannend daran finde ich, dass Herr Kant Philosophe und Theologe gleichzeitig war und eindrücklich auch die Grenzen der Wissenschaft aufgezeigt hat.. Übrigens stelle ich hiermit nicht die Forschung über die evolutionäre Weltentstehung in Frage, sondern möchte vielmehr zu bedenken geben, dass diese Forschung die Frage &quot;Wie ist die Welt entstanden?&quot; zu beantworten versucht. Doch die Theologie stellt die Frage &quot;Warum ist die Welt entstanden?&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Grazia: &#8220;Die Theologie ist eine gelinde gesagt grenzwertige Wissenschaft, weil ihr Forschungsgegenstand naturgemäss Hypothese und Spekulation bleibt&#8221;.. Das ist Interpretationssache.. Auch in der Wissenschaft wird von gewissen Dingen ausgegangen und mit Wahrscheinlichkeiten gerechnet.. Es gibt z.B. keine klaren Beweise, wie genau unser Sonnensystem entstanden ist. Interessant finde ich, dass die momentan populärste Theorie die Theorie der Urwolke von Immanuel Kant ist. Spannend daran finde ich, dass Herr Kant Philosophe und Theologe gleichzeitig war und eindrücklich auch die Grenzen der Wissenschaft aufgezeigt hat.. Übrigens stelle ich hiermit nicht die Forschung über die evolutionäre Weltentstehung in Frage, sondern möchte vielmehr zu bedenken geben, dass diese Forschung die Frage &#8220;Wie ist die Welt entstanden?&#8221; zu beantworten versucht. Doch die Theologie stellt die Frage &#8220;Warum ist die Welt entstanden?&#8221;</p>
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