Fühlen Sie sich von religiösen Personen oder Medien belästigt? Melden Sie den Vorfall an die FVS-Geschäftsstelle, wenn Sie Beratung wünschen. Ansonsten können Sie die Belästigung als Kommentar posten.
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Dieser Beitrag wurde vor am Montag, 20. September 2010 um 13:33 Uhr veröffentlicht und unter Religionsfreiheit gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrer Website hierher setzen.

Weil es in unserer Gesellschaft eine Vielzahl von Menschen, Organisa-tionen und Projekten gibt, denen wir unser Geld und unsere Unterstützung direkt zukommen lassen können.
Wie austreten? >>
Freidenker-Vereinigung der Schweiz läuft mit WordPress
Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS).
Die Gesundheitsdirektion Kt. Zug organisiert erneut sog. Aktionswochen “psychische Gesundheit”. Auch dieses Jahr zählt Geisteraustreibung mittels ökumenischem Gottesdienst zu den “bewährten” Mitteln, an sich und der Welt Leidende mit der Realität und ihrem Menschsein zu versöhnen. Die Voodoo-Zerimonienmeister: Kirchenseelsorgerin und Pfarrer.
http://www.psychische-gesundheit-zug.ch/aktionsmonat-2010/agenda/?event_id=33
Die Webseite gottkennen.ch bucht gezielt Werbung auf Facebook.
Hallo ihr Lieben
Heute habe ich echt sehr viel positive Energie verloren. Ich wurde an meinem Arbeitsplatz religös fanatisch genötigt. Eine Schamanin wollte mir ihre Hände auflegen um einen Einblick zu gewinnen wegen meinem Rheuma. Da ich ein Freidenker bin konnte ich dies nicht zulasse. Ich nahm ihre Hand und drängte sie zurück. Daraufhin holte sie ihren Kollegen der ein keltischer Druide ist. Er meinte ich solle nicht so intolerant sein und bedrängte mich ebenfalls, als sie sich zu nahe an mich näherten griff ich zur Notwehr. Ich mache schon seit 18 Jahren asiatische Kampfkünste und zelebriere die Kunst der vier Elemente und kann diese auf meine Mitmenschen übertragen und konnte mich der Gewalt entledigen. Jetzt sind beide im Hospital und müssen selbst religiöse Folter ertragen. Ein muslimischer Arzt, eine Katholische Krankenschwester, und einen Buddha an der Wand. Das schlimmste daran ist dass der Pflichtverteidiger der zwei ein bekennender Christ ist der die Bibel liest, die armen Schamanen und Druiden. Aber zum Glück kenne ich mich da aus. Druiden und Schamanen und andere Freidenker sind sehr tolerant. Auch Christus liebte die Menschen und zwang niemanden zu etwas. Ich hoffe dass sie mir helfen können und einen tipp haben wie ich das nächste mal auf eine Nötigung reagieren soll, wenn jemand ein Gipfelkreuz herunterreisst, aber dafür habe ich ja zwei Laufstöcke ( kann man sehr gut als Waffe einsetzen).Das böse muss ausreifen damit es der Schöpfer vertilgen kann, unser Schöpfer ist der Töpfer und wir der Ton,also was will der Ton zum Töpfer sprechen? Geh weg du schöpfer ? Wohl nicht dafür sind wir Menschen zu gering im Universum. Lg beat
Beat, egal was du geraucht hast: lass es sein.
Ich werde in letzter Zeit indirekt von einer religiösen Vereinigung genötigt. Sie bedroht mein freies Denken ebenso wie das vieler Mitbürger. Sie predigt Toleranz, ist aber massiv intolerant gegenüber meinen Ueberzeugungen. Es handelt sich dabei um Mitglieder der Freidenker-Vereinigung der Schweiz, die glauben das freie Denken patentiert zu haben und neuerdings in einem agressiven Stil alles angreifen, was ihrem Denkrahmen widerspricht.
@Markus: und das von jemandem mit einer @livenet.ch Adresse… seit wann dürft ihr denn überhaupt denken, geschweige denn frei?
Und btw, gibt es auf dem Livenet eigentlich nicht genug Platz für euch?
Ich bin ein freier Denker, und hier ist ein Ort um religiöse Belästigung, gleich welcher Art, zu melden.
P.S. Ich dachte, mail-Adressen werden nicht veröffentlicht. Was ist mit dem Datenschutz und euren eigenen Richtlinien?
@Markus: du musst nicht zwingend “freier Denker” sein, um hier regiöse Belästigungen melden zu dürfen. Im Grunde genommen musst du dafür überhaupt nicht denken können. Aber das weisst du ja selbst schon.
Deine Meldung zu religiöser Belästigung ist bei uns eingetroffen – herzlichen Dank! – und wurde mit der nötigen Sorgfalt eingehend überprüft. Leider müssen wir dir mitteilen, dass die Freidenker-Vereinigung keine religiöse Gruppierung ist und deine Beschwerde deshalb nicht in unseren Zuständigkeitsbereich fällt. Wir empfehlen dir deshalb, dich an den Pastor deines Vertrauens zu wenden.
Und übrigens: deine eMail-Adresse wurde nie veröffentlicht. Damit eine Zeichenfolge als eMail-Adresse gilt, fehlt vor dem “@” nämlich noch etwas. Hast wohl eine Spur zu frei gedacht; das kann Anfängern schon mal passieren.
Bewegung Plus, Zeugen Jehovas, Adventisten, Pfimi
Vor dem Coop Burgdorf verteilt die Bewegung Plus gerne mal Schokolade inkl. Zettelchen mit der “frohen Botschaft. Manchmal wird auch an einem aufgebauten Stand ein gratis Ballon abgegeben, für eine gratis Tauschbörse und gratis Nachbarschaftshilfe geworben. Alles schön und gut, doch immer an die “frohe Botschaft“ gekoppelt, was bisweilen kräftig nerven kann. Beim Einkaufen denke ich an Käse oder Schinken und nicht an den bestialischen Kreuztod eines Märtyrers.
Die Zeugin Jehovas (ca. 70 Jahre alte Frau) steht bei jedem Wetter vor dem Coop (um ihre Sollstunden erfüllen zu können). Sie bietet bei -10°C “geistige Nahrung“ an. Wie dieses “geistige Nahrung“ in der Praxis aussieht, ist hinlänglich bekannt. Die Zeugen sein einer der am prominentesten vertretenen Sekte bei der Infosekta und seit Jahrzehnten aktenkundig.
Die Dame kennt uns längstesn, vom immer wieder sehen. Geht meine Frau alleine einkaufen kommt zum “geistige Nahrung“ Angebot die obligate Frage ob sie sich von ihrem Mann getrennt habe, da alleine unterwegs, man wittert schon die Sünde. Nach 10 Jahren kann das ganz schön nerven.
Aber in Burgdorf wird durchaus noch mehr geboten. Während des Einkaufs im Coop kann man seine Kinder bei den Adventisten “abgeben“. Die kümmern sich dann um den Nachwuchs und beglücken diesen mit biblischen Geschichten und missionieren die Jüngsten. Die Lokalpresse lobt dieses Treiben in aller Form.
Will man seine Bälger eine Woche in die Ferien weg geben so bietet sich die Kinderwoche an. Die Kinderwoche kommt als tolles Lager-Event daher, in dem die Kids singen, tanzen, basten usw. Die Lokalpresse berichtet gerne über diesen tollen Anlass und lobt in den höchsten Tönen. Irgendwo am Rande erfährt der aufmerksame Leser, dass die Woche von der Pfingstmission durchgeführt wird. Unlängst fand ich in der Nähe des Platzes, wo die Kinderwochen durchgeführt wurden, kleine Heftchen in denen Hardcore Evangelisation betrieben wurde. Am Ende des Büchleins kann man seine Sünden bekennen und mit Datum und Unterschrift seine Bekehrung verbriefen. Das gibt man den Kindern in der Kinderwoche ab und, seltsam genug, keinen scheint das zu stören. Ein diesbezüglicher Eintrag auf der Pfimi Facebookseite – wird ignoriert. Ein Leserbrief an die Lokalpresse nicht gedruckt. Missioniert wird aber weiterhin.
Christopher Hitchens meint, die Front der Ratio habe keine Chance gegen die theokratischen Panzereinheiten:
http://www.youtube.com/watch?v=uxYf7Dqic0A&feature=related
Kanton Zürich
Regierungsrätin lic. iur. Regine Aeppli
Hombrechtikon, den 15. September 2010
Foetales Zwillingsgespräch
Sehr geehrte Frau Aeppli,
Wie waren miteinander vor ca. 2 Jahren kurz in Briefkontakt.
Damals wurde der Lehrinhalt des Faches Religion und Kultur „kreiert“.
Wie andere Bürger dieses Kantons auch, fühlte ich mich durch den Lehrplan dieses Faches irritiert. Anders als in einer Europäischen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts zu erwarten, entschied man sich in Zürich, nicht einen modernen Ethik-Unterricht anzubieten, sondern einen versteckten, im Mäntelchen „Religion&Kultur“ daherkommenden Religionsunterricht an der Volksschule wiedereinzuführen. Um es allen Migrantenkindern recht zu machen und um die wahre Absicht der Wiedereinführung eines Religionsunterrichtes zu kaschieren, entschied man sich, fünf Religionen im Lehrplan zu thematisieren. Ein Kind einer nicht religiösen Familie findet sich in einem solchen pädagogischen Umfeld natürlich nicht wieder und wird in Konsequenz vor allem in einem ländlichen Gebiet mit einer entsprechend hohen Dichte an Freikirchlern ausgeschlossen und gemobbt, es sei denn, die betreffende Lehrperson gibt proaktiv Gegensteuer und betont regelmässig den unprofessionell zusammengestellten Lehrplan. Aber welche Lehrperson tut dies schon. Und welche Lehrperson will schon R&K unterrichten?
Dies war meine Befürchtung vor zwei Jahren. Sie haben darauf geantwortet, dass das Ziel dieses Unterrichtes darin bestünde, ein „teaching about“ und auf keinen Fall ein „teaching in religion“ zu praktizieren. Und so dachte ich mir: Was solls, meinem Sohn können zwei Märchenstunden pro Woche nicht schaden. Er selbst sieht es ja auch als ulkige Auflockerung des schulischen Alltags an. Nun, geht halt ein Teil meiner Steuergelder in R&K, dachte ich mir.
Jedoch: Die aktuellen Hausaufgaben in R&K in unserer Gemeinde sprechen offenkundig eine andere Sprache: Der dümmlich-manipulative, scientologische Charakter der Geschichte von foetalen Zwillingen, die sich im Uterus über das Leben nach der Geburt Gedanken machen (siehe im Anhang) und die dazugehörende Aufgabenstellung, u.a. mit der Frage, welcher der Foeten später im Leben denn wohl Theologe und welcher Biologe würde grenzt nicht nur an brainwash billigster Art, sondern verletzt klar Ihr Versprechen, dass an Zürcher Volksschulen keine Missionsarbeit religiöser Hitzköpfe geduldet wird. Noch immer hat an Zürcher Staatsschulen zu gelten: YOU DON’T PRAY IN MY SCHOOL AND I WON’T THINK IN YOUR CHURCH!
Kann man sich denn ob dieser dummen Entwicklung wundern, angesichts der personellen Bestzung der PHZH, insbesondere derjenigen Stellen, welche die „Lehre“ des Faches R&K verantworten?
Ich fordere Sie auf, Frau Aeppli, hier Klartext zu sprechen und klares Handeln zu demonstrieren. Lehrinhalte der beschriebenen Art gehören aus dem R&K Lehrplan eliminiert und durch auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende Ethik-Themen ersetzt. Z.B. die 10 Angebote des evolutionären Humanismus (Giordano Bruno Stiftung) geben da intellekuellen Input zu.
Es ist das Tolerieren vieler kleiner Schritte und Regelverletzungen dieser Art manipulativer Foetus-Geschichten, welche am Ende eine Situation schaffen, wo sich ein freier Bürger in seinen Grundrechten auf einmal bedroht fühlt, sei das nun in Bezug auf Fragen zur Forschungsfreiheit, zur Adoption von Kindern durch homosexuelle Paare oder in der freien Entscheidung, sein Leben mit der Hilfe von Exit oder Dignitas beenden zu wollen.
Ich bin daran interessiert, dass wir miteinander eine Generation an skeptischen, kritischen und intelligenten jungen Menschen in die Zukunft führen und begleiten. Das Laisser Faire in so wichtigen Fragen wie der Vermittlung einer für alle Schüler gültigen Ethik muss ein Ende haben. Wir und insbesondere Sie sind aufgerufen, R&K als Fehler einzugestehen und durch ein Fach Ethik zu ersetzen, einer Ethik, die den Kindern aller Familien vermitteln kann, dass faires und soziales Handeln nicht auf religiösen Dogmen und Halluzinationen aus der Zeit vor der Aufklärung beruht.
Sollte R&K weiterhin in dieser subversiven Form geschult und die Erkenntnisse der Wissenschaft zu Fragen der Ethik weiterhin ausgeblendet werden, lege ich meinem Sohn nahe, diese zwei Stunden nicht mehr zu besuchen. Selbstverständlich würde ich diese Entscheidung aber ihm selbst überlassen.
Besten Dank für Ihre Stellungnahme,
Andreas Koch, Dr.sc.nat. ETH
Eichwisweg 22, CH-8634 Hombrechtikon, 078 881 0376, akora@bluewin.ch
Dialog von Zwillingen in der Gebärmutter
„Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?”
„Ja, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir stark genug sind für das was uns erwartet.”
„Blödsinn, das gibt es doch nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt?”
„Das weiß ich auch nicht genau. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?
„So ein Unsinn! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Außerdem geht das Herumlaufen gar nicht, die Nabelschnur ist ja jetzt schon viel zu kurz.”
„Doch es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.”
„Es ist noch nie einer zurückgekommen von „nach der Geburt”. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Und das Leben ist eine Quälerei und dunkel.”
„Auch wenn ich nicht so genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen.” „Mutter? Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?”
„Na hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie können wir gar nicht sein!”
„Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.”
„Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt….”
Dass wir mit einer Meldestelle für religiöse Belästigung auf dem richtigen Weg sind, zeigt Regine Aeppli’s Antwort auf meinen Brief an sie anlässlich der dumpfbackigen Manipulationsversuche an Sekundarschülern der Gemeinde Hombrechtikon. Die Regierungsrätin schrieb mir am 2. November 2010:
Sehr geehrter Herr Koch,
Die Ihrem Schreiben beigelegte Hausaufgabe Ihres Sohnes entspricht nicht den Inhalten des Lehrplans für Religion und Kultur. Ich bitte Sie, die Lehrperson Ihres Kindes nach dem Unterrichtskontext und der Intention dieser Aufgabe zu fragen. In einem weiteren Schritt kann die Schulleitung und die Schulpflege als verantwortliches Aufsichtsorgan für ein klärendes Gespräch beigezogen werden.
@Herr Koch: So ein Scheiss, den sie da jetzt wieder angestellt haben! Falls sie die Botschaft des Textes nicht verstanden haben. Er zeigt ein Gespräch zwischen einem Gläubigen und einem Ungläubigen auf. “Gibt es ein Leben nach der Geburt?” –> “Gibt es ein Leben nach dem Tod?”. Typisch Zürich, alles Gute wollen sie abschaffen. Zum Glück ist die Situation im Kanton Schwyz anders. Da muss kein sogenannter Freidenkeridiot kommen und den Religionsunterricht von der Schule verbannen wollen. Sonst verbannen wir Einwohner den, der das fordert! Wir lassen uns nichts vorschreiben!
@Ruedi: Ihre versteckten Drohungen sind wohl typisch für Religiotie? Was ist denn im Kanton Schwyz anders? Habt ihr dort eine Art christlichen Ku-Klux-Klan der Jagd auf Freidenker macht? Gilt denn die Verfassung der Schweiz im Kanton Schwyz nicht?
@Ruedi
Im Verbannen rsp. Vertreiben von Andersdenkenden haben die Ch’s ja Uebung, darin sind sie Spitze! Jederzeit nachzulesen auf dieser page!
Im Uebrigen: einfachgestrickte Muster sind langweilig. Ein paar links und rechts verschränkte Maschen (nicht politisch gemeint) machen das Muster spannend. Ab und zu darf es auch ein Löchlimuster sein. Da und dort eine Fallmasche liegt auch noch drin. Ich liebe Muster, bei denen ich überlegen muss, wie sie zustande gekommen sind.
@Ruedi
Grenzenlose Religiotie (Stefan Mauerhofer, der Ausdruck gefällt mir)
Ich kenne keinen Ort auf dieser Welt, an dem religiöses Handeln, bedingungslos auf liebevolle, menschenfreundliche und menschenachtende Weise geschieht! Egal welche Religion.
Sobald jemand nämlich anderes denkt, aus der Reihe tanzt oder Gott gänzlich ablehnt, ist es schnell vorbei mit der vielgepriesenen jesus’scher oder göttlicher Liebe egal welcher couleur. Die Gebrauchsanleitung für die Ch’s steht in der Bibel.
Hier in unserem Kulturkreis beispielsweise bestimmen Ch’s wann Menschen schlafen dürfen. Oder Leute, die nicht spuren und sich weigern, ein Kruzifix aufzuhängen, werden schikaniert und schliesslich auf die Strasse gestellt. In Flums(?) sollen jetzt wieder frauenverachtende Latainmessen veranstaltet werden. D.h. Mädchen als Ministrantinnen sind nicht zugelassen, sie haben im allerheilisten Raum nichts verlorn. “Gläubige” würden dies fordern, heisst es. Ach ja, fast hätt ichs vergessen: all die vielen Bübchen, die eine ganz besondere christliche Liebe erfahren durften und jetzt nicht mehr so ganz wissen, wie sie mit diesem Liebessegen für den Rest ihres Lebens zurechtkommen sollen. ABER GOTT IST GROSS!!
Am schlimmsten ist es in sog. Gottesstaaten: dort wüten die Religionshüter ganz besonders liebevoll wie z.B. im Iran. Um einem 16jährigen Mädchen, ein Kind noch, seine pubertären Flausen auszutreiben, lässt man einen Kran herangefahren und man hängt sie kurzerhand “liebevoll” daran auf. Nicht einmal die Eltern wurden darüber informiert! ABER GOTT IST GROSS!!
Arabien, Afghanistan, Pakistan und anderen Ländern räumt man nicht religionskonforme Leute durch Steinigung, erschiessen, zu Tode foltern oder sonst was aus dem Weg. Dieser Liebesdienst wird auch Frauen, die vergewaltigt worden sind, zuteil. ABER GOTT IST GROSS!!
Amerika: Fundamentalisten versprühen “ihre Jesusliebe” ebenfalls unter dem Motto “bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt. Christliche Amerikaner spielen live-video-Spiele in Bagdad, im Fadenkreuz der Helikopter werden ganze Familien ausgelöscht. ABER GOTT IST GROSS!!
Afrika tut sich, wie jüngst bekannt geworden, durch Kinderhexen hervor. Dies übrigens ein Phänomen aus unserer Zeit. (Gemäss Wikipedia ist Nigeria nicht das einzige Land). In christlicher Liebe kommen so ein paar Pfaffen zu sehr viel Geld und darüber hinaus zu DienerInnen in der Wohnung und im Schlafzimmer! (s. DOK-Film SF1) ABER GOTT IST GROSS!!
In Rom gestattet der oberchristliche Liebesversprüher endlich Kondome, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Das kann er bekenkenlos tun, denn wenn ja selbst Christen, Pfaffen und Nonnen, die Mädchenbeschneidung noch unterstützen und an den Zeremonien teilnehmen, wird davon ja wohl nicht gerade oft Gebrauch gemacht werden können. Denn nach dieser Tortur ist ja auch nur noch unter bestimmten Bedingungen ein “Durchkommen” möglich, egal ob “mit oder ohne”! ABER GOTT IST GROSS!!
Ich frag mich da schon lange, wo denn dieser Gott, dieser rachsüchtige, grausame, an den all diese Liebesversprüher so insbrünstig glauben, eigentlich hockt. Dieser Feigling hätte sich doch schon lange zu Wort melden müssen. Mal so richtig poltern und seine verlogenen Anhänger endlich in die Schranken weisen stünde ihm doch gut an, oder? Aber eben, dazu müsste er ja irgendwo hocken……
Religiöser Verlogenheit sind keine Grenzen gesetzt. In diesem Sinne bis morgen: oh du fröhliche in heiliger Nacht! Ein Aufsteller wird gewiss sein : Das Leuchten in vielen Kinderaugen wird bestimmt echt und ehrlich sein!
@Anita: Ihre Zusammenstellung bestätigt nur meine jahrelange Erfahrung, dass hinter der Bezeichnung GOTT ausser einer Wahnvorstellung nichts ist. Da ist kein Gott der alles regelt, das ist niemand der unsere Gebete erhört, da ist kein Leben nach dem Tod (wozu auch?) und es gibt auch keine Schutzengel. Ich möchte in diesem Zusammenhang nur einen Satz aus der Bibel zitieren: “An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen”
@Ruedi: starker Kommentar, Gratulation! Da ist ja wirklich alles drin: Absolutheisanspruch, Beleidigungen, Diffamierungen und Drohungen. Und das auf so wenig Platz – ich bin tief beeindruckt! Du bringst nicht nur das Christentum sondern sämtliche Religionen präzise auf den Punkt und verkörperst in dem Kommentar genau die Sorte Christ, deretwegen es die Freidenker-Vereinigung gibt und braucht. Im Grunde genommen müsste man dich zum FVS-Ehrenmitglied machen.
Was mich noch interessieren würde: wieviele “wir” bist du eigentlich genau?
@Alle Freidenker: Versucht doch mal etwas im Kanton Schwyz durchzusetzen, ihr könnt dort auch gerne auf die Strasse gehen. Und eurem (selber verursachtem) Ärger Luft machen. Damit sägt ihr euch schön euer eigenes Bein ab. Und wir Einwohner haben mal etwas zu lachen…
Jööö ier Arme, reged euch uf ab de Chileglogge ond chönd wäg em Ärger nümme schlafe…. Würklech bedurenswärt!
@Ruedi
Ja, Ruedi, entweder können Sie nicht stricken oder die Anleitung war zu schwierig (s. mein Beitrag v. 23.12. 08:00 weiter oben). Lassen Sie es. Ich habe eine andere Idee. Versuchen Sie doch einmal die Buchstaben auf Ihrer Tastatur so der Reihe nach anzutippen, dass am Ende etwas Intelligentes daraus resultiert.
@Stefan Mauerhofer
ergo: Gott hat nicht den Menschen erschaffen. Nein, die Menschen haben Gott erschaffen.
@Anita: Und so eine wie sie will Lehrerin sein? Wäre ich ihr Schüler gewesen, hätte ich ihnen gerne die Hölle heiss gemacht.
@Ruedi
Jetzt haben Sie schon wieder die falschen Buchstaben zur falschen Zeit gedrückt. Ich glaub Sie sind ein hoffungsloser Fall. Ich gebs auf.
@Ruedi
1. Die Hölle kann mir niemand heiss machen weil es sie nicht gibt. Also müssten sie sonst wo einheizen.
2. Sie hätten bestimmt nie bei mir gelernt. Auf dieser Stufe lernten nur Leute, die ihre pubertären Hörnchen abgestreift hatten.
Wir glauben zu viel und denken zu wenig.
Dieses globale Problem lässt sich lösen.
Ein gemächlicher Wandel von der menschenrechtskonformen Rechtsprechung zur reinen Unrechtvermarktung unter Ausschluss einer zeitgemässen Wahrheitsfindung hat zum heute bestehenden Desaster geführt. Dank konservativer Religionen werden Rechtsbrüche scheinheilig übersehen. Zusammen mit der zunehmenden Unrechtvermarktung ist die Sicherheit weltweit in höchster Gefahr geraten. Was gefährdet die Sicherheit mehr als offensichtlich praktiziertes Unrecht, Starrköpfiges Festhalten und Vermarkten von uralten Lügen und Halbwahrheiten? Die beste Armee der Welt zeichnet sich durch ihre optimale Gerechtigkeit aus. Die Schweiz wäre dafür wie geschaffen.
Wahrheitsfindungen durch Neuropsychologische Untersuchungen mit überprüfbaren Computer-Analysen sind längst machbar. Gibt es etwas Besseres gegen Rechtsverletzungen und Kriege? Die zur Perversion verkommenen Prozessierereien müssen, nötigenfalls gegen den Willen der Rechtsgelehrten, überwunden werden.
Andres
@Ruedi
Ich verstehe Deine tiefe Frustration. Dafür, wie Du – beteichnenderweise anonym – mit mir “gesprochen” hast, musst Du mindestens 3 Mal (wie komme ich auf 3?) hintereinander zur Beichte. Dann bist DU wieder gereinigt. Deinen Mitmenschen hast Du dann zwar eine irreversible Ohrfeige erteilt, aber das ist nach christlicher Ethik ja auch in Ordnung so (gemäss Religionshistorikern meinte Jesus mit “liebe Deinen Feind wie dich selbst” nur sein eigenes Volk, das Volk der Juden; den anderen ist bekanntlich das Schwert zu bringen).
Und nun noch ein rechtsstaatlicher Tip von mir: Beschwerden sind zu richten an Regine Aeppli. Gerne wiederhole ich das GESETZ des 21. JH des Kt ZH: “Diese ….Hausaufgabe entspricht nicht den Inhalten des Lehrplans für Religion und Kultur. Ich bitte Sie, die Lehrperson Ihres Kindes nach dem Unterrichtskontext und der Intention dieser Aufgabe zu fragen. In einem weiteren Schritt kann die Schulleitung und die Schulpflege als verantwortliches Aufsichtsorgan für ein klärendes Gespräch beigezogen werden.”
Mit atheistischen Grüssn, Andreas Koch
@Koch
Ja sehen Sie, dieser Ruedi ist vielleicht einer der wenigen, die der neu eingeführten Zensur zum Opfer fallen müsste. Aber wegen ihm muss man sie nicht einführen. Man kann seine frechen Beiträge entweder sang und klanglos löschen oder einfach stehen lassen. Beides ist für mich akzeptabel. Aber ich möchte keine generelle Zensur.!!!!!!!
kann der administrator diesen dialog mal löschen? ist ja lustig, aber eine meldestelle für religiöse belästigung ist besser als dieses praxisbeispiel von ruedi. (abgesehen davon, was regt ihr euch auch auf… mir tut der ruedi einfach nur leid)
@ Herr Kaspar:
Die Beitraege des Herrn Ruedi werfen doch ein exeplarisches Licht auf das bibeltheokratische Selbstverstaendnis ohne jede Achtung vor saeckularem Recht, Gesetz, Freiheit, Gleichheit und Bruederlichkeit. Es waere jammerschade, diese zu loeschen statt – wie bereits erfolgt – traef zu kommentieren.
@ Frau Anita:
Ich bin – unter dem selektiven Maulkorb zum selektiven pseudomajestaetischen Schutz von Bibeltheokraten und Bibeltheokratien vor Kritik auch nur an der Sache – fuer die Vorzensur dankbar.
Allerdings sollten sich ausgewiesene FVS-Mitglieder von der Vorzensur befreien lassen koennen. Was allerdings auch gegen diese von der Nachzensur nicht befreit. Werden doch im krassen Gegensatz zu China, Nordkorea, Iran, Libyen und Kuba nicht nur die Poeten, sondern auch die rein passiven Fernmeldebetreiber auf die Anklagebank der selektiven Politterrorjuxtiz geschleppt….
@Freiherr, gibt es zu Ihren Texten auch ein Handbuch (;-)
Neue Luzerner Zeitung Online, 10. April 2011, 05:04
Radikale Gläubige belästigen «verlorene Seelen»
Eifrige Mitglieder der Legion Mariens wollen Passanten von ihren religiösen Ansichten überzeugen. Auch in Bars und Restaurants.
Rund ein Dutzend Mitglieder der «Legion Mariens» versammeln sich jeweils mittwochabends in einem Nebenhaus der Luzerner Hofkirche zu ihrem wöchentlichen Treffen. Es wird gebetet, und über aktuelle Projekte gesprochen – etwas später am Abend – missioniert. Und zwar aktiv auf der Strasse, in Bars und Restaurants. «Das machen aber nur noch wenige von uns», sagt Ursina*. Denn, wie sie selber sagt, werden sie «vom grossen Teil der Leute abweisend und genervt behandelt». Auch in viele Restaurants oder Bars dürfen sie nicht mehr rein. «Die Betreiber haben das Gefühl, wir würden ihre Gäste belästigen», sagt Ursina.
Die strenggläubige Frau aus Eschenbach sieht dies anders«Gerade abends sind in der Stadt viele verlorene Seelen unterwegs. Wir wollen mit ihnen das Gespräch suchen und sie auf den richtigen Weg führen.» Die Legion Mariens – 1930 in Irland gegründet und vom Papst anerkannt – bedient sich ultrakonservativem katholischem Gedankenguts. So sind sie vehement gegen Homosexuelle, Verhütung, Konkubinatspaare, Geschlechtsverkehr ausserhalb der Ehe und auch gegen andere Religionen.
http://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/kantone/luzern/art92,88365
Heute habe ich das Magazin “Jersus.ch-print” in meinem Briefkasten vorgefunden, verteilt durch die Post. Das finde ich eine regelrechte religiöse Belästigung. Ich will diesen Schund nicht in meinem Briefkasten. Und ich will keinen Kleber “keine Werbung” (warte immer gespannt auf den Aldiprospekt
)
Wollte diese Idioten anrufen, aber denkste. Man findet nur eine 0848… Nummer. Eine kostenpflichtige Nummer bei der diese christlichen Wegelagerer auch noch abzocken können. (Ich habe ein Abo, bei dem ich schon zum vorneherien mehr bezahle und dafür rund um die Uhr ohne weitere Kosten aufs Ch-Festnetz anrufen kann, Handy und solche 0848 muss ich extra bezahlen und das mach ich nicht.)
Kann man sich gegen diese “Briefkastenverschmutzung” wehren?. Kann mich jedermann mit seinen religiösen Magazinen belästigen?
Habe per email eine Festnummer erfragt und folgende Antwort erhalten. Man bemerke vor allem die teure Priority-support line!!!!!!!!! Typisch christlich oder?
Dies ist erst eine Bestätigung, dass Ihre Anfrage bei unserem Beantwortungsteam eingetroffen ist. Sie erhalten in der Regel innerhalb von 1-2 Arbeitstagen eine Antwort.
Falls wir nicht weiterhelfen können, leiten wir Ihre Anfrage direkt an die zuständige Person weiter. Falls Sie unsere Mitarbeiter persönlich erreichen wollten, verwenden Sie bitte folgende Adressen:
- Internetwerbung auf Livenet.ch: verkauf@livenet.ch
- Redaktion: redaktion@livenet.ch
Priority-Support per Telefon:
Support-Nummer 0900 537 877 (CHF 2.13 pro Minute). Die Nummer ist meist zu Bürozeiten besetzt.
Geben Sie bitte zur schnelleren Bearbeitung folgende TicketID an: 2011042010000157
Jeden Tag erleidet man sakrale Körperverletzung, weil Lärmschutzverordnungen bei Kirchen nicht greifen. Kann man sich dagegen wehren? Was machen Leute, die in Schichten arbeiten und ihren Schlaf brauchen, weil sie z.B. der Notarzt sind, der das Leben des Pfarrers retten soll, aber wegen der sakralen Körperverletzung zu wenig Schlaf bekam und nun leider bei der lebensrettenden Behandlung Fehler macht.
Verklagt sich dann die Kirche selber, weil sie ihre Glocken nicht still halten konnten?
Ein Busfahrer im Limmattal verteilt während seiner Arbeitszeit fundamentalistische Traktate. Die Botschaft: Wer nicht den Weg zu Jesus einschlägt, kommt in die Hölle.
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Messias-am-Bussteuer/story/30604114
Man(n) darf in der Schweiz sogar im Amt fuer eine Theokratie missionieren ohne stehenden Fusses auf die Strasse gestellt zu werden, aber nur selektiv fuer eine Bibeltheokratie, und sich ebenso gegen eine Zwangsmissionierung wehren, aber nie (auch) gegen eine bibeltheokratische….
Ihr tut all diesen Aposteln zuviel Ehre an – woher auch immer sie posaunen. Sich nicht vereinnahmen zu lassen, sich von etwas zu distanzieren, eigenes Denken zu leben und so durchzusetzen, lässt sich nicht delegieren. Schon gar nicht in dem man es in eine Gruppe packt, die naturgemäss sogleich ähnliche Allwissenheitstendenzen produziert, wie jene, gegen die man sich stellen will. Und wer das sagt? Ein geerdeter Mönch, leidlich intelligent und darum in keiner Weise missionarisch.
Mit Interesse und Belustigung lass ich die Kommentare hier und bin irgendwie zum Schluss gekommen dass Freidenker und religiöse Menschen eigentlich gar nicht so verschieden sind. Beide vertreten vehement “ihre” Wahrheit und fühlen sich dabei gegenseitig voneinander belästigt.
Als Christ kann ich beide Seiten gut nachvollziehen. Wieso lassen wir uns als eigentlich nicht gegenseitig in Frieden? Die Freidenker haben ihre Berechtigung ihr Gedankengut zu verbreiten, genauso wie die Religionen. Denn wer recht hat wissen wir erst wenns mit unserem Leben zu Ende geht.
Irgendwie finde ich es schade wenn sich Menschen hier zum Narren machen nur um ihre Meinung zu verkünden. Dabei lehren die Freidenker und Christen eigentlich das Selbe: Seit nett zueinander.
In diesem Sinne: Respektiert einander, richtet nicht, dann macht das Leben doch schon mehr Spass
@ Nano: Ich schätze mal, dass sich Christen und Freidenker aufgrund eines Ungleichgewichts belästigt fühlen: Angehörige einer Landeskirche und Andere werden in der Schweiz (noch) nicht gleichberechtigt behandelt. Wenn dem so wäre, gäbe es weniger Reibungsfläche.
@Nano
“Mit Interesse und Belustigung lass ich die Kommentare hier …”
Da haben wir ja schon den ersten Fauxpas: mit solcher Überheblichkeit brauchen Sie gar keine Toleranz einzufordern. Das hier ist ein Freidenker Blog und wenn ihnen der Ton nicht gefällt gibt es auch noch livenet und Konsorten.
” dass Freidenker und religiöse Menschen eigentlich gar nicht so verschieden sind. Beide vertreten vehement “ihre” Wahrheit und fühlen sich dabei gegenseitig voneinander belästigt.”
Wir wollen frei denken. Ohne Dogmen, ohne Gleichschaltung, ohne guten Hirten. Wir können dies unmöglich anderen aufzwingen, höchstens vorleben und die Hoffnung hegen, andere tuen es uns gleich. Wir fühlen uns von Menschen belästigt, die unseren freien Geist brechen wollen und uns ihre Ansichten aufzwängen wollen.
Sie sind anders. Sie folgen einem Dogma, sind auf einer gewissen Ebene gleichgeschaltet und brauchen einen Hirten. Durch Mission wollen Sie dies anderen auzunötigen, leben aber die eigenen Grundsätze selten vor. Sie fühlen sich von Menschen belästigt, die sich nicht ihren Ansichten beugen und einen frei Denken. Deshalb sind sie auch in unser Forum gekommen und wir nicht in das Ihre.
“Als Christ kann ich beide Seiten gut nachvollziehen.”
Können Sie nicht.
@Logistiker
Merci für Deine Zeilen.
Leider muss ich Dich aber bei einigen Deiner Aussagen korrigieren:
“Mit Interesse und Belustigung lass ich die Kommentare hier …”
Dies bezog sich auf die Kommentare hier bei diesem Beitrag. Sicherlich ist Dir aufgefallen dass viele Kommentare christlicher Natur sind. Diese habe ich angesprochen. Du hast also keinen Grund Dich angegriffen zu fühlen, habe ich doch beide Seiten gemeint. Das hat nichts mit Überheblichkeit zu tun.
Ich fühle mich belästigt wenn mir jemand unterstellt ich zwinge ihm einen Glauben auf. Augustinus sagte schon: Glaube kann nicht erzwungen werden. Ich Missioniere nicht in dem ich auf die Strasse gehe. Genug oft bin ich so angesprochen worden und das nervt wirklich sehr. Ich versuche den Glauben zu verbreiten in dem ich mich anstrenge danach zu leben und versuche ein Vorbild zu sein. Dies gelingt durchaus nicht immer, sind wir doch alle Menschen.
“Als Christ kann ich beide Seiten gut nachvollziehen.”
Meine Partnerin ist Frei-Denkerin – überzeugte Atheistin. Mein Freundes- und Kollegenkreis besteht hauptsächlich aus Atheisten. Ich hatte noch nie ein Problem damit. Nie das Bedürftnis sie zu bekehren. Ich lebe mein Leben, sie das ihrige. In ihr Leben einzumischen obligt mir nicht. Nie spreche ich nicht-gläubige auf den Glauben an, absolut nie. Selbst werde ich sehr oft angegriffen wegen meines Glaubens. Hier würde ich mir auch von Eurer Seite mehr tolerant wünschen.
Was ich eigentlich mit meinem Kommentar sagen wollte war dass wir uns doch gegenseitig einfach schätzen sollten so wie wir sind. Mich dünkt hier aber dass Logistiker Toleranz von Christen verlangt, sich selbst aber nicht damit üben will. Schade. Was wiederspricht einem Leben nebeneinander? Wieso verurteilen wir die Menschen nach ihrem Glauben oder nicht-Glauben? Wieso beurteilen wir sie nicht nach ihren Taten?
@Logistiker: Es war nicht in meinem Interesse Dich anzugreifen. Ich kenne Dich nicht persönlich also urteile ich nicht über Dich. Sollte es so rüber gekommen sein so tuts mir aufrichtig leid.
Herzlichen Gruss
Nano
Ps. Ich bin übrigens nicht über ein religiöses Thema auf diesen Blog gelangt.