Klares Bekenntnis zur Sterbehilfe muss Vorgabe für EJPD sein

Die Zürcher Freidenker sind erfreut über das klare Votum zu den beiden Sterbevorbotsvorlagen der EDU. Nur jeder siebte Urnengänger stimmte einem Stopp der Sterbehilfe zu. Die Vorlagen hatten in keiner einzigen Gemeinde auch nur den Hauch einer Chance.

Die Ausgangslage ist nun auch auf Bundesebene klar: Die Schweizerinnen und Schweizer stehen zur bewährten liberalen Lösung. Falls der Bund ein (im Grunde unnötiges) Rahmengesetz erlässt, muss es auf der heutigen Praxis aufsetzen.

Die Zürcher Freidenker hatten sich mit Online- und E-Boards-Werbung für ein zweifaches Nein eingesetzt. (Bildmaterial siehe hier).

Medienauskünfte: Andreas Kyriacou, Präsident Freidenker Zürich (076 479 62 96)

8 Kommentare zu „Klares Bekenntnis zur Sterbehilfe muss Vorgabe für EJPD sein“

  1. Freiherr sagt:

    Die Bibelsecktierer haben keine Chance, wenn ihnen in einem Abstimmungskampf nicht von unheilig allierten Bruedern in Biblo mit Millionen bei der professionellen medialen Hirnwaesche des thumben Teils des Stimmvolkes massiv beigeholfen wird….

    Waere auch intressant zu wissen, wer alles die “erfolg”reichere Hirnwaesche zum Minarettverbot (samt Keulung des Religionsrestfriedens) mit wessen Geld finanziert hat….

  2. Erstaunlicherweise war von den Initianten kaum Abstimmungswerbung zu sehen, dabei wird die Finanzkraft der freikirchlichen Kreise allgemein als sehr hoch eingeschätzt.

    Glaubt man Kommentatoren (z.B. hier) steht aber längst nicht die ganze freikirchliche Szene hinter der EDU.

  3. Grazia sagt:

    Der italienische Untersekretär im Gesundheitsministerium, kaum war das Resultat in den Medien, will das umstrittene Patientenverfügungsgesetz, das in der Pipeline ist, jetzt umso vehementer und rascher durchpauken, solange die konservative Mehrheit noch steht. Es heisst zwar “testamento biologico”, entmündigt jedoch de facto den Patienten und seine Angehörigen. Alle Macht über den Körper dem Staat, die “Seele” hat sich die omnipräsente und finanziell potente katholische Kirche längst gesichert. Sogar den “Sterbetourismus” in die CH will er gesetzlich unterbinden. Krasser geht es wohl kaum. Pikanterweise gehört der Politiker dem Berlusconi-Bündnis PDL Popolo della libertà an. Von Freiheit sehe ich da keine Spur, nichtmal unterm Mikroskop.

  4. Freiherr sagt:

    @ Herr Kyriacou:

    Ein gaengiges Mass der Sektenabzocke ist 10 Prozent des Einkommens (ohne Grenzen nach unten geschweige denn oben). Allerdings muessen die daraus ihren Klerus und ihren Missionierungsaufwand selber finanzieren, da ihnen vom Staat (erst) Einzelleistungen verguetet, aber (noch) keine abrechnungsfreien Pauschalzigmillionen ausgeworfen werden. Was der Hauptgrund dafuer sein duerfte, dass fuer die Hirnwaesche des thumben Teils des Stimmvolks nicht genug uebrig blieb.

    Viele Secktierer zuechtigen jedoch ihre Vedingkindsklaven individuell gewinntraechtig. Pro Kind werden ihnen (ueber den Erloes der Ausbeutung der Arbeitskraft des Kindes hinaus!) bis weit ueber 2000 Franken monatlich ausgeworfen. Derweil hat der Bundesrat dem Parlament beantragt, die bereits heute oft weit unter 1000 Franken betragenden IV-Kinderrenten um einen ganzen Viertel zu keulen. Was sogar bei vollen Beitragszeiten zu Kinderrenten unter 400 Fraenkli fuehren kann! Und obwohl dieser Kinderrentenklau dem thumben Volk als IV-Revision untergejubelt wird, werden im gleichen Raubzug auch die Kinder von AHV-Rentnern entsprechend verarmt. Merkwuerdigerweise bleiben aber die heute schon viel hoeheren Vollwaisenrenten, von denen vor allem die Verdingskindsklavenhalter profitieren, vom neuesten selektiven politischen Raubzug verschont….

  5. Freiherr sagt:

    @ Frau Anita:

    Leider ist auch der AHV- und IV- Rentenklau nicht mehr einfach zu erklaeren. Aber fragen Sie mal einen erfahrenen Versicherungsmathematiker, ob er alle nur selektiv neokommunistischen politischen Umverteilungsuebungen der Sozialversicherungen von den fleissigen Praemienzahlern zu den Bildungs- und gar ganz Erwerbsfaulen sowie den Verdingkindsklavenhaltern noch durchschauen, oder auch nur ueberblicken kann….

    Uebrigens werden jetzt schon Zigmillionen Versicherungsgelder an private Zwangsmissionierungs oder andere Sozialdiktaturinstitutionen (von pro Juventute bis Senectute) zweckfremd fuer die Sozial”hilfe” (und deren private Verwaltung) nach Willkuer, statt Versicherungsleistung laut gesetzlichem Anspruch ausgeworfen. Gesetzliche Renten an Versicherte werden laufend gekuerzt. Dafuer wird eine wachsende willkuerliche Rentenklaukleptokratie je laenger je unverschaemter aus Versicherungsvermoegen gemaestet….

  6. Anita sagt:

    @ Freiherr
    Worauf beziehen Sie sich? Ich hab noch gar nichts unter diesem Beitrag/Titel geschrieben.

  7. Reta Caspar sagt:

    Selbstbestimmt in den Tod
    Wenn der schwerkranke Vater oder die lebensmüde Mutter sterben wollen, oder wenn ich selber die Diagnose «Hirntumor» bekomme, stellt sich plötzlich die Frage: Wie und wann sterben?

    Input vom Sonntag, 22.5.2011, 20.03 Uhr, DRS 3

    http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/input/2672.sh10179128.html

  8. Freiherr sagt:

    @ Frau Anita:

    Entweder wurde ein Beitrag von Ihnen wegzenzuriert oder ich hab mich wieder mal bei der Themenwahl vergriffen.

    Was ist der Unterschied zwischen einem Telefonhoerer und einem Politiker? Den Telefonhoerer kann man aufhaengen, wenn man sich verwaehlt hat….

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