Basel: Muslime wollen Privatschule

20 Minuten
Der Streit um den obligatorischen Schwimmunterricht spitzt sich zu: Eine Gruppe von Muslimen aus beiden Basel plant eine eigene muslimische Privatschule von Kindergarten- bis Sekundarstufe.
Für den Baselbieter Regierungsrat Urs Wüth­rich ist aber klar: «Der Lehrplan muss auch in Privatschulen erfüllt werden.»

http://www.20min.ch/news/basel/story/16568649

5 Kommentare zu „Basel: Muslime wollen Privatschule“

  1. Daniel sagt:

    Zugegebenermassen, es gibt viel zu verbessern an unserem Schulsystem. Aber sich aufmachen zur Mehrklassengesellschaft? Wir sollten sektirerischen Tendenzen einen Riegel schieben.
    Trotzdem kann ich den Wunsch nach Geschlechtertrennung in der Schule gut verstehen. Speziell in den kritischen Fächern, Mathematik, Sprache, Physik und Chemie geht das Lernen einfacher und natürlicher, wenn das Blamagepotenzial niedrig gehalten wird. Speziell gegenüber dem andern Geschlecht. Ich wäre bestimmt ohne die Ablenkung durch kurze Röcke ein besserer Chemiker geworden. Zeichnen, Goegraphie und anderes kann man ja immernoch gemeinsam abhalten, damit die Zwanghaften nicht den Aufstand üben.

  2. Patric sagt:

    Das einzige das damit erreicht wird wird sein, dass diese armen Kinder noch weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhoffen dürfen. Von fehlender sozialer und kultureller Integration ganz zu schweigen.

  3. Stefan Mauerhofer sagt:

    Das ist ja wie bei den Piusbrüdern

  4. Andreas Lamanda sagt:

    Trotzdem kann ich den Wunsch nach Geschlechtertrennung in der Schule gut verstehen. Speziell in den kritischen Fächern, Mathematik, Sprache, Physik und Chemie geht das Lernen einfacher und natürlicher, wenn das Blamagepotenzial niedrig gehalten wird.

    Naja, eine Ex-Freundin von mir hat einen Doktortitel in Mathematik, sie hat mir aber nie etwas davon erzählt, dass sich ihre Schulkollegen ihretwegen blamiert gefühlt hätten… Und blamieren tut man sich selber selten, es sei denn man wird vom Lehrer vorgeführt und das kommt eben leider sehr oft vor. (Eine Lehrerin stellte ich oft vor der Klasse als Deppen hin, eine Blamage für mich oder die Lehrerin?)

    Ich wäre bestimmt ohne die Ablenkung durch kurze Röcke ein besserer Chemiker geworden.

    Wo hast du denn Chemie studiert? In meinem Jahrgang hatte es nur gerade 4 Frauen die Chemie studiert haben und die haben mich nun echt nicht groß von meinem Studienfach abgelenkt. Das Ablenkungspotential kam eher von den Studentinnen die Kunstgeschichte studieren, und da möchte ich keine Ablenkung missen die ich gehabt habe, denn ich lebe ja nur einmal.

    Eine Geschlechtertrennung in der Schule wäre aus meiner Sicht grundverkehrt. Ich komme gerade aus einem Land zurück, das zu 99% islamisch ist. Frauen und Männer leben quasi getrennte Leben. Feste werden separat gefeiert, Parkhäuser sind nach Geschlechtern getrennt, selbst am Flughafen benutzen Männer und Frauen nicht die gleichen Scanner.

    Meine Frau konnte sich kaum auf der Strasse bewegen. Stellte sie einem Mann eine Frage, so wurde sie oft einfach ignoriert oder nur sehr abschätzig behandelt. Als meine Frau sich ihre Lippen mit einem Pomadestift eingefettet hat, hatte das einen mittleren Aufstand zur Folge, ein notgeiler Typ stand vor sie hin und war völlig von der Rolle. Das Problem der muslimischen Männer ist nicht der Sex an sich, sondern dass sie keinen Sex haben und nie eine Frau sehen. Die Folgen sind krass. Eine Art geistig behinderte Gesellschaft und notgeile Typen an allen Ecken und Enden die schon in Hysterie verfallen, nur wenn sie mal ein bisschen Haare sehen.
    Das gesellschaftliche Modell welches der Islam hervorgebracht hat ist, und ich kann es nicht anders sagen, Bullshit. So etwas sollten wir nicht mal ansatzweise dulden, denn es ist Menschenunwürdig und in höchstem Masse Frauen verachtend.

    Eine Gesellschaft kann ihre Ressourcen nutzen um sich wissenschaftlich technisch, ethisch, sozial, künstlerisch und kulturell weiter zu entwickeln oder aber sie kann ihre Kraft darauf verschwenden, Männer und Frauen Gemäß den Anleitungen eines dummdreisten Märchenbuches trennen. An den Magrebstaaten kann man die Resultate ablesen die letzteres bringt. Man lebt dort etwa im Jahr 1700.

  5. Logistiker sagt:

    “Man sehe sich zu diesem Schritt gezwungen, weil öffentliche Schulen die Religionsfreiheit in diskriminierender Weise einschränkten.”

    Das ist ja wie bei Orwell: man dreht einfach den Spiess um.

    Richtig wäre:
    “Man sehe sich zu diesem Schritt gezwungen, weil in privaten, religiösen Schulen die Möglichkeit bestehe die Entwicklung eines Menschen einzuschränken.”

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