Infosperber beschrieb bereits im vergangenen Januar die Hindernisse beim Kirchenaustritt im Wallis. In der neusten Ausgabe berichtet nun die «Rote Anneliese» (RA) über zwei konkrete Fälle. Normalerweise dauerten die Formalitäten eines Kirchenaustritts im Wallis rund zwei Wochen. Als sich die Kirchenaustritte offensichtlich mehrten, zog Norbert Brunner, der Bischof von Sitten, die Notbremse und verordnete, dass neu nicht mehr die Kirchgemeinde am Wohnort für den Kirchenaustritt zuständig ist, sondern die Taufgemeinde.
Neonazi statt Freidenker als Lehrer: Abgottspons Nachfolger hat an Neonazi-Treffen in Italien teilgenommen und steht laut RA auch öffentlich zu seinem braunen Gedankengut. Recherchen der RA ergaben zudem, dass der braune Pädagoge gar kein Lehrerdiplom besitzt.
Ganzer Artikel auf: http://www.infosperber.ch/Artikel/Gesellschaft/Der-Gottesstaat-Wallis-wie-er-leibt-und-lebt












Das Wallis sollte aus der Schweiz ausgeschlossen werden. Dann kriegen die Walliser nicht mehr Millionen von Subventionen, dafür können sie sich dann offen um die Schweizerische Bundesverfassung foutieren, Vetterliwirtschaft und Korruption pflegen, und das Bildungsniveau noch weiter absacken lassen. Der Tea-Party-Kanton – intolerant, sexistisch, anti-intellektuell.
Die Walliser nennen den Rest der Schweiz Üsserschwyz. Das Wallis ist Jensiitsschwyz.
“Recherchen der RA ergaben zudem, dass der braune Pädagoge gar kein Lehrerdiplom besitzt.”
ich bitte hier um konretere Angaben. Falls dieser Mann in der Öffentlichkeit aktiv wurde müsste es etwas im Netz über ihn geben. Falls das alles wahr ist (und ich habe da leider diesbezüglich KEINE Zweifel) ist das einfach nur unglaublich traurig und eine Sauerei.
„Neonazi statt Freidenker als Lehrer? Neue Vorwürfe an die Adresse einer Schule in Stalden – In Stalden sorgt die Anstellung eines Lehrers für Unruhe: Kurz vor der Entlassung des Freidenkers Valentin Abgottspon soll die Orientierungschule gemäss Presseberichten einen Mann eingestellt haben, der laut mehreren Quellen 2006 an einem Nazitreffen in Italien teilnahm und noch immer öffentlich zu faschistischem Gedankengut stehen soll. Wie die «SonntagsZeitung» in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, sei auf einem Youtube-Video zu erkennen, dass einer der über 1000 Personen eines Neonazi-Treffens in der Nähe von Venedig, der neue OS-Lehrer in Stalden ist. Er wurde kurz vor der Entlassung von Valentin Abgottspon angestellt, jenem Lehrer, der aufgrund eines Kruzifix-Streites den Hut nehmen musste.“ (Walliser Bote, 19.09.2011)
s. auch http://www.1815.ch/wallis/aktuell/neonazi-statt-freidenker-als-lehrer-37886.html
Laut Roter Anneliese (meines Wissens die einzige kritische Oberwalliser Publikation, ganz im Gegensatz zum Walliser Boten, einem konservativen, katholischen Käseblättlein) vom Feb. 2012 ist er nicht nur in der Neonazi-Szene aktiv, sondern gehöre zum harten Kern der Oberwalliser FC-Sion-Fans. Er war in der Nachrichtensendung “10 vor 10″ gut zu erkennen, als er bei einem Empfang von Sepp Blatter in Visp vom September 2011 in der vordersten Reihe stand und Blatter auf Italienisch rüde beschimpfte.
Danke MS für diese Infos.
Was ich nicht verstehen kann ist, dass man gerade in der Causa Abgottspon nicht smarter vorging was sein Nachfolger betrifft. Kluge Menschen – und ich gehe mal davon aus, dass die walliser Schulbehörden aus klugen Menschen besteht – haben doch bestimmt gemerkt, dass die ganze Geschichte schweizweit für Wirbel gesorgt hat und immer noch sorgt. Also achten doch kluge menschen besonders peinlich darauf, dass der Ersatzmann für Abgottspon zu 100% sauber ist. Denn kluge Menschen – und ich gehe immer noch davon aus, dass unsere walliser Schulbeamten klug sind – wissen, dass wir nur darauf warten dass da nochmals eine Ungereimtheit passiert (also ich für meinen Teil warte da zumindest darauf).
Nur absolut dumme Menschen, die noch dazu schlampig arbeiten und vermutlich auch resistent gegen jegliche Kompetenz und Einsicht sind, würden einen NEONAZI als Ersatz zulegen. Also diese Dummheit der Schulbehörden müsste so dermassen überwältigend sein, dass man sie nur noch mit “kompletter Abwesenheit jeglicher Intelligenz” umschreiben könnte.
Da die studierten Herrschaften im Vispertal aber nun wirklich nicht so komplett verblödet sind – wir sprechen hier von einer Debilität weit jenseits einer normalen geistigen Behinderung – kommt mir nur eine mögliche Lösung in den Sinn: die haben da Einen eingestellt, der mit den Herrschaften zu grossen Teilen auf gleicher Wellenlänge liegt.
Ich denke an der Schule sollte man den Geschichtsunterricht mal etwas genauer unter die Lupe nehmen. Vor allem die 30er und 40er Jahre des letzten Jahrhunderts sollten mal auf Revisionismus und dergleichen überprüft werden. Desweiteren wäre es auch angebracht zu überprüfen, ob da nicht Biologie mit Eugenik oder so verwechselt wird. Falls da noch was über Hohlerde, Klimalüge und Chemtrails gelehrt wird – auch das gehört nicht in den Unterrichtsplan!
Also das wird ja immer besser im Gottesstaat Wallis!
Na da darf sich die Freidenker-Gemeinde aber freuen: Valentin Abgottspon hat einen Auftritt in der Walliser Sitcom “Tschutter”. Aber auch beim FC Salgesch kommt es nicht gut an, als er das Kruzifix in der Umkleide durch ein Bild von Maradona ersetzt
Gut persifliert und vielleicht ein neuer Motor für die Debatte um VA?