Betrachtet man antike Skulpturen oder mittelalterliche Gemälde von Frauen, sind Schleier und Kopftücher allgegenwärtig. Sie verhüllen den weiblichen Körper und machen gerade dadurch Weiblichkeit sichtbar. Heute finden sich Schleier in der westlichen Welt nur noch als Relikte in Form von Braut-, Witwen- oder Nonnenschleiern. Schleier sowie Kopftuch werden als typische Kopfbedeckung muslimischer Frauen angesehen. Und um das muslimische Kopftuch, den Schleier und deren Symbolgehalte geht es in der Dokumentation, rufen sie doch höchst ablehnende Reaktionen hervor, weil sie als Zeichen der Unterdrückung der Frau im patriarchalisch geprägten Islam gelten.
Regie: Hilka Sinning
Video: http://videos.arte.tv/de/videos/schleierhaft-4100452.html
Schlagworte: Kopftuchverbot





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Als ich so ca. fünf Jahre alt war, begleitete ich meine Oma in die Kirche (evangelisch). Die Frauen setzten sich auf die eine Seite der Kirche auf die Bänke und die Männer auf die andere Seite. Alle Frauen trugen ein Kopftuch oder einen Hut.
“Oma, warum haben alle Frauen was auf dem Kopf und die Männer nicht?”
“Gott hat den Frauen so schöne Haare gegeben, daß er von ihnen geblendet werden würde.”
“Aber Oma, wenn die Haare von Gott kommen, dann kann er doch gar nicht von ihnen geblendet werden.”
Kinder können recht früh selber denken.
Meine früheste Erinnerung, die mich Religion als absurd erscheinen ließ und das hat sich bis heute nicht geändert…
Was stellen sie denn für böse Fragen?
Er hier trifft den Nagel auf den Kopf. http://www.youtube.com/watch?v=NNkkko4vlBs
Gestern abend ging es bei Arte dann um den Minirock: “im Jahr 1960 hielt der Minirock Einzug in die Welt der Mode. Er galt als ein skandalöses Kleidungsstück, legte er doch das Frauenknie frei. Der Minirock symbolisierte eine neue Ära und ein neues Selbstverständnis, fielen doch in den 60er Jahren zahlreiche gesellschaftliche Tabus. Ob als Moderevolution oder Skandalobjekt – nimmt das kleine Stück Stoff in der Geschichte der weiblichen Emanzipation jedenfalls eine nicht unerhebliche Rolle ein.” Meine Jungs haben mich schon darauf hingewiesen, dass beides oft von den “falschen” getragen wird.