Der Papstbesuch in Deutschland bietet Anlass für breite öffentliche Diskussionen:
Montag, 19. September, 21:00 ARD: Hart aber fair
Oh Gott, der Papst kommt – was denkt Deutschland über Benedikts Kirche?
u.a. mit Michael Schmidt-Salomon
http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/
Dienstag, 20. September, 22:45 ARD: Menschen bei Maischberger
Papst ohne Einfluss: Wer braucht noch Benedikt?
u.a. mit der Atheistin Esther Vilar
http://www.daserste.de/maischberger/sendung.asp?datum=20.09.2011&startseite=true
Freitag, 16. September , 22:00 SWR: Nachtcafé
Wenn der Papst kommt…
u.a. mit dem Atheisten Alan Posener
http://www1.swr.de/podcast/xml/swr-fernsehen/nachtcafe.xmr
Widerstand aus der Bevölkerung
Berlin
Für den Tag des Papstbesuchs in Berlin ist eine Demonstration eines breiten Bündnisses von papstkritischen Organisationen, darunter auch viele säkulare Organisationen geplant: http://derpapstkommt.lsvd.de/
Freiburg
Auch in Freiburg sind die Kritiker bereit für einen kritischen Empfang: http://freiburgohnepapst.de/wp/





FAQ zu Beschneidung > 






8-tung: heute auf 3Sat Thementag: “Heilige Väter”.
Naja, der ist weder heilig, noch ein Vater.
@Stefan Mauerhofer
Bezüglich Vater trifft dies wohl auf den heutigen Heiligen zu. Seit spätestens heute weiss ich aber, dass es oft anders war. Bei den Päpsten ging es zeitweise her und zu wie in Sodom und Gomorrha. Es gab auch sehr “fruchtbare heilige Väter”.
Ich weiß natürlich nicht was alle meiner Landleute denken, aber ich weiß was einige Freigeister denken: http://blasphemieblog2.wordpress.com/ Guter Lesestoff, sicherlich sehr bekömmlich für den Bluthochdruck des hauseigenen Frei-Denker-Blog Troll
Neueste Meldung aus Gottes Hauptquartier: Gott hat Deutschland verlassen. Wie aus zuverlässigen Quellen zu erfahren war, sei er dorthin zurückgekehrt, woher er gekommen war: In die menschliche Phantasie. Zu diesem Entscheid sei er gekommen, nachdem er eine politische Videobotschaft und ein Wort zum Sonntag am Fernsehen verfolgt hatte.
Gott lässt von seiner Altersresidenz mitteilen, es sei ein Gebot der Menschlichkeit, den Errungenschaften der Aufklärung und des Humanismus Platz zu machen. So wie der Mystizismus vom Polytheismus und dieser vom Monotheismus abgelöst worden seien, so sei der Monotheismus von Vernunft und Humanismus längst abgelöst worden. Er sehe dies als logische Weiterentwicklung der Menschheit. Gleichzeitig distanziere er sich in aller Deutlichkeit von kirchlichen Institutionen und politischen Parteien, die krampfhaft versuchten, an menschenrechtsverletzenden Macht- und Herrschaftssystemen des Mittelalters festzuhalten.
Aus Ehrerbietung gegenüber der eminent wichtigen Aufklärungsarbeit Karlheinz Deschners, dem Autor der Kriminalgeschichte des Christentums, gab Gott Deschner vor seiner Abreise noch Antworten auf die Frage, was sich aus seiner Sicht ändern müsste zur besseren Durchsetzung von Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Menschenrechten. Hier seine Antworten:
- Entlassung der Kirchen in ihre Selbstverantwortung, indem ihnen ihre Privilegien entzogen und sie der säkularen Rechtsstaatlichkeit unterworfen werden,
- Förderung von konfessions- und parteilosen Zivilgesellschaften nach dem Vorbild von zum Beispiel Amnesty International als die neuen Institutionen, die die Achtung demokratisch entschiedener, in Gesetze gegossener Werte kontrollieren und bei Nichteinhaltung die Öffentlichkeit und den Staat zum korrigierenden Eingriff aufrufen,
- Aufklärung der Bevölkerung über die Notwendigkeit der Unterscheidung des natürlichen allgemeinmenschlichen Bedürfnisses nach Sinn und Orientierung einerseits und den Angeboten religiöser oder naturwissenschaftlicher Weltdeutungen, dieses Bedürfnis zu decken andererseits,
- Abschaffung des Religionsunterrichts und Einführung von Philosophie- und besonders von Ethikunterricht als Mittel für jeden Menschen, Sinn und Orientierung für sich als Individuum wie als soziales Wesen zu finden, frei von religiöser oder politischer Indoktrination,
- Neudefinition der Bedeutung der Religionsfreiheit im Sinne einer reinen Glaubens- und Gewissensfreiheit. Die Wirkungsgeschichte der Religionen und die überbordende Inanspruchnahme der Religionsfreiheit bezeugt gesamtgesellschaftliche Schäden und Gefahren, die sich die Menschheit nicht mehr leisten kann,
- Sensibilisierung der Gesellschaft auf den Inhalt und die identitätsstiftende Kraft säkularer Werte: Humanistisches Denken, Rationalität, Säkularität, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Menschenrechte.
Die Wirkungsgeschichte der Religionen zeigt, dass sie vor allem dort (bis hin zu Massenmord durch eine theokratische Politterrorjuxiz mit Hexen- und heute HexeRverfolgung, Religionsbuergerkriegen, Religionskriegen) gemeingefaehrlich wurden und immer noch werden, wo sie staatliche Privilegien usurpieren und staatliches Recht mit theokratischem Unrecht durchseuchen konnten. Die Biblisten sind da kein Jota besser als die Scharisten!
Dringend ist die Trockenlegung des Privilegien- und Steuergeldsumpfes. Eine Religion, die wie ein Kuengelizuechterverein Steuern bezahlen muss (statt abzocken, und damit Massen von nur geldgeilen MitleuferInnen bestechen darf) und sich staatlichem Recht unterwerfen muss, statt sich um dieses bis hin zu Kindes- und Tierfolter futieren darf, ist nicht un- aber weit weniger gefaehrlich. Bevor die religioese Moralinseure nicht nur in staatliches “Recht”, sondern gar auch in staatliche Strukturen bis hin zur Sozialdiktatur ueber statt Sozialhilfe an Lohn- und Rentenabhaengige in Not noch zersetzender ausgelaufen ist….
Die Entwicklung weg von religiösen Macht- und Herrschaftssystemen hin zu aufgeklärten naturwissenschaftlichen Weltdeutungen und individuelle Selbst- und gemeinschaftliche Mitbestimmung schreitet voran.
Man stelle sich vor, wie extatisch befreiend es für indoktrinierte Christen ist, wenn sie zum ersten Mal die Denkbeschränkung überwinden. Wir säkulare auf Vernunft und Menschlichkeit gründende Humanisten sollten sie einerseits mit offenen Armen, Mitfreude und Menschlichkeit empfangen, andererseits auch umsichtig begleiten, denn der Schritt in die selbständig denkende Eigenverantwortung als Individuum und als soziales Wesen ist schon ein sehr grosser.
Erstmals selbständig Denkende werden diese Erfahrung zuerst als dramatische Zustandsveränderungen des Bewusstseins wahrnehmen. Sie werden das Bewusstsein während dem Übergang zum selbständigen Denken als „erweitert“ oder „erhöht“ erleben. Durch diese Erweiterung oder Erhöhung erhalten sie gerne mal den Eindruck, sie seien „außer sich“ oder „nicht bei sich“. Wir säkulare auf Vernunft und Menschlichkeit gründende Humanisten müssen sie dann vorsichtig darauf hinweisen, dass dies das kein „ausser sich“ sein ist, sondern das lebensbejahende Gefühl frei denkender Menschen, die sich von irrgläubigen Jenseitsphantasien Macht- und Herrschaft anstrebender Institutionen befreit haben.
“Nicht Gott ist das Problem, sollte es so etwas geben, und auch nicht der Glaube. Innerhalb des christlichen Glaubens ist das Macht- und Herrschaftssystem der kirchlichen Institution das Problem.”
Innerhalb eines säkularen Staates ist der Staat das Problem. Er muss der kirchlichen Institution die öffentliche-rechtliche Körperschaft aberkennen und ihr sämtliche Privilegien entziehen. Nur so kann man die gesamtgesellschaftlich wertevernichtenden kirchlichen Machenschaften nachhaltig unterbinden.
@ Saekularist:
Bingo!
Wichtig ist, dass der bibeltheokratische Steuergeldsumpf schlagartig ausgetrocknet wird. Damit die Spendenmittel vor allem nur noch zur Fettung des lokalen Klerus im direkten Dienst und unter Kontrolle der Spender und ihre naechsten Lieben und eines saeckularen Staates ausreichen. Die fette Honorierung von nur geldgeilen MitleuferInnen in den Kirchen selber und von den Kirchen kontrollierten Zwangsmissionierungsvereinen im In- und Ausland ist dann auch nur noch Geschichte. Der Staat ist von der schon grassierenden bigotten Sozialdiktatur unter falscher staatlicher Flagge im In- und gar – mit Missbrauch der “Entwicklungs”hilfesteuermilliarden – auch im Ausland zur reinen Sozialversicherung und Sozialhilfe ohne Diktatur fuer Muendige zurueckzufahren. Unmuendige und insbesondere urteilsunfaehige sind vom Staat auf allen Ebenen aufs Schaerfste kontrolliert umfassend zu schuetzen, statt privater Ausbeutung der serioesen und in der Schweiz gar auch sexuellen Arbeitskraft auszuliefern. Entwicklungshilfe sollte nur noch an Staaten und ueber das IKRK oder an religioes neutrale RK- oder RH-Organisationen geleistet werden, um bigottgynokratischem Missbrauch und Sozialdiktatur den Garaus zu machen.
Zurecht wird darauf geachtet, dass zur muselschen Religionspraktizierung in der Schweiz ja kein auslaendisches Geld fliesst. Da passt es wie die Faust aufs Auge, dass selber Staatssteuermilliarden fuer die bigottgynokratische Zwangsmissionierung statt nur zur Foerderung des Aussenhandels und der globalen Wohlfahrt auch fuer Kinder und Maenner ins Ausland abfliessen, waehrend die einheimischen Lohnsklaven und ihre farbigen Kernfamilien immer brutaler entrechtet, enteignet und versklavt werden….
Falls jemand zur fraglichen Zeit in Deutschland ist, hier ist der Link zur Demoroute: http://derpapstkommt.lsvd.de/?p=1272
Zurzeit Maybrit Illner auf ZDF
Die gehen in der Kritik aber viel schärfer mit det Papstkritik um als gleichartigen Sendungen auf SF
Meine ich das nur?
Schreibt einen sehr persönlichen, spontanen Kommentar zur letzten Rede des Papstes vom Sonntag 25.09.2011 anlässlich seiner Deutschlandreise:
Die über jahrtausende aufgebaute Macht und Herrschaft der Kirche ist von seinem Oberhaut selbst gegeisselt und in Frage gestellt worden. Glaube dürfe nicht länger zum Mittel herabgewürdigt werden, Macht und Herrschaft auszuüben, sondern müsse wieder gelebt werden! chapeau! Mit dieser Haltung steht er wohl ganz alleine da im christlichen Establishmeht. Ist ihm allenfalls bewusst geworden, dass die aufgeklärte säkulare Welt die Kirche als Macht- und Herrschaftssystem und ihre blutrünstige Wirkungsgeschichte soweit erkannt hat, dass es für die Kirche gar keinen anderen Weg mehr gibt?
Der Papst hat die Kirche in seiner heutigen Form als überholt verurteilt und enttrohnt. Er fügt sich damit der kulturprägenden Kraft säkularer Vernunft. Die nicht eigensüchtig nach Macht und Herrschaft strebenden, naturalistischen Errungenschaften der Aufklärung und des Humanismus haben die Kirche, ob ihre von diesem Machtsystem profitierenden Schäflein das passt oder nicht, abgelöst. Der Papst gibt den neuen Kurs vor: Rückzug, Konsolidierung, Suche nach dem, was die Kirche eigentlich zu sein behauptet, d.h. Glaube nicht länger als Mittel zum Zweck missbrauchen, sondern als Selbstzweck sehen und praktizieren. Kaum die päpstlichen Worte vernommen, erstarrt das christliche Establishment und gerät in Existenzängste, denn ob Kirche ohne Macht und Herrschaft denkbar ist, daran glaubt heute keiner, ausserdem will das keiner, zumindest keiner, der vom kirchlichen Machtsystem profitiert. Das gehört ja auch seit über 1500 Jahren definitionsgemäss zusammen. Der Papst hat damit seinen weltlich satt verwöhnten Schäfchen vor eine Herausforderung gestellt. Sie müssen sich neu definieren. Sie müssen entweder auf Macht verzichten und Glauben leben, oder sie haben in der Kirche nichts mehr verloren. Der Schock war den geladenen Gästen ins Gesicht geschrieben. Das zeigte sich auch in den ersten Interview-Antworten, die sie gaben. Verwirrt, resignierend bis aggressiv und beleidigt, wie kleine Schulkinder. Bei vom Untergang bedrohten Systemen ist immer wieder zu beobachten, wie skrupellose Egoisten versuchen, vor dem Untergang noch weltliche Schätze für sich zur Seite zu schaffen. Mal sehen, wie geordnet es bei der Kirche und dem christlichen Establishment zugehen wird.
Die einzigen Christen, die päpstliche Vorgabe einhalten könnten, sind diejenigen, die sie im Privaten leben!
„Werdegang“ der Kirche: Zuerst erntfernte sich die Machtkirche von ihren Gläubigen (Machtmissbrauch, Verirrung in weltliche Macht), darauf distanzierten sich die Gläubigen von der Kirche und/oder vom religiösen Glauben. Und jetzt? Mit diesen selbstkritischen Worten läuft der Papst Gefahr, dass das christliche Establishment der Macht sich jetzt von ihm entfernen wird. Unerwünschte päpstliche Worte wurden schon immer vom Klerus und seinem Nachfolger uminterpretiert oder ignoriert.
@Lars Habermann
Guter Beitrag. Mal sehen was nun in diesem Establishment passiert. Könnte für die Machthaber unangenehm werden. Aber die werden es schon zu ihren Gunsten deichseln.
Uiuiuiuiui, Papi Ratzi lebt bald so gefaehrlich wie Papst Johannes Paul der Erste (und John F. Kennedy). Johannes Paul der Zweite wusste dann wieder, dass Macht und Billionen der Vatikanbaenkster der internen und externen Ausuferung der Bibeltheokratie statt der bedingungslosen Naechstenhilfe zu dienen haben….
http://translate.google.ch/translate?hl=de&langpair=en%7Cde&u=http://en.wikipedia.org/wiki/In_God's_Name
Das Deutsch ist leider, wie das Freiherrendeutsch nicht ganz perfekt, aber fuer nicht nur pseudo Gebildete durchaus verstaendlich….
Links zu bibeltheokratiekritischen Texten sind oft so verstuemmelt, dass sie gar nicht, oder nur ueber aktrobatische Umwege zum Ziel fuehren. Zweiter Versuch:
http://translate.google.ch/translate?hl=de&langpair=en%7Cde&u=http://en.wikipedia.org/wiki/In_God's_Name
‘s_Name laesst sich leider nicht einbleuen.
Pfad zur saeckularen Wahrheit:
- Im Bezugslink im ersten Satz den blauen Text anklicken
- In der dann aufscheinenden Liste “In Gottes Namen” anklicken
Der Papstbesuch vom letzten September in Freiburg ist doppelt so teuer geworden wie geplant, nämlich 23.3 Millionen Euro. Davon seien 1.4 Mio durch Einnahmen gedeckt. Die Mehrkosten könnten über den Kirchenhaushalt ausgeglichen werden. Kirchenhaushalt? Das sind wohl auch Steuergelder, denn auch im Vatikan kommen bei keinem Hunterter-Euro-Nötli hinten raus.
Eine unerhörte Schweinerei dieser heilige Besuch, angesichts der vielen Hartz IV Empfänger. Da packt mich eine unerhörte Wut. Der Fasnachtsbutz soll endlich zuhause bleiben und die Zeit verwenden um sich zu schämen für seine Frechheiten. Frage mich, was das für Einnahmen sind. Etwa teure Billette für Märchenstunden, oder Verkauf von päpstlichem Badewasser, analog Uriella.