Aargauer-Zeitung
«Meine – deine – keine Religion»: Im Landhaus in Solothurn wurde und wird an über zehn «Marktständen» über unterschiedliche Weltanschauungen und Religionen informiert und die Möglichkeit zum Gespräch geboten.
Der Markt, die Ausstellung «meine – deine – keine Religion» ist heute Sonntag von 13.30 bis 14.45 Uhr geöffnet. Weitere Anlässe unter www.integration.so.ch
http://www.aargauerzeitung.ch/solothurn/grenchen/ausstellung-im-landhaus-solothurn-wie-hast-dus-mit-der-religion-115780362
Bericht über das Podium:
http://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/stadt-solothurn/der-konflikt-zwischen-wissen-und-glauben-im-gespraech-115818987
Dieser Beitrag wurde vor am Sonntag, 13. November 2011 um 08:59 Uhr veröffentlicht und unter Kt. Solothurn gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen.
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Vielen Dank Reta für deinen professionellen Auftritt.
Dieser Markt der Religionen war tatsächlich ein Kessel Buntes. Viel Folklore mit dem Anspruch der höheren Weihe, sozusagen. Die Podiumsleitung durch Werner v. Gent empfand ich als sehr professionell, mit dem nötigen persönlichen Touch und dem richtigen Mass an Distanz. Souverän die Ausführungen unserer Geschäftsführerin, faktenbasiert und dergestalt, dass man beim einen oder andern Statement auch als “Institutioneller” (bez. Religion/Kirche) volens nolens zustimmen musste. Der Anlass läuft unter der Regie der Integrationsstelle des Kantons. Es ist löblich, dass die Aufnahmegesellschaft viel für die Neuzuzüger tut. Sie primär über ihre Religionszugehörigkeit (oder eben nicht) zu definieren ist m.E. unzulässig. Dialog ist sicherlich eine gute Devise. Ein wahres Statement des Imam war, dass die früheren Gastarbeiter Italiener, Spanier, Portugiesen geblieben sind und nicht allesamt zu “Katholiken” mutierten, während aus den verschiedenen ethnischen Gruppen aus dem Balkan nach dem 11. September plötzlich “Muslime” wurden. Sympathisch fand ich noch, dass der Stand der Freidenker gleich neben jenem der Freimaurer war, kommt es doch immer wieder vor, dass die beiden Weltanschauungen von Nichtinformierten verwechselt werden