Die Anwältin von Eltern, die ihre Tochter aus religiösen Gründen nicht in den gemischten Schwimmunterricht schicken wollen, strebt einen “Musterprozess” an. Sie will die Religionsfreiheit als Grundrecht durch die Gerichte neu überprüfen lassen. Nötigenfalls wird sie für die Rechtsklärung bis zum Menschengerichtshof nach Strassburg gehen, erklärte sie am Freitag gegenüber der Presseagentur Kipa aus.
Der Fall führte zu zwei Rekursen. Das Basler Erziehungsdepartement büsste im Sommer fünf muslimische Familien, die ihre Kinder vom Schwimmunterricht fernhielten. Das Basler Verwaltungsgericht beendete vor kurzem dieses Rekursverfahren vorzeitig, weil die Rekurrenten keinen Kostenvorschuss leisteten.
Der zweite Rekurs ist noch hängig. Es geht wiederum um diese Busse. Die Anwältin eines Elternpaares, Sandra Sutter-Jeker, geht davon aus, dass der Rekurs gegen die Schwimmbussen intakte Erfolgschancen habe.
2008 stellte das Bundesgericht die Integration über die Glaubens- und Gewissensfreiheit. Es entschied, dass die Kantone nicht mehr verpflichtet seien. Kinder aus religiösen Gründen vom gemischtgeschlechtlichen Schwimmunterricht zu dispensieren.
http://www.kipa-apic.ch/index.php?pw=kineupa&na=0,0,0,0,d&ki=215183





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Der Bundesgerichtsentscheid von 2008 sollte dem Basler Gericht für die Zurückweisung des Schwimmbussenrekurses den nötigen Rückhalt geben. Alle allfällig folgenden Rekurs gehören abgeschmettert!
Mein Arbeitsplatz ist primär Europa, meine Kollegen und mein Management sind Australier und US Amerikaner.
Mir fällt in Diskussionen mit Aussies und Amis auf, dass wir in Europa in deren Augen eine verweichlichte, verunsicherte und desorientierte Integrationspolitik betreiben. Der Approach dort lautet: LOVE IT OR LEAVE IT!
Etwas mehr von dieser Einstellung könnte nicht schaden. Die Einrichtung eines konsequent laizistischen Staates ist natürlich Voraussetzung für eine Handhabe gegen solche Eltern.
@ andi koch: die usa und auch die australier würde ich nicht als vorbilder nehmen. die usa basieren auf über 500-fachem völkermord, alleine auf territorium zwischen mexico und canada haben die (weissen) amerikaner 20 millionen indianer abgeschlachtet. die australier haben hunderttausende aborigines ermordet. sowohl die usa (der weissen) wie auch australien (der weissen) basieren auf zu 100% geraubtem territorium. die amerikaner sind insgesamt / global für rund 50 millionen ermordeter verantwortlich, und sie führen auch aktuell mehrere völkerrechtswidrige kriege …..
ich wünsche dir für die kommenden tage etwas musse, um im sinne der aufklärung, also mit bemühung um objektivität und fakten, ein bisschen zu reflektieren …..
@ Herr Candrian:
Stimme Ihnen (zur Sache, aber nicht zu der bei Ihnen offensichtlich obligaten persoenlichen Anmache gegen Mitkommentatoren) bei!
In Australien (und in Kanada) sorgte die lange Kolonisierung durch die Englaender noch fuer einen primitiven Schutz auch der vermoegenslosen Weissen gegen direkte physische Privatgewalt (jedoch – im Gegensatz zu Europa nach der franzoesischen Revolution – nicht gegen privaten Feudalismus, insbesndere in der Peitschen-, Trinkgeld- und Lohnskaverei). In den USA und spaeter in dem von den USA beherrschten Teil der “Rest”welt tobten sich Bibeltheokraten und Verbrecher vom Staat kaum behindert auch an armen Weissen aus. Von Theokraten gekaufte (unterbezahlte und qualitaitv sowie insbesondere quantitativ masslos ueberforderte) Gemeinde- und Bezirksbuettel wurden denn auch meistens als Theokratiesittenpolizisten verheizt, statt primaer ein strickt saeckulares staatliches Gewaltmonopol, Schutz echter Opfer, sowie Ruhe und Ordnung auch gegen religioese und private Feudalherren sowie deren Gewaltverbrecherbanden durchsetzen zu koennen.