Tages-Anzeiger
Atheismus-Serie: Michael Schmidt-Salomon gehört zu den prominentesten Kritikern der Religionen. Im Interview verrät er, warum sich der Konflikt zwischen Freidenkern und Gläubigen verschärft.
Tages-Anzeiger
Atheismus-Serie: Michael Schmidt-Salomon gehört zu den prominentesten Kritikern der Religionen. Im Interview verrät er, warum sich der Konflikt zwischen Freidenkern und Gläubigen verschärft.
Zusammenfassung der Kommentare von bazonline: http://bazonline.ch/kultur/buecher/Wenn-es-keinen-Gott-gibt-ist-dann-alles-bloss-Glueck/story/14952857
Das Resume ist sehr oberflächlich und unergiebig. Unlogisch auch, dass Maurus einmal als Religionskritiker und dann wieder als Anwalt der Theisten gelten soll? Das Fazit: “rein quantitativ” überwögen die “Anhänger” von M.Schmidt-Salomon. Ja, ein qualitatives Fazit hätte wohl etwas mehr eigenes Mitdenken und persönliche Auseinandersetzung mit einem nicht ganz einfachen Thema erfordert.
“Unmündigkeit wird sozial erworben” : irrer Satz !
“Wir sind der Meinung, dass, wie im vorigen Kapitel gezeigt wurde, ein Kausalzusammenhang besteht zwischen den somatischen Besonderheiten des Menschen und der Bildung des Unbewussten, zwischen seiner anfänglichen motorischen Ohnmacht, der jahrelangen Abhängigkeit von seinen natürlichen Beschützern und dem späteren Hang, in der psycho-affektiven Abhängigkeit von irgendwelchen Wesenheiten oder Geschöpfen eine trügerische, irrationale Geborgenheit zu suchen”
Gérard Mendel, die Revolte gegne den Vater, eine Einführung in die Soziopsychanalyse, S. 53.
Die durch den irren Satz “Unmündigkeit wird sozial erworben” ins Licht gebrachte krasse Unkenntnis von den allerersten Grundlagen der Kenntnis des Menschen verrät nur eines : MSS ist eher in der Kategorie der hits- Bestseller-Strebenden als in der der ernsten Denkern und Forschern einzuordnen.