Solothurn 2010: 32.9% Konfessionsfreie

Solothurner Zeitung

Der Anteil an konfessionslosen Einwohnern in Solothurn stieg von 2009 bis 2010 von 31,3 auf 32,9 Prozent. Praktisch ein Drittel der Stadtsolothurner Bevölkerung fühlt sich zumindest auf dem Papier keiner Religion zugehörig, schreibt die Aargauer Zeitung am Samstag. Von insgesamt 15982 Einwohnern sind dies 5257.

http://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/stadt-solothurn/immer-mehr-solothurner-fuehlen-sich-keiner-religion-zugehoerig-104600558

5 Kommentare zu „Solothurn 2010: 32.9% Konfessionsfreie“

  1. Grazia sagt:

    Vielleicht hätte man aus aktuellem Anlass einen Vertreter der wachsenden Gruppe von Konfessionslosen zu Wort kommen lassen?

  2. Stefan Mauerhofer sagt:

    Die Gruppe der Konfessionsfreien ist so heterogen, dass ich bezweifle, dass es für diese Gruppe nur einen Vertreter gibt.

  3. Grazia sagt:

    Schade, denn in dieser Berichterstattung wird das Phänomen einzig aus Kirchenseite beleuchtet und natürlich als negative Tendenz dargestellt. Wieso beklagt man eigentlich die Säkularisierung? Aus Nostalgie oder Furcht vor dem gesellschaftlichen Wandel, den sie widerspiegelt?

  4. >Wieso beklagt man eigentlich die Säkularisierung?
    Aus der Historischen Erfahrung, dass es Gesellschaften “ohne Gott” noch nie in der Geschichte gegeben hat und dass der Wechsel von einem “gott” zum nächsten “gott” stets ein Blutbad war. Die “Säkularisation” der Christen heisst nur etwas, dass wir in 50 Jahren von Muslimen so eingeschüchtert sein werden, dass es wieder ruhig werden wird um die “Freidenker”. In der muslimischen Bevölkerung ist die Hälfte unter 25, in der christlich-eingesessen die Hälfte über 40. Rechne!

  5. Reta Caspar sagt:

    Nach GGs Logik kann es etwas, was es in der Geschichte noch nie (?) gegeben hat, auch nie geben. Solange Leute mit solchem Dogma am Werk sind, tatsächlich nicht. Seit 09/11 plustern sich Reformierte und Katholiken in der Schweiz auf unter dem Motto “die Stärke des Islam ist die Schwäche des Christentums”. Wann werden wohl Gebärprämien für Mitglieder der Landeskirchen gefordert? Möglicherweise machen eines Tages arabische Gesellschaften dem “christlich-abendländisch-eingesessenen” Europa vor, welch wohltuende Versachlichung die vollständige Trennung von Staat und Religion bringen kann.

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