In Katastrophen ist es uns allen ein Bedürfnis, etwas zur Linderung beizutragen. Medizinische und andere Soforthilfe ist in jedem Fall sinnvoll.
Die Aufbauhilfe ist ebenfalls nötig, führt aber erfahrungsgemäss oft bereits zu fatalen Abhängigkeiten ähnlich jenen der heute stark kritisierten Entwicklungshilfe.
Welcher Organisation spenden?
Viele international tätige Hilfswerke haben einen religiösen Hintergrund und verfolgen auch ein missionarisches Ziel.
Die “Glückskette” sammelt schweizweit und verteilt dann das gesammelte Geld an Projekte, die sie selber auswählt. Viele Kantone und Gemeinden spenden auch an die Glückskette. Die kirchlichen Werke HEKS und Caritas erhalten einen wesentliche Anteil ihrer Mittel aus den Spenden der Glückskette.
Zur Kritik an HEKS und Caritas. Zur Kritik an der Glückskette.
Wir empfehlen, direkt an dezidiert nichtreligiöse Hilfswerke zu spenden!
Empfehlungen
In der Schweiz alphabetisch
>Ärzte ohne Grenzen Katastrophenhilfe
>Rotes Kreuz Katastrophenhilfe
>Terre des Femmes Aufbauhilfe
>Terre des Hommes Aufbauhilfe
>Unicef Aufbauhilfe
Freidenkerische Spendenplattformen, die das Geld an dezidiert nichtreligiöse Hillfswerke weiterleiten:
>Humanist Charities USA
>Non believers giving aid
Spendenprojekt der FVS und der IHEU
Keshavapuram: Hilfe zur Selbsthilfe für Dalit-Gemeinde in Indien
Spendenprojekte von FVS-Mitgliedern:
2011 Burkina Faso: Ausbildung für junge Frauen
Schlagworte: Hilfswerke, Humanitäre Hilfe





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Zu obengenannten Liste: Auch das Rote Kreuz hat christliche Wurzeln und zudem sehr hohe administrative Kosten. MSF, TDH und TDF sind besser. Oder noch besser für Organisationen spenden, die längerfristig die Lebensbedingungen von unterdrückten und ausgebeuteten Menschen und Völkern ändern wollen: z.B Erklärung von Bern, Amnesty International, Human Rights Watch oder auch Greenpeace. Nachhaltige Armutsbekämpfung muss das Übel an den Wurzeln packen!