Necla Kelek: Sarrazins Thesen diskutieren statt diffamieren

Die Thesen von Thilo Sarrazin zu Bildung und Zuwanderung sollte man diskutieren, nicht den Autor verteufeln. Aber die politische Klasse, der seine Kritik gilt, verweigert sich der Debatte, argumentiert die Soziologin Necla Kelek.

Für eine inhaltliche anstelle einer moralischen Diskussion der Thesen Sarrazins:

FAZ 30. August 2010

Wenn ein Ökonom, Finanzexperte und erfahrener Politiker wie Thilo Sarrazin sich um Deutschlands Zukunft Gedanken macht, kann man erwarten, dass er mit dem Blick des Controllers Zusammenhänge analysiert, eine qualitative wie quantitative Bewertung von Zahlen und Zusammenhängen vornimmt und als Politiker Vorschläge macht, wie die Probleme gelöst werden könnten. Diese Erwartung wird in seinem Buch nicht enttäuscht. Er führt auf 460 Seiten Daten und Fakten zusammen, die alle für sich mehr oder weniger bekannt sind, aber in ihrer Gesamtschau und Bewertung doch überraschende Zusammenhänge und Folgerungen ergeben.

Ganzer Artikel: http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/Doc~E0A47A9BA62F54940957049B1C02B0EDA~ATpl~Ecommon~Scontent.html

2 Kommentare zu „Necla Kelek: Sarrazins Thesen diskutieren statt diffamieren“

  1. Grazia sagt:

    Für ihre Kritik an Integrationsverweigerung und freiheitsfeindlichen Positionen im Islam wurde Nekla als “Kreuzritterin” der Aufklärung betitelt. Aehnlich erging es auch Ayan Hirsi Ali, die nach ihrer Flucht aus den NL in die USA von “Liberalen” und Linken gesnobbt und in bester ad personam-Manier diskreditiert wird. Susan Jacobi gegen den Kulturrelativismus und falscher Toleranz, in deren Namen Frauen ihrer elementarsten Menschenrechte beraubt werden. Sogar und gerade im “Land der unbegrenzten Möglichkeiten”:

    http://www.bigquestionsonline.com/columns/susan-jacoby/multiculturalism-and-its-discontents

  2. ebook leser sagt:

    Und wie das schon zu vermuten war, Sarrazin ist noch bei der Bundesbank in Amt und Würden. Was hat die Merkel denn alles vom Stapel gelassen. Heisse Luft und nichts als heisse Luft. Meine These ist und bleibt, dass Sarrazin Vorstand bei der Bundesbank bleibt und in ein paar Wochen kein Hahn mehr nach seinem Buch kräht. Natülich werden die Verkaufszahlen seines Buches steigen (ob das die Kritiker wollten?).

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